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Fate of a Golden Dawn (Legacy-Dilogie 2) (eBook)

Hexen-Romantasy inmitten von New York

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
352 Seiten
Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
978-3-522-65560-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Fate of a Golden Dawn (Legacy-Dilogie 2) -  Emily Bold
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**Wer dieses Buch besitzt, entfesselt eine dunkle Macht!** Nachdem Seven gegen das oberste Gesetz der Elcerans verstoßen hat, wird nicht nur sie, sondern auch Tyler von den Großmeistern bestraft. Um die Liebe ihres Lebens zu retten, muss sie den schwarzen Almanach, das Buch der dunklen Magie, aufspüren und zurückbringen. Doch wer hat das Buch gestohlen und welches Unheil droht, sollten die dunklen Mächte, die sich darin verbergen, entfesselt werden? Plötzlich sind nicht mehr die Magie-Jäger die größte Bedrohung für die Elcerans, sondern deren eigene dunkle Kräfte ... Magisch, romantisch und geheimnisvoll! Das große Finale der Urban-Fantasy-Dilogie von Emily Bold entführt dich nach New York mit einer 'Forbidden Love'- und 'Enemies-to-Lovers'-Story voller Gefühl und Herzklopfen. Die moderne Hexe Seven muss ihren eigenen steinigen Weg finden - und dabei knistert es gewaltig.   Die 'Legacy of a Silver Night'-Dilogie: Band 1: Legacy of a Silver Night Band 2: Fate of a Golden Dawn

Emily Bold, Jahrgang 1980, schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Ob historisch, zeitgenössisch oder fantastisch: In den Büchern der fränkischen Autorin ist Liebe das bestimmende Thema. Nach diversen englischen Übersetzungen sind Emily Bolds Romane mittlerweile auch ins Türkische, Ungarische und Tschechische übersetzt worden, etliche ihrer Bücher gibt es außerdem als Hörbuch. Wenn sie mal nicht am Schreibtisch an neuen Buchideen feilt, reist sie am liebsten mit ihrer Familie in der Welt umher, um neue Sehnsuchtsorte zu entdecken. Mehr Informationen gibt es unter: emilybold.de

Kapitel 1 Salus – Ich bereue nichts


Seven

New York

Der Blick aus dem Fenster der Dachgaube des alten Stadttheaters verursachte mir eine Gänsehaut. Die Zerstörung zog sich weit bis hinter den Times Square. Zerstörung, die ich angerichtet hatte. Von Schuld zerfressen schlang ich die Arme um mich.

»Seven? Wie lange willst du noch da stehen und dich selbst quälen?« Tyler kam zu mir und nahm mich von hinten in den Arm. Er legte sein Kinn auf meine Schulter und sein warmer Atem strich mir tröstend über den Hals.

Meine Kehle war so eng vor Schuld, dass ich nicht antworten konnte.

»Hör auf, dich fertigzumachen. Denn das werden schon bald die anderen Elcerans für uns übernehmen.«

Mein Magen krampfte sich noch fester zusammen. Den Gedanken an die Konsequenzen für mein Handeln hatte ich ganz bewusst von mir geschoben, denn sie würden nicht nur mich betreffen, sondern auch Tyler. Langsam drehte ich mich zu ihm um und lehnte meine Stirn niedergeschlagen gegen seine Brust. Sein Duft versprach Sicherheit, doch ich wusste, dass dies ein trügerisches Gefühl war. Ich hatte gegen das oberste Gesetz der Elcerans verstoßen.

»Komm schon«, flüsterte Tyler und küsste meinen Scheitel. Er umfasste mein Gesicht und zwang mich, ihn anzusehen. Doch allein sein Anblick trieb mir die Tränen in die Augen. Sein wunderschönes Gesicht war gezeichnet von einem dunklen Witness-Mal, das sich vom Halsausschnitt seines grauen Shirts seinen Hals hinauf über seine Schläfe bis in die leuchtend grüne Iris zog. Trotzdem lag ein sanftes Lächeln auf seinen markanten Lippen. »Was passiert ist, ist nicht mehr zu ändern.«

»Gibt es keine Magie, es zu ändern?«, fragte ich, doch meine Worte klangen heiser vor Schmerz. Meine Kehle brannte.

