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Alpha lehnt das geheime Kind der Gefährtin ab -  Callie Wolfe

Alpha lehnt das geheime Kind der Gefährtin ab (eBook)

Eine Geschichte von Liebe, Verrat und Erlösung

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
381 Seiten
Publishdrive (Verlag)
978-0-00-077504-7 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
5,16 inkl. MwSt
(CHF 4,95)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Elara dachte, sie wüsste, was Herzschmerz bedeutet. Von ihrem bestimmten Gefährten, Alpha Kade, verstoßen, muss sie den unerträglichen Schmerz der Ablehnung ertragen. Mit gebrochenem Herzen verlässt sie das Rudel, im Geheimen mit Kades ungeborenem Kind. Sie schwört, ihr Kind fern von dem erbarmungslosen Alpha großzuziehen, verborgen vor einer Welt, die sie einst verraten hat.
Jahre vergehen, und Elara baut sich im Verborgenen ein Leben auf, ihren Sohn an ihrer Seite, der sie täglich an die verlorene Liebe und die gewonnene Stärke erinnert. Doch das Schicksal hat andere Pläne. Als eine unerwartete Krise sie zurück in Kades Welt zieht, muss sie ihm erneut gegenübertreten. Dieses Mal ist sie jedoch nicht die verletzliche Gefährtin, die er einst verstoßen hat; sie ist eine Mutter, die bereit ist, alles zu tun, um ihren Sohn zu beschützen.
Kade, erbarmungslos und unnachgiebig, spürt eine vertraute Bindung in der Anwesenheit des Jungen - eine Bindung, die seine Instinkte weckt und seine Seele heimsucht. Elaras Rückkehr bringt die geheimen Wahrheiten ans Licht, mit denen er niemals gerechnet hätte, und Gefühle, die er tief vergraben glaubte. Doch als Feinde näher rücken und das Rudel bedrohen, müssen Elara und Kade eine Entscheidung treffen: Werden sie in ihrem vergangenen Verrat verharren, oder können sie eine neue Zukunft schaffen - eine Zukunft, die auf Vertrauen, Liebe und dem Versprechen der Erlösung basiert?
In Alpha lehnt das geheime Kind der Gefährtin ab tauchen Sie ein in eine Welt voller Leidenschaft und Verrat, in der Liebe gegen Pflicht kämpft und Erlösung auf der anderen Seite des Herzschmerzes wartet.

One


Kapitel 1: Die Ablehnung


chapter-seperator


Der Mond stand tief und warf einen silbernen Schein auf den großen Hof des Shadowfang-Rudels. Die Luft war erfüllt von Erwartung, die versammelten Wölfe murmelten leise, während sie auf die Ankündigung des Alphas warteten. Selene Evershade stand in der Mitte, ihre violetten Augen reflektierten das Mondlicht und verbargen den Aufruhr im Inneren.


Alpha Darius Nightbane trat vor, seine gewaltige Gestalt strahlte Macht und Befehlsgewalt aus. Sein schwarzes Haar schimmerte im Mondlicht und bildete einen scharfen Kontrast zu seinen durchdringenden eisblauen Augen. Die versammelte Meute verstummte, als sein Blick über sie hinwegglitt und auf Selene landete.


Selenes Herz klopfte in ihrer Brust, jeder Schlag hallte in ihren Ohren wider. Sie ballte die Fäuste an ihren Seiten und versuchte, sich gegen die Worte zu wappnen, die sie kommen sah. Darius‘ Stimme, kalt und distanziert, zerriss die Stille. „Ich, Alpha Darius Nightbane, lehne dich, Selene Evershade, als meine Gefährtin und Luna ab.“


Die Worte schnitten ihr wie eine Klinge durch den Kopf und raubten ihr den Atem. Ein Raunen ging durch die Menge, Schock und Unglauben spiegelten sich in ihren Gesichtern. Selene begegnete Darius‘ Blick, ihr Herz brach, doch ihre Entschlossenheit war unerschütterlich.


„Ich akzeptiere deine Ablehnung“, flüsterte sie mit fester Stimme trotz des Sturms, der in ihr tobte. Ihre Hände fielen auf ihren Bauch, eine schützende Geste, die niemand außer ihr selbst bemerkte. Das Leben, das in ihr wuchs, war ihr Geheimnis, ihre Stärke.


