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Heirate niemals einen sexy Playboy! (eBook)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
144 Seiten
CORA Verlag
978-3-7515-3461-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Heirate niemals einen sexy Playboy! - Michelle Douglas
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Fassungslos erfährt Rose vom Letzten Willen ihres Vaters: Damit sie und ihre Schwestern ihr Zuhause nicht verlieren, muss sie heiraten! Nur wen? Verzweifelt schlägt sie ihrem attraktiven Nachbarn Lincoln Garrison einen Deal vor: Sie überlässt ihm ein begehrtes Stück Land als Gegenleistung für eine Ehe auf dem Papier. Überraschend sagt Lincoln Ja - unter einer Bedingung: Er wohnt während der Ehe auf Zeit bei ihr! Ungewollt fühlt sie sich bald immer mehr von ihm angezogen. Doch sie muss ihm widerstehen! Er gilt als unverbesserlicher Playboy ...



<p>Das Erfinden von Geschichten war schon immer eine Leidenschaft von Michelle Douglas. Obwohl sie in ihrer Heimat Australien bereits mit acht Jahren das erste Mal die Enttäuschung eines abgelehnten Manuskripts verkraften musste, hörte sie nie auf, daran zu arbeiten, Schriftstellerin zu werden. Ihr Literaturstudium war der erste Schritt dahin, der zweite, ihr Entschluss, ein eigenes Abenteuer zu wagen und gemeinsam mit ihrem zukünftigen Ehemann nach England zu gehen. Damit ein weiterer Kleinmädchentraum wahr werden konnte, ernährten sich die Verlobten zwei Wochen nur von Dosensuppen, um sich für ihre Hochzeitsnacht eine Suite in einem Luxushotel leisten zu können. Seine Flitterwochen verbrachte das junge Paar in der Stadt der Liebe: Paris! Dieses Erlebnis weckte in Michelle den Wunsch, auch andere ein solches Glück erleben zu lassen. So war ihr eigenes romantisches Abenteuer für sie der Auslöser, romantische Geschichten auf Papier zu bannen und ihre Leser für eine kurze Zeit in eine rosarote Welt zu entführen. Heute ist sie am glücklichsten, wenn sie sich in ihre Fantasie vertiefen und mit einem Stift in der Hand ihre modernen Heldinnen und humorvollen Helden zum Leben erwecken und ihnen Happy Ends schenken kann.</p>

PROLOG


Garrison Downs, Juni

Rose starrte George Harrington an, der hinter dem Schreibtisch auf dem breiten Stuhl ihres Vaters saß, und es kostete sie all ihre Willenskraft, nicht aufzustehen und ihn anzuschreien, er solle dort sofort verschwinden.

Das hatte ihr alter Familienanwalt nämlich nicht verdient. Immerhin hatte er sie vorher um Erlaubnis gebeten, dort Platz nehmen zu dürfen, denn von dort aus hatte er den Rest des Raums gut im Blick.

Aber es fühlte sich trotzdem wie ein Sakrileg an.

Sie blickte aus den Terrassentüren hinaus auf die grünen Eukalyptusbäume, die goldenen Gräser und die rote Erde in der Ferne. Zu gern hätte sie sich umgedreht und Tillys Hand ergriffen, um sich zu beruhigen, doch sie hatte Angst, dann sofort in Tränen auszubrechen. Also konzentrierte sie sich auf ihre Atmung und schickte Tilly im Stillen all die positiven, aufmunternden Schwesterngrüße, die sie aufbringen konnte.

Im vergangenen Monat hatten sie und ihre beiden Schwestern den schockierenden, unerwarteten Tod ihres Vaters und die darauffolgende gigantische Trauerwelle inklusive eines pompösen Staatsbegräbnisses verkraften müssen. Holt Waverly war eine nationale Ikone gewesen, eine Legende, und jeder wollte diesen Ruhm für sich beanspruchen und hatte eine Geschichte über ihn zu erzählen.

Es war eine unfassbar anstrengende Zeit gewesen, und Rose hatte es kaum geschafft, in ihrer Trauerrede all das zu sagen, was richtig und angemessen war. Permanent waren Kameras auf sie gerichtet gewesen, man hatte ihr zahlreiche Mikrofone unter die Nase gehalten und ihr endlos Fragen zugerufen.

„Der Tod Ihres Vaters muss ein Schock gewesen sein. Was bedeutet das jetzt für Garrison Downs?“

„Sie vermissen ihn wohl sehr, oder?“

Idiotische Fragen und Kommentare, aber Rose hatte sich zusammengerissen. Eine hässliche Szene auf der eigenen Trauerfeier hätte Holt nicht gerade stolz gemacht. Und sie wollte ihren Vater stolz machen, um jeden Preis, auch wenn es sie umbringen würde.

