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Ein skandalöser Heiratsantrag? (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
144 Seiten
CORA Verlag
978-3-7515-3473-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ein skandalöser Heiratsantrag? - Tara Pammi
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Als Zimmermädchen verkleidet, schleicht Jia sich wagemutig in die Luxus-Suite des griechischen Star-Architekten Apollo Galanis. Sie muss mit ihm reden! Er hat sich mit ihrer unschuldigen Schwester verlobt, was zu einem infamen Plan gehört, um sich an ihrem Vater zu rächen. Aber Jia ist entschlossen, sich zu opfern: Apollo soll sie heiraten, wenn er nur ihre Schwester verschont! Erst lacht er spöttisch, dann küsst er sie - und weckt ihre Sehnsucht nach mehr. Bricht ihr die Ehe mit dem Feind etwa das Herz?



<p>Tara schreibt sexy Romanzen mit anbetungswürdigen Helden und sexy Heldinnen. Ihre Heldinnen sind manchmal laut und rebellisch und manchmal schüchtern und nerdig, aber jede von ihnen findet ihren perfekten Helden. Denn jede Frau verdient eine Liebesgeschichte! Tara lebt in Texas mit ihrem ganz persönlichen Helden und zwei Heldinnen in der Ausbildung. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, kann man sie beim Versagen in der Küche oder beim Netflix-Serienmarathon antreffen.</p>

2. KAPITEL


Apollo Galanis als Teufel zu bezeichnen, war vermutlich nicht der beste Weg, ihn davon zu überzeugen, dass sie eine bessere Option als ihre Schwester darstellte. Aber wann waren Jias Vorhaben je planmäßig gelaufen? Ihr gesamtes Leben, einschließlich ihrer Zeugung, war von Murphy’s Law bestimmt. 

In ihrem Kopf hatte die brillante Idee, Rinas Verlobten durch Intelligenz, Cleverness und Mut zu beeindrucken, ganz anders ausgesehen.

Er war ein skrupelloser, ehrgeiziger Milliardär, der die kleine Architekturfirma ihres Vaters zerschlagen wollte. Sie hatte geglaubt, ein solcher Mann wüsste es zu schätzen, wenn sie die Initiative ergriff. Dann war sie auf seinem Sessel eingeschlafen, und nun beobachtete er sie mit diesem eindringlichen Blick aus seinen grauen Augen.

Sie erkannte, was sie nicht bedacht hatte, und zwar etwas Wesentliches: Apollo war nicht jener lenkbare Durchschnittsmann, auf den sie ihn in Gedanken reduziert hatte. Ein gefährlicher Irrtum.

Vom allerersten Moment an, als sie sich gesehen hatten, war zwischen ihnen eine prickelnde, intensive Energie aufgeflammt. Jia hatte sich als Rina ausgegeben und über ihr vermeintlich intensives Sexleben geplaudert, um ihn abzuschrecken. Er hatte gewusst, wer sie war, und mitgespielt. Nach einer detaillierten Beschreibung des Vierers, von dem sie angeblich gerade kam, hatten seine Mundwinkel gezuckt, und wie von selbst war Jias Blick zu seinen unfassbar schönen Lippen gewandert.

Ihr Blick war ihm nicht entgangen. Seitdem hatte sie sich bemüht, ihn zu verabscheuen, und er hatte sich bemüht, sie zu verachten. Trotzdem war auf beiden Seiten etwas Explosives ins Spiel gekommen, etwas, das Jia sich zunächst nicht hatte eingestehen wollen. Das sie wach liegen ließ. Das sie schließlich zu diesem verrückten Plan getrieben hatte.

Ihr Angebot gründete auf der Energie zwischen ihr und Apollo. Der Gedanke daran ließ ihr das heiße Blut in Wangen und Nacken steigen, ihre Haut fühlte sich klamm und klebrig an.

Wenigstens hatte er sie nicht ausgelacht. Doch je mehr Sekunden er schwieg, desto lieber wäre ihr sein Gelächter gewesen, lieber jedenfalls als sein prüfender Blick.

„Dann zeigen Sie mir mal Ihre Qualitäten. Verkaufen Sie mir die Idee“, sagte er schließlich und ging an ihr vorbei.

Jia blinzelte, als er das Licht anknipste. Auf einmal fluteten Vitalität und Stärke durch ihren Körper, während ihr Hirn nur langsam die Tatsache verarbeitete, dass Apollo sie nicht hinauswarf.

