Der Weg der Einweihung (eBook)
292 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7693-4783-8 (ISBN)
Hans Peter Freiherr von Liechtenstein beschäftigt sich seit seiner Nahtoderfahrung im Alter von sechs Jahren mit Geschichte und Glauben. Er dreht jeden Stein dreimal um, erhält seine Informationen aus höchster göttlicher Quelle und liebt Recherchen über Historie, alte Schriften und Archäologie. Sein Seelenplan ist es, altes und verborgenes Wissen und Weisheiten den heutigen Menschen aus seinen unzähligen Inkarnationen wieder zugänglich zu machen. Begleiten Sie ihn durch viele Epochen der Menschheit auf der Suche nach Klarheit, Reinheit und Wahrheit im unerschütterlichen Glauben an Gott. Sein Auftrag ist es die Herzen der Menschen zu vergolden und ihre Seelen zu veredeln.
Der fragliche Fall Tutenchamun
1 922 fand Howard Carter das Grab von Tutenchamun. Tutenchamun war der Sohn von Echnaton und Nofretete. Hier gehen aber einige Meinungen auseinander. Manche sagen, er wäre von Echnaton und seiner Nebenfrau Kija. Andere identifizieren Kija als Spitznamen von Nofretete. Bleiben wir bei der Annahme, dass Tutenchamun der leibliche Sohn von Nofretete und Echnaton war. Wenn man sich die Bilder der Grabkammer anblickt, hat man den Eindruck, als stünde man in einer Rumpelkammer, in der alle Gegenstände quer über den Boden verteilt waren. Nichts war sauber angeordnet. Ebenso stellte man einige Zeit später fest, dass fast alle Gegenstände aus zweiter Hand waren. Vor wenigen Jahren gab es neue Untersuchungen durch den britischen Ägyptologen Nicholas Reeves, die ergaben, dass die berühmte und wunderschöne Maske von Tutenchamun nicht für ihn gedacht war. Sie wäre für eine Frau gewesen. Das geht aus der Untersuchung einer Inschrift hervor, die auf einigen Objekten gefunden wurde. Man stellte fest, dass sein Name über den einer anderen Person geschrieben wurde. Aber nicht nur über irgendeinem Namen. Es war der von Nofretete. Das ist sehr bezeichnend. Dies sehe ich als definitiven Hinweis darauf, dass Nofretete niemals in Ägypten begraben wurde.
Die Ägyptologin Dr. Yasmin el Shazli stellte fest, dass die Totenmaske des Tutenchamun aus zwei Teilen bestand und zusammengeschweißt wurde. Man fand ebenso Flüssigkeiten zur Einbalsamierung am Kopf, was darauf hindeutete, dass die Maske nachträglich auf den Kopf geklebt wurde. Normal bestehen Totenmasken immer aus einem Teil. Die Ohren der Totenmaske trugen Löcher für Ohrringe, was bei männlichen Masken nicht der Fall war. Die Aufbewahrungsbehälter, die Kanopen der Organe, trugen weibliche Gesichter und unterschieden sich deutlich vom Gesicht der Totenmaske. Dr. Robert Conelly ist Anthropologe an der Universität in Liverpool und arbeitete mit dem Forensiker Dr. Matthew Ponting zusammen. Mit einem Rasterelektronenmikroskop fanden sie heraus, dass die Mumie im Sarkophag innerlich verbrannte, weil bei der Einbalsamierung gepfuscht wurde. Wenn Öle zur Einbalsamierung mit Sauerstoff und Leinen zusammenkommen, verursacht es eine chemische Reaktion, bei der der Körper im Sarkophag bei rund 200 Grad gekocht wird. Und genau das geschah bei dieser Mumie. Das erklärt den schrecklichen Zustand der Mumie, in der man sie beim Öffnen des Sarges vorfand. Viele Grabbeigaben waren nicht gut verarbeitet, was nicht für einen König spricht. Auch befand sich ein wertvolles und schön verziertes Messer bei den Grabbeigaben, welches von König Tušratta aus Mitanni als Geschenk geschickt wurde. Nur war dieses Messer nicht für Tutenchamun, sondern für Pharao Amenhotep III. Wie dieses Messer in