Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Der Schlüßel zur Liebe -  Marion Daghan-Malenky

Der Schlüßel zur Liebe (eBook)

Das Buch, das dir den Weg zur Liebe weist.
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
196 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-8192-8425-0 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
6,99 inkl. MwSt
(CHF 6,80)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Dieses Buch wurde von mir geschrieben, um den Lesern Mut zu machen und sie dazu zu inspirieren, nie aufzugeben.

Kapitel 1


LEBENSGESCHICHTE


Marion Daghan-Malenky über sich selbst,

ihre Kindheit und ihre Erfahrungen...

Sicher fällt es nicht allen leicht sich meinen Leitspruch zu eigen zu machen, das ist mir klar, aber er soll ihnen, ein klein wenig Anstoß geben und Kraft. Die Erinnerung meines Erdendaseins begann so ab meinem sechsten Lebensjahr.

In dieser Zeit verbrachte ich die meisten Wochen bei meinen Großeltern, die sich liebevoll um mich kümmerten. So fuhren wir mit dem Mofa meines Großvaters an den Wochenenden und in den Ferien, sehr oft an den Diemelsee.

Dort hatten sie ein Zelt und ich fühlte mich so aufgehoben und geliebt, wie anschließend niemals wieder. Meine Großmutter zeigte mir oft bunte Karten, und versuchte mir die Zeichnungen im Spiel zu erklären. Mein Großvater ging mit mir Pflanzen sammeln, und sagte immer, Kind, das wird fein schmecken. Mit meinen sechs Jahren war es mehr ein Spiel für mich. Aber sehr interessant kurz danach begann die Schulzeit, und die Hänseleien der Mitschüler begannen, aufgrund meines südlichen Aussehens waren Worte wie Kanake und schwarze Hexe noch die harmlosesten.

Doch mit der Zeit bekommt man dafür eine breite Schulter und lernt sich dagegen zu wehren. Meine leibliche Mutter holte mich nur zu sich wie es ihr gerade passte, und ihre Abneigung mir gegenüber ließ sie mich deutlich spüren. Eine liebevolle Umarmung, die ich mir so sehnlichst wünschte, habe ich von ihr erst ab dem 55 Lebensjahr erfahren, aber dazu kommen wir später.

Sie lebte zu dieser Zeit mit meinem ersten Stiefvater zusammen. Sie selbst arbeitete

damals noch in einem Warenhaus. Meine Mutter hat sich wohl nie gefragt, warum ich panische Angst hatte, wenn sie fortging, und sie oft gebeten habe da zu bleiben. Ihre einzigen Worte waren: „Du Schlampe stell dich nicht so an!“ doch nach dem warum und wieso hat sie nie gefragt. Als dieser Mann dann 1969 verstarb war es für mich wie eine Befreiung, und manche glaubten wohl ich sei durchgedreht, da ich auf dessen Beerdigung tanzte. Doch an diesem Tag war meine Seele für mich frei, so glaubte ich. Und immer mehr wurden in mir die Gefühle für das Spirituelle größer, meine Träume drehten sich oft um diese Themen und Ahnungen verschiedener Art, wurden bei vielen Menschen oft Wirklichkeit. Ich selbst erschrak sehr oft vor diesen Dingen, konnte sie mir nicht erklären, und so wurde ich immer mehr zu einer Außenseiterin. Aber ich wollte auch irgendwo hingehören, ich wollte Liebe und Wärme spüren, mein Herz sehnte sich danach, und manchmal glaubte ich, dass diese Dinge mir nicht zustanden, da ich ein nicht lebenswerter Mensch sei. Und eines bewegte auch mein Innerstes. Wer war mein Vater? Wenn ich meine Mutter fragte, bekam ich nur ein Abwinken.