Als sie sich umdrehte, saß er auf der weißen Ledercouch. Einen Arm hatte er auf die Rückenlehne gelegt, die Beine gekreuzt. Für seine süffisante, belustigte Miene hätte Jia ihn am liebsten geohrfeigt. Er sah aus wie ein Herrscher. Über alles.

„Ich warte. Offenbar halten Sie sich für eine bessere Kandidatin als Ihre Schwester. Also, überzeugen Sie mich.“

Hätte er den Blick tiefer als bis zu ihrem Hals wandern lassen, mit dieser herablassenden Art, die besagte, dass Jia lediglich einen amüsanten Zeitvertreib für ihn darstellte, wäre sie ausgerastet. Stattdessen sprach aus seinem Blick die Gewissheit, dass nichts auf der Welt ihn überzeugen würde. Diese Arroganz machte sie umso entschlossener. Ihr ganzes Leben hatte sie wenig Freundlichkeit und Liebe erfahren, und dieses Wenige hatte Rina ihr geschenkt. Jia hätte alles getan, um Rina vor Apollo zu retten, selbst wenn es ihr eigenes Verderben bedeutete.

„Meine Schwester ist sanftmütig, gütig und … in unseren Chauffeur verliebt. So herzlos Sie auch sein mögen – ich gehe davon aus, dass Sie keine Frau heiraten wollen, deren Zuneigung nicht Ihnen gilt.“

„Ihre Schwester ist zu nett, um mich nach unserer Hochzeit zu betrügen. Und zu sanftmütig, wie Sie eben sagten, um ihr Ehegelübde zu brechen. Und was Zuneigung betrifft: Die ist unbeständig. Ich kann nichts damit anfangen.“

Jia klappte die Kinnlade herunter.

„Das ist die ganze Grundlage Ihrer Eskapade?“, fragte er. Seine Mundwinkel zuckten.

„Zum Teil. Ich meine … ich wusste ja, dass Sie ein skrupelloser, gefühlloser Roboter sind. Aber die Bestätigung aus Ihrem eigenen Munde zu hören … Außerdem habe ich mich im guten alten Internet darüber informiert, mit wem Sie so ausgegangen sind. Hut ab vor ihren vielseitigen Interessen. Jedenfalls wird angesichts all dieser Frauen klar, dass Sie freche, abenteuerlustige, vielleicht sogar draufgängerische Frauen als Partnerinnen bevorzugen. Rina ist kein bisschen so. Sie wird sich nicht mal wehren, wenn Sie …“

„Vorsicht, Miss Shetty! Nur weil ich Ihre Beleidigungen hinnehme, heißt das nicht, dass Sie mir Charakterschwächen zuschreiben können.“

„Spätestens nach zwei Tagen mit Rina würden Sie sich langweilen. Warum sind Sie so versessen auf die langweiligste Ehe der Welt?“

„Langweilige Ehen haben Bestand.“

„Wow! Dann stehen Sie also auf Quantität, nicht Qualität?“

„Ich habe immer noch kein Wort darüber gehört, was Sie zur besseren Kandidatin macht. Nur Verunglimpfungen Ihrer Schwester.“

Empört schnappte Jia nach Luft. „Ich versuche, Rina und Sie zu schützen … vor …“

„Sagen Sie“, unterbrach er sie und beugte sich vor. Zum ersten Mal zeigte er einen Hauch von Neugierde. „Hat Rina Sie gebeten, ihr zu helfen, oder ist dies bloß eine ausgeklügelte Lüge, damit Sie mich für sich selbst haben können?“

„Natürlich hat sie mich gebeten. Mehrfach. Genau genommen war sie …“ Jia atmete scharf aus, als ihr bewusst wurde, dass der verfluchte Mann ihr ein Geständnis entlockt hatte.

Er verzog die Oberlippe, als verspüre er eine deutliche Abneigung. Andererseits besaßen seine Lippen stets einen leicht verächtlichen Zug.

„Hören Sie! Meine Schwester …“, begann Jia mit Rinas Verteidigung, doch Apollo hob eine Hand, und sie gehorchte unwillkürlich.

„Warum sind Sie die bessere Wahl? Wir wissen doch beide, dass für Sie mehr auf dem Spiel steht.“

Es hätte Jia nicht überraschen sollen, dass er sie durchschaute. Noch konnte sie ihr Ass allerdings nicht ausspielen.