das Grab von Tutenchamun kommt, ist ein Rätsel. Im November 2017 wurde veröffentlicht, dass es im Grab über einhundert dekorative Beschläge gab, die Motive von kämpfenden Tieren und Ziegenböcke am Baum des Lebens zeigen. Diese Art von Kunst kannte man in Ägypten nicht und stammte aus Syrien. Über neunzig Jahre lagen diese Beschläge in einer Kiste, ohne dass sie der Öffentlichkeit zugänglich waren. Es scheint einen Widerspruch zu geben, wenn so schlecht erhaltene Gegenstände aus zweiter Hand im Grab zu finden sind, dann aber über einhundert importierte Beschläge aus purem Gold vorhanden sind. Würden die Ägypter es zulassen, dass man in einem königlichen Grab Gegenstände aus anderen Kulturen platziert? Es sei denn, wie wir bereits festgestellt haben, dass die ägyptischen Könige aus Mitanni kamen und es ein Stück alter Heimat darstellen würde. Alle Artefakte, die im Grab von Tutenchamun gefunden wurden, weisen unterschiedliche Qualitäten auf. Sie kommen aus unterschiedlichen Zeitaltern und Kulturen, was einzigartig ist. Das Grab selbst ist von der Lage her ungünstig angelegt, die eigentliche Grabkammer ist nicht größer als die Vorräume und der gesamte Komplex ist sehr bescheiden angelegt. Chris Norton, der Direktor der „Egypt Exploration Society“, äußerte, dass es eindeutig sei, dass dieses Grab für eine Frau angelegt wurde. Alle männlichen Grabkammern wurden links des Eingangs angelegt, alle weiblichen auf der rechten Seite des Eingangs. Echnatons Grab befand sich auf der rechten Seite des Eingangs, was auf ein weibliches Grab schließen lässt. Es befinden sich ebenso Bilder in der Grabkammer, die aus der Zeit von Echnaton und Nofretete stammen. Es waren Bildnisse über den Gott Aton. Nach dem Tod von Nofretete und Echnaton vernichtete man in ganz Ägypten sämtliche Hinweise auf diesen Glauben. Er galt als der Ketzerkönig schlechthin. Auf ihn wurde eine „damnatio memoriae“ ausgesprochen, eine Tilgung des Gedenkens. Alles, was mit ihm zusammenhing, musste vernichtet werden. Selbst seinen Namen entfernte man von sämtlichen Bildnissen, Reliefs und Wänden. Warum fand man Bildnisse aus der Zeit seiner Eltern in diesem Grab? Das hätten die Regenten dieser Zeit niemals erlaubt, da es ein Sakrileg gewesen wäre, es sei denn, dieses Grab wurde vorher, während der Zeit von Echnaton und Nofretete, erstellt und geriet in Vergessenheit. Das Bildnis auf dem Thronstuhl im Grab zeigt Echnaton und Nofretete, nicht Tutenchamun. Einige halten den Thronstuhl für eine schlechte Fälschung, da er von seiner Art der Darstellung völlig von dem der Zeit Echnatons abweicht. Wenn dieser Stuhl wirklich für oder von Nofretete war, hätte man ganz sicher den von ihr vorgeschriebenen Stil der Darstellung verwendet. Ebenso hätten es die Priester zu Amun niemals zugelassen, dass Grabbeigaben mit ins Jenseits genommen werden, die auf Nofretete und Echnaton hinweisen. Falls dieses Grab echt sein sollte, deutet es doch eher darauf hin, dass dieses Grab eingerichtet wurde, bevor Echnaton und Nofretete ermordet wurden. Aber dazu gleich mehr. Und wieso sind keine persönlichen Besitztümer von ihm im Grab? Er war lange genug König, um diese zu besitzen. Die Pharaonen nahmen ihre persönlichen Besitztümer für das Jenseits mit ins Grab. Sogar die Statuen im Grab zeigen Frauen mit Brüsten. Die Geschichte der gesamten 18. Dynastie scheint sehr ungewöhnlich und fraglich zu sein. Es ist eine sehr wichtige biblische Zeit. Hat man bewusst Lücken gelassen und Regierungszeiten verfälscht, um die Bibelgeschichten zu faktorisieren? So scheint es zu sein!
