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KONOSUBA! GOD'S BLESSING ON THIS WONDERFUL WORLD! – Light Novel 06 (eBook)

Prinzessin der sechs Blumen

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025
246 Seiten
Tokyopop Verlag
978-3-7593-1631-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

KONOSUBA! GOD'S BLESSING ON THIS WONDERFUL WORLD! – Light Novel 06 -  Akatsuki
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Kazuma verbringt seine Freizeit damit, das Fehlen einer kleinen Schwester in seiner Gruppe zu beklagen. Bevor er noch alle zur Verzweiflung treibt, wird er zu einem königlichen Bankett eingeladen, wo er die junge Prinzessin Iris kennenlernt. Sie ist von seinen Abenteuergeschichten ganz begeistert und beginnt schließlich, Kazuma als älteren Bruder zu sehen. Ein Traum geht in Erfüllung! Oder ist das Ganze doch nur zu schön, um wahr zu sein?

 

Kapitel 1: Auf dass wir diese glänzende Zukunft feiern

1

 

Nach dem vielen Reisen gab es nichts Schöneres, als wieder zu Hause zu sein – selbst wenn dieses Zuhause vernachlässigt und eingestaubt war. Ich saß im Schneidersitz auf dem Teppich mitten im Wohnzimmer und dachte an alles zurück, was in letzter Zeit passiert war.

Ein gewisses Mädchen, das wir alle gut kannten, hatte einen Brief erhalten. In diesem stand, dass das Dorf des Roten Dämons, eine wahrhaft heilige Stätte für Erzmagier und der Herkunftsort vieler talentierter Magieanwender, von der Armee des Dämonenkönigs angegriffen würde.

Obwohl sie wusste, dass sie allein keine große Hilfe sein würde, war sie dennoch entschlossen, in ihr Dorf zurückzugehen. Sie wusste, dass sie vielleicht nie nach Axel zurückkehren würde – und so gestand sie mir, was sie die ganze Zeit über in ihrem Herzen verborgen gehalten hatte: Dass sie geliebt werden wollte, bevor sie in den Tod ging.

Ich lehnte rundheraus ab, machte mich auf den Weg und ließ das Mädchen mit gebrochenem Herzen zurück. Genau, ich würde nicht zulassen, dass sie ihr Leben riskierte. Stattdessen würde ich die Armee des Dämonenkönigs selbst vernichten.

Tja, dies und das passierte, ich besiegte Sylvia, die Generalin des Dämonenkönigs, und im Dorf des Roten Dämons kehrte wieder Frieden ein …

»Kazuma, wie du da die ganze Zeit einfach nur sitzt und dümmlich vor dich hin grinst, macht mir langsam Angst. Liegt es vielleicht daran, dass das Wetter wärmer wird?«

Ich hatte ein ruhiges Leben geführt, seit wir in die Stadt zurückgekehrt waren. Aqua – von der diese neunmalkluge Bemerkung kam – saß auf dem Sofa neben Darkness und Megumin. Sie wechselten sich an der Spielkonsole ab, die Aqua aus dem Dorf des Roten Dämons mitgebracht hatte.

Unsanft wurde ich in die Realität zurückkatapultiert. Ich wandte mich den dreien zu und informierte sie in ernstem Tonfall: »Ich will eine kleine Schwester.«

Das ließ sie alle verstummen, wenn auch nur für eine Sekunde. Doch dann …

»Hey, Darkness, wir müssen uns abwechseln. Ich bin nach dir dran, okay? Ich will den Endboss besiegen.«

»Och, komm schon, du und Megumin besiegt doch schon im echten Leben immer die Bosse. Kann ich’s nicht wenigstens in diesem Spiel mal machen?«

»Nein. Als Mitglied des Clans des Roten Dämons kann ich nicht zulassen, dass jemand anders den tödlichen Schlag ausführt. Außerdem ist der Endboss immer der mächtigste Gegner. So wie du immer losstürmst, Darkness, bräuchten wir schon echt Glück, um ihn zu schlagen, selbst wenn wir all unsere Leben aufbrauchen.«

Sie zankten sich einfach weiter. Offenbar hatten sie kollektiv beschlossen, mich zu ignorieren.

