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Faded Worlds (eBook)

Verschlungen vom schwarzen Nebel - Ein epischer Fantasy-Roman
eBook Download: EPUB
2025
408 Seiten
BoD - Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-4030-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Faded Worlds - Katrin Paulina Löll
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Ein epischer Fantasy-Roman voller Magie und dunkler Geheimnisse! Timea hat das Abitur in der Tasche und nur einen Traum: gemeinsam mit ihrer besten Freundin Tilda die Welt entdecken. Doch bevor ihr Leben richtig beginnt, reißt ein unerklärliches Ereignis sie aus der vertrauten Wirklichkeit und katapultiert sie nach Iscanda - eine verblassende Parallelwelt, die von der dunklen Seele Tholun bedroht wird und am Rande der totalen Finsternis steht. In dieser von Magie durchdrungenen, von uralten Geheimnissen und mächtigen Wesen bevölkerten Welt entdeckt Timea Kräfte, die sie nie für möglich gehalten hätte. Eine alte Prophezeiung erklärt sie zur Auserwählten, die das Schicksal Iscandas in den Händen trägt. Doch je tiefer sie in die Rätsel dieser Welt eintaucht, desto deutlicher spürt sie: Es geht nicht nur um Iscanda - ein verborgenes Geheimnis verbindet beide Welten auf gefährliche Weise. Gemeinsam mit neuen Gefährten und mythischen Kreaturen wie Drachen, Wölfen, Geistern und Feen stellt sich Timea einer Bedrohung, die alles zu verschlingen droht. Sie muss lernen, ihren Ängsten zu trotzen, Entscheidungen zu treffen, die sie für immer verändern, und herausfinden, wem sie wirklich vertrauen kann - und welchen Preis sie bereit ist zu zahlen. 'Faded Worlds - Verschlungen vom schwarzen Nebel' entführt in eine düstere, magische Welt voller Abenteuer, Mut, Freundschaft, leiser Liebe und der hart erkämpften Hoffnung im Kampf zwischen Licht und Schatten.

Katrin Paulina, geboren 1995 in einem kleinen Dorf im schönen Mittelhessen, lebt für Geschichten, am liebsten mit Magie, großen Gefühlen und einem Hauch von Abenteuer. Schon als Kind erfand sie fantastische Welten in ihrem Kopf, heute bringt sie sie mit viel Herz aufs Papier. Ihre Leidenschaft gilt der Fantasy und Romance, zwei Genres, in denen alles möglich ist und in denen sie sich selbst zu Hause fühlt. Wenn sie nicht gerade an neuen Ideen feilt oder mit ihren Charakteren mitfiebert, verliert sie sich zwischen den Seiten anderer Bücher oder träumt von fremden Welten. Kreativität war schon immer ihr ständiger Begleiter, und mit ihren Geschichten möchte sie genau das weitergeben: Magie, Emotionen und das Gefühl, für einen Moment woanders zu sein.

Der geheimnisvolle Knall


Timea

Ich saß in meinem Klassenzimmer und betrachtete das leere Blatt Papier vor mir. Die Uhr an der Wand tickte unerbittlich weiter und die Stille hing schwer in der Luft. Vor mir lag die letzte Abiturprüfung, die letzte große Herausforderung, bevor ich die Schule für immer verlassen würde. Mathe war schon immer eine Herausforderung für mich und in diesem Moment fühlte ich mich, als wäre ich hier gefangen, ohne den Hauch einer Ahnung, wie ich diese Prüfung erfolgreich meistern sollte. Ich durfte einfach nicht durchfallen, sonst musste ich das Schuljahr wiederholen und meine Pläne konnte ich canceln.

Die Nervosität in mir war förmlich greifbar. Mein Herzschlag beschleunigte sich, als die Aufgabenbögen verteilt wurden. Die Minuten verrannen und ich kämpfte gegen die aufkommende Panik. Ich wollte diese Prüfung unbedingt bestehen, um dann meine Freiheit in vollen Zügen genießen zu können. Noch ein Jahr hier würde ich definitiv nicht überstehen.

Ich schaute mir die Aufgaben an und vergaß in dem Moment alles, was ich gelernt hatte. Ich hatte alle Formeln auswendig gelernt, in der Hoffnung, dass mich das retten würde.

Doch in meinem Kopf herrschte Leere.

Ein Blick durch das Klassenzimmer zeigte mir, dass jeder tief in seine Aufgaben versunken war. Einige Schüler schienen voller Eifer zu sein und meisterten die Aufgaben mühelos, während andere genauso ratlos aussahen wie ich.

Mein Blick schweifte zu meiner besten Freundin Tilda. Sie war zweifellos ein Mathegenie und es bereitete ihr keine Schwierigkeiten. Nach dem Abitur planten wir eine aufregende Reise durch Amerika und danach wollte Tilda ihren Traum verfolgen, Astronautin zu werden.

