Das Brematorium (eBook)
176 Seiten
BoD - Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-1793-7 (ISBN)
Unbekannt von Film und Fernsehen gibt sich die Mumienheimer wieder die Ähre alles verbal kurz und Kleinholz zu schlagen, was die schwere deutsche Sprache zu bieten hat; sie strotzt ja geradezu von Versuchungen, sie um den Finger zu wickeln, und kann sich nicht dagegen wehren. Also auf zur nächsten feuchtfröhlichen Gyrmanastik Stunde.
A (wie Aloch, das)
(DIE BILDER HABEN ÜBRIGENS ÜBERHAUPT NICHTS MIT DEM TEXT ZU TUN.)
Aalarich, der
Der ist einfach einzuordnen, denn der Name sagt bereits alles, also weiter im Rezept.
Aalergen, Der
Wieder einer, aber das ist so üblich, dass man öfter jemanden aus der gleichen Spezies oder Familie erwischt, obwohl dieser anscheinend komplizierter oder anspruchsvoller zu sein scheint.
Aalgeier, der
Und schon habe ich mich zu früh gefreut, denn ist das nun ein „Fisch“ oder ein „Vogel“? Einen Unterwasser-Vogel halte ich nicht für sinnvoll, auch wenn mir da ein Pinguin durch den Kopf schießt, also tippe ich mal auf einen Asvogel mit einem langen, schlangenartigen Hals, womit er durchaus auch Fische fangen könnte – wie immer bin ich um keine Ausrede verlegen.
Aalglatt, der
Genau – so bin ich eben, und dieser Aal wohl ebenfalls; da hätte es mich eher gewundert, wenn man einen Stoppelaal oder Steinaal aufgetan hätte.
Abendgarderobbe, die
Aha, mal was anderes, also eine schicke Robbe, die sich zur Abwechslung wohl in eine Art von Pinguinkostüm geworfen hat.
Abendkrote, die Morgenkröte, die
Auch nicht gerade spektakulär, und paaren tun sich die beiden Arten wohl auch nie untereinander, weil sie beide unterschiedlich Schichten haben.
Abenteuerlustmolch, der
Geil! Da fängt meine Fantasie sofort an zu spinnen – der hört sich absolut Zeitgemäß an. Aber wahrscheinlich nur ein mickriger kleiner Salamander, der immer in unbekannten Gebieten unterwegs ist, anstatt ein Prachtexemplar von Riesenechse darzustellen, welche die Umwelt unsicher macht und Indigene frisst oder Unsägliches mit ihnen anstellt.
Abfaultier, das
Hört sich eklig an, als würde gleich ein Kadaver aus den Baumwipfeln des Urwaldes fallen; anscheinend übertreibt es dieser Zeitgenosse, mit dem Chillen, bis er einfach tot umfällt, peinlich.
Abfiffi, der
Kann der auch Fußball? Könnte vielleicht irgendein Zwerg von Hund sein oder ein Pfeifvogel?
Abfindungssummer, der
Und schon scheißen sich die Geister, aber eventuell ist es ein Insekt, wenn es schon Summen muss. Mit solchen Ungewissheiten muss ich mich abfinden.
Abfliege, die
Könnte eine Kurzversion von Apfelfliege sein, wahrlich kein Griff in die Wundertüte.
Abflughörnchen, das
Dafür hebt dieses nun wirklich ab, aber Flughörnchen gibt es bereits schon, dieses vielleicht mit Düsenantrieb?
(Raketenhörnchen?)
Abflusshahn, der
Nee, der kommt mir nicht auf den Tisch, wer weiß, wo der sich gerade herumgetrieben hat?
Abflusshecht, der
Dasselbe gilt auch für diesen Kloaken Bewohner, der ruhig unentdeckt hätte bleiben können.
Abgabetermite, die
Eindeutig ein Insekt der zerstörerischen Art, die ihren Holzlöffel nicht mehr abgeben kann, nachdem sie ihn gefressen hat?
Abguckuck, der
Aha, offensichtlich ein mehrsprachiger Vogel dieser Gattung, der nicht einfach „Kuckuck“ ruft, sondern sich sein Repertoire durch die Imitation anderer Gefiederter erweitert hat. Schlaues Kerlchen.
Abhörwanze, die
Gehört anscheinend zur Familie der Großohr Wanzen und muss wohl ein neugieriges Biest sein.
Abknutsch, der
Ein zuckersüßes Raubtier mit einer fiesen Masche; Du denkst, es will Küßchen geben und schon beißt es zu.
(Ich hätte gerne einen Abwaschbär, aber der lässt noch auf sich warten.)
Abonente, die
Enten gehören auch bei uns zu einer großen Familie, weshalb Sis sich nicht wundern dürfen, wenn sie auch in diesem Buch übermäßig vertreten sind. Vielleicht gibt es da draußen auch irgendeine Awoente.
Abreißbock, der
Also das hört sich schon spektakulärer an, dass muss ein echter Kawenzmann sein mit massigen Hörnern, womit er alles platt machen kann – außer er begnügt sich mit Laubhütten.
