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Motherroad -  Marco Theiss

Motherroad (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
260 Seiten
Blutmond Verlag
978-3-9826939-3-4 (ISBN)
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(CHF 3,90)
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Von Chicago nach L.A., 2.448 Meilen durch acht Bundesstaaten. Einmal die berühmte Route 66 entlangfahren - der Traum jedes Motorradfahrers. Für Layla geht er schon mit 18 Jahren in Er-füllung. Der Zeitpunkt des Trips gleicht jedoch eher einer Flucht. Nur drei Wochen zuvor muss-te Layla Abschied von ihrer Mutter nehmen. Von Schuldgefühlen geplagt glaubt sie immer wie-der, ihre tote Mutter zu sehen, traut sich aber nicht, sich ihrem verschlossenen Vater und ihrem heißblütigen Bruder anzuvertrauen. Die Reise durch das fremde Land wird zu einer Reise ins Herz der Finsternis. Als sich die Wege der zerrütteten Biker-Familie mit denen des Serienmör-ders Patch-Over kreuzen, verwandelt sich der Traum vollends in einen blutigen Albtraum aus Wahnsinn und Gewalt.

Marco Theiss wurde 1984 in Frankfurt am Main geboren. Schon früh war er das seltsame Kind, das auf gesellschaftlichen Anlässen oft stundenlang mit einem Block in der Ecke saß, statt mit anderen Kindern zu spielen. Statt ins soziale Abseits zu geraten, war er in der Schulzeit als »Stunden-Killer« geschätzt, dessen Vorträge seiner frühen (und laaangen) Kurzgeschichten im Deutsch- und Englischunterricht die Lehrer zahlreiche Unterrichtsstunden kosteten, und von seinen Mitschülern immer wieder als spannende Abwechselung gefordert wurden. Im Alter von 14 Jahren begann Theiss mit dem Verfassen von Drehbüchern und unternahm erste Versuche, diese zusammen mit Freunden als Kurzfilme umzusetzen. Nach dem Abitur verschlug es ihn zum Studium nach Köln. Nachdem er zwei Jahren (und zahlreiche geleerte Flaschen Wodka, Whisky, Bier, Sekt, Wein, Tequila, Rum, Jägermeister, Absinth, Brandy, Flimm. Cognac, Obstler, Likör, Feigling ...) später merkte, dass das Studentenleben zwar absolut, das Studium jedoch so gar nicht sein Ding war, ließ er die Theorie hinter sich und begann in verschiedenen Tätigkeiten bei Film und Fernsehen zu arbeiten. Die Stimmen in seinem Kopf brachte auch ein Fulltime-Job nicht zum Verstummen und so verlagerte er das Schreiben in die Nachtstunden, mit dem Gedanken, den Schlaf nachzuholen, wenn er tot ist. Zwischen 2012 und 2020 schrieb Theiss die Drehbücher für verschiedene Horror- und Actionfilme. Seit 2018 widmet er sich außerdem verstärkt dem Schreiben von Romanen, und hat seitdem die Horrorromane 'Asche', 'Blutige Ebbe' und 'Crossroads', den Psychothriller 'Die beste Freundin' und den Western 'Die Mathematik des Bleis' bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Auch heute - sagen seine Nachbarn - hört man nachts noch häufig das Tippen der Tastatur und das Klirren geleerter Flaschen aus seiner Wohnung.

