Was bleibt, wenn alles fällt? (eBook)
132 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-2209-2 (ISBN)
Alexander Armin widmet sich in seinen Werken den entscheidenden Fragen menschlicher Existenz: Was bleibt, wenn Systeme zerbrechen? Was entsteht, wenn Menschen ihre Angst überwinden und füreinander einstehen? Mit einem Gespür für zwischenmenschliche Dynamik und gesellschaftliche Umbrüche erzählt er von Mut, Verlust, Widerstand und Hoffnung in einer Welt, die am Abgrund steht. Sein Stil ist bildhaft, spannungsgeladen und durchdrungen von emotionaler Tiefe, stets getragen von der Überzeugung, dass auch in den dunkelsten Zeiten Lichtquellen entstehen können. In "Was bleibt, wenn alles fällt?" führt Armin seine Leserinnen und Leser durch ein düsteres, kontrolliertes Regime und lässt sie die innere und äußere Reise seiner Figuren hautnah miterleben, mit all ihren Zweifeln, Konflikten und Entscheidungen, die nicht nur ihre Welt, sondern auch sie selbst verändern. Alexander Armin schreibt für alle, die nicht nur Spannung suchen, sondern auch den Nachhall einer Geschichte spüren wollen, wenn das letzte Kapitel gelesen ist.
1.1 Jarek entdeckt ein revolutionäres Artefakt
Ein Hauch von Rost und Staub durchdrang die Luft, als Jarek Voss die verlassene Fabrik betrat. Die einst lebhaften Maschinen standen nun reglos da, ihre metallenen Körper von der Zeit gezeichnet. Inmitten des Chaos, zwischen zerbrochenen Bauteilen und verwitterten Plakaten, die längst in Vergessenheit geraten waren, fiel sein Blick auf etwas Ungewöhnliches. Ein schwaches Licht schimmerte aus einer dunklen Ecke der Halle, als ob es ihn rufen würde.
Neugierig näherte sich Jarek dem Licht. Es war ein Artefakt, das in eine schimmernde Hülle gehüllt war, die wie ein sanfter Nebel um es herumtanzte. Als er seine Hand ausstreckte, um es zu berühren, spürte er eine fast magische Aura, die ihn durchdrang. Das Artefakt war nicht nur ein Stück Technologie; es war ein Schlüssel, der das Potenzial hatte, die Ketten der Unterdrückung zu sprengen, die Verenthia gefangen hielten.
Sein Herz schlug schneller, während er die Details des Artefakts betrachtete. Es war eine Art mechanisches Herz, umgeben von filigranen Schaltkreisen und leuchtenden Kristallen, die pulsierend in einem rhythmischen Takt schimmerten. Jarek konnte nicht anders, als sich vorzustellen, welche Wunder diese Technologie hervorrufen könnte. Gedanken an Freiheit und Hoffnung überfluteten seinen Geist. Was wäre, wenn er dieses Artefakt nutzen könnte, um das Regime von General Dorn zu stürzen?
Doch während die Faszination in ihm wuchs, spürte er auch die Schwere der Verantwortung, die mit dieser Entdeckung einherging. Was, wenn er scheiterte? Was, wenn das Regime davon erfuhr? Jarek wusste, dass die Aufmerksamkeit des tyrannischen Generals auf alles gerichtet war, was auch nur ansatzweise eine Bedrohung für seine Macht darstellte. Diese Gedanken nagten an ihm, während er das Artefakt vorsichtig in seine Hände nahm und es näher an sein Herz hielt.
In diesem Moment wurde ihm klar, dass er nicht nur für sich selbst kämpfte. Die Menschen in Verenthia litten unter der Herrschaft Dorns, und er hatte die Möglichkeit, etwas zu verändern. Doch die Angst vor dem Unbekannten ließ ihn zögern. Er stellte sich vor, wie seine Freunde, insbesondere Elara, auf seine Entdeckung reagieren würden. Würde sie ihn unterstützen oder ihn für verrückt halten? Ihre Freundschaft war ihm heilig, und er wollte sie nicht verlieren.
