Die Dillettanten oder Morbus Bommerlunderis
Ein burleskes Spektakulum aus unseren Kreisen
Seiten
Eine Satire um einen nichtgeschriebenen "Jahrhundertroman" in einer Kleinstadt-Boheme.
Himmel oder Hölle? Ja freilich, im Nachhinein lässt es sich bestens herumdeuteln. Die einen haben es schon immer gewusst, die anderen wollen überhaupt nichts gewusst haben. Und die Dritten sagen, sie hätten nicht gewusst, dass sie etwas gewusst haben könnten, und mutmaßen sich somit fein raus aus allen Angelegenheiten. Nun musst du wissen, fleißiger Leser, dass genau hier meine Krux angesiedelt war, denn selbstverständlich bin ich als Chronist der Ereignisse der Wahrheit verpflichtet, ohne Wenn und Aber, dennoch will, nein, muss ich natürlich mein Geschreibsel, so gut es geht, verkaufen, auf Teufel komm raus, einmal wegen des literarischen Ruhms, zum anderen aber, ich gestehe es ein, wegen des schnöden Mammons, der zu allerlei Tand und Völlerei verführt, verflucht sei er, der tumbe Kerl, und trotzdem nicht vernachlässigt sein will, weil er sonst im Pelz sitzt und juckt und kratzt und stachelt wider die Vernunft und alles. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um meine persönliche Nemesis, die mich zwickt, wann immer sie meint, sie müsse meine angeblichen Verfehlungen rächen. Da kann man nichts machen.
Himmel oder Hölle? Ja freilich, im Nachhinein lässt es sich bestens herumdeuteln. Die einen haben es schon immer gewusst, die anderen wollen überhaupt nichts gewusst haben. Und die Dritten sagen, sie hätten nicht gewusst, dass sie etwas gewusst haben könnten, und mutmaßen sich somit fein raus aus allen Angelegenheiten. Nun musst du wissen, fleißiger Leser, dass genau hier meine Krux angesiedelt war, denn selbstverständlich bin ich als Chronist der Ereignisse der Wahrheit verpflichtet, ohne Wenn und Aber, dennoch will, nein, muss ich natürlich mein Geschreibsel, so gut es geht, verkaufen, auf Teufel komm raus, einmal wegen des literarischen Ruhms, zum anderen aber, ich gestehe es ein, wegen des schnöden Mammons, der zu allerlei Tand und Völlerei verführt, verflucht sei er, der tumbe Kerl, und trotzdem nicht vernachlässigt sein will, weil er sonst im Pelz sitzt und juckt und kratzt und stachelt wider die Vernunft und alles. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um meine persönliche Nemesis, die mich zwickt, wann immer sie meint, sie müsse meine angeblichen Verfehlungen rächen. Da kann man nichts machen.
Gerhard Schumacher, 1949 in Westberlin geboren, hat einen nicht geringen Teil seiner Lebenszeit unsinnigerweise mit Krämerarbeiten vertan, dadurch aber immerhin einen ansehnlichen Teil der Welt kennengelernt. Zu seinen Wurzeln zurückgefunden, lebt er heute als freier Schriftsteller mit seiner Frau zufrieden in Berlin. Gerhard Schumacher hat zahlreiche Romane, Erzählungen, Novellen und gereimte Unverschämtheiten veröffentlicht. Des Weiteren verschiedene, nicht durchgehend ernstgemeinte Gedichte, die von namhaften Künstlern illustriert und in der Handpresse gedruckt wurden.
| Erscheinungsdatum | 11.01.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 190 mm |
| Gewicht | 310 g |
| Themenwelt | Literatur ► Comic / Humor / Manga ► Comic |
| Literatur ► Comic / Humor / Manga ► Humor / Satire | |
| Schlagworte | Burleske • Humor • Sozialkritik |
| ISBN-10 | 3-86465-196-4 / 3864651964 |
| ISBN-13 | 978-3-86465-196-0 / 9783864651960 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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