Herr Schwarz, das schöne Leben und ich
Reisen durch jäh wechselnde Zeiten
Seiten
2025
epubli (Verlag)
978-3-8197-4871-4 (ISBN)
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978-3-8197-4871-4 (ISBN)
Die Gespenster gingen noch um im Land, aber sie hatten ihre Macht verloren. Sie drangen ein mit Nacht und Leere. Aber sie hatten kein Fell, keinen Übermut und keine Liebe. Es waren nur Gespenster.
Es ist ein Buch, das Geschichte erzählt, große, politische Geschichte, wie sie im Kleinen abläuft, im Alltag einer Frau, die im Jahre 2017 plötzlich unbedingt einen Hund haben will, weil sich ihr Alltag und ihre Lebensstimmung verfinstert hat. Sie ist, - geboren am Ende des zweiten großen Krieges in Deutschland, 1943, - geprägt durch die westdeutsche Studentenbewegung, die in der Bundesrepublik nur die Gefahr des Rückfalls in die NS-Zeit sah und bekämpfte. Durch die Massenflucht der DDR-Bürger aus dem SED-Staat, der sich als das bessere, demokratische Deutschland ausgab, und durch den die friedlichen Aufstand dagegen war aus der Achtundsechzigerin eine Neunundachtzigerin geworden. Und sie entdeckte nun in Deutschland eine in Jahrhunderten gewachsene Kultur wieder, die ein freies und gedeihliches Miteinander entwickelt hatte. Durch diesen historischen Umbruch entwickelte sie eine ungekannte Kraft und Lebensgefühl, in dem ihr alles gelang.Und dann begann, keine 30 Jahre später, gefördert durch die erste Bundeskanzlerin, die aus der ehemaligen DDR stammte, ein neuerlicher historischer Umbruch: die Masseneinwanderung kulturfremder Menschen, deren kriminelle und disruptive Folgen systematisch vertuscht und deren Kritiker ins gesellschaftliche Abseits gestellt wurden, genau dahin, wo Kritiker auch in der DDR gestanden hatten. Es war der Schrecken und die Tristesse dieser Tage, gegen die die alternde Frau sich einen jungen Hund aus dem Tierheim holt, Herrn Schwarz.Der Hund läßt einerseits ihren Alltag und die Reisen, bei denen er nun immer dabei ist, vollends entgleisen. Er wird aber auch der Weggefährte, der ihr hilft, den in den Alltag eingedrungenen Gespenstern standzuhalten und der ihr oft genug zu einem neuen Blick auf die Welt eröffnet.
Es ist ein Buch, das Geschichte erzählt, große, politische Geschichte, wie sie im Kleinen abläuft, im Alltag einer Frau, die im Jahre 2017 plötzlich unbedingt einen Hund haben will, weil sich ihr Alltag und ihre Lebensstimmung verfinstert hat. Sie ist, - geboren am Ende des zweiten großen Krieges in Deutschland, 1943, - geprägt durch die westdeutsche Studentenbewegung, die in der Bundesrepublik nur die Gefahr des Rückfalls in die NS-Zeit sah und bekämpfte. Durch die Massenflucht der DDR-Bürger aus dem SED-Staat, der sich als das bessere, demokratische Deutschland ausgab, und durch den die friedlichen Aufstand dagegen war aus der Achtundsechzigerin eine Neunundachtzigerin geworden. Und sie entdeckte nun in Deutschland eine in Jahrhunderten gewachsene Kultur wieder, die ein freies und gedeihliches Miteinander entwickelt hatte. Durch diesen historischen Umbruch entwickelte sie eine ungekannte Kraft und Lebensgefühl, in dem ihr alles gelang.Und dann begann, keine 30 Jahre später, gefördert durch die erste Bundeskanzlerin, die aus der ehemaligen DDR stammte, ein neuerlicher historischer Umbruch: die Masseneinwanderung kulturfremder Menschen, deren kriminelle und disruptive Folgen systematisch vertuscht und deren Kritiker ins gesellschaftliche Abseits gestellt wurden, genau dahin, wo Kritiker auch in der DDR gestanden hatten. Es war der Schrecken und die Tristesse dieser Tage, gegen die die alternde Frau sich einen jungen Hund aus dem Tierheim holt, Herrn Schwarz.Der Hund läßt einerseits ihren Alltag und die Reisen, bei denen er nun immer dabei ist, vollends entgleisen. Er wird aber auch der Weggefährte, der ihr hilft, den in den Alltag eingedrungenen Gespenstern standzuhalten und der ihr oft genug zu einem neuen Blick auf die Welt eröffnet.
Uta Karina Stolle, geboren 1943 in Nienburg an der Weser, Studium der Geschichte und Germanistik in Tübingen, München und Berlin, nach 1976 Referendarin und Studienrätin in Bremen, 1980 Promotion in Neuerer Geschichte an der TU Berlin, 1986 bis 1990 Kulturredakteurin der taz-Bremen. Seit 1990 selbständige Autorin musikalischer Hörbücher (siehe editionvonderau.de) und Bücher: Der Aufstand der Bürger. Wie 1989 die Nachkriegszeit zu Ende ging. Vorwort Joachim Gauck, Nomos Verlag, Wiesbaden 2001; Das resedagrüne Sofa. Vom schönen Leben und finsteren Zeiten. Roman, edition von der au, Berlin 2010. Uta Stolle lebt - nach 27 Jahren in Bremen - seit 2001 wieder in Berlin.
| Erscheinungsdatum | 30.06.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 190 mm |
| Gewicht | 183 g |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Literatur ► Comic / Humor / Manga ► Humor / Satire | |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Berlin • Franz Marc und Wassili Kandinsky • Gabriele Münter und Murnau • Goethe und sein Herzog • Istrien • Kreuzzüge und Dshihad • Schloß Ettersburg und Buchenwald |
| ISBN-10 | 3-8197-4871-7 / 3819748717 |
| ISBN-13 | 978-3-8197-4871-4 / 9783819748714 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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