Plötzlich hörte er ein Geräusch, das ihn aus seinen Gedanken riss. Schritte. Jemand näherte sich. Panik ergriff ihn, und er versteckte das Artefakt hastig hinter seinem Rücken. Die Schatten der Fabrik schienen sich zu verdichten, als er sich duckte und die Augen weit aufriss. Wer konnte das sein? Ein Soldat des Regimes? Ein anderer Suchender, der ebenfalls nach der verlorenen Technologie suchte?
Die Schritte wurden lauter, und Jarek hielt den Atem an. Er wusste, dass er schnell handeln musste. In diesem Moment wurde ihm bewusst, dass die Entdeckung des Artefakts nicht nur eine Chance auf Freiheit bedeutete, sondern auch ein großes Risiko mit sich brachte. Er musste entscheiden, ob er fliehen oder sich dem Unbekannten stellen sollte. Sein Verstand ratterte, während er die Möglichkeiten abwägte. Die Verantwortung, die er trug, lastete schwer auf seinen Schultern.
Als die Gestalt näher trat, erkannte Jarek, dass es niemand anderes als Elara war. Er fühlte eine Welle der Erleichterung, doch gleichzeitig nagte die Sorge an ihm. Sollte er ihr von dem Artefakt erzählen? Würde sie ihn unterstützen oder ihn davon abhalten, sich in Gefahr zu bringen? Ihre Augen funkelten vor Neugier, als sie ihn sahen, und Jarek wusste, dass er sich entscheiden musste – und zwar schnell.
„Jarek, was machst du hier?“ fragte Elara mit besorgter Stimme. „Ich habe dich überall gesucht.“
Jarek zögerte einen Moment, dann trat er vor und zeigte ihr das Artefakt. „Ich habe etwas gefunden, Elara. Etwas, das alles verändern könnte.“
Ihr Blick wurde ernst, als sie das Artefakt betrachtete. „Das ist... unglaublich. Aber du weißt, was das bedeutet, oder? Wir müssen vorsichtig sein.“
In diesem Augenblick wurde Jarek klar, dass er nicht nur für sich selbst kämpfte, sondern auch für die Zukunft der Menschen in Verenthia. Und während die Schatten des Regimes über ihnen schwebten, wusste er, dass die Entscheidungen, die er jetzt traf, den Verlauf ihrer Geschichte maßgeblich beeinflussen würden.
1.2 Erste Konflikte mit dem Regime entbrennen
Die Schatten der verlassenen Fabrik schienen sich um Jarek Voss zu verdichten, als er das Artefakt in seinen Händen hielt. Ein kalter Schauer durchzog seinen Rücken, nicht nur wegen der frostigen Luft, sondern auch wegen der ungewissen Zukunft, die vor ihm lag. Die Entdeckung dieses geheimnisvollen Objekts würde ihn unweigerlich in die Fänge von General Dorn und seinen Truppen ziehen. Die Angst, die ihn überkam, war greifbar, doch gleichzeitig flackerte ein Funken Hoffnung in ihm auf. Dieses Artefakt könnte der Schlüssel zur Freiheit sein – aber zu welchem Preis?
Als Jarek die Fabrik verließ, war die Stadt Verenthia in ein trübes Licht gehüllt. Die Luft war schwer von der ständigen Bedrohung, die das Regime über die Menschen brachte. Er wusste, dass er sich nicht lange in der Stadt aufhalten konnte, ohne dass die Truppen Dorns auf ihn aufmerksam wurden. Sein Herz schlug schneller, als er an die Möglichkeit dachte, sich zu verstecken oder aktiv gegen das Regime zu kämpfen. Diese Entscheidung lastete schwer auf seinen Schultern, und die Gedanken an seine Freunde, insbesondere an Elara, verstärkten seinen inneren Konflikt.