So wie sie Tillys Anwesenheit auf dem Sofa hinter sich spürte, so nahm sie auch Eves Präsenz über den großen Bildschirm im Büro wahr, weil die zweitälteste der Schwestern per Videokonferenz aus London zugeschaltet war.

Ein bitteres Lächeln umspielte Roses Lippen. Eve war in den vergangenen Monaten nicht nach Hause gekommen. Nicht einmal zur Beerdigung. Rose hatte sich damit abgefunden, nie zu erfahren, was damals zwischen Eve und ihrem Vater vorgefallen war …

Es war besser, auch jetzt nicht daran zu denken.

Sobald die Testamentseröffnung beendet wäre, könnte Rose sich endlich auf den Weg machen und sich vergewissern, dass der Zaun in Devil’s Bend repariert war, dass Jaspers geschwollene Fessel wieder in Ordnung war und ob Aaron, ihr Vorarbeiter, den von ihr aufgestellten Dienstplan für die Bohrungen im Griff hatte.

Außerdem würde sie herausfinden, ob Ricky und Blue, die neuen Hilfskräfte, es mit ihren nächtlichen Partys nicht übertrieben. Die beiden waren zwar noch jung, aber es gab schon einige Beschwerden und Anrufe von besorgten Müttern, weil sie es zu wild trieben und oftmals mit Mädels aus der Gegend feierten.

Anschließend musste sie sich unbedingt um den liegen gebliebenen Schriftverkehr kümmern, einen Termin mit dem Buchhalter vereinbaren und irgendwann nächste Woche mit Franz Arteta über ihren laufenden Vertrag sprechen … Es gab so viel zu tun. Ihr Vater hatte es immer leicht aussehen lassen, eine riesige Farm wie diese zu führen, aber das war es nicht. Zumindest nicht für sie. Wie, um alles in der Welt, sollte sie in derart große Fußstapfen treten?

Auch daran wollte sie momentan lieber nicht denken.

Erneut richtete sie den Blick nach draußen. Für ihren Geschmack befanden sich viel zu viele Menschen im Raum und George Harringtons Stimme dröhnte ihr in den Ohren.

Es gab Vermächtnisse für verschiedene landwirtschaftliche Organisationen, dazu die von Holt geförderten akademischen und industriellen Forschungsprojekte, eine großzügige Spende für die Kunst – zweifellos zu Ehren von Tilly, was Rose kurz zum Lächeln brachte – und ein dauerhaftes Engagement für den im Namen ihrer Mutter eingerichteten Fonds für die Krebsforschung.

Schließlich hielt George inne und räusperte sich. „Meinen Töchtern hinterlasse ich alles oben Genannte und alle meine weltlichen Besitztümer, die hier nicht aufgeführt sind, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die Gesamtheit von Garrison Downs.“

Rose horchte auf. Dies waren die letzten Worte, die ihr Vater je zu ihr sprechen würde. Sie war noch nicht bereit dafür. Er sollte immer noch hier bei ihnen sein, mit ihnen lachen und ihnen in seiner ruhigen, lakonischen Art Ratschläge geben, auf seinem schwarzen Hengst Jasper ausreiten und auf dem Land, das er liebte, bis ins hohe Alter weiterleben.

„Es ist mein Wunsch, dass meine älteste Tochter, Rose Lavigne Waverly, die volle Kontrolle über die Leitung des Anwesens übernimmt. Falls das auch ihr Wunsch ist. Wenn nicht, beuge ich mich ihrer Entscheidung.“

Sie zuckte zusammen. Natürlich hatte sie erwartet, dass sie eines Tages die Leitung des Zuchtbetriebs übernehmen würde. Ihr Vater und ihr Großvater hatten ihr eine tiefe Liebe zu diesem Land vermittelt und sie darauf vorbereitet, irgendwann die Zügel von Garrison Downs in die Hand zu nehmen. Aber doch jetzt noch nicht!

Nervös warf sie ihren Pferdeschwanz über die Schulter.

„Nun …“ Der Anwalt seufzte, blickte über den Rand seiner Lesebrille und dann wieder auf die Papiere vor ihm auf dem Schreibtisch. „Könnten jetzt bitte alle Anwesenden außer der engsten Familie den Raum verlassen?“

Sie atmete vorsichtig aus und beobachtete, wie die Leute nach und nach hinausgingen. Vielleicht hatte ihr Vater ihnen ein letztes persönliches Wort hinterlassen? Eine liebevolle Botschaft, die nur für ihre Ohren bestimmt war?

Der alte George nahm seine Brille ab und rieb sich über die Stirn.

Erwartungsvoll beugte Rose sich vor.

