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Schwesternmord - Tess Gerritsen

Schwesternmord

Ein Rizzoli-&-Isles-Thriller

(Autor)

Buch | Softcover
416 Seiten
2006
Blanvalet (Verlag)
978-3-442-36615-6 (ISBN)
CHF 15,35 inkl. MwSt
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Zu diesem Artikel existiert eine Nachauflage
Vor dem Haus der Pathologin Maura Isles wird eine Frau erschossen, die Maura bis aufs Haar gleicht! Detective Jane Rizzoli ist erleichtert, als ihre Kollegin kurze Zeit später von einem Kongress zurückkehrt. Bei der Leiche handelt es sich offensichtlich um Mauras Zwillingsschwester, von deren Existenz sie selbst nichts wusste. Gemeinsam mit dem einfühlsamen Detective Rick Ballard beginnt Maura nachzuforschen und gerät dabei in einen blutigen Albtraum. Sie stößt auf Skelette von ermordeten Schwangeren, deren Babys spurlos verschwunden sind. Doch erst als Jane Rizzoli einen anderen Fall untersucht, findet sie den Schlüssel zum Tod von Mauras Schwester.
Vor dem Haus der Pathologin Maura Isles wird eine Frau erschossen - die Maura bis aufs Haar gleicht! Detective Jane Rizzoli ist erleichtert, als ihre Kollegin kurze Zeit später von einem Kongress zurückkehrt. Bei der Leiche handelt es sich offensichtlich um Mauras Zwillingsschwester - von deren Existenz sie selbst nichts wusste. Gemeinsam mit dem einfühlsamen Detective Rick Ballard beginnt Maura nachzuforschen - und gerät dabei in einen blutigen Albtraum: Sie stößt auf Skelette von ermordeten Schwangeren, deren Babys spurlos verschwunden sind. Doch erst als Jane Rizzoli einen anderen Fall untersucht, findet sie den Schlüssel zum Tod von Mauras Schwester ...

Die chinesischstämmige Tess Gerritsen arbeitete erfolgreich als Ärztin, bevor sie sich ihrer Jugendleidenschaft besann und anfing, Romane zu schreiben. Kaum jemand vereint seit vielen Jahren so gekonnt wie sie erzählerische Raffinesse mit medizinischer Detailgenauigkeit und psychologischer Glaubwürdigkeit der Figuren. Tess Gerritsen lebt mit ihrer Familie in Maine.

Andreas Jäger ist nach dem Studium der Ethnologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Anglistik und Germanistik in Freiburg, Saarbrücken, Sheffield und Brighton und einer Ausbildung als Verlagskaufmann seit 2000 als freier Übersetzer aus dem Englischen und Französischen tätig. Seine Promotion verfasste Andreas Jäger zur englischen Lyrik