Absch Affen, die
Aus Ägypten kenn ich zwar die Anch Affen, aber was diese Kerle anbetrifft, bin ich mir da doch unsicher.(Vielleicht Grapsch Affen?)
Abscheule, die
Bei diesem schrägen Vogel scheint alles wieder klar zu sein, ich habe das hässliche Vieh mit der Fledermausfratze direkt vor Augen.
Abseits Egel, die
Und prompt geht das Rätselraten wieder los – offenbar so ein kleiner saugender Blutwurm, der wohl im Dickicht auf ahnungslose Wanderer lauert und sich dann wie eine Zecke an ihnen festbeißt?
Abstaube, die
Ein Vogeldieb ähnlich der Elster – vielleicht eine behäbige Riesentaube, die anderen Raubvögeln ihre Beute streitig macht, um nicht eigenschnäblig Beute machen zu müssen?.
Absteigequar Tier, das
Mist! Ich hasse es, wenn am Ende des Namens immer nur verallgemeinernd ‚Tier‘ steht, was mir nun wirklich nicht weiterhilft. Anscheinend ein Raubtier Gattung, die sich von oben – von einem Baum? – auf ihre Beute stürzt. Aber keine Ahnung, wie es ansonsten aussieht.
Abstichling, der
Dasselbe gilt für dieses fiese Exemplar, aber zumindest muss es über ein dolchartiges Horn oder einen mächtigen Stachel verfügen, mit welchem er seine Beute aufspießen kann; vielleicht aber nur ein gemeiner Käfer?
Abstin Ente, die
Sehen Sie, was habe ich gesagt? Diesmal eine neue Ente aus Abstinesien.
Abwärtsspirale, die
Eindeutig eine Wurmart, die sich bei der Flucht in die Erde bohrt.
Abwaschbär, der
Wahnsinn! Kaum habe ich mir einen gewünscht, wurde mein Wunsch schon erfüllt – aber ob der auch Geschirr kann? Oder hat nur jemand sich für unseren eingewanderten Bär einen originelleren Namen ausgedacht?
Abzockezecke, die
Wieder eine Denkaufgabe, die Rätsel aufgibt; diese Bestie muss tatsächlich ganz schön fett werden – vielleicht Fußball groß, um ihren „Wirt“ tatsächlich abzocken zu können, so dass er eventuell sogar in Ohnmacht fällt.
Achilles Färse, die
Eine weibliche Achille, aus der Familie der Renntiere.
Adaptier, das
Unbekanntes Wesen mit „Chamäleon“ Eigenschaften, welches sich quasi unsichtbar machen kann, indem es mit seiner Umgebung verschmilzt.
Addis Adebar, der
Storchenart aus Afrika.
Adhock, der
Bei einer solchen Bezeichnung kann es sich wohl um alles möglich handeln, was auf seinem Hinterteil sitzt, das ist alles, was ich dazu abschließend sagen kann.
Adlerklaue, die
Ein Vogel mit gefährlichen Riesenfüßen, mit denen es seine Beute greift und zerfetzt.
Adlerklemme, die
Unentdeckter Riesen-Raubvogel, der Adler als beute hat, die er sich zwischen die Zähne klemmt?
Adlerlass, der
Unbekanntes aber zu schweres Beutetier, welches der Adler stecken lassen muss, weil er es nicht hoch bekommt.
Adstringans, die
Gansart, welche ihre Flügel während des Fluges zusammenfalten kann, um den Windwiderstand zu verkleinern.
Aerobbike, die
Putziges Wassertier ohne Füße, welches dafür aber beachtenswerte Luftsprünge aus dem Stand vollführen kann, zirkussreif, wo es dann meist auch landet.
Äffangelium, der
Wahrscheinlich eine kleine Affenart, die mit dem Mönchsaffen verwandt ist, der in Klosterruinen nistet.
Affengeil, der
Eine Bonobo Art.
Affente Ater, das
Das Affente wird ein Baumbewohner sein, welcher einem Affen ähnelt.
Afffaire, die
Eine stark sozialisierte Affenart, die ebenfalls Promiskuität betreibt und keine festen Bindungen eingeht.
Äffkaka, der
Ein untypischer ‚Nacktaffe‘, was diesem Tier eine stärkere Menschlichkeit verleiht. (Oder eine unentdeckt gebliebene Vor-Menschenart?)
Afri Koala, der
Das wäre wirklich eine Sensation, wenn es tatsächlich in Afrika Beuteltiere gäbe – aber vielleicht sieht das Baumtier nur unserem niedlichen Teddybären ähnlich.
After Eight, der
Was soll das wieder sein, ein Pfefferminz-Arsch?
Ahorn, das
Ob...
| Erscheint lt. Verlag | 2.5.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Comic / Humor / Manga ► Comic |
| Schlagworte | Gelaber • Humor • Nonsense • Parodie • Tierunkunde |
| ISBN-10 | 3-8192-1793-2 / 3819217932 |
| ISBN-13 | 978-3-8192-1793-7 / 9783819217937 |
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