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Only You (eBook)

Roman | Band 5 der Reihe »Die Adairs« I Beliebtes Trope: Friends to Enemies to Lovers I Samantha Young wie immer mit Spice-Garantie und Spannung

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
432 Seiten
HarperCollins eBook (Verlag)
978-3-7499-0723-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Only You - Samantha Young
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Der fulminante Abschluss der erfolgreichen Reihe um die Adair-Geschwister

Hollywoodstar Brodan Adair ist in die Highlands zurückgekehrt. Der zweitjüngste Adair-Bruder will sich nach Jahren des beruflichen Erfolges und zahlreicher One-Night-Stands nur noch auf das besinnen, was ihm wirklich wichtig ist: seine Familie. Als er jedoch nach achtzehn Jahren Funkstille seine ehemals beste Freundin Monroe wiedersieht, wird er von seinen Gefühlen für sie überwältigt. Monroe aber hat Angst erneut verletzt zu werden und zweifelt daran, dass Brodan sich wirklich geändert hat. Die explosive Verbindung, die schon immer zwischen ihnen bestanden hat, bringt lange vergrabene Wahrheiten ans Licht. Gerade als die beiden vor einer zweiten Chance stehen, holt Brodans Vergangenheit ihn ein und bedroht nicht nur ihr Glück, sondern auch ihre Leben.

Samantha Young in Band 5 der »Die Adairs«-Reihe wie immer mit Spice-Garantie und dem beliebten Trope Friends to Enemies to Lovers



<p>Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Samantha Young lebt in Schottland und hat in Edinburgh Geschichte studiert - viele gute<br/>Romanideen hatte sie während der Vorlesungen. Ihre Romane werden in 30 Ländern veröffentlicht. Wenn Samantha Young mal nicht schreibt, kauft sie Schuhe, die sie eigentlich nicht braucht.</p>

PROLOG


Monroe

Jahre zuvor …

An einem Montagvormittag war im Kino nichts los, daran änderten auch die Sommerferien nichts. Nur eine Handvoll Leute warteten im großen Foyer. Nichts konnte mich von dem großen Banner ablenken, das von der Decke herabhing. Brodan Adairs faszinierendes Gesicht prangte darauf. Ich hatte es kaum glauben können, als sein Bruder Lachlan in einer Talkshow sein Hollywood-Debüt beworben hatte.

Von da an hatte man Brodan immer wieder in Nebenrollen sehen können. Nicht dass es mich gereizt hätte, seine Filme anzuschauen. Aber entgehen konnte einem sein wachsender Erfolg jedenfalls nicht. Und jetzt war er auf einem riesigen Plakat zu sehen, das seine erste große Hauptrolle in einem echten Blockbuster ankündigte.

Ein Schmerz, der seit Jahren in meiner Brust lauerte, brach erneut hervor.

Dreh dich um und verschwinde von hier, befahl ich mir. Tu dir das nicht an!

Aber ich konnte es nicht.

Ich wollte sehen, was aus ihm geworden war. Ich hatte gehofft, dass die Jahre der Trennung alles betäuben würden, vielleicht sogar auslöschen … Aber paradoxerweise hatte die Entfernung mein Herz nur noch unbelehrbarer gemacht.

Mist.

Ich drückte die Schultern zurück, marschierte durchs Foyer zum Ticketschalter und kaufte eine Eintrittskarte für die nächste Vorstellung von Brodans Film.

* * *

Da war er. Und der heiße Schmerz wuchs weiter an, während ich zu einem überlebensgroßen Brodan hinaufstarrte, der die Rolle mit einem makellosen amerikanischen Akzent spielte. Es ließ ihn fast wie einen anderen Menschen erscheinen.

Wären da nicht diese Augen gewesen. Alles hatte sich immer in Brodans Augen abgespielt. Es war ein wenig beunruhigend, ihn als so hervorragenden Schauspieler zu erleben, denn für eine Weile vergaß ich fast, dass dieser Hauptdarsteller einmal mein bester Freund gewesen war.

Bis zu dem Moment, als er die Hauptdarstellerin mit reiner Leidenschaft küsste.

Es wurde gemunkelt, dass sie auch im wirklichen Leben ein Paar seien.

Bei ihrem Anblick zweifelte ich kein bisschen daran, dass es der Wahrheit entsprach – heiße Leidenschaft loderte zwischen ihnen. Und schon erfüllte mich schmerzvolle Eifersucht. Besitzanspruch.