»Oh, Seven«, seufzte er und küsste meine Nasenspitze. »Selbst wenn es etwas gäbe, dies alles ungeschehen zu machen, wäre es verboten. Willst du gegen noch mehr Regeln verstoßen?« Er schüttelte den Kopf. »Und wenn es möglich wäre? Du würdest also alles anders machen?« Seine Lippen hoben sich zu einem Lächeln. »Du würdest deine Freundin sterben lassen? Würdest die Druckwelle in dir halten, welche den Kampf beendet und die Doom Hunter zum Aufgeben bewogen hat?«

»Diese Druckwelle hat halb Manhattan zerstört!«, erinnerte ich ihn mit Tränen in den Augen und deutete aus dem Fenster. »Ich bin ein Monster!«

Tylers Grinsen wurde breiter. »Du bist kein Monster. Sondern der Night Phoenix. Die mächtigste Waffe der Elcerans, und gestern hast du unser Volk gerettet. Du hast die Magie gerettet. Und das wird man berücksichtigen, wenn die Großmeister der Gilden über uns urteilen. Sie brauchen dich, jetzt wo der Bann über den Anführer der Doom Hunter gebrochen ist. Shay Whelan wird Vergeltung dafür wollen, dass Zayns Vater Adrik ihn achtzehn Jahre lang unter die Erde gebannt hatte.« Tyler nickte ernst. »Mehr denn je wird er die Kräfte der Elcerans als Bedrohung ansehen und unsere Vernichtung wollen. Also hab keine Angst. Die Großmeister wissen um deinen Wert.« Zärtlich tröstend senkte er seine Lippen auf meine, und nur zu gerne hätte ich seinen Worten vertraut, doch ich spürte es tief in meinem Innersten. Das alles würde kein gutes Ende nehmen. Zitternd vor Angst hob ich meine Hände in seinen Nacken, ließ meine Finger über den kurz geschorenen Teil seines Undercuts gleiten und genoss dieses sanfte Kratzen an meiner Handfläche. Ich ließ mich in den Kuss fallen, wagte für einen Augenblick, darin Sicherheit zu empfinden, doch wie erwartet gab es sie nicht.

»Es ist so weit!« Wie aus dem Nichts erschien Zayn Manners in der Dachkammer des Theaters, die man zu unserem vorübergehenden Gefängnis erklärt hatte, und trieb Tyler und mich auseinander. »Schluss mit dem Rumgemache!«, forderte er und funkelte uns aus eisigen schwarzen Augen an. Auch ihn hatte der Magiekampf gegen die Hunter gezeichnet. Ich erkannte einige neu dazugekommene Witness-Male auf seinen Armen, denn er trug nur ein Muscle-Shirt, das seinen trainierten Körper zeigte. Er fuhr sich durchs dunkle Haar und musterte uns streng.

»Die Großmeister haben entschieden, dass morgen im Kreis aller Elcerans Gericht über euch gehalten wird«, erklärte er und ich konnte seiner Miene nicht ablesen, ob er darüber froh war. »Euch erwartet eine harte Strafe«, prophezeite er düster.

Tyler versteifte sich hinter mir und ich spürte, wie er die Schultern straffte. »Dann musst du ja zufrieden sein«, knurrte er und bedachte Zayn seinerseits mit einem finsteren Blick. »Dabei ist das alles deine Schuld!«

Zayn lachte spöttisch. »Meine Schuld?«, hakte er kopfschüttelnd nach. »Dass ihr den dunklen Almanach gestohlen habt und Seven ausgerechnet eine Doom Hunterin zurück ins Leben geholt hat, soll meine Schuld sein?«

»Wie oft müssen wir es dir noch sagen? Wir haben den Almanach nicht! Und du hast Seven immer wieder vorgemacht, dass für dich, wie für alle anderen Mind Master, keine Regeln gelten!« Tyler ballte die Fäuste und ich wusste, er würde gerne auf seinen ehemaligen Freund losgehen, doch man hatte ihm sämtliche Essenzen und Elixiere genommen, die er als Whisperer of Potion für seine Magie benötigte.

