Ein halber Löffel Reis
Kindheit in einem japanischen Internierungslager
Seiten
2025
|
1. Auflage
Folio (Verlag)
978-3-85256-910-9 (ISBN)
Folio (Verlag)
978-3-85256-910-9 (ISBN)
Erst jetzt, nach so langer Zeit, taucht die Autorin tief ein in die härteste Zeit ihres Lebens, mit bewundernswerter Bescheidenheit und zugleich großem Mut.
Wie viel kostet einmal Überleben?1943: Deutschland, Italien und Japan sind im Dreimächtepakt verbunden. Eine kleine italienische Community in Japan weigert sich, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Darunter auch Fosco Maraini und seine Frau Topazia. Daraufhin wird die gesamte Familie interniert. Die siebenjährige Tochter Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von wenigen Körnern Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung. Jetzt wird ihnen eine einzige Ziege zugestanden, die ihr Überleben sichert.Vom Zusammenhalt in dunklen Zeiten: die verstörende Kindheit der großen europäischen Autorin.
Wie viel kostet einmal Überleben?1943: Deutschland, Italien und Japan sind im Dreimächtepakt verbunden. Eine kleine italienische Community in Japan weigert sich, Mussolinis Repubblica di Salò anzuerkennen. Darunter auch Fosco Maraini und seine Frau Topazia. Daraufhin wird die gesamte Familie interniert. Die siebenjährige Tochter Dacia ist der Kälte, den Parasiten und dem Sadismus der Wachen ausgesetzt, sie ernährt sich von wenigen Körnern Reis und Ameisen. Während die Mutter versucht, die bröckelnde Solidarität der Gruppe zu kitten, hackt sich der Vater in der Tradition der Samurai einen Finger ab, als Akt verzweifelter Selbstbehauptung. Jetzt wird ihnen eine einzige Ziege zugestanden, die ihr Überleben sichert.Vom Zusammenhalt in dunklen Zeiten: die verstörende Kindheit der großen europäischen Autorin.
Dacia Maraini ist eine der wichtigsten literarischen Stimmen Italiens sowie feministische Pionierin. Geboren 1936 in Fiesole, aufgewachsen in Japan und Sizilien. Sie war eine der Ersten, die über Gewalt an Frauen schrieb. Sie begründete experimentelle Theater, reiste mit Pier Paolo Pasolini für Filmprojekte nach Afrika und schrieb Drehbücher, u. a. für Margarethe von Trotta. Bei Folio erschien zuletzt: „Tage im August“ (2024).
Ingrid Ickler wohnt und arbeitet in der Nähe von Frankfurt. Sie übersetzt aus dem Italienischen, Französischen und Englischen, ist Autorin und Moderatorin.
| Erscheinungsdatum | 07.03.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Transfer Bibliothek ; CLXXXV |
| Übersetzer | Ingrid Ickler |
| Verlagsort | Wien |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | Vita mia |
| Maße | 135 x 210 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | 1943 • Auschwitz • Bagheria • Befreiung • Biografie • Bombardements • Buchenwald • Bushido • Cefalù • Deutschland • Diktatur • Dreimächtepack • Enola Gay • Erinnerung • Familie • Faschismus • Fosco Maraini • Gefangenenlager • Gemeinschaft • Geschichte • Hiroshima • Hoffnung • Hunger • Iku • Internierungslager • Italien • Japan • Kindheit • Kobe • König • Kyoto • Lebensgeschichte • Mussolini • Mut • Nagoya • Nationalsozialismus • Nazi • Ravensbrück • Repubblica di Salò • Resilienz • Samurai • Selbstbehauptung • Shoah • Sizilien • Solidarität • takenaka • Tokyo • Topazia Alliata • Totalitarismus • Überleben • Zeitzeugnis • Zen • Ziege • Zusammenhalt • Zweiter Weltkrieg |
| ISBN-10 | 3-85256-910-9 / 3852569109 |
| ISBN-13 | 978-3-85256-910-9 / 9783852569109 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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