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Soulstreamer -  Eric Torda

Soulstreamer (eBook)

Band 3: Die Reise ins Königreich. Episches Science-Fiction-Abenteuer in einer zerstörten Welt

(Autor)

eBook Download: EPUB
2024 | 1. Auflage
404 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7597-7180-3 (ISBN)
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Die epische Heldenreise geht weiter: Zack und seine Freunde stellen sich im dritten Teil der Endzeit-Saga neuen Mutanten, Abenteuern und Gefahren. Die Erde ist verwüstet. Mutierte Kreaturen herrschen über die Ruinen, während die letzten Überlebenden in gigantischen Festungen ausharren. Ihr einziger Schutz: die Soulstreamer - Roboter, die von wenigen Auserwählten gesteuert werden. Zack ist einer dieser Wächter. Einst ohne Erinnerung in der Wildnis gefunden, kämpft er nun Seite an Seite mit seinen Gefährten gegen überdimensionale Spinnen, furchterregende Golems und monströse Sandwürmer. Doch je tiefer er in die Geheimnisse der zerstörten Welt eindringt, desto klarer wird: Sein Schicksal ist mit dem der Menschheit untrennbar verbunden. Packend, bildgewaltig und voller Action: der dritte Teil der Soulstreamer-Saga führt Leser*innen in ein episches Science-Fiction-Abenteuer, in dem Mut und Zusammenhalt über Leben und Untergang entscheiden.

Eric Torda arbeitete immer mit vielen Menschen zusammen und bereiste auch die halbe Welt. Von der Gastronomie bis hin zum Handwerk hat er schon fast jeden Beruf miterleben können. Doch trotz der großen Berufspendlerei fand er immer eine Möglichkeit zu schreiben. Schon im Teenageralter hatte Eric eine große Fantasy von einer technologisch basierten Zukunft. Für das Große interesse an logischen Schlussfolgerungen und der großen Frage "was wäre wenn" schrieb er dann sein erstes Buch Soulstreamer.

Kapitel 1: Die schwarze Rüstung


Ich stehe hier … im Soulstream … und versuche mich zu konzentrieren.

»Mach dich bereit, wenn du es jetzt nicht schaffst, wirst du zerstört!«, ruft mir jemand zu.

Ich schließe die Augen und rufe: »Schleierblick!«, dann: »Zeitdimension!« Und als er zu mir prescht, halte ich die Schwerter hoch und rufe mit Entschlossenheit: »Übersteuerung!« – Doch es geschieht nichts, meine Fähigkeiten sind einfach weg. Ich versuche noch, den Faustschlag rechtzeitig abzufangen, doch werde zurückgeschleudert.

»Zack, geht’s dir gut?«

»Ja, danke, Sara. Dein Vater hat mich kaum beschädigt.«

Vigor kommt zu mir und streckt die Hand aus. »Wenn du endlich mal deine Entschlossenheit finden würdest, könntest du deine Fähigkeiten auch kontrollieren.«

15.März 2473

Es sind jetzt drei Monate vergangen, seit wir Wächter und die Farmer zusammen die Festung gerettet haben. Niemand außer uns weiß wirklich, was an jenem Tag geschehen ist, und das Leben lief danach normal weiter. Sysi gab sich größte Mühe, die Gesetze neu zu schreiben, damit alles wieder so war wie vor zehn Jahren und hatte damit Erfolg. Flaro und seine Anhänger sind in Arrest und werden das auch noch eine Weile bleiben. Auch bei meinen Freunden und den Wächtern ist alles wieder normal und auch wenn mir Vigor nie verziehen hat, dass ich Sara damals da reingeritten hatte, entschloss er sich dennoch, mir beizubringen, wie ich die Übersteuerung und meine Fähigkeiten kontrollieren kann. Denn beim großen Kampf im Systemkern war es mir nicht möglich gewesen, die Übersteuerung richtig einzusetzen, und die Zeitspanne, in der ich meine Fähigkeiten einsetzen kann, ist seitdem immer kürzer geworden. Ich befürchte, sie bald vollständig zu verlieren. Vigor kennt sich mit der Übersteuerung sehr gut aus. Das ist eher ungewöhnlich, denn die Forscherinnen dachten damals, dass niemand in der Lage sei, sie richtig einzusetzen, und damit hatten sie nicht ganz unrecht, denn Vigor beherrscht die Übersteuerung zwar, doch er kann sie nicht so stark einsetzen, wie ich das früher konnte.