Als sich das Rudel zu zerstreuen begann und ihr Geflüster in der Nacht verklang, blieb Selene wie angewurzelt stehen. Die Last von Darius’ Zurückweisung lastete schwer auf ihr, aber sie hob ihr Kinn und wollte nicht, dass sie sahen, wie sie zusammenbrach. Sie spürte die Blicke des Rudels im Rücken, als sie sich umdrehte und wegging, und jeder Schritt entfernte sie weiter von dem Mann, mit dem sie einst ihr Leben verbringen wollte.


Die Wände von Selenes Zimmer kamen näher, als sie auf und ab ging, der nackte Stein war kalt unter ihren Füßen. Mondlicht fiel durch das kleine Fenster, beleuchtete die spärliche Einrichtung und warf lange Schatten auf den Boden. Ihre Gedanken rasten und ließen die Ereignisse der Nacht in einer Endlosschleife wieder und wieder ablaufen.


Ablehnung. Das Wort hallte in ihrem Kopf wider, begleitet von dem scharfen Stich in Darius‘ Stimme. Sie hatte gewagt, zu hoffen, von einem Leben an seiner Seite zu träumen, nur um es ihr in einem Augenblick zu entreißen. Aber sie konnte nicht über den Schmerz nachdenken – nicht jetzt.


Sie legte eine zitternde Hand auf ihren Bauch und spürte das leise Flattern des Lebens in sich. Dieses Kind war ihr Leuchtfeuer der Hoffnung in einer Welt, die ihr gegenüber wenig Güte gezeigt hatte. Ihre Gedanken richteten sich auf die Zukunft, auf die Gefahren, die vor ihr lagen, wenn sie im Rudel blieb. Sie musste gehen, um ihr Kind vor der Grausamkeit zu schützen, die sie ertragen hatte.


Unaufgefordert kamen Erinnerungen an ihre Vergangenheit an die Oberfläche: der Verlust ihrer Eltern, die kalte Gleichgültigkeit des Rudels, die Jahre der Einsamkeit. Doch unter dem Schmerz lag ein Kern aus Stahl, geschmiedet in Jahren des Überlebens. Sie ließ sich nicht unterkriegen.


Selenes Entschluss wurde stärker. Sie würde heute Nacht im Schutz der Dunkelheit aufbrechen. Die Schattenlande waren tückisch, aber sie boten Zuflucht, eine Chance für sie und ihr Kind, neu anzufangen. Sie sammelte das Wenige, das sie hatte, und plante in Gedanken bereits ihre Flucht.


Ein plötzliches Klopfen an der Tür riss sie aus ihren Gedanken. Ihr Herz schlug bis zum Hals, Angst und Vorfreude vermischten sich, während sie zögerte. Wer konnte es zu dieser Stunde sein? Darius? Jemand, der geschickt wurde, um sicherzustellen, dass sie leise ging?


Sie holte tief Luft und näherte sich der Tür. Ihre Hand zitterte, als sie nach der Klinke griff. Die Nacht war noch lange nicht vorbei und ihre Reise hatte gerade erst begonnen.


Selene öffnete die Tür und sah Freyja Moonshadow dort stehen. Ihr Gesichtsausdruck war eine Mischung aus Besorgnis und Dringlichkeit. Das silberne Haar der älteren Ratsfrau schimmerte im schwachen Licht, ihre scharfen Augen musterten Selenes Gesicht.


„Du musst gehen, Selene“, sagte Freyja ohne Umschweife, trat ins Zimmer und schloss die Tür hinter sich. „Die Spannungen innerhalb des Rudels nehmen zu. Du bist hier nicht mehr sicher.“


Selenes Augen verengten sich. „Warum warnst du mich jetzt? Warum nicht vorher?“


Freyjas Blick wurde sanfter. „Weil ich in dir sehe, was andere nicht sehen. Stärke, Widerstandskraft. Du bist mehr, als dieses Rudel dir je erlaubt hat. Und jetzt trägst du ein Leben in dir, das geschützt werden muss.“


Selenes Hand wanderte instinktiv zu ihrem Bauch. „Weißt du?“


Freyja nickte. „Ich habe die Zeichen gesehen. Du musst heute Nacht gehen. Die Schattenlande bieten dir Zuflucht, aber du musst vorsichtig sein. Es gibt Leute, die um jeden Preis nach Macht streben.“


