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Jesus weint über Jerusalem (eBook)

Ein Krimi für Christen - Kommissar Kreidler ermittelt

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025
168 Seiten
BoD - Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-8870-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Jesus weint über Jerusalem - Johannes Simang
Systemvoraussetzungen
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Kommissar Kreidler bekommt den Auftrag einen Mord zu verhindern. Das gelingt, bis die Person nach Israel fliegt. Die Nachrichten von zahlreichen Geheimdiensten führen dazu, dass der Kommissar und sein beigeordneter Detektiv Barleben nach Israel geschickt werden. Dort erleben sie Unglaubliches. Es ist, als wenn sie permanent die Dimension wechseln. Als sie glauben, das Dickicht von Gewalt und Machtspielen zu durchdringen, endet alles überraschend.

Johannes Simang, 1952 geboren, aufgewachsen als Kind des Kalten Krieges, der sich über nichts mehr wundert und nie die Hoffnung verloren hat. Mit Berlin als Heimat und Jerusalem als häufigstes Reiseziel verbindet sein Leben die Zentren der Welt, in denen sich das Schicksal der Menschheit immer wieder neu entscheidet. Theologiestudium, Dienst im Pfarramt von Berlin-Staaken (Pastorat), Eisenhüttenstadt, Müllrose und Berlin-Friedrichshain. Dann Landesmännerpfarrer der ev. Männerarbeit in Berlin und Brandenburg.

Kap. V
Tumult in Kafarnaum


Die Aufregung in Kafarnaum war greifbar. Die Menschen waren von den Wundern und Lehren Jesu begeistert, während Kommissar Kreidler und Detektiv Barleben weiterhin auf der Suche nach der Wahrheit über die dunklen Mächte waren, die ihn bedrohten. Doch je mehr sie in die Geschehnisse eintauchten, desto klarer wurde ihnen, dass sie sich in einem Netz aus Intrigen und Geheimnissen befanden.

Nach der tumultartigen Szene im Haus des Simon waren sie entschlossen, mehr über die Hintergründe der Angriffe auf Jesus herauszufinden. Sie erfuhren, dass ein Treffen der Pharisäer und Schriftgelehrten geplant war, um über die wachsende Bedrohung durch Jesus zu diskutieren. Wolfgang Kreidler, Ralf Barleben und Detlef Meyer entschieden, sich unter die Teilnehmer zu mischen.

Am Abend des Treffens versammelten sich die führenden Köpfe der religiösen Gemeinschaft in einer großen Halle. Kreidler und Barleben, in heimischen Gewändern gehüllt, schlüpften unbemerkt hinein, Detlef hielt sich im Hintergrund. Die Atmosphäre war angespannt, und die Gespräche waren von Besorgnis geprägt.

„Wir können diese Bewegung nicht ignorieren“, sagte ein älterer Pharisäer mit strenger Miene. „Seine Lehren sind gefährlich und untergraben die Autorität der Thora.“

„Aber die Menschen folgen ihm“, entgegnete ein anderer. „Was, wenn er tatsächlich der Messias ist?“ „Das ist unmöglich!“, rief ein Schriftgelehrter. „Er verstößt gegen unsere Gesetze und macht sich zum Gott!“

Kreidler und Barleben lauschten den hitzigen Diskussionen und erkannten, dass die Gefahr für Jesus nicht nur von den dunklen Mächten, sondern auch von den religiösen Führern selbst ausging. Während sie sich weiter umhörten, bemerkten sie einen Mann, der sich im Hintergrund hielt und die Gespräche aufmerksam verfolgte. Es war der geheimnisvolle Mann, den sie in der Wüste gesehen hatten.

„Er ist hier!“, flüsterte Barleben. „Wir müssen ihn ansprechen. Wenn du Detlef siehst, gib ihm ein Zeichen, dass er ihn auch beobachten soll.“ Das gelang Wolfgang auch schnell, indem er mit dem Zeige- und Mittelfinger erst auf seine Augen zeigte, dann auf den Mann. Detlef nickte.

Sie näherten sich dann dem Mann, der sich schnell umdrehte, als er sie sah. „Was wollt ihr?“, fragte er misstrauisch.

