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Be my Secret - Vincente (eBook)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Aufl. 2025
193 Seiten
beHEARTBEAT (Verlag)
978-3-7517-7593-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Be my Secret - Vincente
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Ein Bad Boss, dem sie am liebsten aus dem Weg ginge. Wäre da nur nicht diese Anziehung ...

Vittoria soll nach dem Studium in den Weinhandel der Familie einsteigen. Sie möchte jedoch lieber einen Job, bei dem sie nicht ständig von ihrer Familie kontrolliert wird. Ihr Cousin Francesco verschafft ihr schließlich eine Anstellung bei einer Privatbank in Toronto, als Assistentin des CEO Vincente del Toro.

Der junge, gut aussehende Kanadier mit spanischen Wurzeln ist normalerweise keiner attraktiven Frau abgeneigt, aber Vittoria geht ihm mit ihrer selbstbewussten Art gehörig auf die Nerven. Würde er Francesco keinen Gefallen schulden, hätte er sie längst gefeuert. Doch gegen seinen Willen fühlt sich Vincente immer mehr zu Vittoria hingezogen ...

Band 1 der sinnlich-heißen Toronto-Billionaires-Reihe von Bestseller-Autorin Kajsa Arnold.

Dies ist eine aktualisierte Neuausgabe.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<strong>Kajsa Arnold</strong>veröffentlicht seit 2010 Bücher unter verschiedenen Pseudonymen. Ihr Motto ist es, den Menschen schöne Lesestunde zu verschaffen. Sie wurde in den Sweet Sixties in Essen an der Ruhr geboren. Mit Vorliebe schreibt sie zeitgenössische Liebesromane, historische Romane, New Adult und Krimis. Neben dem Schreiben gehören auch Kochen und Fotografieren zu ihren Hobbys. Sie liebt Paris und Rom, lebt aber mit ihren Kindern und Hund im Westmünsterland. Schreiben ist für sie wie Atmen ... <br />

1. Kapitel


Vincente


Die wievielte Sitzung ist das jetzt? Ich habe seit siebzehn Uhr aufgehört zu zählen. Die fünfte oder sechste, glaube ich. Noch eine und ich werde ausrasten. Mein spanisches Temperament lässt mich ohnehin schnell die Beherrschung verlieren.

Unruhig drehe ich mich auf meinem Bürostuhl hin und her. Ich sehe das ständige Blinken auf der Telefonanlage, was bedeutet, dass Anrufe auf meiner Privatleitung eingehen, die eigentlich meine Sekretärin annehmen sollte, doch die hat es vorgezogen, heute Morgen wegen vorzeitiger Wehen ins Krankenhaus zu gehen. Ich denke, es ist auch besser so, denn jemanden, dessen dicker Bauch kaum noch durch die Tür passt, kann ich in meinem Vorzimmer nicht gebrauchen.

»Also, Vince, was sagst du dazu? Stimmst du der Kapitalerhöhung zu?«

Francesco Frattini, mein Rechtsanwalt und bester Freund, zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich blicke in die Runde der Männer, die sich um meinen Schreibtisch versammelt haben. Da wären Logan Smyth, ebenfalls ein guter Freund und im Vorstand meiner Bank, genauso wie James Hayes. Franco, ein dunkler Typ, wie man sich einen Italiener eben vorstellt, kenne ich schon seit geraumer Zeit, er genießt mein volles Vertrauen. Logan, der in Toronto aufgewachsen ist, stellt mit seinem breiten Kreuz und seiner Größe von fast zwei Metern alle in den Schatten. Wer braucht da noch einen Bodyguard? James, der stille Familienvater, ist jemand, auf den man sich zu hundert Prozent verlassen kann. Auch wenn er mit seinem blonden Haar und smarten Lächeln jedes Frauenherz erobert, ist er eine treue Seele. In der Ehe wie im Berufsleben. Ja, mit dieser Mannschaft lässt sich der Deal einstielen.

Langsam nicke ich. »Gut, erhöhen wir das Kapital«, stimme ich zu.

»Vincente, das ist eine gute Entscheidung, so können die Investoren grünes Licht bekommen«, erklärt Logan und nickt mir aufmunternd zu.

»Prima, dann kann ich jetzt in meinen wohlverdienten Winterurlaub starten«, meint James und grinst breit.