„Es gibt eine Bedingung für das Vermächtnis. Eine, die fest an das Anwesen geknüpft ist, seit es vor Jahren an Ihre Familie übertragen wurde.“ Harrington legte seine Brille auf die Papiere. „Wie Sie sicher wissen, ist die Geschichte von Garrison Downs etwas kompliziert, denn Ihre Ururgroßmutter hat das Land ja 1904 bei einem Pokerspiel von der Familie Garrison gewonnen.“

Das Pokerspiel war zu einer lokalen Legende geworden – eine jener Geschichten über Heldentaten, die immer dann erzählt wurden, wenn das Bier in Strömen floss. Aber es war auch die Ursache für eine Menge Unmut zwischen den Familien Waverly und Garrison.

„Jedes Mal, wenn das Land seitdem vererbt wurde, mussten bestimmte Bedingungen erfüllt werden.“ Harringtons Hände zitterten ein wenig, als er seine Brille wieder aufsetzte und direkt aus dem Testament vorlas. „Jeder männliche Waverly-Erbe, der derzeit lebt, würde natürlich das Anwesen direkt erben.“

„Natürlich“, murmelte Rose verächtlich.

„Aber“, fuhr der Anwalt fort und hob den Zeigefinger. „Sollte es keinen direkten männlichen Erben geben, müssen alle Töchter im heiratsfähigen Alter innerhalb eines Jahres nach der Testamentseröffnung verheiratet werden, um das gesamte Erbe antreten zu können.“

Rose starrte ihn an und versuchte, sich einen Reim auf die Worte zu machen, die sie da gerade gehört hatte.

Auf dem Bildschirm lachte Eve laut los.

„Findest du das etwa witzig?“, fauchte Rose.

„Ich finde es urkomisch, Rose. Ich meine, komm schon, was glaubst du, in welchem Jahrhundert wir leben?“

Eve klang selbstsicher, doch Rose schüttelte irritiert den Kopf. Das musste ein kranker Witz sein.

„Das Land ist zunächst mal an Söhne vererbbar“, erklärte Tilly leise, trotzdem übertönten ihre Worte das aufgeregte Gemurmel der anderen. „Wenn es keinen Sohn gibt, können die Waverly-Frauen erben: du, Eve und ich. Aber nur, wenn wir alle verheiratet sind.“

Rose umklammerte die Armlehnen ihres Stuhls so fest, dass ihre Finger zu schmerzen begannen. Dann sprang sie auf und lief unruhig hin und her. Das konnte doch unmöglich legal sein, nicht in der heutigen Zeit. Oder doch?

„Wieso ist das bisher nie zur Sprache gekommen?“

„Die Waverlys hatten immer mindestens einen fähigen, farmbegeisterten Sohn als Nachkomme“, überlegte Tilly laut. „Bis zu unserer Generation.“

Rose schaute zu ihr. „Und was passiert, wenn wir uns weigern zu heiraten?“

„Wenn die Bedingung nicht erfüllt wird …“, fuhr Harrington fort, „… geht das Land an das derzeitige Oberhaupt der Garrison-Familie zurück. An Clay Garrison.“

Da verlor Rose die Fassung. Denn sie hatte einiges über den alten Clay zu sagen – und noch viel mehr über dessen Sohn Lincoln!

„Das wird nicht passieren“, schaltete Eve sich ein. „Niemals!“

Das konnte Rose nur unterschreiben. Sie presste sich die Handflächen auf die Augen und versuchte, ein verräterisches Herzklopfen zu unterdrücken, während ihr Bilder von Lincoln durch den Kopf gingen.

George Harrington räusperte sich. „Wenn nicht alle vier leiblichen Töchter von...

Erscheint lt. Verlag 4.2.2025
Reihe/Serie Julia
Übersetzer Anike Pahl
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 2024 • 2025 • Abmachung • Anziehung • Autor • Belletristik • bescheiden • beste • Buch • bücher für frauen • Christlich • Cora • cora bücher • cora julia • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • cora romane julia • Cora Verlag • cora verlag kindle • Deutsch • eBook • ebook liebesroman • Erbe • Erfolgsautor • erhebend • Familie • Familienleben • Feind • Frauenroman • Gegenwartsliteratur • Geschichte • Geschichten • Geschwister • Glücklich • Gott • Kleinstadtromanze • Komödie • Leidenschaft • Liebesgeschichte • Liebesroman • Liebesromane • Liebhaber • Nachbarn • Playboy • reicher • Religiös • Roman • Romantische • Romantische Bücher • Romanze • Scheinehe • Schwestern • Top • Top-Titel • traditionelle • vom • Werte • Wohlfühl • Zeitgenössische • ZUM • Zweckehe
ISBN-10 3-7515-3461-X / 375153461X
ISBN-13 978-3-7515-3461-1 / 9783751534611
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