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Boston Tigers - Fast Break Kiss (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Aufl. 2025
332 Seiten
Bastei Lübbe (Verlag)
978-3-7517-8255-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Boston Tigers - Fast Break Kiss - Sasha Reed
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Zoey Blanton arbeitet als Barkeeperin im Spotlight, einem der bekanntesten VIP-Spots in ganz Boston. Als eines Abends die Basketballprofis der Boston Tigers im Club feiern, fliegen zwischen Zoey und Team-Captain Zack Conner ordentlich die Fetzen, sodass sie fast ihren Job verliert. Zum Glück taucht Conner nach dieser Katastrophe nicht wieder im Club auf. Doch dann steht plötzlich ihr neuer Nachbar, den Zoey wegen der lauten Renovierungsarbeiten eh schon auf dem Kieker hat, vor ihrer Tür - und Zoey fällt aus allen Wolken: Zack Conner ist gerade direkt gegenüber eingezogen ...

Ein heißer Basketballer und eine toughe Barkeeperin - die perfekte Mischung für eine spicy Forced Proximity & From-Enemies-to-Lovers Liebesgeschichte! Band 1 der Basketball-Romance-Reihe von Sasha Reed.

Weitere Titel der Reihe:

Boston Tigers - Defense Desire
Boston Tigers - Rebound Heart
Boston Tigers - Play Off for Love
Boston Tigers - Christmas Touch
Boston Tigers - Crossover Feelings

Bei diesem Roman handelt es sich um eine vollständig überarbeitete Ausgabe des Titels »Run and Gun«.

eBoooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p>Sasha Reed wurde 1997 in Oberfranken geboren und lebt zusammen mit ihrem Freund und diversen Fellnasen immer noch dort. Die Leidenschaft zum Schreiben entdeckte sie bereits in ihrer Kindheit, mittlerweile sind die Pferdegeschichten jedoch spicy Liebesromanen gewichen. Neben allem, was mit Büchernzu tun hat, liebt die studierte BiologinGewitter und Escape Rooms.</p>

Kapitel 4


Zoey

Ich schloss meinen Spind im Personalraum des Spotlight und lehnte mich dagegen. Es war eine verdammt anstrengende Nacht gewesen. Nicht nur hatte ich wegen des Ansturms auf meine Pause verzichten müssen, ich hatte mich auch endlich dazu durchringen können, Charlotte von diesem verhängnisvollen Abend mit Zack Conner zu erzählen. Ich hatte mit dem Schlimmsten gerechnet: gefeuert zu werden. Glücklicherweise hatte ich meinen Job behalten können, auch wenn ich für die nächsten Wochen auf Bewährung gesetzt wurde.

»Siehst du«, hatte Damian gesagt, »Charlotte würde dich niemals feuern. Du kannst dir wahrscheinlich mehr erlauben als alle anderen hier. Sie liebt dich einfach.«

Ich hatte ihm als Antwort total erwachsen die Zunge herausgestreckt, aber vermutlich hatte er recht. Charlotte hatte mich, nachdem ich nach Boston gezogen war, zunächst als Putzhilfe eingestellt, da ich noch nicht einmal einundzwanzig gewesen war. Doch ich lernte schnell, und nachdem ich die Barkeeperschule mit Bestnoten abgeschlossen hatte, hatte ich meine erste Schicht hinter dem Tresen antreten dürfen. Offensichtlich hatte ich mich dabei so gut angestellt, dass ich fortan immer hinter der Bar stand. Harter Arbeit und dem vielen Lob der Gäste verdankte ich es, dass ich zusammen mit Damian die VIP-Lounge direkt nach ihrer Eröffnung übernommen hatte. Charlotte schien das nicht vergessen zu haben, sonst wäre ich jetzt schon längst im Bett. Dem Klischee entsprechend mit einer riesigen Schachtel Eiscreme, um mich darüber hinwegzutrösten, dass ich arbeitslos war.

Ich rückte den Riemen meiner Handtasche auf meiner Schulter zurecht und schüttelte die Gedanken an dieses Szenario ab. Nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte, verließ ich den Club. Mein Gähnen konnte ich dabei kaum unter Kontrolle halten. Fröstelnd schloss ich das Auto auf und ließ mich dankbar zum ersten Mal seit Stunden in eine sitzende Position fallen. Während meiner Schicht war ich kaum zur Ruhe gekommen, so viel war los gewesen. Mein ganzer Körper tat weh und meine Augen brannten von der Nebelmaschine, die die Bachelorette-Party einer Senatorentochter angefordert hatte. Ich atmete tief durch und ließ das Fenster ein Stück herunter, damit die frische Luft mich wieder etwas munterer für die Heimfahrt machte.