Kurz danach lernte meine Mutter meinen zweiten Stiefvater kennen, und wir zogen auf ein Dorf, wo sie ein kleines Bauernhaus kauften. Aber auch er war ein sehr trunksüchtiger und gewalttätiger Mensch. Schläge und Demütigungen waren an der Tagesordnung, die Hölle für uns ging weiter, inzwischen waren wir insgesamt sieben Kinder, die sich nicht trauten, irgendetwas zusagen, oder Wünsche zu äußern, denn sollte der Stiefvater schon genug getrunken haben gab es wieder Schläge, die Angst regierte unseren Alltag.

An den Wochenenden waren meine Mutter und ihr Mann oft unterwegs zum Feiern, denn sie waren der Meinung, dass ich groß genug war, um auf meine Geschwister aufpassen zu können. Aber sie waren doch noch so klein, und ich auch erst 15 Jahre alt, und so versuchte ich alles um sie zu schützen und zu verpflegen. Meine Tränen hat in dieser Zeit niemand gesehen, oder sehen wollen, und ich fühlte mich noch einsamer als vorher.

In dieser Zeit habe ich mich an meine früheren Leben erinnert. Genauso habe ich meine erste erfolgreiche Astralreise bewerkstelligt. So hat mein Weg als Magierin und Wahrsagerin begonnen. Durch Leiden und Schicksalsschläge wurde mein Geist und Seele trainiert und ich wurde dadurch stärker.

„Es gibt immer einen Weg ins Licht.

Es gibt für jedes Problem eine Lösung!“

In dieser Zeit hatte ich bereits eine Lehre im Büro begonnen und die dortige Chefsekretärin schenkte mir oft Bekleidung, da ich nicht viel besaß. Ich tat ihr sehr leid, da ich morgens im Büro meine Körperpflege vollzog, denn zuhause hatten wir nur einen sogenannten Donnerbalken (Toilette), dort konnte man sich nicht gut pflegen und ich schämte mich sehr. Wenn der Feierabend kam musste ich oft

20KM zu Fuß nach Hause laufen, bei Eis und Schnee durch ein Waldgebiet. Mein Stiefvater arbeitete zwar ca. 5KM von meiner Arbeitsstelle entfernt, aber da ich es einfach nicht schaffen konnte pünktlich bei ihm zu sein, verlangten sie immer das ich laufen sollte. Und ich tat es sehr oft.

An einem dieser Tage als ich schon ein ganzes Stück gelaufen war, hielt ein Auto neben mir, und ein junger Mann aus dem Nachbardorf nahm mich mit bis vor unserer Haustür. Als meine Eltern sahen, wie ich aus einem Auto stieg, kamen sie wutentbrannt zur Haustür gelaufen beschimpften mich auf das Übelste, mein Stiefvater schlug immer wieder auf mich ein, nahm meinen Kopf und schlug ihn an den Türrahmen. Ich blutete aus der Nase und das Blut tropfte auf meine Bluse. Seine Worte waren: Mit diesen Sachen wirst du morgen zur Arbeit gehen, damit alle sehen was du für eine Schlampe bist. Ich kann nicht beschreiben, wie es in diesem Moment in mir aussah, mein Herz fühlte sich leer an. Meine Mutter sagte zu all dem kein einziges Wort. Und so ging ich mit diesem blutverschmierten Bekleidungsstück am anderen Tag zur Arbeit. Das Entsetzen dort war nach meinem Erscheinen riesig groß, man versuchte mich zu trösten nahm mich in den Arm, aber konnte dies den Schmerz mir nehmen? Nein das konnte es nicht. Die Sekretärin fuhr sofort zu sich nach Hause und holte mir frische Bekleidung, dann rief sie beim Jugendamt an und wieder nahm mein Leben eine schicksalhafte Wendung.

