Das Plumpsklo meines Großvaters 1949-1957 (eBook)
161 Seiten
epubli (Verlag)
978-3-8197-6727-2 (ISBN)
Friedrich Oswald wurde am 16. April 1938 als Einzelkind in München geboren. Seine Frohnatur machte sich schon in früher Kindheit bemerkbar. Mit vier Jahren war er schon Stammgast in einem Kasperltheater. Er entdeckte seine Begabung für Tierstimmen. Im Frühjahr 1944 schockte er die Patienten seines Vaters mit dem Kuckuck, erst nach Stunden wurden die Verschollenen im Luftschutzbunker entdeckt. Seine Lausbubenstreiche erinnern an Ludwig Thoma und Wilhelm Busch, die er in seinen Geschichten ausgezeichnet beschrieben hat. Seine Kindheit hat er präzise und humorvoll über die Kriegsjahre und Nachkriegszeit in München in seinen Erzählungen beschrieben
Friedrich Oswald wurde am 16. April 1938 als Einzelkind in München geboren. Seine Frohnatur machte sich schon in früher Kindheit bemerkbar. Mit vier Jahren war er schon Stammgast in einem Kasperltheater. Er entdeckte seine Begabung für Tierstimmen. Im Frühjahr 1944 schockte er die Patienten seines Vaters mit dem Kuckuck, erst nach Stunden wurden die Verschollenen im Luftschutzbunker entdeckt. Seine Lausbubenstreiche erinnern an Ludwig Thoma und Wilhelm Busch, die er in seinen Geschichten ausgezeichnet beschrieben hat. Seine Kindheit hat er präzise und humorvoll über die Kriegsjahre und Nachkriegszeit in München in seinen Erzählungen beschrieben
Bally Prell
Die Prells waren eine Schwabinger Künstlerfamilie. Meine Mutter war mit
der Tochter Bally befreundet. Die Zwei Jugendstilhäuser Leopoldstraße
77 und 79 grenzten aneinander. Auf 77 wohnten die Prells, auf 79 die
Familie Oswald.
Weihnachten 1950
23. Dezember waren wir beim Vater Ludwig von der Bally zu einer
familiären Weihnachtsfeier eingeladen. Der Vater wollte uns dabeihaben
und uns seine Vertonung der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma
vorstellen……….
Bally Prell (eigentlich Agnes Pauline Prell) war eine deutsche
Vortragskünstlerin und Volkssängerin. Sie wurde am 14. September
1922 in München geboren und starb am 20. März 1982 Sie hat die
Tradition der Volkssänger nach dem Zweiten Weltkrieg fortgesetzt.
Prell wurde als Tochter des Münchener Komponisten und Volkssängers Ludwig Prell in
der Leopoldstraße 77 in Schwabing geboren, wo sie auch zeit ihres Lebens wohnte. Als
Fünfjährige trat sie im Münchner Odeons-Saal auf und begeisterte die Zuhörer mit ihrer
Stimme. Ihre Stimmlage war eine weiche Tenorstimme, mit der sie auch klassische Arien zu
singen vermochte.
Am 31. Oktober 1953 trat sie zum ersten Mal im Münchener Platzl mit ihrem Lied Die
Schönheitskönigin von Schneizlreuth auf, wobei sie den aufkommenden Schönheitswahn mit
ihrem rustikalen Auftreten karikierte. Zu ihrem Programm gehörte auch das von ihrem Vater
komponierte Isarmärchen. Dem Platzl blieb sie bis an ihr Lebensende verbunden. 1956 und
1957 war sie auch in Filmen zu sehen, wie in Heiraten verboten als
Jahrmarktssängerin[1] und in Zwei Bayern im Harem als Leila, Rose der Nacht (1957). Sie
starb 1982 an den Folgen einer Kropfoperation. Bally Prell liegt auf dem Münchener
Nordfriedhof begraben (Quelle; Wikipedia)
Im Münchner Stadtmuseum werden zu ihrem Andenken ihr bekanntes Bühnenkostüm,
bestehend aus einem blumigen Rüschenkleid, dem Sonnenschirm, den Halbhandschuhen,
dem gezackten Krönchen und der weiß-blauen Schärpe mit dem Aufdruck „Miss
Schneizlreuth“ im Original aufbewahrt.[2]Vor dem Haus in der Leopoldstraße wurde ein von
Wolfgang Sand 1992 entworfener Brunnen aufgestellt. [3]
Der Münchner Stadtrat beschloss am 14. Juni 2007, in einem Neubaugebiet im
Stadtteil Lochhausen eine Straße nach ihr zu benennen. (Quelle: Wikipedia)
Die Heilige Nacht
Die Prells waren eine Schwabinger Künstlerfamilie. Meine Mutter war mit
der Tochter Bally befreundet. Die Zwei Jugendstilhäuser Leopoldstraße
77 und 79 grenzten aneinander. Auf 77 wohnten die Prells, auf 79 die
Familie Oswald.
Weihnachten 1949 23. Dezember waren wir beim Vater Ludwig von der
Bally zu einer familiären Weihnachtsfeier eingeladen. Der Vater wollte
uns dabeihaben und uns seine Vertonung der Heiligen Nacht von Ludwig
Thoma vorstellen. Herr Prell war ein Schrammel-Gitarrenspieler und
Komponist, er vertonte bayerische Texte und förderte die Bally, die sehr
gut singen konnte und ein großes komödiantisches Talent an den Tag
legte. Der Vatl, wie Bally ihren Vater nannte, war ihr ein und alles.
