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Rick & Billy -  W.M.R. van Helbing

Rick & Billy (eBook)

Planlos durch die Schokokalypse
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
172 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-5567-0 (ISBN)
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Rick & Billy ... Planlos durch die Schokokalypse Wenn das Ende der Welt mit einem Knall beginnt ... und einem Schokoriegel in der Hand ... dann ist es höchste Zeit, dass Rick und Billy sich auf den Weg machen. Zwei Helden ohne Plan, ohne Ahnung und mit einem Haufen ungenutzter Zeitreise Potenziale stolpern durch eine verrückte Apokalypse, in der selbst die kleinste Entscheidung die ganze Zeitachse durcheinanderwirbelt. Von einem Regierungskomplex zu unkontrollierten Gavitationen in einer Zeitkapsel und in ein verschrobenes Universum aus Schokoladen-Glitches und Schrägstrichen, müssen die beiden Freunde herausfinden: Was hat der letzte Schokoriegel mit dem Untergang der Welt zu tun? Warum läuft die Zeit plötzlich rückwärts, und wieso ist der Baumarkt jetzt die einzige Rettung für die Menschheit? Mit Mut, Chaos, einer ordentlichen Portion Humor und natürlich viel Schokolade machen sich Rick und Billy auf, den größten Fehler ihrer Zeitreise zu beheben ... bevor das Schokofinale endgültig durchknallt! Lachen. Staunen. Welt retten.

W.M.R. van Helbing wurde an einem Ort geboren, an dem die Schatten der Geschichte auf den flimmernden Schein der Gegenwart treffen. Diese Welt, ein Mosaik aus Gegensätzen, prägte den Schriftsteller, dessen Werke sich in den Grenzbereichen von Realität und Fantasie bewegen. Seit langem wandelt er zwischen den Welten, mit Feder und Tinte als Begleiter. Doch seine Geschichten entziehen sich den gewöhnlichen Formen. Kurzgeschichten, Romane und Gedichte entfalten sich wie lebendige Wesen, deren Flügel aus den Tiefen der Dunkelheit emporsteigen und in den lichten Höhen der Wahrheiten verschwimmen. Sein Schreibstil ist ein Gewebe aus Erinnerungen und Träumen, aus Regen und Sonne, aus flimmernden Abgründen und weit gespannten Himmeln. Humor und Tragik gehen in einem stillen Tanz Hand in Hand, während Abenteuer sich in den Rissen des Unbekannten verlieren, nur um sich in einer unerforschten Wahrheit wiederzufinden. Unter dem Namen W.M.R. van Helbing tritt er an die Öffentlichkeit, doch nie vollständig sichtbar immer ein Schatten, der mit den Wörtern tanzt, ein Spiegelbild der Geschichten, die er erzählt. In seinen Lesungen bleibt er der undurchsichtige Wanderer zwischen den Welten der Fantasie und der Wirklichkeit. Seine Werke verzichten auf Seitenzahlen, nicht aus Missachtung des Systems, sondern als ein Statement: Geschichten haben keinen festen Maßstab, sie entglitten jedem Raster und folgen einzig der Bewegung des Herzens. Leserinnen und Leser sind fasziniert von dem Klang seiner Worte ... einer Melodie, die zwischen den Tönen des Ernstes und des leichten Scherzes schwingt, die Tiefe sucht und Weite in den kleinsten Details findet. Doch in seinem Schreiben liegt nicht nur die Freude am Erzählen, sondern auch die Absicht, Fragen zu stellen, die keine Antwort brauchen, um einen Funken der Veränderung zu entzünden.

Prolog


Ich bin M.R., und diese Geschichte begann 1988, als ich zwölf Jahre alt war. Auf einer alten Schreibmaschine, die mich in eine andere Welt transportierte, tippte ich die ersten Kapitel. Es war der Beginn eines Abenteuers, das damals noch keine klare Richtung hatte – ich wusste nur, dass ich mehr sehen und erleben wollte, als die Welt mir damals bot.

Mit zwölf Jahren war ich voller Fragen, voller Entdeckungen und voller Fantasie. Und während ich die Tasten drückte, entstanden Welten, die ich so noch nie zuvor erlebt hatte. Diese Geschichten gaben mir etwas – eine Flucht, ein Abenteuer, das mich beschäftigte. Aber wie das Leben so spielt, verlor ich mich im Alltag, in den Herausforderungen des Erwachsenwerdens.

Jahre vergingen, und die Geschichte, die ich als Junge begann, blieb immer irgendwo in meinem Hinterkopf – nie ganz vergessen, aber auch nie wirklich fortgesetzt. Erst nach fast vierzig Jahren nahm ich den Faden wieder auf. Mit einer neuen Perspektive, mit einer gereiften Sicht auf das Leben, doch der Drang, diese Geschichte zu Ende zu erzählen, war immer noch derselbe wie damals.