Nun kam das nächste Wochenende, ich hatte wie immer meine Geschwister zu versorgen, und auf einmal klingelte es an unserer Haustür. Ich öffnete und zwei Personen des Jugendamtes standen vor der Tür, als sie sahen, wie ich dort mit den Kleinen allein war, und meine Eltern erst am nächsten Tag kommen wollten, sagten sie, wir werden dir sofort ein Zimmer organisieren in einem Mädchenwohnheim, wenn deine Mutter da ist werden wir mit ihr alles besprechen. Obwohl mir um mein Herz leichter wurde, war mir nicht ganz wohl, denn ich musste meine Kleinen zurücklassen und für mich begann eine ungewisse Zukunft. Doch irgendwie spürte ich, dass dies alles einen Sinn hatte, nur welchen das konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, geschweige denn ahnen. Dann kam das Gespräch zwischen dem Jugendamt und meiner Mutter. Sie hatte keine andere Möglichkeit als sich einverstanden zu erklären und sprach ab diesem Tag kein einziges Wort mehr mit mir. Sie packte am darauffolgenden Tag meine Sachen in einen kleinen Koffer, fuhr mich zu diesem Heim, stellte meine Sachen in den Flur drehte sich herum und ging, ohne noch ein Wort zu sagen fort. Nun war ich auf mich allein gestellt, so glaubte ich. Furchtbare Angst beschlich mich, niemand nahm mich in den Arm und sagte, alles nur ein böser Traum Marion. Nein es war kein Traum, sondern bittere Realität.

Ich bekam ein Zimmer, dass ich mir mit einem anderen Mädchen teilte, die Heimbetreuerin war sehr nett und kümmerte sich sehr um mich. So verliefen meine Tage ohne die innere Angst was wohl abends kommen mag. Vier Wochen später folgte dann die Nachricht, dass unsere Firma schließen muss da der Senior Chef verstarb, und so war ich auf der Suche nach neuer Arbeit.

Ich stellte mich in einem Drogeriemarkt vor, doch genau an diesem Morgen war noch ein anderes Mädchen zum Vorstellungsgespräch und sie kam vor mir. Für mich war damit auch schon alles vorbei denn, so glaubte ich, wer will schon jemand aus einem Heim einstellen. Als ich dann an der Reihe war und mein Anliegen vorgebracht hatte, war es plötzlich als ginge der Himmel auf, denn die Chefin sagte mir ganz freundlich, dass sie mich gern einstellen würde, später einmal erklärte sie mir, du sahst in diesem Moment so unglaublich traurig aus, ich konnte gar nicht anders als dich zu nehmen. Und es entwickelte sich eine sehr schöne Freundschaft zwischen uns. Sie half mir, wo sie nur konnte, auch die andere Mitarbeiterin gehörte nun zu meinem neuen Freundeskreis. Oft nach Feierabend legte ich ihnen die Karten, da es sie total interessierte, warum ich die Dinge so genau beschreiben konnte. So tat ich dies auch oft für die anderen Mädchen im Heim. Doch schon seit Tagen plagten mich Albträume, Bilder entstanden in meinem Kopf. Vorahnungen die mir Angst machten. Was kommt auf mich zu? Warum? Muss ich dies alles ertragen? Fragen über Fragen doch keine Antwort. Und ich vermisste meine Großeltern so sehr, denn sie meldeten sich, seit ich im Heim war, nicht mehr. Was war passiert? Also entschloss ich mich selbst bei ihnen anzurufen. Ich hatte zwar große Angst, dass sie mich jetzt auch ablehnen würden, aber meine Sorgen sollten absolut unbegründet sein, aber dazu kommen wir gleich. Mit meiner Zimmergenossin...

Erscheint lt. Verlag 8.4.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
ISBN-10 3-8192-8425-7 / 3819284257
ISBN-13 978-3-8192-8425-0 / 9783819284250
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
EPUBEPUB (Wasserzeichen)

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belle­tristik und Sach­büchern. Der Fließ­text wird dynamisch an die Display- und Schrift­größe ange­passt. Auch für mobile Lese­geräte ist EPUB daher gut geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür die kostenlose Software Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür eine kostenlose App.
Geräteliste und zusätzliche Hinweise

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
Die Autobiografie

von Daniel Böcking; Freddy Quinn

eBook Download (2025)
Edition Koch (Verlag)
CHF 9,75