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Das Plumpsklo meines Großvaters 1949-1957 -  Friedrich Oswald

Das Plumpsklo meines Großvaters 1949-1957 (eBook)

Der Karpfenteich und Maikäfer flieg, weil ich sonst schieß!
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
161 Seiten
epubli (Verlag)
978-3-8197-6727-2 (ISBN)
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Die Zeit von 1949-1957! 1949 Unser 1. Auto ein grüner Adler mit Holzvergaser, vom Schlüsselkracher , Karpfen fangen mit Karbid, die Heilige Nacht 1950 mit Bally Prell, 1951 süße Kirschen, Filme meiner Jugend, Tante Hilde und das Klavier, 1952 Internatsgeschichten, der Karpfenteich und Maikäfer flieg, ein durchgesägte Birnbaum, der detonierte Sägemehlofen und das Weihrauchfass mit Schießpulver, Wastl der Sauhund, 1953 der Stammtisch im Hofbräuhaus, Sprechstunden, der durstige Pinscher von Prof. Dr. Jakobi, die Folgen nach der Virginia-Zigarre und ein blaues Auge, 1954 versuchte 1. Liebe, eine missglückte Verführung, Mutprobe im Zigeunerkeller, Lehrlingszeit und was man in dieser Zeit lernen und erleben kann, 1955 Straßenschenke und Dünnbier, Schwabing-Nachteule Jazz mit dem Waschbrett, Honorar in Naturalien, Sylvester Schießen mit der Steinhäger Flasche auf Eiszapfen, 1956 nach dem Führerschein, eine Spritztour rund um den Friedensengel in München, die 2. Liebe wieder nichts im Nachtlokal, die Badewanne, die Sprechstunden in der Arztpraxis meines Vaters mit skurrilen Patientenbesuchen, 1957 die große Liebe, wie ich meine Hannelore auf dem Oktoberfest kennen gelernt habe

Friedrich Oswald wurde am 16. April 1938 als Einzelkind in München geboren. Seine Frohnatur machte sich schon in früher Kindheit bemerkbar. Mit vier Jahren war er schon Stammgast in einem Kasperltheater. Er entdeckte seine Begabung für Tierstimmen. Im Frühjahr 1944 schockte er die Patienten seines Vaters mit dem Kuckuck, erst nach Stunden wurden die Verschollenen im Luftschutzbunker entdeckt. Seine Lausbubenstreiche erinnern an Ludwig Thoma und Wilhelm Busch, die er in seinen Geschichten ausgezeichnet beschrieben hat. Seine Kindheit hat er präzise und humorvoll über die Kriegsjahre und Nachkriegszeit in München in seinen Erzählungen beschrieben

Friedrich Oswald wurde am 16. April 1938 als Einzelkind in München geboren. Seine Frohnatur machte sich schon in früher Kindheit bemerkbar. Mit vier Jahren war er schon Stammgast in einem Kasperltheater. Er entdeckte seine Begabung für Tierstimmen. Im Frühjahr 1944 schockte er die Patienten seines Vaters mit dem Kuckuck, erst nach Stunden wurden die Verschollenen im Luftschutzbunker entdeckt. Seine Lausbubenstreiche erinnern an Ludwig Thoma und Wilhelm Busch, die er in seinen Geschichten ausgezeichnet beschrieben hat. Seine Kindheit hat er präzise und humorvoll über die Kriegsjahre und Nachkriegszeit in München in seinen Erzählungen beschrieben

Bally Prell


 

Die Prells waren eine Schwabinger Künstlerfamilie. Meine Mutter war mit

der Tochter Bally befreundet. Die Zwei Jugendstilhäuser Leopoldstraße

77 und 79 grenzten aneinander. Auf 77 wohnten die Prells, auf 79 die

Familie Oswald.

 

Weihnachten 1950

23. Dezember waren wir beim Vater Ludwig von der Bally zu einer

familiären Weihnachtsfeier eingeladen. Der Vater wollte uns dabeihaben

und uns seine Vertonung der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma

vorstellen……….

