Die letzte Französin
Edition Nautilus GmbH (Verlag)
978-3-96054-387-9 (ISBN)
Jérôme Leroy, geboren 1964 in Rouen, ist Autor, Literaturkritiker und Herausgeber. Er hat zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht. Auf Deutsch erschienen bisher »Der Block« (2017), »Die Verdunkelten« (2018), »Der Schutzengel« (2020), »Terminus Leipzig« (2022), ein Gemeinschaftswerk mit Max Annas, sowie »Die letzten Tage der Raubtiere« (2023). »Der Block« wurde mit dem Deutschen Krimipreis 2018 in der Kategorie International (3. Platz) ausgezeichnet. Jérôme Leroy lebt in Lille.
Cornelia Wend, geboren 1965, studierte Französisch und Germanistik in Hannover, Hamburg und Rouen. Seit 1994 arbeitet sie als freie Übersetzerin, u.a. von Élisabeth Filhol, Patrick Pécherot, Chloé Mehdi und Jérôme Leroy. Für ihre Übertragung von Élisabeth Filhols Roman »Doggerland« wurde sie mit dem Hamburger Übersetzerpreis 2020 ausgezeichnet.
»Ein trockener und reizbarer Roman.« Delphine Peras, L'Express »Jérôme Leroy untersucht die kranke Psyche des Frankreich von heute.« Augustin Trapenard, Canal+ »Leroy findet offensichtliches Vergnügen daran, die Darstellung der Vorläufer einer seit langem angekündigten Katastrophe bis zum Äußersten zu treiben und muss ohne Freude darüber, aber nicht ohne Humor feststellen, dass das 'Zusammenleben' in unserer Gesellschaft verdammt bleierne Flügel gekriegt hat.« Alain Léauthier, Marianne »Ein Roman noir mit Biss und Stich, und gemein effizient.« Nathalie Peyrebonne, Le canard enchaîné »'Die letzte Französin' ist eine Art 'Was ist was?' über den islamistischen Wundbrand in unserer Gesellschaft. Eine kleines Kompendium der terroristischen Aktion gestern, heute und morgen. Und das im großartigen Stil eines Jérôme Leroy.« Bernard Poirette, RTL
»Nach ›Der Block‹ und ›Der Schutzengel‹ hat Leroy erneut einen wuchtigen Politkrimi und ein dunkles Gesellschaftspanorama vorgelegt.« Volker Albers, Hamburger Abendblatt
»Härte, gepaart mit Sarkasmus – das kann Leroy, der damit dem großen Kulturpessimisten Michel Houellebecq ähnelt.« Werner van Bebber, Tagesspiegel
»Leroys rasante Schilderungen sind grell und brutal. Offen und unverschleiert thematisiert er den Einfluss von Islamisten in den Banlieues. Dabei driftet er jedoch nie in neoreaktionäre, rassistische Klischees ab, sondern dekonstruiert sie. Das unterscheidet Leroy von einem selbstverliebten Zyniker wie Michel Houellebecq und macht den großartigen Erzähler zu einem der spannendsten Autoren Frankreichs.« Joachim Maria Peter, Aachener Zeitung
»Brutal und düster, gleichzeitig aber auch mit Witz befasst sich Leroy einmal mehr mit den Zuständen in seinem Land, in dem die Rechten immer mehr Macht haben.« Hanspeter Eggenberger, krimikritik.com
»Leroy legt einen bissig-ironischen Kriminalroman mit einem unerwarteten Twist vor. Er beherrscht meisterlich das Spiel mit Stereotypen und Vorurteilen sowie deren Durchbrechung.« Angelo Algieri, Buchkultur
»Ein trockener und reizbarer Roman.« Delphine Peras, L’Express
»Jérôme Leroy untersucht die kranke Psyche des Frankreich von heute.« Augustin Trapenard, Canal+
»Leroy findet offensichtliches Vergnügen daran, die Darstellung der Vorläufer einer seit langem angekündigten Katastrophe bis zum Äußersten zu treiben und muss ohne Freude darüber, aber nicht ohne Humor feststellen, dass das ›Zusammenleben‹ in unserer Gesellschaft verdammt bleierne Flügel gekriegt hat.« Alain Léauthier, Marianne
»Ein Roman noir mit Biss und Stich, und gemein effizient.« Nathalie Peyrebonne, Le canard enchaîné
»›Die letzte Französin‹ ist eine Art ›Was ist was?‹ über den islamistischen Wundbrand in unserer Gesellschaft. Eine kleines Kompendium der terroristischen Aktion gestern, heute und morgen. Und das im großartigen Stil eines Jérôme Leroy.« Bernard Poirette, RTL
Capitaine Mokrane Méguelati gefiel der Ton nicht, in dem Abdul Slimane mit ihm sprach, als er ihn gegen 23:30 Uhr anrief, da klang Panik durch. Capitaine Mokrane Méguelati war gerade erst nach Hause gekommen, in sein Haus mit Meerblick in Sainte-Marguerite, einem ziemlich schicken Wohnviertel der Hafenstadt. Für die Abbezahlung des Kredits würde er vierzig Jahre benötigen, und das, obwohl seine Frau Fadila im Management einer Bank arbeitet und sie deshalb Sonderkonditionen erhalten hatten. Aber das ist es ihnen wert. Sie ziehen ihre beiden Töchter mit Blick auf einen freien Horizont auf, es weht eine salzige Brise und es ist ruhig. Ihre Nachbarn sind wohlhabend, tolerant katholisch, in der Regel mitte-rechts eingestellt, und sie tun so, als hätten sie vergessen, dass Capitaine Mokrane Méguelati, seine Frau Fadila und ihre Töchter Warda und Juliette schon ganz schön arabisch sind. Vor allem aber hört man hier, wie die Wellen über den Kieselstrand rollen, und das hat eine beruhigende Wirkung auf die Familie Méguelati und lässt sie leicht baudelaireschen Gedanken nachhängen, insbesondere an manchen Sommerabenden. »In der Bar de l’Amitié um Mitternacht, Mokrane. Und beeil dich«, hat Abdul gesagt. »Warum kommst du nicht ins Stadtzentrum wie sonst?« »Weil sie etwas ahnen, Mokrane.«
| Erscheinungsdatum | 21.02.2025 |
|---|---|
| Übersetzer | Cornelia Wend |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | La petite Gauloise |
| Maße | 125 x 208 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Krimi / Thriller / Horror ► Krimi / Thriller |
| Schlagworte | Attentat • Frankreich • Geheimdienst • Islamismus • Polizeigewalt • Rechtsextremismus • Roman Noir • Terroranschlag |
| ISBN-10 | 3-96054-387-5 / 3960543875 |
| ISBN-13 | 978-3-96054-387-9 / 9783960543879 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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