»Es darf keine Grenzen geben, wenn ein Krieg tobt, wann begreifst du das endlich, Ty?«, fauchte Zayn zurück und sah ihn mitleidig an. »Mein Vater hat Seven nicht erdacht, um die verfluchten Hunter zu retten, sondern um diese Bedrohung ein für alle Mal zu vernichten! Also behaupte besser nicht, dass ich mit ihrer weichherzigen und dummen Entscheidung auch nur irgendetwas zu tun hätte! Weichheit und Dummheit sind es doch, was sie von dir gelernt hat!«

»Ich habe ihr Verantwortung für die unermessliche Macht beigebracht, die sie in sich trägt«, verteidigte Tyler sich. »Verantwortung und Kontrolle – denn beides konnte sie von jemandem wie dir nicht lernen!«

»Dann warst du nicht gut darin, denn offensichtlich hat sie die Kontrolle über sich gänzlich verloren!« Zayn grinste zynisch. »Aber wann warst du je in etwas gut?«

»Keiner von euch hat irgendetwas mit meiner Entscheidung zu tun!«, mischte ich mich ein und bedauerte, dass man mir Armreifen angelegt hatte, die mittels Technologie der Hunter meine Kräfte neutralisierten. Zu gerne hätte ich Zayn das spöttische Lächeln vom Gesicht gezaubert und seine Worte mit meiner Magie verstummen lassen. So blieb mir nur, meine Stimme zu erheben. »Ich wollte diese Frau retten, denn …« Ich stockte. Diese junge Frau mit den Piercings …? Mir wollte nicht einfallen, wie sie hieß, dabei war ich mir sicher, dass ich sie kannte. »Also … ich … ich habe selbst entschieden, was ich tue, denn …«

»Seven?« Besorgt trat Tyler an meine Seite. »Ist alles okay?«

»Nein«, gestand ich und rieb mir die Schläfen. Irritiert sah ich zwischen ihm und Zayn hin und her. »Kannte ich diese Frau nicht?« Ich kniff die Augen zu Schlitzen, als würde dies das Bild in meinem Kopf klären.

»Robyn?« Auch Tyler runzelte die Stirn. »Sprichst du von Robyn? Deiner besten Freundin, die sich dummerweise als Jared Whelans Cousine und Mitglied der Doom Hunter herausgestellt hat?«

»Diese Frau war doch nicht meine Freundin«, widersprach ich, wobei irgendwo im hintersten Winkel meines Unterbewusstseins eine Alarmglocke schrillte. »Meine Freundin?«, wiederholte ich deshalb und nichts ergab mehr Sinn. »Aber ich … kenne sie doch gar nicht, oder?«

»Der Preis«, warf Zayn nüchtern ein und zuckte mit den Schultern. »Offenbar ist das der Preis. Der Ausgleich des Universums für die Verwendung von dunkler Magie.« Er neigte den Kopf und ergänzte: »Von dunkelster Magie, wohlgemerkt. Kennst du das nicht, Ty?«

Ich sah Tyler an, und seine ohnehin sehr helle Haut war noch blasser geworden.

»Hat dich dein Liebeszauber für Tessa nicht damals die Erinnerung an deine Eltern gekostet?«, schob Zayn gnadenlos nach. »Sag schon, Ty? War sie es wert?«

Tylers Hand ging reflexartig an seinen Gürtel, doch anders als sonst, befanden sich diesmal keine als Ziernieten getarnten Gefäße mit magischen Essenzen daran, mit denen er Zayn hätte angreifen können. Sein Frust, als ihm das bewusst wurde, brachte Zayn zum Lachen, doch davon bekam ich kaum etwas mit.

Meine Gedanken drehten sich wie wild im Kreis und ich versuchte verzweifelt irgendwo daran Halt zu finden. Robyn, dachte ich und fand in meinen Erinnerungen doch kein passendes Bild. Ich sah die junge Frau noch vor mir liegen. Konnte mich an den Schmerz erinnern, der mich wie ein Dolchstoß durchbohrt hatte, als ich erkannte, dass sie sterben würde. Und ich fühlte auch nach wie vor die Energie in mir anschwellen, die genau das verhindert hatte. Doch dass dieses Mädchen, diese junge Frau meine Freundin gewesen sein sollte, das spürte ich nicht....

Erscheint lt. Verlag 24.1.2025
Reihe/Serie Legacy-Dilogie
Mitarbeit Designer: Franziska Stern
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Kinder- / Jugendbuch
Schlagworte Bookstagram • Booktok • bücher über hexen • Dilogie • enemies to lovers • Fantasy Bücher • Fantasy Bücher Jugendliche • Forbidden Love • Love Story • moderne Hexe • romance books • Urban Fantasy • #witchtok • Young Adult
ISBN-10 3-522-65560-5 / 3522655605
ISBN-13 978-3-522-65560-6 / 9783522655606
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