Mir gehörte er zuerst, dachte ich kindisch.

Dabei hatte Brodan mir nie wirklich so gehört, wie ich es mir gewünscht hatte, aber als wir Kinder waren, war er alles für mich gewesen. Erinnerungen, die ich mit aller Kraft zu vergessen versucht hatte, holten mich ein, wirbelten vor mir herum und vernebelten meinen Blick auf Brodan Adair, den Hollywood-Schauspieler …

Es war wieder einer dieser Tage, das erkannte ich an der aufgeplatzten Lippe meiner Mum, als ich in die Küche kam. Ich öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber sie schüttelte heftig den Kopf.

Verdammt.

Wir wohnten in einem kleinen Reihenhaus am Rand von Ardnoch. Unser Dorf war winzig, aber nicht zu winzig, um auch solche Straßen zu beherbergen, in denen bekanntermaßen die Leute wohnten, die weniger hatten als andere. In so einer Straße wohnten wir.

»Ist das Monroe?«, rief Dad aus dem Wohnzimmer am anderen Ende des Flurs.

Mum flüsterte fast unhörbar: »Verschwinde.«

Mein Herz schlug mir bis zum Hals, und ich wollte mich gerade umdrehen, als Dad in der Küchentür erschien.

Sein Gesicht war gerötet, die Augen glasig vom Whisky, die Hände hatte er an den Seiten zu Fäusten geballt.

Als Kind hatte ich nicht gewusst, dass mein Vater Alkoholiker war. Oder zumindest hatte ich es nicht verstanden. Jetzt war ich zwölf, in meinem ersten Jahr an der Ardnoch Academy. Also wusste ich es. Ich wusste inzwischen manches, was ich vorher noch nicht gewusst hatte. Ich wusste, dass es der Alkohol war, der meinen Vater in ein Monster verwandelte.

Meine Hände wurden feucht.

»Hi, Dad.«

»Wo warst du?« Er trat angriffslustig auf mich zu.

»In der Schule.«

»Du solltest arbeiten und mithelfen«, knurrte er.

»Ich bin z-zwölf«, erinnerte ich ihn leise.

»Ich habe mit zwölf gearbeitet, du faules Stück.«

»Ich muss aber zur Schule, Dad. Es ist illegal, nicht hinzugehen.«

Seine Nasenlöcher blähten sich. »Denkst du, das wüsste ich nicht? Willst du mich verarschen?«

»Nein. Es ist nur … Man kriegt kaum einen Job, bevor man fünfzehn ist.« Außerdem wollte ich zur Schule gehen. Ich wollte etwas aus meinem Leben machen.

»Dann streng dich mehr an. Wir bezahlen einen Haufen Geld für alles.«

Ich weiß nicht, was über mich kam, ob ich es einfach satthatte, den Mann mit Samthandschuhen anzufassen, jedenfalls murmelte ich: »Dann gib lieber nicht alles für Alkohol aus.«

Kaum hatte ich die Worte ausgesprochen, erstarrte ich vor lauter Angst.

Seine Miene verfinsterte sich. »Was zum Teufel sagst du da?«

»Dad …«

»Callum, nicht«, flehte Mum.

»Freche Schlampe! Komm her!«

Von da an war alles nur noch ein schmerzender Nebel in Rot und Schwarz. Ich hörte, wie Mum schrie: »Hör auf!« Sie muss ihn schließlich von mir weggezerrt haben, aber mein Gesicht tat überall weh, und ein Auge konnte ich nicht mehr öffnen.

»Warum?«, zischte Mum. »Warum musst du ihn auch provozieren?«

Ich versuchte, durch die höllischen Schmerzen hindurch zu sprechen, aber das Einzige, woran ich denken konnte, war das Gesicht meines besten Freundes.

Brodan.

Ich wollte bei Brodan sein. Bei ihm fühlte ich mich sicher.

Meine rechte Seite schmerzte furchtbar, als Mum mich in einen unsicheren Stand zog. Sie schob mich auf einen Stuhl.

»Sieh nur, zu was du ihn getrieben hast«, jammerte Mum leise. »Das ist deine eigene Schuld.«

Meine eigene Schuld?

War es das?

Vielleicht.

Brodans Vater würde seinen Kindern niemals etwas antun. Ich wusste, dass Brodan sich wünschte, dass er öfter bei ihnen wäre. Um die Adair-Brüder und ihre Schwester Arrochar kümmerte sich hauptsächlich sein ältester Bruder Lachlan, aber trotzdem – Mr. Adair war ein sanfter Mann. Er würde seine Tochter nicht zu Brei schlagen.

