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New York Alpha (Part 12) (eBook)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
200 Seiten
Sternensand Verlag
978-3-03896-362-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

New York Alpha (Part 12) -  C. M. Spoerri
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Eine Auszeit - die ist dringend nötig nach den ganzen Hiobsbotschaften der vergangenen Tage. Seit wir auf einer weiteren Gala von Wikinger-Alpha Fynn Hansen waren, ist nicht nur Adrian aufgewühlter denn je. Was wir dort erfahren haben, könnte nämlich das Ende meiner Rudelzeit bedeuten. Nein. Daran darf ich gar nicht denken. Zum Glück weiß mein Alpha, wie man eine Omega verwöhnt. Und damit meine ich nicht nur den Kurztrip, den er mir schenkt - und der sich wie die Ruhe vor dem Sturm anfühlt, der sich gnadenlos über uns dazu bereit macht, mit aller Wucht zuzuschlagen

C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013 in Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Seit Ende 2014 hat sie sich jedoch voll und ganz dem Schreiben gewidmet. Ihre Fantasy-Romane wurden bereits tausendfach verkauft, zudem schreibt sie erfolgreich Liebesromane. Im Herbst 2015 gründete sie mit ihrem Mann den Sternensand Verlag.

C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013 in Klinischer Psychologie und Psychotherapie. Seit Ende 2014 hat sie sich jedoch voll und ganz dem Schreiben gewidmet. Ihre Fantasy-Romane wurden bereits tausendfach verkauft, zudem schreibt sie erfolgreich Liebesromane. Im Herbst 2015 gründete sie mit ihrem Mann den Sternensand Verlag.

Kapitel 1 - Wir haben keine Wahl


Helena

 

»Fuck, ist das verdammte Arschloch von allen guten Geistern verlassen?!«

Ich beobachte, wie Dylan in Adrians Schlafzimmer hin und her geht, während ich auf dem Bett sitze und der Alpha gegen die Tür gelehnt dasteht.

Es kommt selten vor, dass der hünenhafte Beta die Fassung verliert – eigentlich ist das noch nie geschehen … –, was umso deutlicher macht, wie krass ihn unsere Berichterstattung getroffen hat.

»Das ist auch mein Gedanke«, brummt Adrian, der ein Glas Whiskey in der Hand hält und daran nippt.

Er hat das Sakko seines dunkelgrauen Smokings abgelegt, trägt jetzt nur noch das weiße Hemd und die dunkle Hose, was seine Attraktivität aber nicht mindert, im Gegenteil. Vorne hat er ein paar Knöpfe geöffnet und ich kann die Mondsteinkette auf seiner breiten Brust erkennen.

Die dunklen Augen meines Alphas wandern zu mir. »Lena scheint das jedoch etwas anders zu sehen.«

Ich wünschte, ich hätte sein Angebot, mir ebenfalls einen Schnaps einzuschenken, nicht abgelehnt, als wir kurz im Wohnzimmer anhielten, nachdem wir von Fynns Gala ins Penthaus zurückgekehrt waren. Alkohol hätte ich definitiv nötig. Nur schon, um die anklagenden Blicke meines Alphas und seines ersten Betas auszuhalten, die sie mir soeben zuwerfen.

Als ob ich schuld daran wäre, dass erst Maria und dann Fynn so einen Vorschlag gemacht haben!

Ja, es ist verrückt. Verrückt und kompliziert.

Ich soll mit einem anderen Alpha schlafen, um … um was eigentlich zu beweisen? Dass ich anders bin? Dass ich nicht nur Adrian gehören könnte? Dass …

Ich presse kurz die Lider zusammen und atme tief durch. Als ich die Augen wieder öffne, ist mein Blick fokussierter.

»Ich möchte Antworten. Warum ich Silberwunden heilen kann. Warum mein Omega-Wolf weiß und dominant ist.« Ich sehe zwischen den beiden Männern hin und her. »Und diese Antworten bekomme ich offenbar nur von Maria. Dylan sucht ja seit Wochen vergebens nach einer Erklärung für meine Omega-Anomalien.«

Ich rutsche auf dem Bett in eine bequemere Position, was in dem langen Kleid, das ich trage, schwierig ist. Mein Blick fällt auf die Weinflecke, die immer noch darauf prangen, als wären sie ein Mahnmal für das, was zwischen Fynn, Adrian und mir vor kaum mehr als einer Stunde geschehen ist.