Sara ist bei jedem Training dabei und kümmert sich dabei um mich. »Wir machen für heute Schluss und versuchen es nächste Woche wieder. Und lerne endlich, entschlossener zu werden!«

Ich schaue zu Boden und sage leise: »Das bin ich doch. Ich weiß nur nicht, wie ich meine Fähigkeiten am besten nutzen soll. Ich brauche Adrenalin, das hab ich dir doch schon mal gesagt.«

Vigor dreht sich um. »Ach, hör doch auf, Ausreden zu erfinden. Adrenalin, so ein Quatsch. Wenn du meine Lektionen beherzigen würdest, könntest du der stärkste Krieger der Festung sein und sogar den Indigo-Krieger übertreffen.« Er loggt sich aus und verschwindet.

Sara schaut mich an. »Tja, inzwischen weißt du ja, wie streng mein Vater sein kann, aber wo er recht hat, hat er recht.«

Ich seufze. »Vielleicht lassen wir es einfach bleiben. Wir trainieren seit knapp zwei Monaten und ich habe immer noch kein Ergebnis erzielt.«

Sara schlägt mir auf den Kopf. »Hör auf zu jammern. Du trainierst schön weiter, ich will nicht noch mal erleben, dass du wegen der Übersteuerung ins Krankenhaus kommst. Außerdem hast du sowieso Zeit, da die Wächter momentan nicht mehr so stark ausgelastet sind.«

Da hat Sara recht. Seit etwa zwei Monaten ist es recht ruhig. Wir haben kaum Aufträge, bei denen wir ernsthaft kämpfen müssen, und stehen manchmal mehrere Tage auf Abruf bereit, da sich kaum jemand meldet, der unsere Hilfe benötigt. Die eine oder andere Kreatur der Stufe 6 oder höher macht allerdings schon ab und zu Ärger und das Auftreten von Golems häuft sich, aber nicht so sehr, dass wir damit überfordert wären. Ich selbst habe seit drei Tagen keinen Auftrag mehr und beim letzten Mal haben wir nur das Ödland von Aasfressern befreit müssen.

Sara und ich haben uns nun auch ausgeloggt und sind auf dem Weg zur Hillary-Bar, um die anderen zu treffen.

»Hierra, Clair und die anderen sind schon da«, informiert mich Sara.

»Wir treffen uns in letzter Zeit recht häufig.«

»Ist ja auch kein Wunder. Sie haben kaum etwas zu tun, da es keine großen Jagden mehr gibt. Hierra hat alles erledigt, Clair scheint unterfordert zu sein und selbst die Arbeiter haben sich neu organisiert und mehr Freizeit. Auch Smeit ist seit fast drei Tagen nur zuhause. Von euch Soldaten will ich gar nicht erst reden.«

»Ja, da hast du wohl recht. Jetzt, da die Gesetze etwas gelockert worden sind und die Gehälter angepasst wurden, ist wirklich nicht mehr viel zu tun. Jeder strengt sich an. Was ist eigentlich mit Jakob? Wird er auch kommen?« Jakob ist ein einsamer Schmied, dem ich meine gute Ausrüstung zu verdanken habe. Er ist in letzter Zeit sehr erfolgreich und kann sich vor Aufträgen kaum retten. Ich glaube, er ist der Einzige, der im Augenblick hart arbeiten muss.

»Ich denke nicht. Gestern war ich bei ihm, doch er hatte zu viel zu tun und gerade Kundschaft. Dabei wollte ich nur etwas optimieren. Ich hoffe, er nimmt meinen Rat an und stellt Helfer ein. Sonst befürchte ich, dass er in seiner Arbeit versinken wird.«

Als wir in die Bar eintreten, sehen wir die anderen schon. Nicht nur Hierra, Carlos und Clair sind da, sondern auch Ghilo, Gismo, Smeit und Voca. Wir geben allen die Hand und freuen uns, sie zu sehen. Wir treffen uns regelmäßig hier und haben jede Menge Spaß. Auch Sara wurde in die Gruppe gleich akzeptiert und stritt sich mit der Zeit auch nicht mehr so oft mit Carlos. Ich wurde durch die Treffen entspannter und lernte die Freizeit, die ich hatte, zu schätzen. Doch morgen geht es für mich wieder an die Arbeit, daher bleibe ich nicht besonders lange.

