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Die Kraft des Venustempels (eBook)

Im Schatten der Sternenvölker
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
356 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7693-6512-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Kraft des Venustempels -  Boris Bigalke
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Sechs Astronauten wagen das Unmögliche: eine Mission zur Venus, einem Planeten voller Gefahren und uralter Geheimnisse. Doch was als wissenschaftliche Erkundung beginnt, wird zu einem Wettlauf um das Überleben. Gefangen zwischen vier rivalisierenden Fraktionen und einer mysteriösen Resonanzkapsel, die die Gesetze von Zeit und Raum herausfordert, steht die Crew vor einer unmöglichen Wahl: Wahrheit oder Zerstörung. Freundschaft, Vertrauen und sogar Leben werden auf die Probe gestellt, als die Astronauten sich in einem Strudel aus Rätseln, Liebe, einem Tribunal und Paradoxien wiederfinden, die jede bekannte Realität in Frage stellen. Eine fesselnde Geschichte über den Willen der Menschheit, das Unmögliche zu erreichen, und den Preis, den sie dafür zahlen muss. Sind Sie bereit, die Wahrheit zu sehen, wenn sich alles verändert?

Prof. Dr. med. Boris Bigalke arbeitet als Oberarzt und Leiter der DGK Qualifizierungsstätte KardioMRT am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC), Campus Benjamin Franklin, Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin. Prof. Bigalke ist Facharzt für Innere Medizin und verfügt über die Schwerpunkt- bzw. Zusatzbezeichnungen, Kardiologie, Akupunktur, Ernährungsmedizin DAEM/DGEM®, fachgebundene Magnetresonanztomographie. Nach seinem Humanmedizinstudium an der Freien Universität Berlin, setzte er seine wissenschaftliche und klinische Karriere an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen fort. Weiterbildungen führten ihn in die Chirurgie am LIJ Medical Center, Albert Einstein College of Medicine, New York, USA, in die TCM am WHO Collaborating Center, Peking, China und in die TTM am Qusar Tibetan Healing Centre, Dharamsala, Himachal Pradesh, Indien. In einem langjährigen Forschungsaufenthalt arbeitete er zudem am King's College London, Division of Imaging Sciences and Biomedical Engineering London als Assistant Professor/Honorary Lecturer. Weiterhin hat er berufsbegleitend einen Master of Business Administration (MBA) Healthcare Management am Magna Carta College, Oxford, UK und einen Master of Laws (LL.M.) mit Schwerpunkt Medizinrecht an der Dresden International University absolviert. Im Jahr 2021 bewarb sich Prof. Bigalke als Astronaut bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Unter mehr als 22.500 qualifizierten Bewerbern gehörte er zu den 100 besten Kandidaten in Deutschland. Auch wenn er nicht Astronaut geworden ist, haben ihn die Raumfahrt und die Planeten des Sonnensystems schon immer fasziniert und begeistert. Dadurch ließ er sich inspirieren, das bereits erschienene Buch "Das Rätsel der Marspyramide" zu schreiben. Prof. Bigalke wurde in FOCUS-Gesundheit 2021 in der Kategorie Kardiologische Sportmedizin, 2023 und 2024 in Folge in den Kategorien Bluthochdruck und Ernährungsmedizin zum Top-Mediziner Deutschlands gewählt.

Einleitung


Venus: Die Schöne im Sternenmeer


In einer nicht allzu fernen Zukunft steht die Menschheit an der Schwelle einer neuen Ära der interplanetaren Forschung und Entdeckung. Jahrzehnte technologischer Durchbrüche – insbesondere in der Energiegewinnung, Raumfahrttechnik und der Entwicklung äußerst widerstandsfähiger Materialien – haben Reisen zu den extrem sten Planeten des Sonnensystems ermöglicht. Marsmissionen und erste bemannte Missionen zu den äußeren Planeten haben das Wissen über unser Sonnensystem revolutioniert und vor allem Fragen zu unserer eigenen Existenz und zu den Grenzen des Lebens im Universum aufgeworfen. In diesem Spannungsfeld der Neugierde und Möglichkeiten wächst das Interesse an einem der rätselhaftesten Planeten des Sonnensystems: der Venus.

