Sprechblasen im Nebel
Oder Dadaismus-ic
Seiten
2025
epubli (Verlag)
978-3-565-07104-3 (ISBN)
epubli (Verlag)
978-3-565-07104-3 (ISBN)
Für Erwin, der die Töne sah, bevor sie erklangen, der die Pausen
hörte, bevor sie fielen, der den Nebel trank und dabei die Klarheit er-
fand. Für Erwin, der lachte, wenn das Denken stolperte, und schwieg,
wenn das Schweigen sprach. Für Erwin, der wusste, dass jede Spirale
nur ein Kreis ist, der beschlossen hat, zu träumen. Für Erwin, der in
jeder Frequenz wohnte, in jedem Schatten tanzte, in jeder Sprechblase
ein Zuhause fand. Für Erwin, der sich nicht entschied zwischen Ja
und Vielleicht, weil er längst im Dazwischen wohnte. Für Erwin, des-
sen Bart Gedanken filterte und dessen Augen Musik trugen. Für Er-
win, der die Ordnung nicht brauchte, weil er sie längst summte. Für
Erwin, der beim Denken improvisierte, beim Hören malte, beim Ge-
hen Klang hinterließ. Für Erwin, der in jeder Unschärfe ein Gesicht
fand, das ihm zuwinkte. Für Erwin, der mir beibrachte, dass Geräusch
auch Gefühl ist, dass Fehler auch Melodie sind, dass Dada kein Un-
sinn ist, sondern nur Ehrlichkeit in anderer Reihenfolge. Für Erwin,
der nie fragte, warum – und gerade darum alles wusste. Für Erwin,
der die Stille tanzen ließ. Für Erwin, der das Papier zum Atmen
brachte. Für Erwin, der am Rand der Spirale stand und sagte:
„Schreib’s nicht auf, lass es rauschen.“
LTj, 2025
hörte, bevor sie fielen, der den Nebel trank und dabei die Klarheit er-
fand. Für Erwin, der lachte, wenn das Denken stolperte, und schwieg,
wenn das Schweigen sprach. Für Erwin, der wusste, dass jede Spirale
nur ein Kreis ist, der beschlossen hat, zu träumen. Für Erwin, der in
jeder Frequenz wohnte, in jedem Schatten tanzte, in jeder Sprechblase
ein Zuhause fand. Für Erwin, der sich nicht entschied zwischen Ja
und Vielleicht, weil er längst im Dazwischen wohnte. Für Erwin, des-
sen Bart Gedanken filterte und dessen Augen Musik trugen. Für Er-
win, der die Ordnung nicht brauchte, weil er sie längst summte. Für
Erwin, der beim Denken improvisierte, beim Hören malte, beim Ge-
hen Klang hinterließ. Für Erwin, der in jeder Unschärfe ein Gesicht
fand, das ihm zuwinkte. Für Erwin, der mir beibrachte, dass Geräusch
auch Gefühl ist, dass Fehler auch Melodie sind, dass Dada kein Un-
sinn ist, sondern nur Ehrlichkeit in anderer Reihenfolge. Für Erwin,
der nie fragte, warum – und gerade darum alles wusste. Für Erwin,
der die Stille tanzen ließ. Für Erwin, der das Papier zum Atmen
brachte. Für Erwin, der am Rand der Spirale stand und sagte:
„Schreib’s nicht auf, lass es rauschen.“
LTj, 2025
Ludwig Thoma Jun. (LTJ) steht seit über 40 Jahren auf der Bühne und verbindet Acoustic Folk, Indie und Reggae mit Texten in Deutsch, Englisch und Französisch. Er veröffentlichte zahlreiche Projekte wie Graphitflüstern, Sprechblasen im Nebel, A Wia Adam, surrealen Comics, mehrsprachigen Songzyklen und autobiografischen Texten. Auch als Maler ist LTJ aktiv: Seine Bilder reichen von surrealen Graphitserien bis zu farbintensiven Mixed-Media-Arbeiten. Musik, Literatur und Malerei verschmelzen bei ihm zu einem vielschichtigen, eigenständigen Gesamtkonzept, das sein künstlerisches Werk prägt. www.ludwigthomajun.de www.atelierdreizehn.de www.sublinemusic.de
| Erscheinungsdatum | 18.11.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 347 g |
| Themenwelt | Literatur ► Comic / Humor / Manga ► Comic |
| Schlagworte | Airomusikverlag • Dada • Dadaismus • dadaismus-ic • LTj • Ludwig Thoma • ludwig thoma jun |
| ISBN-10 | 3-565-07104-4 / 3565071044 |
| ISBN-13 | 978-3-565-07104-3 / 9783565071043 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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