 

Bally Prell (eigentlich Agnes Pauline Prell) war eine deutsche

Vortragskünstlerin und Volkssängerin. Sie wurde am 14. September

1922 in München geboren und starb am 20. März 1982 Sie hat die

Tradition der Volkssänger nach dem Zweiten Weltkrieg fortgesetzt.

Prell wurde als Tochter des Münchener Komponisten und Volkssängers Ludwig Prell in

der Leopoldstraße 77 in Schwabing geboren, wo sie auch zeit ihres Lebens wohnte. Als

Fünfjährige trat sie im Münchner Odeons-Saal auf und begeisterte die Zuhörer mit ihrer

Stimme. Ihre Stimmlage war eine weiche Tenorstimme, mit der sie auch klassische Arien zu

singen vermochte.

Am 31. Oktober 1953 trat sie zum ersten Mal im Münchener Platzl mit ihrem Lied Die

Schönheitskönigin von Schneizlreuth auf, wobei sie den aufkommenden Schönheitswahn mit

ihrem rustikalen Auftreten karikierte. Zu ihrem Programm gehörte auch das von ihrem Vater

komponierte Isarmärchen. Dem Platzl blieb sie bis an ihr Lebensende verbunden. 1956 und

1957 war sie auch in Filmen zu sehen, wie in Heiraten verboten als

Jahrmarktssängerin[1] und in Zwei Bayern im Harem als Leila, Rose der Nacht (1957). Sie

starb 1982 an den Folgen einer Kropfoperation. Bally Prell liegt auf dem Münchener

Nordfriedhof begraben (Quelle; Wikipedia)

Im Münchner Stadtmuseum werden zu ihrem Andenken ihr bekanntes Bühnenkostüm,

bestehend aus einem blumigen Rüschenkleid, dem Sonnenschirm, den Halbhandschuhen,

dem gezackten Krönchen und der weiß-blauen Schärpe mit dem Aufdruck „Miss

Schneizlreuth“ im Original aufbewahrt.[2]Vor dem Haus in der Leopoldstraße wurde ein von

Wolfgang Sand 1992 entworfener Brunnen aufgestellt. [3]

Der Münchner Stadtrat beschloss am 14. Juni 2007, in einem Neubaugebiet im

Stadtteil Lochhausen eine Straße nach ihr zu benennen. (Quelle: Wikipedia)

Die Heilige Nacht

 

Die Prells waren eine Schwabinger Künstlerfamilie. Meine Mutter war mit

der Tochter Bally befreundet. Die Zwei Jugendstilhäuser Leopoldstraße

77 und 79 grenzten aneinander. Auf 77 wohnten die Prells, auf 79 die

Familie Oswald.

 

Weihnachten 1949 23. Dezember waren wir beim Vater Ludwig von der

Bally zu einer familiären Weihnachtsfeier eingeladen. Der Vater wollte

uns dabeihaben und uns seine Vertonung der Heiligen Nacht von Ludwig

Thoma vorstellen. Herr Prell war ein Schrammel-Gitarrenspieler und

Komponist, er vertonte bayerische Texte und förderte die Bally, die sehr

gut singen konnte und ein großes komödiantisches Talent an den Tag

legte. Der Vatl, wie Bally ihren Vater nannte, war ihr ein und alles.

 

Am bewussten Abend waren auch noch einige Nachbarn eingeladen

Draußen auf der Leopolstraße hatte es richtig viel herunter geschneit.

Wir saßen alle im Wohnzimmer an eine, großen runden Tisch auf dem

Plätzchen und Weihnachtsstollenstücke lagen, in einer Ecke des

Zimmers stand ein großer Kachelofen, es war wollig warm im Raum.

 

Die Erwachsenen haben sich den Punsch schmecken lassen. Ich bekam

eine Tasse Kakao. Wir inzwischen alle in Weihnachtsstimmung. Ludwig

bat uns um Ruhe, erzählte uns, dass er sich mit der heiligen Nacht

Erzählung von Ludwig Thoma befasst hat und eine Begleitmusik zur

Geschichte komponiert hat, dazu diverse Lieder im Bayerischen Dialekt.