»Würdet ihr mir gefälligst zuhören?«

»Waaah! Hör auf! Wir haben fast gewonnen. Wir alle haben hart gearbeitet, um so weit zu kommen!«

Während ich Aquas Versuchen, sich das von mir abgenommene Gamepad zurückzuholen, auswich, spielte ich selbst weiter, bis …

»Bitte, der Endboss ist erledigt. Ich hab nicht mal irgendwelchen Schaden eingesteckt. Seid ihr jetzt zufrieden?«

»Ganz und gar nicht! Warum kriegst du den besten Teil? Wir haben drei Tage gebraucht, um so weit zu kommen!«

»Jaja. Überlass das mir. In drei Stunden seid ihr wieder an derselben Stelle und ich werde dabei nicht einen Treffer einstecken.«

»Lass das! Wir haben uns so angestrengt und du machst uns nieder …« Aqua, der die Tränen in den Augen standen, schnappte sich das Gamepad zurück.

»Und dabei hast du mich fast beeindruckt mit dem, was du im Dorf des Roten Dämons getan hast«, bemerkte Darkness. »Ich hätte es wissen sollen, du bist und bleibst eine Ratte! Genießt du es, all unsere harte Arbeit zunichtezumachen? Komm schon, Megumin, sag’s ihm!«

»Warum sollten wir Kazuma ausschließen?«, fragte Megumin die wütende Darkness. »Im Dorf des Roten Dämons war er wirklich derjenige, der uns letztlich gerettet hat, wie so oft. Das gerade war sehr typisch für unsere Party und genau das gefällt mir.«

»Hä?!« Aqua und Darkness starrten Megumin und mich schockiert an.

»Geht’s dir nicht gut, Megumin?«, erkundigte sich Aqua. »Normalerweise bist du die Erste, die sich über Kazuma beschwert. Was ist mit der berüchtigten, streitlustigsten Magierin in ganz Axel passiert?«

»Sie hat recht«, bekräftigte Darkness. »Alle sind sich einig, dass unsere aufbrausende Megumin besser als jeder andere geeignet wäre für die Frontlinienklasse der Berserker. Niemals würde sie so was Besonnenes und Erwachsenes sagen. Hey, Kazuma, was genau ist im Dorf des Roten Dämons vorgefallen?«

»Ihr beide seid einfach unfassbar! Ich bin eine Erzmagierin, eine Klasse, die für ihre Ruhe und Vernunft bekannt ist! Aber … Kazuma, woher kommt dieser plötzliche Wunsch? Wenn du eine kleine Schwester willst, wäre es hilfreicher, du würdest das deinen Eltern erzählen, anstatt uns.«

»Ich hab’s ihnen gesagt, mehrfach. Genau genommen, hab ich ihnen sogar gesagt, dass ich eine kleine Stiefschwester will und dass sie sich scheiden lassen und jemanden mit Kind heiraten sollen. Wenn ich drüber nachdenke, war das wohl das erste Mal, dass meine Eltern mir eine gelangt haben …«

»Deine Eltern müssen sehr gutmütige Menschen sein, dass sie dich dafür nicht aus dem Haus gejagt haben.«

»Vergesst sie! Ich kann eh nie wieder nach Hause, also was ändert es? Ich hab was anderes im Sinn.« Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie mir folgen konnten, und schüttelte theatralisch den Kopf. »Ich habe die fürsorgliche ältere Frau Wiz. Die energiegeladene, stürmische junge Chris. Sena ist ›die Coole‹. Und dann wäre da ja noch die süße, aber glücklose Yunyun. Ich habe sogar die Göttin Eris, die große Heldin. Mit anderen Worten: Ich habe wunderschöne Frauen und Mädchen nahezu jeden Stereotyps getroffen.«

»Oh, was ist mit mir, Kazuma? Welcher Stereotyp bin ich?«, fragte Aqua.