Wir hatten ein Gespräch unter sechs Augen und dabei wurden Dinge diskutiert, die mich jetzt noch schaudern lassen.

Fynn weiß nicht, wo Maria ist und nur, wenn ich mit ihm schlafe, wird sie mir Antworten liefern.

Wie pervers kann man eigentlich sein? Warum tut diese blöde Kuh so etwas?!

»Ich werde ganz Nevada absuchen lassen nach dieser verrückten Omega – und wenn es Jahrzehnte dauert, bis wir sie finden«, knurrt Dylan und bleibt ruckartig stehen. Seine grünbraunen Augen fixieren mich erneut und ich sehe, wie seine breite Brust, die derjenigen Adrians in nichts nachsteht, sich unter tiefen Atemzügen hebt und senkt. »Verdammt, Lena! Du willst nicht ernsthaft behaupten, dass du sogar in Erwägung ziehst, mit einem anderen Alpha zu schlafen, nur, um …«

»Es muss etwas zu bedeuten haben, oder?«, falle ich ihm ins Wort. »Warum sollte Maria mir sowas sagen, wenn sie nicht …«

»Um dich aus Adrians Rudel zu vertreiben, vielleicht?«, unterbricht mich Dylan nun seinerseits.

»Wieso sollte sie das wollen?«, halte ich dagegen.

»Sie hat mir damals angeboten, dass ich sie knoten dürfte. Gegen Bezahlung natürlich«, sagt Adrian nachdenklich.

»Was?«

Das Wort wird von Dylan und mir gleichermaßen gerufen und wir starren den Alpha entgeistert an.

Adrian hatte während meiner ersten Hitze Sex mit Maria, um seinen Wolf gezähmt zu halten in meiner Gegenwart. Eine Tatsache, die mir immer noch ein Zähneknirschen abringt.

Mittlerweile weiß ich, was es bedeutet hätte, hätte er sie dabei auch noch geknotet. Er hätte ihr damit indirekt erlaubt, in sein Rudel zu kommen, hätte sie nur noch markieren müssen.

»Ich habe es nicht getan«, wiegelt Adrian ab. »Aber … allenfalls wäre das ein Motiv? Dass sie in meinem Rudel sein will und keine andere Omega im Weg haben möchte?«

»Warum hat sie dann nicht einfach etwas gesagt, bevor du Lena aufgenommen hast?«, wirft Dylan ein. »Das Argument hinkt, denn sie könnte auch jetzt noch ins Rudel.«

»Aber sie wäre nicht mehr die einzige Omega«, erwidert Adrian und nippt erneut an seinem Whiskey, ehe er Dylan ansieht. »Was weißt du über Marias früheres Rudel?«

Dylan verengt die Augen. »Nichts.«

»Dann finde es heraus«, fordert Adrian. »Wir brauchen alle Anhaltspunkte, die wir kriegen können.«

»Okay, Boss.« Der Beta nickt.

Adrian hat mir erzählt, dass Maria ihr ehemaliges Rudel getötet hätte. Die Gründe kannte er nicht, aber allein der Gedanke lässt mich erschaudern.

Wie abgebrüht muss man sein, ein ganzes Rudel zu töten? Und was hat sie bloß dazu getrieben?

»Danke, Dylan.« Adrian atmet tief durch, ehe sein Blick zu mir schwenkt. »Und kein Wort zu den anderen Betas, verstanden? Wenn sie erfahren, was Hansen vorgeschlagen hat, werden sie alles tun, um zu verhindern, dass Lena jemals wieder in seine Nähe kommt.«

»Was willst du damit sagen?«, hakt Dylan verwirrt nach. »Dass du … es dir überlegst?!«

Adrians Augen ruhen auf mir. »Ich möchte mir nicht gleich alle Optionen verbauen«, sagt er reserviert.