Marco Theiss wurde 1984 in Frankfurt am Main geboren. Schon früh war er das seltsame Kind, das auf gesellschaftlichen Anlässen oft stundenlang mit einem Block in der Ecke saß, statt mit anderen Kindern zu spielen. Statt ins soziale Abseits zu geraten, war er in der Schulzeit als »Stunden-Killer« geschätzt, dessen Vorträge seiner frühen (und laaangen) Kurzgeschichten im Deutsch- und Englischunterricht die Lehrer zahlreiche Unterrichtsstunden kosteten, und von seinen Mitschülern immer wieder als spannende Abwechselung gefordert wurden. Im Alter von 14 Jahren begann Theiss mit dem Verfassen von Drehbüchern und unternahm erste Versuche, diese zusammen mit Freunden als Kurzfilme umzusetzen. Nach dem Abitur verschlug es ihn zum Studium nach Köln. Nachdem er zwei Jahren (und zahlreiche geleerte Flaschen Wodka, Whisky, Bier, Sekt, Wein, Tequila, Rum, Jägermeister, Absinth, Brandy, Flimm. Cognac, Obstler, Likör, Feigling ...) später merkte, dass das Studentenleben zwar absolut, das Studium jedoch so gar nicht sein Ding war, ließ er die Theorie hinter sich und begann in verschiedenen Tätigkeiten bei Film und Fernsehen zu arbeiten. Die Stimmen in seinem Kopf brachte auch ein Fulltime-Job nicht zum Verstummen und so verlagerte er das Schreiben in die Nachtstunden, mit dem Gedanken, den Schlaf nachzuholen, wenn er tot ist. Zwischen 2012 und 2020 schrieb Theiss die Drehbücher für verschiedene Horror- und Actionfilme. Seit 2018 widmet er sich außerdem verstärkt dem Schreiben von Romanen, und hat seitdem die Horrorromane "Asche", "Blutige Ebbe" und "Crossroads", den Psychothriller "Die beste Freundin" und den Western "Die Mathematik des Bleis" bei verschiedenen Verlagen veröffentlicht. Auch heute – sagen seine Nachbarn – hört man nachts noch häufig das Tippen der Tastatur und das Klirren geleerter Flaschen aus seiner Wohnung.

23


IT’S A DRY HEAT


 

Arizona war Motorradfahren für Fortgeschrittene. Die Strecke war einfach und führte immer geradeaus, doch die Sonne verwandelte den Staat in einen einzigen Glutofen. Das trockene Wüstenklima machte sie zwar erträglich, doch das änderte nichts daran, dass sie uns über Stunden hinweg mit beinahe vierzig Grad auf den Kopf knallte.

Währenddessen sah ich Kakteen und Tafelberge an mir vorbeihuschen. In der Ferne taten sich immer wieder Felsformationen auf, die aussahen, als hätten sie Pate gestanden beim Bau der Skylines so mancher amerikanischer Großstädte.

Noch beeindruckender waren die Wolkenberge, die sich über uns am Himmel auftürmten. Keine von denen, wie sie uns in New Mexiko vor wenigen Tagen beinahe von der Straße gespült hatten. Diese hier waren schneeweiße Giganten. Zu Hause, wo es eng war und immer irgendetwas den Blick begrenzte, war es entweder bewölkt oder klar. Hier, wo man endlos weit bis zum Horizont sah, warfen die einzelnen Wolken ihre Schatten auf ganze Landstriche und verwandelten die Prärie um uns herum in einen riesigen gefleckten Kuhrücken aus Licht und Schatten.

Marc bremste vor mir ab und ließ sich zurückfallen, bis er auf gleicher Höhe mit mir war. Er sah mich an. Ich warf ihm einen fragenden Blick zu, konzentrierte mich dann wieder auf die Straße. Ich spürte, dass er das nicht tat.

Aus Ansehen wurde Anstarren.

Ich sah wieder zu ihm rüber.

»Was?«, schrie ich zu ihm hinüber und bemerkte erst dann, dass er nicht mich anstarrte, sondern gezielt meinen Oberarm.

Unmöglich, mein neues Tattoo vor ihm zu verbergen. Trotzdem versuchte ich, meinen Arm etwas einzudrehen, um es ihm wenigstens schwerer zu machen.

Zu spät. Er hatte bereits dieses bescheuerte Grinsen im Gesicht.

»Hast du etwa ihre Nummer für mich klargemacht, Schwesterherz?«, rief er zu mir rüber.

»Ich hab auch ne Nachricht für dich«, sagte ich und zeigte ihm den Mittelfinger.

Dann drehte ich am Gas und ließ ihn hinter mir.

»Hey!«, brüllte er mir nach. »Warte doch mal!«

Ich hörte den Motor seiner Maschine hinter mir jaulen und Sekunden später schoss er links über den Mittelstreifen und an mir vorbei, bremste mich kurz aus und kam dann erneut von rechts neben mich.

»Du warst gestern plötzlich verschwunden«, rief er.

»Ich bin ja auch schon ein großes Mädchen.«

»Ich will doch nur wissen, ob du eine schöne Nacht hattest.«

»Ja, hatte ich.«

Dad bedeutete uns per Handzeichen, dass er an der Tankstelle vor uns halten wollte. Wir fuhren ab.