Selene verspürte eine Woge aus Dankbarkeit und Angst. „Warum hilfst du mir?“


„Weil es das Richtige ist“, sagte Freyja schlicht. Sie reichte Selene einen kleinen Beutel. „Hier, nimm das. Darin sind eine Karte und Vorräte, die dir auf deiner Reise helfen werden.“


Selene nahm den Beutel entgegen, ihr Herz war schwer von Freyjas Worten. „Danke.“


Freyja legte eine Hand auf Selenes Schulter. „Bleib stark, Kind. Der Weg vor dir wird schwer sein, aber du bist nicht allein.“


Als Freyja sich zum Gehen umdrehte, blieb sie an der Tür stehen. „Hüte dich vor denen, die vor allem nach Macht streben“, warnte sie, bevor sie in der Nacht verschwand.


Selene stand allein da und umklammerte den Beutel. Ihre Entschlossenheit war gefestigt. Die Reise würde gefährlich sein, aber sie würde ihr Kind beschützen, egal, was es kostete.


Der Wald war erfüllt von den Geräuschen der Nacht, als Selene schnell durch das Unterholz lief und das Mondlicht durch das dichte Blätterdach fiel. Jedes Rascheln der Blätter, jedes Knacken eines Zweigs ließ ihre Nerven blank liegen. Sie wusste, dass die Patrouillen des Rudels unterwegs waren, und sie konnte es sich nicht leisten, erwischt zu werden.


Ihr Herz klopfte in ihrer Brust, ein gleichmäßiger Rhythmus aus Angst und Entschlossenheit. Das Gewicht des Beutels, den Freyja ihr gegeben hatte, wurde mit jedem Schritt schwerer, eine ständige Erinnerung an die Gefahr, der sie ausgesetzt war. Sie klammerte sich an die Schatten, ihre scharfen Sinne führten sie durch das vertraute Gelände.


Sie erstarrte beim Klang der Stimmen und ihr Atem stockte, als sie sich hinter eine Gruppe von Farnen duckte. Morgana Ironclads unverwechselbare Stimme klang durch die Bäume, ihr Tonfall war von Verachtung durchzogen. „Wir müssen sicherstellen, dass sie leise geht. Das Letzte, was wir brauchen, ist eine Szene.“


Selenes Kiefer verkrampfte sich. Morganas Anwesenheit bestätigte ihre Befürchtungen. Die ehrgeizige Luna sah in ihr eine Bedrohung, selbst in ihrer Ablehnung. Selene wartete mit angespanntem Muskel, bis die Stimmen in der Ferne verklangen.


Als sie sicher war, dass der Weg frei war, stand sie auf und setzte ihre Reise fort. Ihr Kopf raste vor lauter Fluchtgedanken. Vor ihr zeichnete sich die Grenze des Rudelgebiets ab, eine Linie, die sie noch nie zuvor zu überschreiten gewagt hatte. Aber heute Nacht hatte sie keine Wahl.


Als sie den Waldrand erreichte, zögerte sie einen kurzen Moment und blickte zurück auf das Leben, das sie hinter sich ließ. Dann überschritt sie mit einem tiefen Atemzug die Grenze ins Unbekannte.


Vor Selene erstreckten sich die Schattenlande, ein Labyrinth aus uralten Bäumen und ungezähmter Wildnis. Die Luft war hier kühler, erfüllt vom erdigen Duft von Moos und Kiefern. Der Weg vor ihr war unsicher, aber Selene marschierte weiter, ihre Schritte geleitet von Entschlossenheit und Notwendigkeit.


Der Wald schien sich um sie herum zu schließen. Die hoch aufragenden Bäume warfen lange Schatten, die im Mondlicht tanzten. Der ferne Ruf eines Wolfes hallte durch die Nacht und erinnerte sie an die Gefahren, die in der Dunkelheit lauerten.


Selenes Instinkte schrien, dass sie nicht allein war. Sie blieb stehen, ihre Sinne waren in höchster Alarmbereitschaft. Das Rascheln der Blätter hinter ihr bestätigte ihren Verdacht. Sie wirbelte herum und ließ ihren Blick durch die Schatten schweifen.


Eine Gestalt trat aus der Dunkelheit hervor, ihre Gesichtszüge waren von der Nacht...

Erscheint lt. Verlag 18.4.2025
Übersetzer Callie Wolfe
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 0-00-077504-5 / 0000775045
ISBN-13 978-0-00-077504-7 / 9780000775047
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