Am bewussten Abend waren auch noch einige Nachbarn eingeladen
Draußen auf der Leopolstraße hatte es richtig viel herunter geschneit.
Wir saßen alle im Wohnzimmer an eine, großen runden Tisch auf dem
Plätzchen und Weihnachtsstollenstücke lagen, in einer Ecke des
Zimmers stand ein großer Kachelofen, es war wollig warm im Raum.
Die Erwachsenen haben sich den Punsch schmecken lassen. Ich bekam
eine Tasse Kakao. Wir inzwischen alle in Weihnachtsstimmung. Ludwig
bat uns um Ruhe, erzählte uns, dass er sich mit der heiligen Nacht
Erzählung von Ludwig Thoma befasst hat und eine Begleitmusik zur
Geschichte komponiert hat, dazu diverse Lieder im Bayerischen Dialekt.
Abwechselnd zum Gesang hat ein Nachbar den Text von Thoma
vorgelesen, begleitet auf der Schrammel Gitarre von Ludwig. Die Musik
war sehr dezent und bildete einen guten Kontrast zum stimmlichen
Vortrag. Bally sang zwischen den Textpassagen. Sie hatte 1949 schon
eine sehr kräftige weiche Tenor Stimme und war sehr korpulent. Ihre
Stimme wurde mit Privatunterricht geschult. Bally wollte immer zur Oper,
das wurde ihr aber verwehrt aufgrund ihrer körperlichen Statur. Sie
konnte viele Opernarien schmettern. Auch das berühmte Isarmärchen
hatte ihr Vater komponiert. Bally ist schon als 5jährige aufgetreten.
Es war ein sehr gelungener Weihnachtsabend, es war zu dieser Zeit
auch nicht vor hehr zusehen, dass Bally 1953 am Platzl debütieren
würde.
(Quelle: http://volkssaengerei.de/menschen/prell/prell_bally.htm)
Bally Prell1922 - 1982 Taufname Agnes Pauline Prell >>Vita
Mit einer ungewöhnlicher Stimme begabt, sang sie bereits als Fünfjährige in der
ausverkauften >>Münchner Tonhalle, vom Vater >>Ludwig Prell begleitet, unter großem Jubel des
Publikums zwei Operettenlieder. >>Bildbeschriftung Welt am Sonntag im Bild 1928: Nebenstehend
Agi Prell, die sechsjährige Sängerin und Virtuosin, die in Vereinen und Gesellschaften mit großem
Erfolg als „Stimmphänomen“ auftritt.
Sie trat damit in die Fußstapfen ihres früh verstorbenen, zwölf Jahre älteren Bruders >>Ferdinand
Prell, der - vom Vater protegiert - ein herausragender Kinderstar in der Volkssängerunterhaltung war.
Er war es auch, der ihr den Namen Bally gab, den sie 1954 zu ihrem offiziellen Künstlernamen
machte.
Der Vater schrieb ihr zum 31. Geburtstag das Lied, mit dem sie 1953 am >>Platzl debütierte: >>Die
Schönheitskönigin von Schneizlreuth – eine groteske Parodie auf die in den 1950er Jahren beliebten
Miss-Wahlen, ihr Markenzeichen und größter Erfolg.
28 Jahre stand sie als Gesangs-Humoristin im Rampenlicht. Bei den in den 1950er und 1960er so
beliebten >>Bunten Abenden wie Weißblaue Drehorgel oder Münchner Lachparade präsentierte sie
jeweils nur wenige Nummern: Zunächst 2 Operettenlieder - im Kostüm eines italienischen Tenors
als Kammersänger Plumpem -, nach der Pause im Rüschengewand Die Schönheitskönigin. Zum
Abschluss das Isarmärchen, Die St. Anna Vorstadt und/oder Funiculi Funicula. Sie bestritt nie einen
ganzen Abend allein, war immer Teil einer Programmfolge.
Bis in die 1960er Jahre wurde sie vom Vater und dem Onkel Josef Amann mit Gitarre und Zither
begleitet. Bei den >>Bunten Abenden übernahmen diesen Part die jeweiligen Ensembles vor Ort.
Später tourte sie mit ihrem persönlichen Pianisten >>Herbert Loher, den sie für ihre Auftritte und ihre
Aufzeichnungen engagiert hatte.
Tatsächlich war ihr Repertoire weitaus umfangreicher und vielschichtiger, als es den Anschein hat. Es
enthält neben den bekannten Werken Unterschiedliches aus der Populärmusik der 1930er, 1940er
und 1950er Jahre, Schlager und Operettenlieder, Arien und Volkslieder sowie Kunstlieder der
deutschen Romantik. Zunehmend konzentrierte sie sich auf Tenorpartien.1955 begann sie, ihre Arbeit
mit dem Tonbandgerät...
| Erscheint lt. Verlag | 15.7.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Schlagworte | 1949-1957 • Buxheim und die Salesianer • Erwachsen werden • Hofbräuhausgeschichten • Lehrzeit • Nachkriegszeit und Schule Jugendstreiche • Oktoberfest und große Liebe |
| ISBN-10 | 3-8197-6727-4 / 3819767274 |
| ISBN-13 | 978-3-8197-6727-2 / 9783819767272 |
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