Abwechselnd zum Gesang hat ein Nachbar den Text von Thoma

vorgelesen, begleitet auf der Schrammel Gitarre von Ludwig. Die Musik

war sehr dezent und bildete einen guten Kontrast zum stimmlichen

Vortrag. Bally sang zwischen den Textpassagen. Sie hatte 1949 schon

eine sehr kräftige weiche Tenor Stimme und war sehr korpulent. Ihre

Stimme wurde mit Privatunterricht geschult. Bally wollte immer zur Oper,

das wurde ihr aber verwehrt aufgrund ihrer körperlichen Statur. Sie

konnte viele Opernarien schmettern. Auch das berühmte Isarmärchen

hatte ihr Vater komponiert. Bally ist schon als 5jährige aufgetreten.

 

Es war ein sehr gelungener Weihnachtsabend, es war zu dieser Zeit

auch nicht vor hehr zusehen, dass Bally 1953 am Platzl debütieren

würde.

(Quelle: http://volkssaengerei.de/menschen/prell/prell_bally.htm)

 

Bally Prell1922 - 1982 Taufname Agnes Pauline Prell >>Vita

Mit einer ungewöhnlicher Stimme begabt, sang sie bereits als Fünfjährige in der

ausverkauften >>nchner Tonhalle, vom Vater >>Ludwig Prell begleitet, unter großem Jubel des

Publikums zwei Operettenlieder. >>Bildbeschriftung Welt am Sonntag im Bild 1928: Nebenstehend

Agi Prell, die sechsjährige Sängerin und Virtuosin, die in Vereinen und Gesellschaften mit großem

Erfolg als „Stimmphänomen“ auftritt.

Sie trat damit in die Fußstapfen ihres früh verstorbenen, zwölf Jahre älteren Bruders >>Ferdinand

Prell, der - vom Vater protegiert - ein herausragender Kinderstar in der Volkssängerunterhaltung war.

Er war es auch, der ihr den Namen Bally gab, den sie 1954 zu ihrem offiziellen Künstlernamen

machte.

Der Vater schrieb ihr zum 31. Geburtstag das Lied, mit dem sie 1953 am >>Platzl debütierte: >>Die

Schönheitskönigin von Schneizlreuth – eine groteske Parodie auf die in den 1950er Jahren beliebten

Miss-Wahlen, ihr Markenzeichen und größter Erfolg.

28 Jahre stand sie als Gesangs-Humoristin im Rampenlicht. Bei den in den 1950er und 1960er so

beliebten >>Bunten Abenden wie Weißblaue Drehorgel oder Münchner Lachparade präsentierte sie

jeweils nur wenige Nummern: Zunächst 2 Operettenlieder - im Kostüm eines italienischen Tenors

als Kammersänger Plumpem -, nach der Pause im Rüschengewand Die Schönheitskönigin. Zum

Abschluss das Isarmärchen, Die St. Anna Vorstadt und/oder Funiculi Funicula. Sie bestritt nie einen

ganzen Abend allein, war immer Teil einer Programmfolge.

Bis in die 1960er Jahre wurde sie vom Vater und dem Onkel Josef Amann mit Gitarre und Zither

begleitet. Bei den >>Bunten Abenden übernahmen diesen Part die jeweiligen Ensembles vor Ort.

Später tourte sie mit ihrem persönlichen Pianisten >>Herbert Loher, den sie für ihre Auftritte und ihre

Aufzeichnungen engagiert hatte.

Tatsächlich war ihr Repertoire weitaus umfangreicher und vielschichtiger, als es den Anschein hat. Es

enthält neben den bekannten Werken Unterschiedliches aus der Populärmusik der 1930er, 1940er

und 1950er Jahre, Schlager und Operettenlieder, Arien und Volkslieder sowie Kunstlieder der

deutschen Romantik. Zunehmend konzentrierte sie sich auf Tenorpartien.1955 begann sie, ihre Arbeit

mit dem Tonbandgerät...

Erscheint lt. Verlag 15.7.2025
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 1949-1957 • Buxheim und die Salesianer • Erwachsen werden • Hofbräuhausgeschichten • Lehrzeit • Nachkriegszeit und Schule Jugendstreiche • Oktoberfest und große Liebe
ISBN-10 3-8197-6727-4 / 3819767274
ISBN-13 978-3-8197-6727-2 / 9783819767272
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