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Say Yes to the Boss (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
348 Seiten
MORE by Aufbau Digital (Verlag)
978-3-96797-204-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Say Yes to the Boss - Olivia Hayle
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Ein Pakt mit dem Teufel. 

Für Cecilia ist Victor St. Clair nicht nur ihr Boss - er ist der Teufel persönlich. Doch als er ihr einen unerwarteten Vorschlag macht, gerät ihre Welt ins Wanken: Er braucht eine Ehefrau, um sein Erbe anzutreten. Und er will, dass sie diese Rolle übernimmt. Ein Jahr Ehe mit dem Mann, den sie verabscheut? Ein Albtraum. Doch das Angebot ist zu verlockend - mit dem Geld könnte sie endlich ihr eigenes Unternehmen gründen. Also lässt sie sich auf das Spiel ein ... nur um festzustellen, dass hinter Victors eiskalter Fassade ein Mann steckt, der sie auf gefährliche Weise fasziniert.

Zwischen Macht, Versuchung und einer Anziehung, die sie nicht ignorieren kann, steht Cecilia vor der entscheidenden Frage: Kann sie Victor widerstehen - oder wird diese Ehe alles verändern?





Olivia Hayle ist eine hoffnungslose Romantikerin mit einer großen Vorliebe für Milliardäre. Da sie leider noch keinen in der der Realität getroffen hat, erschafft sie sie kurzerhand selbst - auf dem Papier. Ob sexy, charmant, cool oder verletzlich - bislang hat sie noch keinen (fiktiven) Milliardär getroffen, den sie nicht mochte.

2

CECILIA


»Sie wollen, dass ich Sie heirate?«

Victor sieht mir in die Augen. So lange habe ich seinen Blick noch nie erwidern müssen. Es ist beängstigend. »Sie wollten doch einen neuen Job.«

»Nicht als Ihre Frau.«

»Mich zu heiraten würde Sie aus diesem Büro bringen.«

»Ja, aber nicht weg von Ihnen.«

St. Clair blinzelt einmal, und dann glättet sich seine für gewöhnlich gerunzelte Stirn plötzlich. Er verzieht amüsiert den Mund, in seinen Augen blitzt etwas auf. Was mir verdammt nochmal noch mehr Angst macht. »Ich wusste immer, dass Sie kein Jahr durchhalten würden.«

Ich balle die Fäuste, und meine Nägel bohren sich in meine Handflächen. »In sechs Tagen habe ich ein ganzes Jahr für Sie gearbeitet.«

»Tja, dann haben Sie ja nichts zu verlieren.«

Der Mann meint es tatsächlich ernst. Es gibt eine Milliarde Gründe, wieso das hier eine blöde Idee ist, aber während ich nach ihnen suche, spreche ich ausgerechnet den ersten aus, der mir in den Sinn kommt. »Aber Sie sind überhaupt nicht der Typ fürs Heiraten.«

Wieder dieses amüsierte Grinsen. »Es würde sich um eine Ehe handeln, die ausschließlich auf dem Papier existiert, Miss Myers. Wir hätten keine wirkliche Beziehung.«

»Nein. Klar doch. Ich hätte auch nie … natürlich nicht.«

»Sie würden fürstlich für Ihre Zeit entlohnt werden. Tatsächlich sind Sie hier in einer ziemlich guten Verhandlungsposition, Miss Myers. Wie viel verlangen Sie für Ihr Einverständnis?«

»Ich werde Sie nicht für Geld heiraten.«

»Sie arbeiten doch auch für Geld für mich.« Seine Stimme senkt sich. »Sie tauschen schon jetzt Ihre Zeit gegen Geld ein. Bei diesem Vertrag bitte ich um sehr wenig von Ihrer Zeit. Ich brauche nur Ihren Namen, Ihre Unterschrift und Ihr Einverständnis, dass Sie ein Jahr lang niemand anderen heiraten können. Es ist ein viel besseres Geschäft als der Job, den Sie zurzeit haben.«

Victor St. Clair ist berüchtigt für seine harte Verhandlungstaktik, und er lässt nie nach, bis die andere Partei einwilligt. Ich weiß das. Ich habe mehr als einmal mit angehört, wie er sein Gegenüber so lange getriezt, gelockt und eingeschüchtert hat, bis dieser eingeknickt ist. Und dann geht er mit einem siegreichen Glitzern in den Augen aus der Tür und hatte sein Vermögen verdoppelt.