„Wir suchen die Wahrheit über die Bedrohung, die über Jesus schwebt“, antwortete Kreidler. „Du bist der Einzige, der uns helfen kann.“

Der Mann sah sich um, bevor er leise sprach. „Ihr wisst nicht, in was ihr euch hineinbegebt. Die religiösen Führer sehen sich in großer Gefahr, und sie sind bereit, alles zu tun, um ihre Macht zu behalten. Jesus ist eine Bedrohung für sie, und sie werden ihn nicht einfach so davonkommen lassen.“ „Meinst du die Regierung?“ Der Mann nickte.

„Was hast du vor?“, fragte Barleben. „Willst du ihn warnen?“

„Ich kann nichts tun, aber ich weiß, dass sie einen Plan haben“, sagte der Mann. „Sie werden ihn an einem öffentlichen Ort in die Enge treiben, um ihn zu diskreditieren und seine Anhänger zu verunsichern. Ihr müsst ihn warnen!“

„Wo und wann?“, fragte Kreidler hastig.

„Morgen beim Markt. Dort wird er predigen. Seid vorsichtig!“ Der Mann wandte sich ab und verschwand in der Menge. Ein Blick auf Detlef zeigte ihnen, dass auch er ihn aus den Augen verloren hatte. Von ihm kam nur ein Schulterzucken.

Kreidler und Barleben wussten, dass sie schnell handeln mussten. Am nächsten Morgen waren sie früh auf dem Markt, als die ersten Menschen sich versammelten. Jesus war bereits dort und sprach zu den Menschen, die gebannt zuhörten. Doch in der Menge waren auch die Pharisäer und Schriftgelehrten. Sie schienen auf der Lauer zu liegen.

„Wir müssen uns zwischen diesen Jesus und die sog. Pharisäer stellen“, sagte Barleben. „Wenn sie einen Plan haben, müssen wir ihn schützen.“

Kreidler nickte und drängte sich durch die Menge. Barleben folgte ihm und Detlef blieb wie immer im Rückraum.

Plötzlich hörten sie einen lauten Ruf. Ein Pharisäer trat vor und stellte Jesus offen zur Rede. „Lehrer, ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, fragte er herausfordernd. „Was sagst du dazu?“

Die Menge hielt den Atem an. Jesus sah den Mann ruhig an und antwortete: „Was ist am Sabbat besser: Gutes zu tun oder Böses? Ein Leben zu retten oder es zu verlieren?“

Die Spannung in der Luft war spürbar, und Kreidler wusste, dass dies der Moment war, in dem die Situation eskalieren könnte. Plötzlich sprang ein Mann aus der Menge hervor – ein Gelähmter, der zuvor nicht gesehen worden war. Er fiel vor Jesus auf die Knie und bat um Hilfe.

„Herr, wenn du willst, kannst du mich heilen!“

Kreidler spürte, wie die Pharisäer sich zusammenzogen. Jesus sah den Mann an und sagte: „Steh auf und geh! Deine Sünden sind dir vergeben.“

Ein Aufschrei ging durch die Menge, und die Pharisäer begannen zu murmeln. „Wer kann Sünden vergeben?“, flüsterten sie.

Kreidler wusste, dass sie handeln mussten. „Jesus, pass auf!“, rief er, als er sah, dass die Pharisäer sich zusammenzogen, um einen weiteren Angriff zu starten.

In diesem Moment sprang ein weiterer Pharisäer vor und rief: „Wir haben Beweise für dein Vergehen, Jesus! Du bist ein Betrüger!“

Die Menge begann zu murmeln, und die Stimmung kippte spürbar. Kreidler und Barleben drängten sich vor, um Jesus zu schützen. „Lasst ihn in Ruhe!“, rief Kreidler. „Er hat Wunder vollbracht und den Menschen Hoffnung gegeben!“

Doch die Pharisäer lachten hämisch. „Was wird er tun, wenn wir ihn entlarven?“

Die Situation war angespannt, und die Dunkelheit schien sich zusammenzuziehen. Kreidler wusste, dass sie nicht nur für Jesus, sondern für die Wahrheit kämpfen mussten. Der geheimnisvolle Mann hatte recht – die religiösen Führer waren bereit, alles zu tun, um ihre Macht zu bewahren.