Die Venus, der 2. Planet im Sonnensystem, wurde nach der römischen Göttin der Liebe und Schönheit benannt. Diese Namensgebung reflektiert den hellen Glanz des Planeten, der von der Erde aus das dritthellste Objekt am Himmel (nach Sonne und Mond) ist und kann je nach ihrer Position im Orbit entweder kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang gesehen werden. Die Venus wird auch als Abendstern bezeichnet und manchmal auch als Morgenstern. Die Venus bewegt sich in einer Umlaufbahn innerhalb der Erdumlaufbahn um die Sonne. Das bedeutet, dass sie sich aus unserer Sicht nie sehr weit von der Sonne entfernt zeigt. Daher kann sie nur in der Dämmerung beobachtet werden – entweder am Abendhimmel (als Abendstern) oder am Morgenhimmel (als Morgenstern), je nachdem, ob sie östlich oder westlich der Sonne steht. Wenn Venus auf ihrer Bahn die Erde „überholt“, wechselt sie von einer Abendstern- zu einer Morgensternposition und umgekehrt. Die alten Griechen und Römer hielten sie sogar zunächst für zwei verschiedene Himmelsobjekte: den Abendstern „Hesperos“ und den Morgenstern „Phosphoros“ (oder „Lucifer“ bei den Römern). Erst später wurde erkannt, dass es sich dabei um ein und dasselbe Objekt handelt – die Venus.

In der griechischen Mythologie entspricht Venus der Göttin Aphrodite, die ebenfalls für Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit steht. Der Bezug zur Liebe und Schönheit ist dabei auch kulturübergreifend in anderen Mythologien zu finden. Zum Beispiel wurde Venus im babylonischen Reich als Ishtar, die Göttin der Liebe und des Krieges, verehrt, während sie in der mesopotamischen Kultur als Inanna bekannt war.

Diese mythologischen Verbindungen zeigen, wie die Menschheit schon früh den Planeten aufgrund seines eindrucksvollen Erscheinungsbildes mit weiblicher Schönheit und Anziehungskraft in Verbindung brachte. In der modernen Astronomie trägt Venus damit ein Erbe der Mythologien vieler Kulturen, die ihre besondere Präsenz am Himmel auf vielfältige Weise interpretierten.

Die Venus ist der Erde in vielerlei Hinsicht ähnlich: ähnliche Größe, Masse und Dichte. Doch die Oberfläche ist ein feuriges Inferno – mit einer Atmosphäre aus dicken Wolken aus Schwefelsäure und einem Oberflächendruck, der dem eines Tauchgangs in den tiefsten Ozeanen der Erde entspricht. Die Temperatur liegt konstant bei rund 470 °C. Seit Jahrzehnten galt die Venus als ödes, unbewohnbares Land. Lediglich atmosphärische Erforschung und gelegentliche Sonden konnten überleben, bevor sie durch die harschen Bedingungen zerstört wurden. Doch mit dem Aufkommen neuer Technologien, die speziell für solche extremen Bedingungen entwickelt wurden, wurde die Möglichkeit, diesen Planeten direkt zu erkunden, real.

Eine unerklärliche Entdeckung


Vor vier Jahren wurden die Ergebnisse eines Forschungsprojekts der UNESA (United Nations Exploration and Space Administration) zur Venus veröffentlicht, die weltweit für Aufsehen sorgten: Eine unbemannte Satellitenmission entdeckte unterhalb der dichten Wolkendecke seltsame geometrische Formationen auf der Venus-Oberfläche. Mit modernen Radar- und Sensorgeräten ausgestattet, übermittelte die Sonde Bilder von ungewöhnlich symmetrischen Strukturen, die mit keinem natürlichen Phänomen erklärt werden konnten. Die Formen erinnerten an terrassenartige Pyramiden, Säulen und rätselhafte kreisförmige Muster, die in dieser Präzision unmöglich durch vulkanische oder tektonische Prozesse entstanden sein konnten. Zudem zeigte eine eingehende Analyse, dass die Formationen auf spezifische Planetenkonstellationen ausgerichtet waren – eine Tatsache, die auf eine kultische oder zeremonielle Bedeutung schließen ließ.

Diese Entdeckung löste unter Wissenschaftlern und in der breiten Öffentlichkeit gleichermaßen eine fieberhafte Diskussion aus. War es möglich, dass einst auf der Venus eine Zivilisation existiert hatte, die durch irgendein unbekanntes Ereignis ausgelöscht wurde? Gab es Leben, das sich in einer Form entwickelt hatte, die diesen extremen Bedingungen standhalten konnte? Fragen wie diese führten dazu, dass das Thema einer Venus-Mission Priorität erhielt.