»Bleibt nur noch die Frage nach dem WIE. Was haltet ihr von der Ausgabe neuer Stammaktien?«, fragt Logan.

Ich schüttele den Kopf. »Nein, das will ich nicht.«

»Was hältst du von einem stillen Gesellschafter?«, bringt Franco ein.

Nachdenklich und genervt fahre ich mit meiner Hand über mein Gesicht. »Ein stiller Gesellschafter? Wen hast du da im Auge?«, hake ich nach.

»Meinen Onkel. Er ist reich und will sein Geld investieren, ohne sich darum großartig kümmern zu müssen. Er wäre perfekt. Er würde mir später die Anteile ohnehin überschreiben.«

»Ein Italiener in meiner Bank?«, frage ich mit einem Lächeln auf den Lippen.

»Hey, du alter Spanier! Sind wir nicht alle Kanadier?«, fragt Logan grinsend.

Ich stehe auf und schaue auf die Kulisse vor meinem Fenster, wo der CN Tower in der Nähe aufragt.

»Lass uns die Papiere fertig machen.«

»Deine Sekretärin liegt im Krankenhaus.«

Verdammt!

»Ja, ich weiß, wenn du mir auch eine akzeptable Sekretärin besorgen kannst, bekommst du eine Gehaltserhöhung.«

Franco lacht laut auf. »Der Deal gilt, mein Freund. Ich lasse meine Sekretärin den Vertrag aufsetzen und werde mit Onkel Luigi einen Termin absprechen.«

Logan, ebenfalls Rechtsanwalt und Leiter der Kreditabteilung, grinst. »Bist du Onkel Luigi schon einmal begegnet?«

Ich schüttele den Kopf. »Nein, noch nicht. Was ist so besonders an ihm?«

Über meine Schulter grinst Logan Franco und James an. »Das wirst du schon noch selbst feststellen.«

Mir ist nicht ganz wohl dabei. Eigentlich bin ich kein Freund von Kapitalerhöhungen, und einen stillen Teilhaber will ich schon gar nicht. Doch wenn Franco Onkel Luigi vertraut, tue ich es auch.

Nachdem James und Logan sich verabschiedet haben, blicke ich Franco fragend an.

»Was hat Logan gemeint, als er fragte, ob ich deinem Onkel schon begegnet wäre?«

Ein kleines Lächeln huscht über sein Gesicht. »Nichts Besonderes, Onkel Luigi ist etwas speziell. Aber er wird dir gefallen.«

Auch er macht sich auf den Weg zu seinem Büro und lässt mich grübelnd zurück.

»Speziell? Was soll ich jetzt damit anfangen?«, murmele ich hilflos und schaue auf den leeren Platz meiner Sekretärin vor meiner Bürotür.

*

»Vince, es ist Weihnachten, und wenn Onkel Luigi dich zu einem Weihnachtsessen einlädt, dann musst du kommen.« Francos Stimme hört sich am Telefon schon fast verzweifelt an.

»Ich feiere keine Weihnachten, es existiert für mich nicht, also werde ich definitiv nicht zu diesem Essen erscheinen.«

»Vincente, bitte. Onkel Luigi ist Italiener und sehr gläubig. Er bittet dich doch nicht, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Er lädt dich lediglich zu einem Essen ein, mehr nicht. Vergiss doch einfach, dass es Weihnachten ist.«

»Nein.«

»Sag nicht Nein. Es ist meine Familie. Sieh es als Freundschaftsdienst. Onkel Luigi wird mich umbringen, wenn du nicht mitkommst.«

Ich überlege einen Moment und höre Franco am anderen Ende schwer atmen. Um zu vermeiden, dass er kollabiert, gebe ich nach. »Okay, gib mir die Adresse. Noch eine Frage – hat Onkel Luigi zufällig einen Freund, der Mario heißt?«

*

Die Adresse liegt etwas außerhalb in Scarborough. Ein gepflegtes Anwesen von beachtlicher Größe. So, wie ich Franco verstanden habe, lebt fast die gesamte Familie Frattini hier. Onkel Luigi selbst hat keine Kinder, dafür aber fünf Brüder. Nur Franco lebt woanders. Er bewohnt eine Wohnung in der Innenstadt. Und es gibt noch eine Cousine, die ebenfalls nicht hier wohnen möchte.