„Zwischen Ihnen und mir gibt es eine besondere Verbindung. Und Ihr Plan, meinen Vater zu bestrafen, wäre um tausend Prozent erfolgreicher, wenn Sie mich heirateten.“

Abrupt stand er auf und kam näher. Ein sexy Mann, und direkt vor dir, schien ihr Hirn zu schreien. Er roch nach Zimt und Kiefern. Der Duft erinnerte sie an Winterabende, die sie zu Füßen ihrer Mutter verbracht hatte, während die strickte.

Apollo war gerade mal dreißig Zentimeter von ihr entfernt. Aus dieser Nähe erkannte sie die Spuren von Müdigkeit um seine Augen, und obwohl ihn das weniger überlebensgroß erscheinen ließ, gefiel es ihr nicht.

„Eine interessante Bemerkung“, sagte er. „Wie wäre es, wenn Sie endlich den Beweis antreten würden?“

„Wie denn?“ Auf einmal war ihre Kehle trocken, und sie hasste sich selbst, weil sie einen Schritt zurückwich.

„Küssen Sie mich. Dann werden wir wissen, ob Sie wirklich die bessere Option sind.“

Sie drückte ihm eine Hand auf den Mund. Etwas Heißes, Wildes erwachte in seinen grauen Augen, etwas, von dem sie nicht sicher gewesen war, ob er es überhaupt empfinden konnte.

„Bitte nicht …“

„Eins sollten Sie wissen, Jia.“ Er schloss seine langen Finger um ihr Handgelenk und zog ihre Hand von seinen Lippen. „Jedes Spiel, das Sie anfangen, werde ich mitspielen. Und zwar, um zu siegen.“

Aus seinem Munde hörte sich ihr Name wie eine süße Drohung an, eine Erinnerung daran, dass sie ein gefährliches Spiel trieb und ihr seine Anziehungskraft zu Kopfe stieg. Vielleicht reichte sie ihm dadurch sogar eine Waffe. Und es stimmte ja, er war der geborene Sieger.

„Also gut“, sagte sie. „Ich zeige Ihnen mein Ass. Aber Sie müssen versprechen, mir drei Wünsche zu erfüllen.“

„So sicher sind Sie, dass Sie mich überzeugen werden?“

„Geben Sie mir Ihr Wort, Apollo. Drei Bedingungen für unseren Deal.“

„Woher wissen Sie, dass ich mich an die Bedingungen halten werde?“

„Ich weiß es einfach.“ Wie war es eigentlich so weit gekommen, dass sie ihm vertraute?

Wieder flackerte diese Hitze in seinen Augen auf. Er nickte. Jia holte tief Luft, obwohl die Angst tausend Tentakeln in ihrem Körper ausstreckte. Wenn sie jetzt fortfuhr, gab es kein Zurück, dann band sie ihre Zukunft – im günstigsten Fall mindestens ein halbes Jahrzehnt – an diesen Mann, der ihre Familie ruinieren wollte. Dann würde ihr Vater ihr nie geben, was sie sich seit Jahren verzweifelt wünschte.

Aber es war der einzige Weg, Rina zu schützen, und der einzige Weg, zu verhindern, dass ihr Vater bestraft wurde, denn Apollo würde nicht zögern, wenn er das Ausmaß von Jay Shettys Lügen erfuhr. Und obwohl die Vorstellung, auch nur vorübergehend eine Ehe mit diesem Mann einzugehen, sie zutiefst verunsicherte, würde es doch wenigstens eine Abwechslung sein.

„Die Entwürfe für den neuen Flügel der Bibliothek in Seattle und für die Sozialwohnungen in Brooklyn … Sie stammen nicht von meinem Bruder.“

„Sein Name steht auf den Entwürfen“, sagte Apollo mit finsterem Blick. „Er hat einen verdammten Preis dafür...

Erscheint lt. Verlag 1.4.2025
Reihe/Serie Julia
Übersetzer Nicole Lacher
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte bücher für frauen • Cora • cora bücher • cora julia • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora romane julia • Cora Verlag • cora verlag kindle • eBook • ebook liebesroman • Frauenroman • Liebesgeschichte • Liebesroman • Romantische Bücher
ISBN-10 3-7515-3473-3 / 3751534733
ISBN-13 978-3-7515-3473-4 / 9783751534734
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