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Die Braut Jesu ... in den letzten Tagen ... Vor der Hochzeit (eBook)

Leben im Licht Seines Kommens
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
668 Seiten
NOVUM VERLAG
978-3-7116-0082-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Braut Jesu ... in den letzten Tagen ... Vor der Hochzeit -  Eva-Maria Klothmann
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Viele Christen erwarten heute die Wiederkunft Jesu nicht mehr und leben deshalb ohne die verheißene lebendige Hoffnung des Evangeliums. Ihr Blick richtet sich nur auf diese Welt und wie man sie verbessern kann. Mangelnde Kenntnis des Wortes Gottes und jahrhundertelange Irrlehre haben den Blick verstellt auf die einzigartige Stellung der Gemeinde als Braut Christi! Aus der Fülle der biblischen Aussagen führt die Autorin den Reichtum des Erbes der Kinder Gottes vor Augen. Auf dies göttliche Ziel ausgerichtet verändert es das Leben in der Nachfolge Jesu grundlegend. Erfüllt mit unaussprechlicher Freude und Dankbarkeit erneuert es aber vor allem die erste Liebe zu dem, der dieses Erbe für seine Braut erworben hat: Dem Herrn Jesus Christus!

Teil III: Die Stellung der Gemeinde

1 Die Einzigartigkeit der Gemeinde

Mit der Erschaffung der Gemeinde hat Gott etwas völlig Neues ins Leben gerufen, etwas noch nie Dagewesenes: Einen neuen Menschen (Eph. 2,15), nach Gott geschaffen in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit (Eph. 4, 24)! Aus Juden und Heiden hat Er eine Gemeinschaft zusammengefügt, die untereinander und mit Ihm eins ist: Er in ihnen und sie in Ihm! (Joh. 17, 20-23) Der Heilige Geist, die dritte Person der Gottheit, nimmt Wohnung in den Menschen, die den Sohn Gottes als Erlöser und Herrn annehmen. So werden sie in Christus hineingeboren; eine neue Kreatur (2. Kor. 5, 17) ist entstanden, die göttliches, ewiges Leben besitzt!

Diese einzigartige neue Beziehung zwischen Gott und Mensch war bis zu ihrer Entstehung ein in Gott verborgenes Geheimnis. Sie wird in der Bibel mit verschiedenen Vergleichen oder Bildern beschrieben.5 Drei dieser bildhaften Vergleiche wollen wir uns näher ansehen.

  1. Die Gemeinde – Das Haus, der Tempel Gottes im Geist

In Mt. 16, 18 spricht der Herr Jesus das erste Mal von Seiner Versammlung oder Gemeinde, die Er bauen wird. Aufgrund des Bekenntnisses des Petrus, dass Jesus der Sohn Gottes, der verheißene Christus/Messias ist, sagte der Herr:

„Du bist Petrus (Stein), und auf diesen Felsen (petra) will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle (Hades, Totenreich) sollen sie nicht überwältigen.“

Der Fels ist Jesus selbst, der Glaube an Ihn (den Felsen) ist die Grundlage für die Gemeinde. Schon im AT wird Gott besonders in den Psalmen „Fels“ genannt. Darum sagt Paulus auch in 1. Kor. 3, 11: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Und in Eph. 2, 20 führt er weiter aus, die Gemeinde ist „… erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinandergefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn.“

Diese Worte vom Bauen und Grundlegen (Fundament) offenbaren ein Bild für die Gemeinde als „Haus Gottes“ (Gottes Hausgenossen Eph. 2, 20) oder den Tempel Gottes im Geist. Darum spricht der Apostel Petrus auch davon (1. Petr. 2, 4–6), dass sich die Gläubigen als „lebendige Steine zum geistlichen Hause erbauen lassen sollen. Dieses Bild zeigt die wesensmäßige Verbundenheit von Jesus und Seiner Gemeinde, denn im Tempel Gottes „wohnt“ Gott. In den wiedergeborenen Christen wohnt der Herr Jesus und der Vater im Heiligen Geist (Joh. 14, 23!).

Das ist das erste herausragende Merkmal: Die Innewohnung des Heiligen Geistes in der Gemeinde und in jedem einzelnen Gläubigen. Das ist das absolut Neue im Vergleich zum AT! Das ist ein im AT verborgenes Geheimnis, das Gott erst nach Pfingsten den Aposteln und Propheten durch den Heiligen Geist offenbarte.

  1. Die Gemeinde – Der Leib Christi

Im 1. Korintherbrief entfaltet der Apostel Paulus das Bild von der Gemeinde als dem Leib Christi, in dem die Gläubigen die Glieder des Leibes sind.

„Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?“ Und: „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit Ihm.“ (1. Kor. 6, 15+17) Und: „Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch der Christus. (1. Kor. 12, 12)

Hier wird in einzigartiger Weise die Einheit sowohl der Glieder untereinander als auch die der Glieder mit dem Haupt, Christus, gezeigt. Haupt und Leib gehören organisch zusammen, so untrennbar, dass Paulus sagen kann, dass sie zusammen DER Christus sind. Im Griechischen steht dort der bestimmte Artikel (ho Christos), der Christus.