Ich bewunderte ihren klaren Lebensweg und den Ehrgeiz, den sie in die Verfolgung ihrer Ziele steckte. Im Gegensatz dazu hatte ich immer noch keine Vorstellung davon, was meine Zukunft bringen würde. Ich fühlte mich gefangen in einer festen Routine und konnte mir kaum vorstellen, eines Tages in einem herkömmlichen Beruf zu arbeiten. Derzeit half ich neben dem Abitur in einem Supermarkt aus und selbst das kam mir wie eine Fessel vor. Manchmal beschrieb ich mich als einen Freigeist, ähnlich wie meine Mutter Frida. Sie war eine freischaffende Künstlerin und genoss die Freiheit, ihren Alltag nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Tilda warf mir einen ermutigenden Blick zu und versuchte, mir Mut zu machen. Ich lächelte dankbar zurück, atmete tief durch und setzte mich entschlossen daran, die Prüfung so gut wie möglich zu bewältigen.

Die Minuten vergingen und die einzelnen Formeln kehrten nach und nach zurück. Ich hatte bereits sechs von sieben Aufgaben gelöst und war ganz zufrieden mit meiner Leistung.

Doch plötzlich, mitten in meiner Konzentration, durchfuhr ein lauter Knall den Raum. Es war ohrenbetäubend und klang wie eine Explosion. Ich schreckte auf und sah mich hektisch im Raum um, doch die anderen schienen nichts davon bemerkt zu haben. Mein Herz schlug vor Aufregung und Verwirrung wie wild, mein Körper war überzogen von Gänsehaut und es lief mir eiskalt den Nacken hinunter. Der Knall durchzuckte meinen ganzen Körper wie ein elektrischer Schlag. Hatte ich ihn mir nur eingebildet? Wieso hatte ihn sonst niemand gehört? Kein Schüler sah erschrocken aus. Ich schob es auf meine aufgewühlten Nerven und den Schlafmangel der letzten Nächte. Mein Herz beruhigte sich etwas.

Etwas irritiert widmete ich mich wieder meinen Aufgaben.

»Noch fünf Minuten«, verkündete unser Mathelehrer, Herr Connor.

Ich war so vertieft in meine Aufgaben und irritiert von dem Knall, dass ich die Zeit völlig aus den Augen verloren hatte. Da ich in den verbleibenden Minuten ohnehin nichts mehr ausrichten konnte, beendete ich die Aufgabe, an der ich gerade arbeitete und ging alles noch einmal gründlich durch, bevor ich meine Prüfung mit einem Gefühl der Erleichterung abgab.

Ich seufzte leise, packte meine Tasche zusammen und verließ das Klassenzimmer.

Auf dem Schulhof versammelten sich nun alle Schülerinnen und Schüler, die ihre Prüfungen hinter sich hatten und unterhielten sich lebhaft.

»Oh, ich war so nervös und wusste kaum eine Lösung. Ich hoffe, ich habe diese Prüfung bestanden«, klagte Sophia.

»Ach, du hast bestimmt bestanden. Immer positiv denken«, ermutigte sie Anna.

»Ich weiß ja nicht, was ihr alle habt, aber die Prüfung war doch total einfach«, prahlte Lucas. Er war der Überflieger in unserer Klasse, hatte in jedem Fach eine Eins und dazu noch ein gutes Aussehen. Das machte ihn bei allen beliebt.

Ich persönlich fand seine Art eher unangenehm und schenkte seiner Beliebtheit wenig Beachtung. Während die anderen weiter über ihre Prüfungen sprachen, konnte ich nur an den Knall denken. Ich zögerte jedoch, meine Klassenkameraden danach zu fragen, ob sie ihn ebenfalls gehört hatten. Ich war mir sicher, dass sie genauso aufgeschreckt wären wie ich.

Allein bei dem Gedanken daran lief mir ein kalter Schauer über den Rücken und ich bekam Gänsehaut. Der Knall war so laut wie ein Donnergrollen und hallte unheilvoll über mir wieder. Ein unheimliches Gefühl beschlich mich.

Ich zwang mich, nicht weiter darüber nachzudenken und konzentrierte mich stattdessen darauf, dass ich endlich die Schule abgeschlossen hatte und mein Leben nun richtig beginnen konnte. Vorausgesetzt natürlich, dass ich die Prüfungen bestanden hätte, aber davon ging ich zum jetzigen Zeitpunkt aus.

Tilda kam strahlend auf mich zu und fiel mir begeistert in die Arme. Ihre überschwängliche Art gab mir immer die Kraft, meine Stimmung zu heben, selbst wenn ich in einem Tief steckte.