In meinem Gebäude schleppte ich mich die Treppe in den fünften Stock hinauf – der Aufzug hatte gestern Vormittag den Geist aufgegeben – und sperrte die Wohnungstür auf. Ich ließ meine Handtasche achtlos fallen, streifte mir auf dem Weg ins Schlafzimmer die Klamotten ab und warf mich ins Bett, glücklich darüber, nun endlich mit den Ereignissen der letzten Nacht abschließen zu können. Innerhalb von Sekunden war ich eingeschlafen.

Und wurde gefühlte zwei Minuten später durch nicht enden wollende Klopfgeräusche wieder wach. Stöhnend und den Tränen nahe, weil ich so dringend meinen Schlaf nachholen wollte, drehte ich mich auf die Seite und schielte auf meinen Wecker. Acht Uhr morgens.

»Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein«, murrte ich. Da ich am Morgen zuvor schon gelernt hatte, dass ein Kissen über meinem Kopf nichts nutzen würde, blieb ich liegen und hoffte inständig darauf, dass die Geräusche aufhören würden. Fehlanzeige.

Tock, tock, tock.

»Oh Herr, bitte gib mir die Kraft, nicht zur Axtmörderin zu werden.«

Tock, tock, tock.

»Wenn ich’s mir recht überlege, ist es mir den Knast sogar fast wert.«

Tock, tock, tock.

»Verdammt, ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt eine Axt besitze.« Memo an mich: Dad bei Gelegenheit nach Werkzeug fragen.

Tock, tock, tock.

»Scheiß drauf, ein Messer tut’s zur Not auch.«

Tock, tock, tock.

Da ich nicht davon ausgehen konnte, dass dieses penetrante Klopfen in nächster Zeit aufhören würde und mir die Idee mit der Axt auf einmal doch nicht mehr so brillant vorkam, beschloss ich, mein Leiden zu akzeptieren und mir erst einmal eine ausgiebige Dusche zu gönnen. Ich tapste von meinem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer ins Bad und drehte das Wasser in der Dusche auf.

Nachdem ich mich weniger wie ein Zombie fühlte und auch die dazu passende verlaufene Schminke abgewaschen hatte, stellte ich fest, dass das Klopfen mittlerweile aufgehört hatte. Und durch ein nervtötendes Kratzen ersetzt worden war. Ich drehte die Musik an meinem Handy auf volle Lautstärke, föhnte mir die Haare und schlüpfte in bequeme Hotpants und ein Top. Gerade war ich auf dem Weg in die Küche für ein viel zu frühes Frühstück, da setzte das Klopfen wieder ein. Ich brauchte einen Moment, bis ich realisierte, dass es diesmal von meiner Tür kam. Thea hatte ihren eigenen Schlüssel und jeder Besucher wäre mir durch Simon angekündigt worden. Hatte ich schon erwähnt, dass Großtante Betty stinkreich gewesen war und das Gebäude meiner schnuckeligen hundertfünfzig-Quadratmeter-Wohnung in Back Bay einen Concierge hatte? Da besagter Concierge sich jedoch nicht gemeldet hatte, schloss ich daraus, dass es nur der neue Nachbar sein konnte, der die Vorstellungsrunde durchs Haus drehte. Schweren Herzens ließ ich meine Müslischüssel stehen.

»Hast du ein Glück, dass ich tatsächlich keine Axt habe«, murmelte ich, während ich zur Tür ging und sie öffnete.

»Hi, ich wollte mich nur kurz vorstellen. Ich bin der neue Nachbar und ziehe in …« Die Worte der tiefen männlichen Stimme verloren sich, als ich die Tür vollständig geöffnet hatte. Die Worte einer Stimme, die mir seltsam bekannt vorkam. Ich sah auf und bemerkte zunächst einen breiten Oberkörper, über den sich ein grünes T-Shirt spannte. Die langen, muskulösen Beine meines neuen Nachbarn steckten in abgetragenen Jeans und endeten in schwarzen Lederstiefeln. Mich beschlich das dumpfe Gefühl, dass ich diese Schuhe schon einmal gesehen hatte. Mein Blick zuckte höher zu den breiten Schultern und ich wagte es kaum, die restlichen Zentimeter bis in das Gesicht meines neuen Nachbarn zurückzulegen. Doch schließlich führte nichts mehr daran vorbei und ich schaute in tiefes Hellgrün. Oh. Mein. Gott. Sofort kniff ich die Augen zusammen.

»Bitte, lass das einen Albtraum sein«, flehte ich.