Ich glaube, diese Wahrheit haben viele Christen nicht verinnerlicht. Sie ist aber die Basis dafür, untereinander trotz Meinungsverschiedenheiten „eines Sinnes“ sein zu können. „Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.“ (Eph. 4, 3–6). Der Leib ist der sichtbare Teil des Christus auf Erden und repräsentiert Ihn, weil Sein Geist im Leib lebendig ist und durch ihn wirkt.

Das ist das zweite Merkmal: Haupt und Leib sind eine Einheit! Eine solche Einheit zwischen Gott und Menschen hat es vorher nie gegeben!

Hierbei müssen wir allerdings beachten, dass nicht die gesamte „Christenheit“, d. h. alle Menschen, die sich Christen nennen, zum Leib Christi gehören, sondern nur diejenigen, die wiedergeboren sind, weil sie das Opfer Jesu für sich persönlich angenommen und Jesus als Herrn in ihr Leben aufgenommen haben! Nur Menschen mit einer lebendigen persönlichen Beziehung zum Herrn Jesus Christus sind auch Glieder Seines Leibes. Denn auch die Glieder des natürlichen Leibes sind ohne Verbindung zum Haupt tot und gehören nicht dazu.

  1. Die Gemeinde – Die Braut des Lammes

Das schönste Bild – und vielleicht das tiefgründigste – für die Gemeinde ist das der Braut des himmlischen Bräutigams. Das Wort Gottes bezeugt diese Tatsache an sehr vielen Stellen: durch direkte Rede, durch Gleichnisse, durch vorschattende oder abbildende Ereignisse, die auf diese Beziehung zwischen dem Bräutigam und Seiner Braut hinweisen.

1.3.1 Das erste Zeugnis

Johannes der Täufer bezeugt:

„Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihm zuhört, freut sich sehr über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt.“ (Joh. 3, 29)

Der Täufer ist der erste im NT, der prophetisch das Bild von Braut und Bräutigam ausspricht: Der Herr Jesus Christus ist der Bräutigam, die an Ihn glaubenden Menschen sind die Braut. Unvermittelt und ohne weitere Erklärung führt er dieses Bild ein.6

Wir erinnern uns an die Auslegungsprinzipien für die Bibel: Durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache bestätigt sein. Zentrale Heilstatsachen, von denen Gott will, dass die Seinen darüber Gewissheit haben, bezeugt Er Seinem Wort gemäß ebenso durch mehrere Zeugnisse.

Das Zeugnis des Täufers ist das erste durch das gesprochene Wort.

1.3.2 Das zweite Zeugnis

In Joh. 2, 1–11 lesen wir von der Hochzeit zu Kana. In Vers 11 heißt es, dass Jesus mit der Verwandlung des Wassers in Wein Sein erstes Zeichen tat zu Beginn Seines Dienstes.

Bei einer Hochzeit oblag es dem Bräutigam, den Wein für die geladenen Gäste bereit zu stellen. Der Bräutigam hatte sich offensichtlich verkalkuliert bezüglich der benötigten Menge, und die Qualität des Weines war wohl auch nicht besonders gut. Die Mutter Jesu bemerkte die Notsituation und sagte ihrem Sohn davon.

Jesus hat durch das Weinwunder (eine verschwenderische Fülle in exzellenter Qualität!) die Rolle des Bräutigams übernommen und somit durch diese Tat bezeugt, dass Er der himmlische Bräutigam ist.

Das Weinwunder Jesu ist das zweite Zeugnis durch die Tat.

1.3.3 Das dritte Zeugnis

Der Apostel Paulus schreibt an die Korinther (2. Kor. 11,2):

„Ich eifere um euch mit göttlichem Eifer; denn ich habe euch verlobt mit einem einzigen Mann, damit ich Christus eine reine Jungfrau zuführte.“

Die Gläubigen der Gemeinde (allgemein, nicht nur in Korinth!) waren also die Verlobte, die Braut des Herrn Jesus Christus. Das bedeutet zweierlei: Erstens ist dieses Verhältnis eine Liebesbeziehung, und zweitens ist die Braut ausschließlich für den Bräutigam bestimmt, der sie erwählt hat!

Dieses Bild von Bräutigam und Braut, das die innige Beziehung zwischen dem Herrn Jesus und Seiner Gemeinde (aus wiedergeborenen Christen) ausdrückt, ist keine Erfindung oder romantische...

Erscheint lt. Verlag 18.4.2025
Verlagsort Neckenmarkt
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Alltag • Eva-Maria Klothmann • Lebensführung • Ratgeber
ISBN-10 3-7116-0082-4 / 3711600824
ISBN-13 978-3-7116-0082-0 / 9783711600820
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