»Jetzt können wir dich weiß Gott wie lange nicht in die Schule lassen«, schimpfte Mum, und ich konnte mit dem einen Auge sehen, dass sie Tränen in den Augen hatte. »Ich hol was zum Desinfizieren für deine Lippe, und dann legen wir dir Eis aufs Gesicht.«

Auf welchen Teil davon?, dachte ich wie betäubt.

Als sie die Küche verlassen hatte, rappelte ich mich auf. Dad war immer noch im Haus. Er konnte zurückkommen und alles noch schlimmer machen. Mich diesmal womöglich sogar umbringen.

Also schleppte ich mich zur Küchentür. Der Boden wogte wie Wellen im Meer auf und ab. Ich verdrängte das seltsame Gefühl und stürzte aus dem Haus.

Die Angst trieb meine schweren Beine an, und ich rannte. Rannte Richtung Landstraße, die zu Ardnoch Castle führte. Brodan und seine Geschwister fuhren immer mit dem Rad zu dem Schloss, das ihr Zuhause war. In ein paar Jahren wäre Lachlan alt genug, um sie mit dem Auto zur Schule zu fahren.

Ein scharfer Schmerz stach in meine Rippen, und ich musste mein Tempo verlangsamen. Es würde eine Ewigkeit dauern, bis ich das alte, zugige Schloss erreichte, und mir tat alles so weh, dass ich nicht wusste, ob ich es überhaupt schaffen würde.

»Roe!«, rief da eine vertraute Stimme.

Ich hob den Kopf und versuchte, mit dem einen guten Auge etwas zu erkennen. Auf der Straße vor mir tauchten verschwommene Gestalten auf.

Auf Fahrrädern.

Brodan?

Brodan! Ich versuchte, den Mund zu öffnen, aber plötzlich kippte die Welt um, und meine Beine waren weg. Schmerzen schossen mir durch die Knie.

»Monroe!«

Brodan.

Nur Sekunden schienen vergangen, als ich Hände auf mir fühlte, und ich blickte in Brodans aufgewühltes Gesicht. In seinen Augen schimmerten Tränen. »Arran, hol Dad.«

»Was … was ist hier los?«, hörte ich seinen Bruder Arran flüstern.

»Arran, hol Dad!«, schrie Brodan. Schiere Panik erfüllte die Stimme meines Freundes.

Dann legte er den Arm um mich und drückte mich an sich. »Alles wird gut, Sunset, du wirst wieder ganz heil, okay? Ich lasse nicht zu, dass dir jemals wieder etwas zustößt. Du bist in Sicherheit. Ich bin da, Roe.«

Ich blinzelte, als ich aus einer der lebhaftesten Erinnerungen meiner Kindheit erwachte. Tränen hatten meine Wangen benetzt, und ich schaute mich um, aber zum Glück beachtete mich niemand.

Nur zwei weitere Personen waren anwesend, die ganz auf den Film fixiert waren.

Auf Brodan.

Seit mein Vater angefangen hatte, mich zu schlagen, war Brodan, mein bester Freund seit unserem ersten Schultag, mein Beschützer geworden. Schon als Zwölfjähriger hatte er beschlossen, sich um mich zu kümmern. Nach diesem Tag hatte sich mein Leben verändert. Durch ihn und seinen Vater.

Und ich hatte dummerweise geglaubt, dass Brodans leidenschaftliche Sorge um...

Erscheint lt. Verlag 25.3.2025
Reihe/Serie Die Adairs
Sprache deutsch
Original-Titel Only You
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 20 romance • alte Freunde • Band 5 • Berühmte Familie • beste Freunde • Bestsellerautorin • Buch • Celebrity • Contemporary Romance • Die Adairs • Dunkle Vergangenheit • Filmstar • Freundschaft plus • friends to enemies to lovers • Friends with benefits • Geschwister • Highlands • Hollywoodstar • Millionär • Reihe • Roman • Samantha Young • Schatten der Vergangenheit • Schottland • schottland liebesromane • Second Chance • Spannung • SPICE • spicy • Spiegel-Bestellerautorin • Tiefe Gefühle • Vertrauen
ISBN-10 3-7499-0723-4 / 3749907234
ISBN-13 978-3-7499-0723-6 / 9783749907236
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