Ich hatte nur nie erwartet, dass ich einmal sein gegenüber sein würde.

»Aber … das ist eine Ehe«, erwidere ich in einem Anfall verbaler Genialität. »Das ist doch nicht dasselbe wie ein Job.«

»Das ist unsere Entscheidung. Kommen Sie schon, Miss Myers. Was wollen Sie?« Er lehnt sich in seinem Stuhl zurück und mustert mich mit verengten Augen. »Eine völlig neue Garderobe? Ein Jahr um die Welt reisen? Es muss doch etwas geben, das Sie wollen. Etwas anderes, als nur Ihren jetzigen Job loszuwerden.«

»Das meinen Sie wirklich so. Sie wollen eine Ehefrau kaufen.«

Er schnaubt. »Wenn ich versuchen würde, eine Frau zu kaufen, würde ich online gehen. Es gibt jede Menge Menschen, die sich für eine Green Card verkaufen. Aber ich will jemanden, den ich kenne. Jemanden, bei dem ich darauf vertrauen kann, dass er Anweisungen befolgt, organisiert und zuverlässig ist. Jemanden, der genau weiß, worauf er sich einlässt.«

»Und da dachten Sie an mich.«

»Na ja, Sie haben schließlich Ihren Lebenslauf eingereicht.«

»Nicht mit Absicht.«

»Ist das von Belang? Sie sagten doch, dass Sie von mir weg wollten. Tja, so müssten Sie nicht mehr für mich arbeiten.«

Ich starre ihn an. »Aber ich wäre mit Ihnen verheiratet.«

»Sie hätten Ihr eigenes Schlafzimmer, Badezimmer und Platz in meiner Wohnung. Ihre eigenen Schlüssel. Wir würden uns kaum sehen.«

»Ich müsste mit Ihnen zusammenwohnen?«

St. Clairs Kiefer zuckt. »Eine der Bedingungen meines Großvaters. Mir ist bewusst, wie … unorthodox das ist.«

»Wer um Himmels willen war Ihr Großvater?« Ich muss den Kopf schütteln, und der Schreibtisch vor mir verschwimmt. »Nein, Sir. Ich werde Sie nicht heiraten. Ich kann nicht. Niemals.«

»Doch, das können Sie. Und Sie werden es.«

»Das haben Sie nicht zu entscheiden.«

»Nein, sondern Sie«, sagt er, und ich sehe zu ihm hoch, obwohl ich weiß, dass ich ihm nicht trauen kann. Er hat die Hände auf den Schreibtisch abgestützt und fixiert mich mit seinen eisblauen Augen. »Dies ist Ihre Chance auf ein neues Leben, Miss Myers. Verlassen Sie Exciteur. Ziehen Sie genug Geld aus diesem Deal, um das zu tun, was Sie sich schon immer erträumt haben. Wenn Sie keinen Kontakt mit mir wollen, sorge ich dafür, dass er minimal ist. Sie werden nur ein Jahr lang mit mir verheiratet sein, keinen Tag länger. Schließlich haben Sie schon ein Jahr lang mit mir ausgehalten. Was macht da schon ein weiteres?«

Ich stehe mit zittrigen Beinen auf. Seine Worte ergeben keinen Sinn und irgendwie doch, und deshalb muss ich gehen. Weil ich weiß, dass Victor St. Clair bekommt, was er will.

Aber mich bekommt er nicht.

»Tut mir leid, Sir, aber ich habe kein Interesse.«

»Nehmen Sie sich das Wochenende, um darüber nachzudenken. Wir sprechen am Montag weiter darüber.«

Ich muss meine nächsten Worte herauswürgen. »Nein, werden wir nicht. Ich habe kein Interesse.«

»Natürlich, Miss Myers. Sehen wir mal, wo wir nächste Woche stehen.«

Kopfschüttelnd gehe ich Richtung Tür. Das trostlose unpersönliche Atrium, das mein Büro ist, hat sich noch nie so einladend angefühlt.