Das, was du nun vor dir hast, ist das Ergebnis dieser Rückkehr. Eine Geschichte, die damals ihre ersten Schritte machte und die nun, mit mehr Fantasie und Action, ihren Weg weitergeht. Sie ist spannend, sie ist humorvoll, sie ist ein Abenteuer – und sie wartet darauf, von dir entdeckt zu werden.

Mach dich bereit für eine Reise, die ich als Junge begann. Du weißt nie, was dich erwartet – aber genau das macht den Spaß! Vielleicht findest du sogar etwas, das dich zum Lachen bringt, oder etwas, das dir zeigt, dass das Leben manchmal genauso chaotisch und aufregend ist, wie man es sich in seinen wildesten Träumen vorstellt. Abenteuer, Spaß und eine Menge verrückte Momente warten auf dich!

„Jede Reise beginnt mit einem Schritt. Aber nicht jede Reise führt dorthin, wo man erwartet.“ So dachte sich der junge Rick, als er sich dem ersten Kapitel seines Lebens näherte

Im Jahr 5067 lebten die Menschen verdreckt und verseucht. Sie hatten also nichts dazu gelernt in den letzten 3076 Jahren. Ich bin M. R., der durch die Zeit reist, um Geschichten – wahre Geschichten – zu schreiben und auszuwerten. Kurz gesagt, ich bin Schriftsteller, und es ist wahr, dass ich durch die Zeit reise. Wirklich.

Einige von euch werden sagen: „Der Kerl spinnt.“ Und ja, das mag sein, ich bin ein Träumer. Aber das ist nicht das Wichtigste. Ich schreibe diese Geschichte, um euch zu warnen!

„Warnen?“ fragt ihr euch vielleicht. Der, der nicht einmal richtig schreiben kann? Ja, ich will euch warnen! Denn wenn ihr weiter die Umwelt „tötet“, wird es euch genauso ergehen wie den Menschen im Jahr 5067.

Also hört mir gut zu, während ich euch die Geschichte erzähle…

Es war ein Sommer, der gar kein Sommer war. Dunkle Chemiewolken verdeckten die Sonne und den wunderschönen, meeresblauen Himmel. Aber es war auch kein besonderer Tag, denn solche Tage hatte man seit 3067 Jahren. Die Menschen machten immer mehr Gebrauch von Chemiewerkstoffen.

Und wie die Menschen dort aussahen… schrecklich. Dort lief einer mit einem Arm, der anstatt einer Hand einen Fuß hatte. Ein anderer kroch – oder besser gesagt, schleppte sich – in dreckigen Lumpen und zerfetzten Stiefeln, oder was davon noch übrig war. Ein zerfressenes Gesicht, von einer Chemikalie gezeichnet. Aus seinen Augen quoll schwarzer Schleim, und seine Finger waren schwarz verschimmelt.

Diese Person kroch bis zu einer Pfütze, die sich in merkwürdigen Farben spiegelte, und trank daraus. Plötzlich krümmte sich der Körper, sie erbrach Blut, heulte qualvoll und zuckte mehrmals, bevor sie regungslos liegen blieb. Endlich war sie von ihren qualvollen Leiden erlöst.

Doch da schossen Hunderte, nein, Tausende von riesigen Ratten hervor und zerfraßen den geschundenen, leblosen Körper der Person, die aus der Pfütze getrunken hatte. Binnen einer Minute war nichts mehr übrig. Diese fast 80 cm großen Ratten verschwanden ebenso schnell, wie sie gekommen waren.

Weit entfernt von dem Elend gab es noch ein Stück Natur. In dieser abgeschiedenen Oase lebte der Präsident, zusammen mit seinen Angehörigen, den Ministern, Doktoren, Anwälten, Wissenschaftlern und Wachen. Zu den Wachen gehörten auch die Diener und die Frauen.

Nun zur Personenbeschreibung: Der Präsident war ein kleiner, fettbäuchiger, glatzköpfiger alter Mann (52 Jahre), dumm und von einer Liebe für rote Rosen besessen.

Die vier Minister, die zugleich Brüder waren, bildeten ein ungewöhnliches Quartett. Jimmy, ein 183 cm großer, bärtiger junger Mann mit schwarzen Haaren, war der Größte und aufbrausendste. John, 173 cm groß, mit blonden Haaren, einem spitzen Nasenprofil und blauen Augen, wirkte wie der ruhige, aber stets schelmische. Jack, der mit seinen 163 cm und langen, braunen Haaren sowie seinem dreitagealten Bart den Macho der Familie spielte, war der charismatischste der Brüder. Zusammen waren sie als die "J.J.J.-Brüder" bekannt.