»Boss!« Dylan tritt zu ihm und schaut ihn fassungslos an. »Das kann nicht dein verfickter Ernst sein!«

»Beruhige dich.« Der Alpha hebt die Hand und legt sie ihm auf die Schulter. »Mir gefällt das mindestens so wenig wie dir! Aber sollten wir nichts über Helenas Wolf herausfinden, müssen wir Alternativen haben.«

»Mit einem anderen Alpha zu schlafen, ist KEINE Alternative!«, faucht Dylan aufgebracht. »Verdammt, Adrian!«

»Wenn, dann wird sie es nicht alleine tun«, sagt er langsam. »Ich werde dabei sein und Hansen den Kopf von den Schultern reißen, sollte er sie für sich beanspruchen wollen. Zudem … Es muss ja nicht in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren geschehen. Wir haben Zeit, vielleicht finden wir von selbst heraus, was es mit Lenas weißem Wolf auf sich hat.«

Nein … wir haben keine Zeit …

»Adrian?« Ich warte, bis er mich ansieht und schlucke trocken. »Es … es gibt da noch etwas, das ich dir bisher nicht … erzählt habe.«

Schlagartig wird sein Gesicht finsterer, aber er nickt mir auffordernd zu. »Dann erzähl es mir jetzt

Ich knete mit den Händen seine Bettdecke und wage es kaum, zu ihm oder Dylan zu schauen. »Maria sagte mir, dass …« Ich hole leise Luft. »Dass wenn mir etwas an dir und deinem Rudel liegt … dass ich noch vor meiner nächsten Hitze mit …« Ich breche ab und ziehe den Kopf ein.

»Sie hat dir ein verficktes Ultimatum gestellt?!« Adrians Stimme ist dunkler als jedes Donnergrollen.

»Nein«, flüstere ich. »Nein, das hat sie nicht. Sie … Es war eher eine Warnung. Glaube ich.«

»Oder Drohung«, knurrt Dylan, der mich mindestens so grimmig anschaut wie der Alpha.

»Nein«, erwidere ich. »So hat es sich nicht angefühlt.« Ich schüttle den Kopf und starre auf meine Finger. »Es tut mir leid … ich …«

»Du musst dich nicht für die Worte einer anderen entschuldigen«, unterbricht mich Adrian und kommt zu mir, setzt sich neben mich aufs Bett. Beruhigend legt er eine Hand auf meinen Rücken und streicht darüber. »Schau mich an.«

Ich hebe zaghaft den Blick, um in sein attraktives Gesicht zu sehen.

Pure Liebe dringt mir aus seinen dunklen Augen entgegen. »Wir werden auch diese Hürde meistern, okay?«

»Okay«, hauche ich.

Er nickt bedächtig. »Und jetzt erzähl genau, was sie dir gesagt hat.« Seine Hand streicht unentwegt über meinen Rücken, während er mit der anderen seinen Whiskey hält.

»Sie meinte, ich sollte noch vor der nächsten Hitze mit einem anderen Alpha schlafen, wenn mir etwas an dir und deinem Rudel liegt«, wiederhole ich Marias Worte. »Und sie wusste, dass …« Ich beiße mir auf die Unterlippe, senke erneut den Blick.

»Dass was?«, fragt Adrian behutsam und nimmt seine Hand von meinem Rücken, legt sie stattdessen an mein Kinn. Den Zeigefinger winkelt er an, mit dem Daumen streicht er über meine Unterlippe und befreit sie von meinen Zähnen. »Was wusste sie, Lena?« Seine Stimme klingt einfühlsam und sanft, als würde er mit einem Kind reden.

Ich sehe ihn unsicher an. »Dass ich … mich von Fynn angezogen fühle, obwohl ich das eigentlich nicht sollte, da ich deine Omega bin«, flüstere ich.

Seine Augen verengen sich unvermittelt und ich lese den Schmerz, den ihm diese Worte verpassen. Er presst die Lippen so fest zusammen, dass sein Bart wie ein einziger...

Erscheint lt. Verlag 25.7.2025
Verlagsort Hirzel
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Schlagworte Gestaltwandler • Omegaverse • reverse Harem • Romance with Darkness • Werwölfe • Werwolf Romance
ISBN-10 3-03896-362-3 / 3038963623
ISBN-13 978-3-03896-362-2 / 9783038963622
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