»Selbst, wenn Sie es sich noch so sehr wünschen: Ich verschwinde nicht einfach, wenn Sie die Augen wieder öffnen«, antwortete Zack Conner, mein neuer Nachbar.

»Einen Versuch war es immerhin wert.« Ich sah ihn wieder an, hoffte aber insgeheim immer noch auf eine optische Täuschung. War ich im falschen Film? Zack Conner konnte unmöglich hier einziehen. Er war berühmt, was wollte er in einer Wohnung mitten in der Stadt? Sicher war das nur ein Scherz. Er hatte irgendwie herausgefunden, wo ich wohnte, und wollte mir wegen unserer letzten Begegnung eins auswischen.

»Charmant.« Er hob eine Braue und musterte mich von Kopf bis Fuß. Sofort war ich mir meines Erscheinungsbildes unangenehm bewusst. Ungeschminkt, in alten Klamotten, unausgeschlafen. Zack dagegen sah genauso sehr nach Sexgott aus wie vor zwei Tagen, worauf mich das Ziehen zwischen meinen Beinen überdeutlich hinwies. Aber ich durfte mich nicht von ihm einspinnen lassen, nicht wie beim letzten Mal. Abstand war besser.

»Na, Sie müssen es ja wissen«, gab ich trocken zurück.

»Normalerweise bin ich sehr charmant und rücksichtsvoll.«

Ich schnaubte. »Ja klar, deswegen scheuchen Sie Ihre Nachbarn auch um acht Uhr aus dem Bett.«

»Andere Leute sind da schon längst wach.«

»Andere Leute kommen auch nicht erst nachts um halb vier von der Arbeit.«

Er öffnete den Mund, um etwas zweifellos Provozierendes zu erwidern, da mischte sich eine weitere männliche Stimme in unser Gespräch ein.

»Mister Conner, würden Sie sich das schnell ansehen?« Es war einer der Handwerker, der in der Tür zur Nachbarwohnung stand. Damit hatte ich Gewissheit. Es war kein Scherz. Zack war tatsächlich mein neuer Nachbar.

»Na dann.« Er stieß sich vom Türrahmen ab und wandte sich zum Gehen. »Auf gute Nachbarschaft.«

Nachdem ich schon mit der Situation abgeschlossen und Zack so gut es ging aus meinen Gedanken verbannt hatte? Jetzt, wo ich ständig an diesen Fauxpas vorletzte Nacht erinnert wurde, an die Energie zwischen uns, an seine Abweisung?

»Wenn die Hölle zufriert.«

Als ich die Tür schwungvoll zuwarf, konnte ich noch sein leises Lachen hören. Ich ging in die Küche und ließ mich dort am Tresen auf einen Hocker plumpsen. Das durfte doch nicht wahr sein. Ich rieb mir die Augen, kniff mich in den Unterarm und wartete darauf, dass ich aus diesem irren Traum aufwachte. Als ich jedoch langsam schon schielte und mein Arm sich anfühlte, als hätte man mich bei lebendigem Leib gehäutet, gab ich auf. Es war kein Traum. Zack Conner zog tatsächlich in die Wohnung nebenan. Ich musste dringend mit jemandem reden, bevor ich dem Drang, in hysterisches Lachen zu verfallen, nachkam. Instinktiv griff ich nach meinem Handy und wählte Theas Nummer. Sie meldete sich bereits nach dem zweiten Klingeln.

»Was gibt’s, Süße? Ich hab nicht lange Zeit, mein Unterricht fängt bald an«, sagte sie anstelle einer Begrüßung. Thea nahm Schauspielunterricht am American Repertory Theater und träumte vom großen Durchbruch. Es mochte naiv klingen und vielleicht war es das auch, doch Jonah und ich waren von ihrem Talent überzeugt und unterstützten sie nach Leibeskräften.

»Zack Conner zieht in die Wohnung gegenüber ein.«

Thea lachte auf. »Netter Versuch, aber damit kannst du mich nicht ködern.« Ich blieb stumm und hörte Thea nach einigen Momenten des Schweigens nach Luft schnappen. »Du machst keine Witze, oder?«

»Ich...

Erscheint lt. Verlag 1.7.2025
Reihe/Serie Basketball-Sports-Romance
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Basketball Romance • buch für freundin • Celebrities • enemies to lovers • Famous/Non-Famous • forced proximity • From Enemies to Lovers • heiße Sportler • Liebesgeschichte mit Happy End • Romance • Romance in USA • Romance Reihe • Sport Romance
ISBN-10 3-7517-8255-9 / 3751782559
ISBN-13 978-3-7517-8255-5 / 9783751782555
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