»Ich brauch was Kaltes zu trinken«, verkündete er. »Sonst noch jemand was?«

»Ne Cherry Coke«, orderte ich und schon war Dad auf dem Weg.

Ich sah ein Toilettenschild über der Seitentür der kleinen Tankstelle. Für mich war es eher ein Notausgang.

»Ich bin pinkeln«, verkündete ich und schwang mich vom Motorrad.

Nur schnell weg!

»Schnappst du mir jetzt die Frauen weg?«, fragte Marc und nagelte mich nach zwei Schritten fest.

Ich drehte mich nicht zu ihm um. Traute mich nicht, ihn anzusehen. Ich kam mir ertappt vor. Bisher hatte es immer genügt, zu verheimlichen. Jetzt musste ich schon lügen, um aus der Sache wieder rauszukommen.

»Und wenn es so ist?«, fragte ich und das Adrenalin pumpte durch meinen Körper.

Er antwortete nicht sofort, ließ mich zappeln.

»Dann ist es so«, sagte er schließlich.

Ich spürte die Anspannung von mir abfallen und setzte meinen Weg Richtung Toilette fort.

Als die Tür hinter mir ins Schloss fiel, atmete ich auf.

Ich musste nicht wirklich pinkeln, aber ich brauchte einen Moment für mich. Hatte ich mich gerade vor meinem Bruder geoutet? Check! Hatte er gut darauf reagiert? Keine Ahnung. Es war ihm egal. Aber war das nicht sogar irgendwie die beste Reaktion darauf? Ich hatte schließlich nicht den Nobelpreis gewonnen, sondern nur mit einer Frau geschlafen, statt einem Mann.

Ich ging zum Waschbecken und tauchte mein Gesicht in zwei Handflächen voll kaltem Wasser. Dann betrachtete ich mich im Spiegel darüber und schenkte mir ein glückliches Lächeln.

Alles war gut!

Zumindest alles, wovon ich zu diesem Zeitpunkt wusste.

Aber ich sollte dringend wieder nach draußen gehen, bevor Marc mich direkt wieder bei Dad verpetzte! Ich wollte mein Glück für einen Tag nicht unnötig herausfordern.

Ich öffnete die Tür und trat in die trockene Arizona-Hitze. Die Sonne brannte in meinen Augen. Ich kniff die Lider zusammen, als sich ein Schatten über mich legte.

Eine riesige Gestalt hatte sich zwischen mich und die Sonne geschoben und ich lief mit Schwung in sie. Ich hatte das Gefühl, von dem Riesen abzuprallen. Sein Körper war hart wie Stein. Der Mann selbst schwankte nicht einmal von dem Zusammenstoß. Ich stand ihm brusthoch gegenüber und blickte auf einen Flickenteppich aus einzelnen zusammengenähten Lederfetzen verschiedener Größen und Formen, von denen jeder ein anderes Bild zeigte. Seine Kutte erinnerte mich an die mit Stickern von Heavy-Metal-Bands bestickten Jeanswesten auf Musikfestivals, nur in der handgemachten Biker-Variante. Sie war unter anderem geziert mit den Patches verschiedener Motorradclubs.

Mutig, dachte ich. Immerhin wusste ich aus Dads Erzählungen, was geschehen konnte, wenn man sich mit den Farben oder Labels eines fremden Clubs schmückte. Dieser Typ tat es mit den Symbolen eines halben Dutzend von ihnen.

Ich sah hoch in das Gesicht des Mannes, das bis über die Nase hinter einem Bandana verborgen war. Statt seiner eigenen Kinn-Mund-Partie grinste mir die eines Skeletts von dem schwarzen Stoff aus entgegen. Er sah mich aus kalten, eisblauen Augen an, das Ganze eingerahmt von blondem Haar, das ihm bis zu den Schultern reichte.

»Schönes Tattoo«, raunte er mit tiefer Stimme.

Ich sah flüchtig zu Melodys missglückter Arbeit auf meinem Arm und wunderte mich schon jetzt, wie viel Aufmerksamkeit sie auf sich zog.

