Flurstück 3587/3588.
Gedicht auf ein Haus
Seiten
2024
hochroth (Verlag)
978-3-949850-51-6 (ISBN)
hochroth (Verlag)
978-3-949850-51-6 (ISBN)
Durch einen Garten hallt eine Stimme: „Leipzig, den 2. Juni 1923. Das Mitteldeutsche
Braunkohlen-Syndikat beabsichtigt nach den in doppelter Ausfertigung beifolgenden Plänen
auf dem an der Richterstraße in Leipzig-Gohlis gelegenen Flurstück 3587/3588 ein
Beamtendoppelhaus zu errichten …“ Da spaziert eine Katze über ein Gerüst, da übersieht ein
Oberarzt das Handzeichen eines Volkspolizisten und eine Schauspielerin positioniert sich auf
einem Balkon. Birken, Kastanien, Bärlappe, Schachtelhalme sprießen, dunkelrote Wände
erglänzen und aus dem Nichts rauscht eine Welle heran …
Ausgehend von historischen Materialien und Interviews formuliert Flurstück 3587/3588
einen vielstimmigen lyrischen Querschnitt durch die fast hundertjährige wechselhafte
Geschichte eines ehemaligen Beamt*innen-Wohnhauses in Leipzig.
Der Text entstand im Rahmen des Projektes Konstellationen – GehSchichten Zweier Häuser
des Goase e.V., gefördert von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen sowie der Rosa
Luxemburg Stiftung.
Braunkohlen-Syndikat beabsichtigt nach den in doppelter Ausfertigung beifolgenden Plänen
auf dem an der Richterstraße in Leipzig-Gohlis gelegenen Flurstück 3587/3588 ein
Beamtendoppelhaus zu errichten …“ Da spaziert eine Katze über ein Gerüst, da übersieht ein
Oberarzt das Handzeichen eines Volkspolizisten und eine Schauspielerin positioniert sich auf
einem Balkon. Birken, Kastanien, Bärlappe, Schachtelhalme sprießen, dunkelrote Wände
erglänzen und aus dem Nichts rauscht eine Welle heran …
Ausgehend von historischen Materialien und Interviews formuliert Flurstück 3587/3588
einen vielstimmigen lyrischen Querschnitt durch die fast hundertjährige wechselhafte
Geschichte eines ehemaligen Beamt*innen-Wohnhauses in Leipzig.
Der Text entstand im Rahmen des Projektes Konstellationen – GehSchichten Zweier Häuser
des Goase e.V., gefördert von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen sowie der Rosa
Luxemburg Stiftung.
Olav Amende ist Schriftsteller, Regisseur und Performancekünstler. Er hat Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (MA) an der Universität Leipzig studiert. Er schreibt und inszeniert Theaterstücke und veröffentlichte Texte in zahlreichen Literaturmagazinen. Im Sommer 2022 erschien sein Langgedicht „abwesenheiten“ im Kölner Lyrik-Verlag „parasitenpresse“.
| Erscheinungsdatum | 28.03.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Leipzig |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 130 x 190 mm |
| Gewicht | 80 g |
| Themenwelt | Literatur ► Lyrik / Dramatik ► Lyrik / Gedichte |
| Schlagworte | Deutsch • Langgedicht • Leipzig • Lyrik • Olav Amende |
| ISBN-10 | 3-949850-51-1 / 3949850511 |
| ISBN-13 | 978-3-949850-51-6 / 9783949850516 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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