»Timea, kannst du es glauben? Wir haben tatsächlich die Schule abgeschlossen. Jetzt steht unserem Roadtrip nichts mehr im Wege. Wann können wir uns später treffen, um alles zu besprechen?«, sprudelte es nur so aus ihr heraus.

Ich war immer noch von der Anspannung der Prüfungen geplagt und konnte noch nicht ganz in ihrer guten Laune mitschwingen. »Wie wäre es mit fünf Uhr in Sophies Café?«, schlug ich vor.

»Abgemacht! Ich schreibe dir später noch. Ich hab dich lieb, bis nachher!« Sie lief davon zu ihrem Freund, der bereits mit der Schule fertig war und genau wie Tilda davon träumte, Astronaut zu werden. Er studierte jedoch Chemie, im Gegensatz zu Tilda, die Physik studieren wollte.

Tilda war eine quirlige Persönlichkeit, stets gut gelaunt und unerschütterlich. Ihre hellbraunen Haare umrahmten sanft ihr Gesicht und fielen bis über ihre Schultern. Die strahlend blauen Augen und ihre elfenhafte Statur verliehen ihr eine bezaubernde Ausstrahlung. Im Kontrast zu ihr war ich mit meinen 1,72 Metern recht groß, hatte leuchtend rote Locken und die blauen Augen meines Vaters. Auch meine Mutter Frida trug diese rote Haarpracht, besaß jedoch grüne Augen. Wir beide hatten jede Menge Sommersprossen im Gesicht, welches uns noch ähnlicher aussehen ließ.

Ich sah Tilda noch nach und war dankbar, sie meine beste Freundin nennen zu dürfen.

Kurz darauf parkte ein auffällig rotes Cabrio vor mir und hupte – meine Mutter war angekommen.

»Komm, steig ein. Ich dachte mir, am letzten Schultag hole ich dich ab und du musst mal nicht mit dem Bus fahren.«

Ich stieg auf der Beifahrerseite ein und spürte erneut, wie die Last der Prüfungen von meinen Schultern abfiel.

»Wie ist die Prüfung gelaufen, mein Schatz?«, fragte sie neugierig.

»Ich denke, es lief ganz gut. Ich konnte die meisten Aufgaben lösen«, erwiderte ich.

»Sehr gut. Egal, wie die Prüfungen ausgehen, du weißt, ich bin immer stolz auf dich! Vergiss das nie.«

»Ich hab dich auch lieb, Mom!« Ich lehnte mich zu ihr rüber und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. Meine Mutter war für mich eine sehr starke Frau, denn sie hatte mich allein groß gezogen, da mein Vater früh verstorben war. An seinen Tod konnte ich mich nicht erinnern, da ich damals erst drei Jahre alt gewesen war. Doch aus den Erzählungen wusste ich, dass sein Tod nie aufgeklärt wurde. Eines Tages war er von der Arbeit nicht nach Hause gekommen und war tagelang verschwunden. Als man ihn schließlich im Wald fand, war er bereits seit einiger Zeit tot. Eine Obduktion ergab jedoch keine eindeutige Todesursache, da es keine äußeren Anzeichen von Gewalt, Vergiftungsspuren oder Ähnlichem gab. Die Polizei stellte das Verfahren nach einigen Monaten ein, denn seine Leiche verschwand unerklärlich und tauchte bis heute nicht auf. Die Ermittler gingen davon aus, dass es ein bürokratischer Fehler war und sein Körper versehentlich eingeäschert wurde. Meine Mutter war am Boden zerstört, gerade einmal 21 Jahre alt und mit einem kleinen Kind allein. Wenn ich daran dachte, dass ich mittlerweile fast in ihrem Alter war und das durchmachen müsste, konnte ich ihr nur meinen größten Respekt entgegenbringen.

Vor sieben Jahren fand sie endlich wieder einen Mann, der sie von da an durchs Leben begleitete. Sie schien sehr glücklich zu sein, denn als nach wenigen Monaten Beziehung...

Erscheint lt. Verlag 30.6.2025
Reihe/Serie Faded Worlds
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Schlagworte Deutsche High Fantasy • dunkle Prophezeiung • Dunkle Seele bedroht die Welt • Epische Portal-Fantasy mit Heldenreise • Epischer Fantasy Roman mit dunklen Geheimnissen • Fantastische Romane Gut gegen Böse • Fantasyabenteuer junges Mädchen rettet zwei Welten • Fantasybuch mit Drachen Wölfen Geistern Feen • Fantasyroman Auserwählte wider Wille • Fantasyroman starke Heldin • Geschenk Weihnachten • Heldenhafte Reise • Magische Parallelwelt voller Abenteuer • Mythische Kreaturen • New Adult Portal Fantasy • Quest Fantasy mit großer Bedrohung
ISBN-10 3-8192-4030-6 / 3819240306
ISBN-13 978-3-8192-4030-0 / 9783819240300
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