Vor allem aber schien er das Kompliment ernst zu meinen. Dass es für mich schön war, war eine Sache, aber für jemand anderen …

»Danke«, sagte ich etwas verwirrt. Als ich wieder zu ihm aufsah, schob er gerade das Totenkopf-Bandana nach unten, und mein Blick fiel auf die formlosen Schmierereien in seinem eigenen Gesicht. Mehrere schiefe Linien zierten (oder entstellten?) seine linke Wange. Schwarze Farbe auf gerötetem Grund, genau wie bei mir. Sein Tattoo war neu, möglicherweise ungefähr so alt wie mein eigenes. Es verlief in einer senkrechten Linie von unten nach oben, war dann für einige Zentimeter unterbrochen. Dann war die Nadel unterhalb des Lids wieder eingedrungen und hatte eine Reihe eng beieinanderliegender Punkte gestochen, die an ein Muttermal erinnerten, das langsam in Hautkrebs überging. Ein weiteres Mal hatte sich die Nadel im Bereich seiner Schläfe ausgetobt. Form- und sinnlos.

»Gleichfalls«, erwiderte ich das seltsame Kompliment, klang aber nicht halb so überzeugend.

Er knurrte missmutig. Dann meinte er: »Ich könnt die Schlampe umbringen, der ich es zu verdanken habe.«

Ich machte gute Miene zum bösen Spiel.

Der Riese zwinkerte mir zu und ich bemerkte, dass sein linkes Auge von einem Geäst geplatzter roter Äderchen durchzogen war und dass es außer seiner Pupille noch einen zweiten, kleineren schwarzen Punkt darin gab, von dem die Abzweigungen des blutigen Labyrinths ausgingen.

Er trat an mir vorbei und verschwand in der Toilette, während ich mich noch fragte, ob er sich wirklich den Augapfel hatte tätowieren lassen. Und falls ja, ob es Absicht gewesen war oder ein Unfall. Das Geschmiere in seinem Gesicht schrie förmlich nach Knast-Tattoo.

Heute weiß ich es besser. Weiß, dass Melody ihm das Tattoo verpasst hatte. Nicht aus einer Art Liebe, wie meins, sondern aus Angst und dem unbedingten Willen, zu überleben.

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass wir in unserem Leben im Schnitt Kontakt mit sechzehn Mördern haben. Von den meisten davon erfahren wir vermutlich nie. Begrüßungsfloskeln auf der Straße, ein kurzes Gespräch beim Bäcker. Dann trennte man sich wieder. Flüchtige Momente wie dieser, vor der Toilette einer Tankstelle irgendwo in Arizona.

Es war mein erstes Aufeinandertreffen mit Patch-Over gewesen. Doch für ihn war es mehr als nur ein flüchtiger Kontakt.

Ich erreichte die Motorräder gleichzeitig mit Dad und fing die Dose Coke, die er mir zuwarf, um mit der freien Hand sofort sein ekliges Rootbeer zu öffnen.

Marc sah mich grinsend an, als ich mich in den Sattel schwang.

»Ich habe Fragen«, kündigte er an, dass ich noch nicht vom Haken war.

»Nein, hast du nicht«, schmetterte ich ab und öffnete meine Coke. »Du hast es selbst gesagt: Es ist einfach so.«

»Oh nein, nein, nein«, widersprach er. »Das verändert einfach alles. Wir müssen Regeln aufstellen. Codewörter, zum Beispiel wenn …«

»Codewörter wie Halt die Klappe!, wenn wir nicht allein sind?«, unterbrach ich ihn angespannt und blickte verstohlen zu Dad, der möglicherweise in Hörweite stand.

»Ich glaube nicht, dass ihr beide den gleichen Geschmack habt«, stichelte Marc voller Schadenfreude weiter.

»Wer hat den gleichen Geschmack?«, fragte Dad und machte unmissverständlich klar, dass er uns hören konnte.

Ich verkrampfte innerlich. Bitte nicht!

»Das Rootbeer«, sprang mir mein blöder Bruder zu Hilfe und deutete auf die Dose in Dads Hand. »Keine Ahnung, wie du das Zeug runterkriegst.«

Dad verstand es als Herausforderung unter Männern. Er trank die Dose mit dem nächsten Schluck leer und zerdrückte sie stolz zwischen den Fingern.

...

Erscheint lt. Verlag 11.4.2025
Verlagsort Meppen
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 3-9826939-3-4 / 3982693934
ISBN-13 978-3-9826939-3-4 / 9783982693934
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