Die gesamte Auffahrt ist mit Autos zugeparkt, sodass ich meinen weißen Lexus LFA direkt vor dem Eingang parke. Selbst in dieser noblen Gegend würde niemand 550.000 kanadische Dollar einfach so am Straßenrand parken.

Bevor ich aussteige, werfe ich noch einen kurzen Blick in den Rückspiegel. Dem Anlass entsprechend habe ich mich in Schale geworfen und einen Anzug angezogen, den ich sonst nur in der Bank trage, aber niemals in meiner Freizeit. Ich habe sogar eine Krawatte mit passendem Einstecktuch gewählt und die Manschettenknöpfe aus Platin. Mehr ging nun wirklich nicht. Wenn das keinen Eindruck auf Onkel Luigi macht, dann weiß ich es auch nicht.

Bevor ich aussteige, sehe ich schon Franco an der Tür stehen. Er unterhält sich mit jemandem, der rauchend auf der vorderen Terrasse steht.

»Vince, endlich, das Essen ist gleich fertig. Gut, dass du pünktlich bist«, ruft er mir winkend zu. »Komm her, ich will dir Toria vorstellen.«

Ich klemme mir das Kilo feinster Trüffel unter den Arm, die ich als Geschenk für die Familie mitgebracht habe, und stecke meinen Autoschlüssel in die Jackentasche. Mit langen Schritten laufe ich die vier Stufen zur Eingangstür hoch und reiche Franco die Hand.

»Mensch, ist das kalt!«

»Vincente, danke, dass du gekommen bist«, ruft er erleichtert aus. »Frohe Weihnachten, Bruder. Darf ich dir meine Cousine Vittoria Frattini vorstellen? Toria, das ist Vincente del Toro. Ihm gehört neben den Toronto Bulls auch die Bank, für die ich arbeite.«

»Vittoria, ein schöner Name«, meine ich freundlich und reiche ihr die Hand.

Vittoria schaut mich an und mir fallen sofort ihre klaren blauen Augen auf. Auch ihre hellblonden Haare, die in weichen Wellen über ihre Schultern fallen, passen so gar nicht zu meinem Bild einer italienischen Schönheit.

»Frohe Weihnachten, Vincente. Und was genau sind die Toronto Bulls?«, fragt sie mit einer leisen tiefen Stimme, die wiederum so gar nicht zu ihrem Aussehen zu passen scheint.

»Frohe Weihnachten«, murmele ich vor mich hin.

»Toria, das ist ein Eishockeyclub. Du weißt doch, wo man einen Puck mit einem Holzschläger über das Eis schiebt.« Franco lächelt und verdreht genervt die Augen.

»Sie stammen wohl nicht von hier?«, frage ich belustigt, denn eine Kanadierin, die keine Ahnung hat, wer die Toronto Bulls sind, muss wohl erst noch geboren werden.

»Ich bin zwar hier geboren, doch ich habe eine lange Zeit in Deutschland bei meiner Mutter gelebt.« Sie führt die Zigarette an ihre Lippen und nimmt einen Zug.

»Und bei deinem Vater«, korrigiert Franco sie.

»Was?«, fragt Vittoria verwirrt.

»Du hast bei deiner Mutter und deinem Vater gelebt.«

Sie nickt verwirrt. »Ja, natürlich.«

»Und was hat Sie wieder nach Kanada verschlagen?«

»Ich habe hier studiert. Meine Mutter wollte, dass ich in den Betrieb meiner Eltern einsteige, doch ich will auf keinen Fall in Deutschland leben. Daher halte ich es für das Beste, weiterhin hier in Kanada zu bleiben.«

»Was für ein Unternehmen betreibt ihre Familie?«

»Wir bauen Wein an und produzieren ihn. Doch das ist etwas, was mich noch nie begeistert hat. Weder trinke ich gern Wein, noch interessiere ich mich für dessen Herstellung, daher habe ich mir hier eine Wohnung...

Erscheint lt. Verlag 1.1.2025
Reihe/Serie Toronto Billionaires
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Bad Boy • billionaire • CEO • dual POV • Eishockey • enemies to lovers • Forbidden • Forbidden Love • Haters to lovers • High Society • Liebesroman • Mafia • mafia romance • Office • Office romance • opposites attract • strangers to lovers • Toronto • workplace
ISBN-10 3-7517-7593-5 / 3751775935
ISBN-13 978-3-7517-7593-9 / 9783751775939
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