Das Signal: Ein Ruf aus der Tiefe


Etwa ein Jahr nach der Entdeckung der Formationen erhielt eine Bodenstation der UNESA in der Nähe von Canberra, Australien, ein merkwürdiges Signal. Das Signal – rhythmisch und wiederkehrend – schien aus einer Tiefe von mehreren Kilometern unter der Oberfläche der Venus zu stammen und passte nicht zu bekannten Radiowellen oder atmosphärischen Interferenzen. Zu der Überraschung der Forscher wiederholte sich das Signal in einem komplexen Muster und wies dabei Merkmale auf, die an eine künstliche Quelle erinnerten. Nach Wochen intensiver Analyse gelang es einem internationalen Team von Kryptografen und Mathematikern, eine einfache Botschaft zu extrahieren: Es handelte sich um eine Koordinate!

Diese Koordinate wies auf einen Punkt auf der nördlichen Hemisphäre der Venus, unweit der von der Sonde entdeckten Strukturen. Forscher und Regierungsvertreter waren gleichermaßen besorgt und fasziniert. War dies ein Hilferuf? Oder vielleicht eine Art Begrüßung, ein Ruf, der erst dann aktiviert wurde, als die Menschheit nahe genug kam, um ihn zu empfangen? Die Spekulationen über den Ursprung des Signals reichten von einem Warnsignal, das verhindern sollte, dass sich irgendjemand der Venus nähert, bis hin zu einem verlockenden Hinweis auf eine mögliche Kommunikation mit einer längst verlorenen Zivilisation.

Das Team der Venera Ascendant


Die UNESA entschied schließlich, eine bemannte Mission zur Venus zu entsenden, um das Signal und die Formationen vor Ort zu untersuchen. Diese Entscheidung war äußerst umstritten: Die Venus gilt nach wie vor als einer der lebensfeindlichsten Orte des Sonnensystems. Doch die fortschrittlichen Schutzanzüge, die extremen Drücken und Temperaturen trotzen konnten, sowie neue Technologien zur Abschirmung von Strahlung und Hitze machten eine solche Mission erstmals möglich.

Unter der Leitung der erfahrenen Commander Aiyana Wolfe, einer Native American und Veteranin der Weltraummissionen der UN-ESA, wurde ein Team aus sechs Astronauten und Wissenschaftlern ausgewählt, die als die besten ihrer jeweiligen Fachgebiete gelten:

Name (Nationalität):

Commander Aiyana Wolfe (USA)

Position:

Missionsleiterin, Pilotin und Strategin

Aiyana ist eine erfahrene Kommandantin und die Hauptverantwortliche für die Mission. Sie ist ruhig und bedacht mit tiefer Verbindung zur Erde und einer Leidenschaft für alte Kulturen. Sie ist sich der historischen Verantwortung bewusst, die ihre Mission für die Menschheit birgt, und kämpft dafür, ihre Crew sicher durch die Herausforderungen zu navigieren.

Name (Nationalität):

Colonel Luis Ortega (Spanien)

Position:

Kampfpilot, Ingenieur und 1. Offizier

Als ehemaliger Militärpilot ist Luis pragmatisch und auf den Schutz des Teams fokussiert. Er übernimmt nicht nur technische Aufgaben, sondern auch den Schutz der Crew in kritischen Situationen. Er ist charismatisch und mitfühlend. Er spielt mit großer Leidenschaft klassische Gitarre.

Name (Nationalität):

Professor Kenji Sato (Japan)

Position:

Astrophysiker, Geologe und Wissenschaftsoffizier

Kenji ist ein analytischer Denker und fasziniert von den extremen Umweltbedingungen der Venus. Er fühlt sich manchmal isoliert und ist fasziniert von den Verbindungen zwischen alten Mythen und der Wissenschaft und hat sich als Hobby dem Zeichnen und der Kalligrafie verschrieben, die in enger Verbindung mit dem Zen-Buddhismus steht.

Name (Nationalität):

Dr. Priya Kapoor (Indien)

Position:

Exobiologe und Biochemiker

Priya ist ein Experte für biologische Strukturen, besonders im Fokus auf mögliche extraterrestrische Lebensformen und analysiert die Chemie der Venusoberfläche. Sein Charakter ist sanft, humorvoll, optimistisch und tief verbunden mit der Natur. Er ist begeisterter...

Erscheint lt. Verlag 3.2.2025
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
Schlagworte Aliens • Astronaut • Raumfahrt • Venus • Zeitreisen
ISBN-10 3-7693-6512-7 / 3769365127
ISBN-13 978-3-7693-6512-2 / 9783769365122
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