„Wir müssen ihn rausholen!“, rief Barleben. „Jetzt!“

Mit einem entschlossenen Blick stürmten sie auf Jesus zu, bereit, ihn aus der Schusslinie zu bringen, während die Menge in Aufruhr geriet. Die Dunkelheit war nah, und der Kampf um die Wahrheit hatte gerade erst begonnen.

Kreidler und Barleben standen noch wie paralysiert da, als der Platz sich geleert hat. „was haben wir da erlebt – das war doch eine Inszenierung“. „Wieso Inszenierung? War das nicht eine lupenreine Heilung?“ fragte Barleben verunsichert. Kreidler: „Das steht so in der Bibel. Du bist doch so oft in der Kirchengemeinde und hilfst bei allen Festen!“ Ralf winkte ab. „Ich helfe, weil ich alle kenne und sie für mich eine Art Familie ist, aber mit dem ideologischen Kram habe ich nichts zu tun.“ Kreidler empört: „Ideologischer Kram? Diese Botschaft bestimmt seit 2000 Jahren die Werte unserer Gesellschaft.“ Nun winkte Kreidler seinerseits ab. „Was rede ich … zwei Dinge interessieren mich: Was hat es mit dieser Inszenierung auf sich?

Kreidler und Barleben standen immer noch auf dem leeren Platz, die Worte des Pharisäers hallten in ihren Köpfen nach. Die aufgewühlten Gefühle und die drängenden Fragen ließen ihnen keine Ruhe. „Was, wenn das alles nur ein Teil eines größeren Plans ist?“, fragte Barleben, während er sich umblickte. „Was, wenn diese Heilungen und Lehren nicht das sind, was sie zu sein scheinen?“

Nun schüttelte der dabeistehende Meyer den Kopf. „Du redest von einer Inszenierung, aber die Menschen haben echte Hoffnung erlebt. Der Gelähmte war wirklich da, und die Veränderung in seinem Leben war sichtbar. Aber …“ Er hielt inne, als ihm die Worte des Pharisäers in den Sinn kamen. „Wer kann Sünden vergeben?“

Wolfgang nickte nachdenklich. „Das ist eine gute Frage. In der jüdischen Tradition hat nur Gott die Macht, Sünden zu vergeben. Aber Jesus spricht zu den Menschen, als hätte er diese Autorität. Das könnte die Pharisäer in Rage versetzen.“

Kreidler wandte sich Barleben zu. „Und was ist mit dieser Sekte, den Essenern? Dirk hatte doch erwähnt, dass sie in der Gegend aktiv sein könnten. Was, wenn sie hinter diesem ganzen Spektakel stecken?“

Barleben zog einen Zettel aus seiner Tasche, auf dem er einige Notizen gemacht hatte. „Dirk hat von einem geheimen Treffen gehört, das die ‚Essener der Gegenwart‘ in den letzten Wochen abgehalten haben. Gerüchte besagen, dass sie versuchen, die Menschen von der traditionellen Lehre abzubringen und eine neue Bewegung zu starten. Sie könnten Jesus als Werkzeug nutzen, um ihre eigenen Ziele zu verfolgen.“

Kreidler runzelte die Stirn. „Das könnte die Inszenierung erklären. Sie nutzen die Heilungen, um die Menschen zu beeinflussen und ihre eigene...

Erscheint lt. Verlag 30.5.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror Krimi / Thriller
Schlagworte Der Kommissar im Kampf mit dunklen Mächten. • Ein Krimi für Christen - mit Jerusalem als Tatort. • Ein Kriminalrat hält dem Kommissar den Rücken frei. • Ein Pfarrer unterstützt den Kommissar durch seine Kenntnisse über Sekten. • Ein Umweltaktivist aktiviert ein Dorf gegen machtgierige Verbrecher.
ISBN-10 3-8192-8870-8 / 3819288708
ISBN-13 978-3-8192-8870-8 / 9783819288708
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