Amenophis III. war offiziell der Vater von Echnaton. Er hatte einen weiteren Sohn mit dem Namen Thutmosis (der von Thot Geborene). Er war der Erstgeborene und starb in sehr frühen Jahren, womit Echnaton an die Herrschaft kam. Sein Name ist noch auf dem Sarkophag seiner Katze erhalten. Über ihn wird fast nichts berichtet. Weder Todesursache noch Ort seines Grabes sind bekannt. Er starb in einem ähnlichen Alter wir Tutenchamun. Manche Menschen gehen davon aus, dass es sich um Moses handelte, was aber nicht korrekt sein kann. Das habe ich in meinem Buch „Moses – Weg der Wahrheit“ ausführlich offengelegt. Thutmosis wurde betitelt als Kronprinz, Aufseher des Ostens sowie von Ober- und Unterägypten, Hohepriester von Ptah in Memphis. Er war eine wichtige Person seiner Zeit. Es existiert die Theorie, dass es sich bei der Mumie im Grab von Tutenchamun in Wirklichkeit um Thutmosis handelt.
Es bleibt immer noch die Frage, wieso die Mumie von Tutenchamun, respektive Kronprinz Thutmosis, so schlecht erhalten war. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man so viele Fehler bei der Balsamierung machte, dass das Fleisch der Mumie im Sarkophag bis zur Unkenntlichkeit verbrannte. Wollte man ihn unkenntlich machen? Wollte man etwas bewusst verschleiern? Dieses Grab war dem Anschein nach für Nofretete gedacht, wurde aber nie genutzt, da Echnaton und Nofretete aus der Geschichte getilgt werden sollten. Handelt es sich vielleicht um eine bewusste Fälschung, um etwas zu verschleiern? Etwas, das wir nicht wissen sollen?
Ein weiteres Highlight der Indizien sind die Wandmalereien. Ihre Farben sind nicht verblasst, sehr dunkel und kräftig. Die dunklen Flecken auf den Gemälden konnten einem Pilz zugeordnet werden, der nur dann entsteht, wenn das Grab bei noch nasser Farbe verschlossen wird. Die Ägyptologen behaupten, dass es daran lag, dass nach dem Tod eines Pharaos nur siebzig Tage zur Verfügung stehen, ihn zu beerdigen. Das Grab wäre zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht fertig gewesen, weshalb man sich beeilen musste. Das ist jedoch widersprüchlich. Die Arbeiten an Echnatons Grab begannen, als er noch ein kleines Kind war. Hätte er es bei seinem Sohn nicht auch so gemacht? Gerade in Anbetracht dessen, dass er bereits seit seiner Kindheit an schweren Erkrankungen gelitten haben soll, hätte man sicherlich in seiner Kindheit begonnen, das Grab zu errichten. Und wenn sie es so eilig gehabt haben, wäre die Frage zu stellen, warum sie für Tutenchamun nicht einfach das Grab seines Vaters genommen haben, welches nicht genutzt wurde. Den Pinselstrichen nach soll die schlampige Ausmalung des Grabes nur eine Woche gedauert haben. Aber man hatte doch siebzig Tage Zeit. Es wäre also genug Zeit zum Trocknen der Farbe vorhanden gewesen. Zudem man ganz sicherlich zuerst den Anstrich gemacht hätte, bevor die Gegenstände darin verwahrt werden. Es...
| Erscheint lt. Verlag | 18.2.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| ISBN-10 | 3-7693-4783-8 / 3769347838 |
| ISBN-13 | 978-3-7693-4783-8 / 9783769347838 |
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