Rick Hudson, ein Freiheitskämpfer und Abenteurer, war ein humorvoller und gutaussehender junger Mann. Er besaß ein kleines Raumschiff, ausgestattet mit hochkomplexer Technik, auf das er besonders stolz war.

Und dann war da Judith MacCancy, Ricks Freundin. Eine blonde, vollschlanke Schönheit, langbeinig und mit perfekten Maßen (87-75-85).

Eines Morgens ging Rick wie gewohnt zu Professor Elliot und passierte dabei einen Teich. Doch heute war etwas anders. Der See qualmte blauen Dunst, und ein beißender Geruch nach einer Chemikalie lag in der Luft. Es war das Mittel Mütoxerin, das durch die Hauptwasserversorgungsanlage strömte. Dieses Gift konnte Verkrüppelung, Blindheit, Lähmung und schließlich den Tod verursachen.

Mütoxerin war nach einer Explosionskatastrophe im dritten Reaktor versehentlich in die Wasserversorgung gelangt. Es war der 12.04.2000 in New York, ein wunderschöner Tag, um spazieren zu gehen. Viele Menschen gingen, wie an jedem anderen Tag, zur Arbeit. Doch es war heiß, und die Menschen tranken mehr Wasser als sonst – und das war ihr Fehler.

Am nächsten Tag sollte sich vieles verändern. Und das tat es – leider.

Als die Menschen aufwachten und in den Spiegel blickten, fingen sie an zu schreien. Sie sahen aus wie tollwütige Bestien. Einige waren bis auf die Knochen verfault, andere waren schwer verkrüppelt. Manche sahen aus wie die hässlichsten aller Zombies, und selbst das war noch eine milde Beschreibung. Überall zeigten sich die gleichen Merkmale: Schwarzer Schleim.

Der Schleim quoll aus den Händen, aus der Nase, aus den Augen oder sogar direkt aus der Haut.

Bei den Säuglingen ätzte die Haut weg, und das frische Fleisch begann, bläulich zu werden. Bei den alten Menschen fielen die Gelenke ab – sie starben zuerst. Auf den Straßen fielen Menschen plötzlich um, und auch Tiere, die von der Krankheit betroffen waren, begannen, die Leichen aufzufressen.

In kurzer Zeit, innerhalb von nur vier Monaten, starben etwa 50% der Erdbevölkerung, und 100% waren von merkwürdigen Krankheiten befallen.

Ein Jahr später sah New York aus, als wären gleichzeitig 40 Atombomben explodiert. Der Himmel war von schwarzen, blauen, grünen und gelblichen Wolken verhangen. Die Straßen glichen einem Schlachthof: verrottende Leichen, aufgeschwemmte Tiere und räuberische Ratten, die die Menschen fraßen.

Dieser Tag war ein Tag, den die Menschen nie vergessen wollten. Sie wollten Rache. Einige der kranken, verkrüppelten Überlebenden waren noch halb gesund. Sie waren es, die einen bisher unbekannten Raubüberfall durchführten – auf das wissenschaftliche Institut für gefährliche Chemikalien.

Nach ihrem Angriff auf das wissenschaftliche Institut hatten die Rebellen drei Flaschen mit hochkonzentriertem Mütoxerin in den Brunnen geschüttet. Einer der Wachen bemerkte den Sabotageakt, doch er bezahlte für seine Wachsamkeit mit dem Leben – sie hatten ihn kaltblütig erdolcht.

Rick schlenderte wie gewohnt zum Brunnen, ohne von der Gefahr zu ahnen. Als er das Wasser berühren wollte, tauchte plötzlich einer der Kranken hinter ihm auf. Die Kreatur, grotesk entstellt und von dem schwarzen Schleim gezeichnet, griff Rick an.

Rick reagierte instinktiv, setzte seine rechte Faust ein und landete einen kräftigen Kinnhaken. Doch der Kranke ließ sich nicht abschütteln, schnappte nach Rick und packte ihn am Hals. Seine Finger, die aussahen, als wären sie von Säure zerfressen, drückten gnadenlos zu. Rick fühlte, wie ihm langsam die Luft wegblieb. Ein verzweifelter Kampf entbrannte, der mindestens eine halbe Stunde andauerte.

Währenddessen kreisten Ricks Gedanken. Wenn ich jetzt nichts unternehme, dann war’s das für mich. Judith... Ihre Vorstellung ließ ihn nicht los. Er dachte daran, wie sie weinen würde, wenn er nicht zurückkäme, wie sie irgendwann jemand anderen heiraten müsste. Das konnte er nicht zulassen. Niemals.

Mit einem letzten Funken Entschlossenheit sammelte Rick all...

Erscheint lt. Verlag 26.5.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
ISBN-10 3-8192-5567-2 / 3819255672
ISBN-13 978-3-8192-5567-0 / 9783819255670
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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