olog

Dieser Junge beobachtete sie schon wieder.
Die vierzehnj ige Alice Rose versuchte, sich auf die Matrize mit den zehn Fragen zu konzentrieren, die vor ihr auf dem Tisch lag, doch ihre Gedanken waren nicht bei der englischen Literatur, die sie im ersten High-School-Jahr durchgenommen hatten, sie waren bei Elijah. Sie konnte den Blick des Jungen sp ren wie einen Strahl, der auf ihr Gesicht gerichtet war; sie f hlte seine W e auf ihrer Wange und merkte, wie sie err tete.
Konzentrier dich, Alice!
Die n ste Frage konnte sie nur mit M he entziffern, weil die Umdruckmaschine die Buchstaben verschmiert hatte.
Charles Dickens w t f r seine Figuren h ig Namen, die bestimmte Charakterz ge widerspiegeln. Nenne einige Beispiele und erkl , warum die Namen zu den betreffenden Figuren passen.
Alice kaute auf ihrem Bleistift herum und kramte in ihrem Ged tnis nach einer Antwort. Aber sie konnte einfach nicht denken, solange er am Pult neben ihr sa so nahe, dass sie seinen Duft riechen konnte eine Mischung aus Kiefern lseife und Holzrauch. M liche D fte. Dickens, Dickens was interessierte sie dieser Charles Dickens mit seinem Nicholas Nickleby und berhaupt die ganze todlangweilige englische Literatur, solange der sch ne Elijah Lank sie anschaute? Gott, er sah wirklich so unglaublich gut aus, mit seinen schwarzen Haaren und seinen blauen Augen. Tony-Curtis-Augen. Das hatte sie gleich gedacht, als sie Elijah zum ersten Mal gesehen hatte: Er sah wirklich aus wie Tony Curtis, dessen wunderh bsches Gesicht sie von den Seiten ihrer Lieblingszeitschriften Modern Screen und Photoplay anstrahlte.
Sie senkte den Kopf, so dass ihr das Haar ins Gesicht fiel, und warf verstohlene Seitenblicke durch den Vorhang aus blonden Str en. Und ihr Herz machte einen Sprung, als sie feststellte, dass er tats lich sie ansah und zwar nicht so ver tlich und von oben herab wie all die anderen Jungen an ihrer Schule; diese gemeinen Kerle, die ihr nur das Gef hl gaben, beschr t und schwer von Begriff zu sein. Diese Jungen, deren sp ttisches Getuschel sie st ig begleitete aber immer so leise, dass sie nicht verstehen konnte, was sie sagten. Sie wusste, dass sie von ihr redeten, weil sie dabei in ihre Richtung schauten. Das waren dieselben Jungen, die das Foto einer Kuh an die T r ihres Schlie achs geheftet hatten; dieselben, die immer Muuh! machten, wenn sie auf dem Flur aus Versehen mit ihnen zusammenstie Aber Elijah er sah sie ganz anders an. Mit schmachtenden Glutaugen. Wie ein Filmstar.
Ganz langsam hob sie den Kopf und erwiderte seinen Blick, nicht mehr durch den sch tzenden Schleier ihrer Haare, sondern offen und unverwandt. Er war schon fertig mit dem Test, hatte das Blatt mit den Fragen umgedreht und den Stift in sein Pult gelegt. Seine volle Aufmerksamkeit war auf sie gerichtet, und sein Blick schlug sie so in den Bann, dass es ihr fast den Atem raubte.
Er mag mich. Ich wei es. Er mag mich.
Ihre Hand ging zu ihrem Hals, zum obersten Knopf ihrer Bluse. Ihre Finger strichen leicht ber ihre Haut, und die Stelle, wo sie sie ber hrt hatten, war pl tzlich ganz hei Sie dachte an Tony Curtis, wie er den Blick seiner Glutaugen auf Lana Turner richtete diesen Blick, bei dem jedes M hen weiche Knie bekommen und vor Verlegenheit kein Wort herausbringen w rde. Diesen Blick, der unmittelbar vor dem unvermeidlichen Kuss kam. Das war die Stelle, an der das Kinobild jedes Mal unscharf wurde. Warum musste das so sein? Warum verschwamm das Bild immer genau dann, wenn man unbedingt sehen wollte, was
Die Zeit ist um! Bitte alle abgeben.
Schlagartig richtete Alices Blick sich wieder auf ihr Pult, auf die Matrize mit den zehn Testfragen, von denen sie erst die H te beantwortet hatte. O nein! Wo war nur die Zeit geblieben? Sie wusste doch alle Antworten. Sie brauchte nur noch ein paar Minuten
Alice. Alice!
Sie blickte auf und sah Mrs. Meriweather vor sich stehen, die Hand a

Erscheint lt. Verlag 14.12.2006
Reihe/Serie Rizzoli-&-Isles-Serie ; 4
Übersetzer Andreas Jäger
Verlagsort München
Sprache deutsch
Original-Titel Body Double (Rizzoli & Isles 4)
Maße 118 x 187 mm
Gewicht 314 g
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror
Schlagworte Boston • Boston; Krimis/Thriller • JaneRizzoli • Jane Rizzoli & Maura Isles • Jane Rizzoli & Maura Isles • MauraIsles • Pathologie • Polizei • Rechtsmedizin; Krimis/Thriller • Reihe • Roman • Spannung • Thriller
ISBN-10 3-442-36615-1 / 3442366151
ISBN-13 978-3-442-36615-6 / 9783442366156
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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