»Gar keiner. Du bist kein potenzieller Love Interest. Du bist eher so was wie ein Haustier … H… Hey! Ich versuch hier, ernst zu sein, spar dir das für später!« Ich schob Aqua, die mit erhobener Faust auf mich zugestürmt kam, beiseite. »Was ich damit sagen will: Mir ist etwas sehr Wichtiges bewusst geworden. Mir fehlt immer noch ein gewisser Stereotyp. In Japan hatte ich sogar eine Sandkastenfreundin, na ja, mehr oder weniger. Sicher wisst ihr, was fehlt, oder?«

Megumin schien es begriffen zu haben, denn sie seufzte tief. »Ich ahne, wo das hinführt …«, sagte sie. »Kurz gesagt willst du, dass ich die Rolle der kleinen Schwester übernehme, richtig?«

»Was? Nein, du bist meine Loli1

»W… Was?!« Aus irgendeinem Grund schien sie das zu überraschen.

Neben ihr hob die beschämt wirkende Darkness zögerlich die Hand. »U… Und in welche K… Kategorie gehöre ich dann …?«

»Du bist offensichtlich die Sexbombe.«

»Sexbombe?!« Sie wirkte genauso schockiert wie Megumin. Ich beschloss, zu versuchen, die Diskussion zu beenden.

»Okay, wisst ihr noch, als wir im Dorf des Roten Dämons waren? Erinnert ihr euch an Megumins kleine Schwester? Sie hat mich dran erinnert, wie sehr ich immer selbst eine haben wollte. Jetzt versteht ihr sicher, worauf ich hinauswill, oder?«

Aqua, die der gesamten Unterhaltung aufmerksam zugehört hatte, erwiderte: »Nicht die geringste Ahnung.«

Es gab einen sehr guten Grund, warum ich das jetzt erwähnte. Und zwar …

»Eine Prinzessin, ja? Wie ich hörte, ist sie jünger als ich. Vielleicht ist sie die kleine Schwester …«

Ganz genau: Es ging um die Hoffnungen, die ich in die Prinzessin steckte, die mir einen Brief geschrieben hatte. Nach allem, was ich über sie gehört hatte, musste sie etwa zwölf sein. Das war natürlich viel zu jung für mich, aber vielleicht konnten wir wenigstens Freunde werden und sie würde mich »Bruder« nennen und alles.

Darkness hatte möglicherweise eine Ahnung, was in mir vorging, denn seit wir aus dem Dorf des Roten Dämons zurück waren, versuchte sie regelmäßig, mich davon abzubringen.
»Bitte, Kazuma. Es ist noch nicht zu spät – weisen wir sie ab. Wir reden hier von der mächtigsten Familie im ganzen Land. Ich garantiere dir, das angenehme Abendessen, das du dir vorstellst, ist ganz und gar nicht das, was sie im Sinn haben. Es wird formell und steif. Verstehst du? Kommt, Leute, tun wir einfach so, als wär das nie passiert!«

In den letzten Tagen hatte sie alles versucht, um uns davon abzuhalten, die Prinzessin zu treffen. Und ihr Tonfall verriet, dass sie sogar noch verzweifelter war als normalerweise.

Immer noch auf dem Teppich sitzend, murmelte ich: »Du befürchtest, dass ich unhöflich zur Prinzessin sein könnte, oder?«

Das ließ Darkness zusammenzucken. Kurz sah sie sich im Raum um, dann senkte sie den Kopf. »Da… Darum geht’s nicht … wirklich nicht.«

Ja, klar.

»Hey, sieh mich an, wenn du mit mir redest. Und lass das Getue. Du bist besorgt, dass wir uns unangemessen verhalten und dem Ruf der Prinzessin schaden.«

»Wirklich? Darkness, wie gemein! Ich weiß, wie man sich in der feinen Gesellschaft zu benehmen hat!«

»Das trifft mich echt hart. Darkness, warum denkst du, dass wir irgendwas tun würden, das dich in Schwierigkeiten bringen könnte? Sind wir nicht Kampfgefährten? Du...

Erscheint lt. Verlag 12.5.2025
Illustrationen Kurone Mishima
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Schlagworte Isekai • Kämpfe • Konosuba • Light Novel • Magie • Monster • Novel • Schwertkampf • Shonen • Shounen
ISBN-10 3-7593-1631-X / 375931631X
ISBN-13 978-3-7593-1631-8 / 9783759316318
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