»Eins noch.«

Mit den Fingern schon auf der Türklinke bleibe ich stehen. »Wenn Sie mich jetzt auch noch bitten, die Mutter Ihrer Kinder zu werden, ist die Antwort ebenfalls Nein.«

Stille macht sich zwischen uns breit. Fast möchte ich mich für meine Worte entschuldigen, tue es aber nicht, denn sie sind wahr. Für wen hält er sich, so etwas von mir zu verlangen?

St. Clairs Blick lastet schwer auf mir. »Nicht ganz. Sie müssten bis zu dem Termin mit Tokio um neunzehn Uhr bleiben, um Notizen über die Lieferanten zu machen.«

»Oh. Tja … okay.«

Der nächste Tag fängt gemächlich an, wie so viele Samstage im Oktober, aber umso schöner. Meine beste Freundin besucht mich in meinem winzigen Studioapartment, wo ich schon eine unverschämte Menge Nagellack für uns auf dem Couchtisch arrangiert habe.

Die Fläschchen stehen nach Farben sortiert in einer drehbaren Platte aus durchsichtigem Plastik. Sie bilden einen perfekten Regenbogen von Beige über Rosa zu Rot und schließlich Schwarz. Sie nur anzusehen, macht mich schon glücklich.

»Das hat er nicht wirklich gesagt«, behauptet Nadine.

»Doch. Ich kann’s kaum glauben, aber ich schwöre vor Gott, dass er es getan hat.«

»Seine Frau?«

»Du weißt, dass ich dich nie anlügen würde.«

»Nur wenn es dabei um das Wegfuttern von Schokolade geht, die ich für mich selbst gekauft hatte.«

»Das habe ich nur zweimal gemacht. Als ich meine Tage hatte.«

»Und ich bin immer noch sauer.« Nadine bewirft mich mit einem Kissen.

Ich fange es und drücke es gegen meine Brust.

»Seine Frau? Er will wirklich, dass du ihn heiratest?«

»Ja.«

Sie schüttelt den Kopf, und ihre Zöpfe fliegen. »All das nur für eine Erbschaft? Das ist der Teil, den ich nicht verstehe. Du hast mir wieder und wieder erzählt, wie reich dein Arschloch von Chef ist. Wieso also nimmt er diese ganze Mühe auf sich?«

»Das verstehe ich auch nicht. Wenn es sich hierbei nicht um St. Clair handeln würde, müsste ich annehmen, er wollte mir nur einen Streich spielen.«

»Also nimmt er dich nicht einfach auf den Arm.«

»Er sah todernst aus.« Ich lasse mein Gesicht wie eine schlechte Imitation seines Gesichtsausdrucks wirken und starre meine beste Freundin mit glühenden Augen an. »Nadine. Als meine Assistentin tauschen Sie schon jetzt Ihre Zeit gegen Geld ein. Ein Jahr lang Ihren Namen einzutauschen, sollte Ihnen da doch ganz leichtfallen.«

Sie blinzelt zweimal, bevor sie anfängt zu lachen. »Der Mann ist ein Soziopath. Oder ein Psychopath. Den...

Erscheint lt. Verlag 1.2.2025
Reihe/Serie New York Billionaires
Übersetzer Katja Wagner
Sprache deutsch
Original-Titel Say Yes to the Boss
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte All in • billionaire • Billionär • Brittainy C. Cherry • enemies to lovers • fake marriage • forced proximity • happily ever after • Happy End • Jennifer Snow • KEEP • Kylie Scott • Lauren Layne • Liebe • L.J. Shen • Louise Bay • marriage of convenience • Meghan March • Office romance • Piper Rayne • Vi Keeland • Workplace Romance
ISBN-10 3-96797-204-6 / 3967972046
ISBN-13 978-3-96797-204-7 / 9783967972047
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