16. März 2473

Nach dem Aufstehen mache ich mich fertig für die Arbeit. Meinen Mantel darf nicht vergessen, denn er ist für uns Wächter sehr wichtig. Er ist graubraun und hat ein grünes W auf dem Rücken, das mich als Wächter von Rang 2 auszeichnet.

Im Zug schaue ich mir Nachrichten an, die ich erhalten habe, und durchblättere die Zeitung. Ich habe Gefallen daran gefunden, die Artikel darin zu lesen. Hier steht etwas über die Jäger. »Einige haben bei der letzten Nachtjagd angeblich einen Hisack gesehen. Es wurde allerdings noch nicht bestätigt, dass es tatsächlich einer war.« Ein Hisack ist eine Kreatur mit zwei Armen und einen Schweif statt Beinen, sie ist unheimlich schnell und tödlich. Ich habe ihr diesen Namen geben dürfen, als ich einen von ihnen bei einer großen Erkundungstour zusammen mit Hierra und Sara erlegt habe. Diese Kreatur wurde zwischen Stufe 6 und 8 eingestuft, da selbst Soldaten mit solchen Biestern stark zu kämpfen haben. Ein weiterer Artikel beschreibt einen möglichen Strolch, der in Schwarz gekleidet war und zuletzt eine ganze Soldatentruppe erledigt haben soll. »Es handelt sich um keinen normalen Soulstreamer, er wurde aber noch nicht identifiziert. Seine Rüstung ist sehr eigenartig, man konnte nicht einmal herausfinden, zu welchem Geschlecht sie passen könnte. Zwölf Soldaten hatten keine Chance gegen ihn und konnten nicht mal seine ID feststellen.«

Interessant. Vielleicht werden wir heute gegen diesen Soulstreamer ermitteln. Strolche gibt es eigentlich schon lange nicht mehr und gegen Betrüger oder Hochstapler haben wir auch seit Tagen nicht ermittelt. Vor etwa einem Monat konnten wir eine Gruppe in Arrest stecken, die andere abgezockt hatte. Sie hatten ein Glücksspielsystem aufgebaut, bei dem man nur verlieren konnte. Leov fand mit Hilfe anderer Wächter heraus, wie es funktionierte, und nahm die Verantwortlichen fest.

Ich muss aussteigen. Vor dem Hauptquartier steht wieder eine Schlange von Leuten, die dort Aufträge abgeben wollen. Unsere Sekretärin am Empfang ist sehr beschäftigt, doch dann werde ich von ihr gerufen. »Wächter Zackrillio! Ich brauch Sie hier mal.«

Ich quetsche mich durch die Menge und stelle mich an den Tresen. »Guten Morgen, was gibt es denn?«

»Wir haben heute jede Menge Aufträge erhalten. Nehmen Sie diese doch bitte schon mal mit.«

Ich schnappe mir die Papiere. Die Sekretärin macht sich hier doch ganz gut und ist recht nützlich. Ich halte mich jedoch nicht lange dort auf und gehe weiter. Die Büros sind besetzt und auch einige von uns wurden schon zu Einzelgesprächen eingeladen. Ich schaue auf dem Weg zu meinem Büro die Unterlagen durch, die die Sekretärin mir gegeben hat. Es ist nichts wirklich Interessantes dabei: Anfragen zum Feuerschutz für Soldaten, Hilfe bei der Jagd gegen Bestien und so weiter. Mal sehen, ob heute etwas Besonderes für uns ansteht.

Ich erreiche das Büro. »Morgen, Gjelda.«

»Morgen, Zack, hast du das mit dem schwarzen Strolch gelesen?«

»Ja, heute morgen in der Bahn. Glaubst du, wir werden heute gegen ihn ermitteln?« Ich nehme mir einen Kaffee und lege die Unterlagen in eines der...

Erscheint lt. Verlag 30.4.2024
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
ISBN-10 3-7597-7180-7 / 3759771807
ISBN-13 978-3-7597-7180-3 / 9783759771803
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