Benzin
Die Droge des 20. Jahrhunderts
Seiten
2027
|
1. Auflage
zu Klampen Verlag
978-3-98737-044-1 (ISBN)
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978-3-98737-044-1 (ISBN)
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Staunend, aber ohne Nostalgie blickt Jens Jessen zurück auf eine Epoche, die im Kult des Lauten, Schmutzigen, Starken den Gott des Fortschritts verehrte.
Benzin - das war weit mehr als ein Treibstoff für bequeme Fortbewegung. Es begründete ein Lebensgefühl, in dem sich Freiheit, Geschwindigkeit und Gefahr mischten. Der Rausch, der von aufheulenden Motoren und qualmenden Reifen ausging, drang ins Blut wie eine Droge und erwies sich oft als ebenso fatal.Im Rennsport trat die Verbindung von Sex-Appeal und schnellen Autos, die Nähe von Eros und Todestrieb offen zutage. Formel-1-Manager scheuten sich nicht, für einen Geschwindigkeitsvorsprung das Leben ihrer Fahrer zu riskieren. Und nicht zufällig war es der Lotus-Chef, der die »Boxenluder« erfand und das priapische Ritual, den Sieger Champagner verspritzen zu lassen.Heute erscheint all das zutiefst fragwürdig, gar sündhaft. Bei so manchem allerdings wird die Vermählung des Eleganten mit der brutalen Kraft der Motoren in sehnsuchtsvoller Erinnerung bleiben. Jens Jessen schreibt eine Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, erzählt anhand der Pferdestärken, Karosserien und Lackfarben seiner Autos.
Benzin - das war weit mehr als ein Treibstoff für bequeme Fortbewegung. Es begründete ein Lebensgefühl, in dem sich Freiheit, Geschwindigkeit und Gefahr mischten. Der Rausch, der von aufheulenden Motoren und qualmenden Reifen ausging, drang ins Blut wie eine Droge und erwies sich oft als ebenso fatal.Im Rennsport trat die Verbindung von Sex-Appeal und schnellen Autos, die Nähe von Eros und Todestrieb offen zutage. Formel-1-Manager scheuten sich nicht, für einen Geschwindigkeitsvorsprung das Leben ihrer Fahrer zu riskieren. Und nicht zufällig war es der Lotus-Chef, der die »Boxenluder« erfand und das priapische Ritual, den Sieger Champagner verspritzen zu lassen.Heute erscheint all das zutiefst fragwürdig, gar sündhaft. Bei so manchem allerdings wird die Vermählung des Eleganten mit der brutalen Kraft der Motoren in sehnsuchtsvoller Erinnerung bleiben. Jens Jessen schreibt eine Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, erzählt anhand der Pferdestärken, Karosserien und Lackfarben seiner Autos.
Jens Jessen, geboren 1955, arbeitete als Redakteur bei der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, wechselte 1996 als Feuilletonchef zur »Berliner Zeitung« und dann 1999 zur »ZEIT«. Von 2010 bis 2021 war er dort anschließend als Feuilletonredakteur ohne besondere Aufgaben tätig. Bei zu Klampen erschienen die Essaybände »Was vom Adel blieb. Eine bürgerliche Betrachtung« (2018) und »Der Deutsche. Fortpflanzung, Herdenleben, Revierverhalten« (2020). Mit dem »Grüffelo«-Schöpfer Axel Scheffler zusammen veröffentlichte er »Tierleben. Oder: Was sucht der Mensch in der Schöpfung?« (2023).
| Erscheinungsdatum | 12.07.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | zu Klampen Essays |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Anne Hamilton |
| Verlagsort | Springe |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 115 x 185 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Essays / Feuilleton |
| Schlagworte | Auto • Auto als Statussymbol • Autofetischismus • Autos und Männlichkeitsbilder • Benzin • Benzin als Droge • Formel 1 • Formel 1 Geschichte • Gesellschaftsgeschichte • Jens Jessen • Jens Jessen Benzin • Jens Jessen Buch • Jens Jessen Buch Benzin • Jesen Benzin • jessen • Kulturgeschichte des Automobils • Männlichkeit • Motorsport • Mythos Motorsport • Psychologie der Geschwindigkeit • Rausch der Geschwindigkeit • Sex und Geschwindigkeit |
| ISBN-10 | 3-98737-044-0 / 3987370440 |
| ISBN-13 | 978-3-98737-044-1 / 9783987370441 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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