Elara war nicht nur seine beste Freundin, sondern auch seine moralische Unterstützung. Ihre gemeinsamen Träume von einer besseren Zukunft waren das, was ihn antrieb. Doch jetzt, da er das Artefakt in den Händen hielt, stellte sich die Frage: Würde sie ihn unterstützen, wenn er beschloss, gegen das Regime zu kämpfen? Oder würde sie ihn für seine Naivität verurteilen? Diese Fragen nagten an ihm, während er durch die Straßen hastete, die von der Düsternis des Regimes geprägt waren.
Plötzlich hörte er das Geräusch von Stiefeln, die auf dem Pflaster dröhnten. Jarek duckte sich hinter eine Mülltonne und beobachtete, wie eine Gruppe von Soldaten vorbeimarschierte. Ihr Gesichtsausdruck war kalt und entschlossen, und die Waffen, die sie trugen, schienen darauf zu warten, eingesetzt zu werden. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als er daran dachte, dass sie ihn entdecken könnten. Der Gedanke, gefangen genommen zu werden, ließ ihn frösteln. Er wusste, dass er sich entscheiden musste – und zwar schnell.
„Versteck dich oder kämpfe“, flüsterte er sich selbst zu, während er die Soldaten beobachtete. Die Worte hallten in seinem Kopf wider, und er fühlte, wie die Zeit stillstand. Was würde Elara tun? Hätte sie den Mut, sich dem Regime zu stellen? Jarek wusste, dass er nicht alleine war, aber die Angst vor dem Unbekannten lähmte ihn. Es war nicht nur sein Leben, das auf dem Spiel stand; es war auch das seiner Freunde.
In diesem Moment fiel sein Blick auf ein altes, verrostetes Fahrzeug, das in der Nähe abgestellt war. Es war eine flüchtige Idee, aber vielleicht könnte er es nutzen, um zu entkommen und Elara zu warnen. Doch was, wenn die Soldaten ihn erwischten? Was, wenn er das Artefakt nicht rechtzeitig sichern konnte? Die Gedanken wirbelten in seinem Kopf, und er fühlte sich hin- und hergerissen zwischen der Angst und dem Drang, etwas zu unternehmen.
Schließlich, nach einem tiefen Atemzug, entschied er sich. Er würde kämpfen. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Menschen, die unter Dorns Herrschaft litten. Die Vorstellung, dass das Artefakt eine Waffe gegen das Regime sein könnte, gab ihm den Mut, sich zu erheben. Doch er wusste, dass er Unterstützung brauchte. Elara musste an seiner Seite stehen.
Mit einem letzten Blick auf die Soldaten machte sich Jarek auf den Weg zu Elaras Versteck. Die Straßen waren voller Gefahren, aber die Vorstellung, dass er bald an ihrer Seite kämpfen könnte, gab ihm Kraft. Er musste ihr von seiner Entdeckung erzählen und sie überzeugen, dass sie gemeinsam etwas bewirken konnten. Die Spannung zwischen ihnen würde wachsen, aber sie mussten zusammenarbeiten, um die ersten Herausforderungen zu meistern, die vor ihnen lagen.
Als er schließlich ankam, klopfte sein Herz vor Aufregung und Angst. Er wusste, dass diese Entscheidung nicht nur ihr Schicksal, sondern auch das Schicksal von Verenthia verändern könnte. Jarek atmete tief durch und trat in die Dunkelheit des Verstecks ein, bereit, sich den Konsequenzen seiner Wahl zu stellen.
1.3 Elara bringt unerwartete Neuigkeiten
Aus dem Schatten der verfallenen Lagerhalle trat Elara hervor, ihre Augen funkelten sowohl vor Aufregung als auch vor Angst. Jarek spürte, wie sein Herz schneller schlug, als sie ihm von der Untergrundbewegung berichtete, die gegen das Regime kämpfte. Ihre Worte durchbrachen die Dunkelheit wie ein Lichtstrahl, der ihm neue Hoffnung schenkte, aber auch die schreckliche Realität der Gefahren offenbarte, die mit...
| Erscheint lt. Verlag | 30.7.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Fantasy / Science Fiction ► Science Fiction |
| ISBN-10 | 3-8192-2209-X / 381922209X |
| ISBN-13 | 978-3-8192-2209-2 / 9783819222092 |
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