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Nach dem Krieg

Zwölf Erzählungen | »Eine exzellente, erleuchtende Erzählsammlung, vielleicht sogar Swifts beste.« Kirkus Reviews

(Autor)

Buch | Hardcover
296 Seiten
2025 | 1. Auflage
dtv Verlagsgesellschaft
978-3-423-28462-2 (ISBN)
CHF 34,90 inkl. MwSt

Was machen Krieg, Terror und gesellschaftliche Ausnahmezustände mit uns? Klug, subtil und in wundervoll geschliffener Prosa untersucht Graham Swift zwölf individuelle Schicksale.


Über Krieg und Frieden nach 1945

1959: Im Rathaus einer deutschen Kleinstadt steht Hans Büchner einem britisch-jüdischen Soldaten gegenüber, der den Verbleib seiner deutschen Verwandtschaft in Erfahrung bringen möchte. 1962: Kurz vor der Hochzeit seiner Tochter plagen Frank Green, einen ehemaligen Bomberpiloten, Sorgen um den Ausbruch eines Atomkriegs. 11. September 2001: Lucy, die philippinische Hausangestellte einer amerikanischen Diplomatenfamilie, besucht mit deren vierjährigem Sprössling den Londoner Zoo und fragt sich, inwieweit ihre Geburt am Tag des Attentats auf John F. Kennedy ihren Lebensweg geprägt hat. Frühjahr 2020: Dr. Cole fährt durch pandemie-geleerte Straßen zu seiner Schicht im Krankenhaus und denkt zurück an ein einschneidendes Ereignis in seiner Kindheit.

Was machen Krieg, Terror und gesellschaftliche Ausnahmezustände mit uns Menschen, unmittelbar und noch Jahre und Jahrzehnte später? Gab es je eine Zeit, in der die Angst vor Zerstörung, Tod und Chaos uns nicht beherrscht hat? Überaus genau, zärtlich und weise reflektiert Graham Swift in diesem Erzählband die Nachwirkungen des Krieges und verwebt dabei Dramatisches und Alltägliches, Persönliches und Universelles zu einem meisterhaften Panorama.

»In Swifts bewegenden, zutiefst menschlichen Kurzgeschichten, hinterlässt das Leben auf mysteriöse und manchmal humorvolle Weise seine Spuren. Seine Gabe, die Innenleben von Menschen detailliert einzufangen und offenzulegen und wie sie erfahrene Enttäuschungen bewältigen - oder nicht bewältigen - verleiht jeder dieser Geschichten eine ungewöhnliche Tiefe.« Kirkus Reviews

»Swift zeigt in wunderbarer Vielfalt, auf welche unterschiedliche Weise seine Figuren von dem dunklen Schatten von Krieg oder Katastrophe gezeichnet sind. Diese meisterlich fein gearbeiteten Geschichten verleihen dem Ausdruck 'Konfliktbewältigung' eine neue Bedeutung.« Publishers Weekly

Graham Swift zählt seit seinem Roman ›Wasserland‹ zu den Stars der britischen Gegenwartsliteratur. Für ›Letzte Runde‹ erhielt er 1996 den Man-Booker-Preis. Seine Werke erscheinen in über dreißig Sprachen.

Susanne Höbel, geboren 1953, lebt als freie Übersetzerin in Südengland. Sie wurde vielfach ausgezeichnet. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören Graham Swift, Nadine Gordimer, John Updike, William Faulkner und A. L. Kennedy.

Man lese Graham Swifts Erzählungen. Thomas Steinfeld Süddeutsche Zeitung 20250530

Man lese Graham Swifts Erzählungen.

Erscheinungsdatum
Übersetzer Susanne Höbel
Sprache deutsch
Original-Titel Twelve Post-War Tales
Maße 118 x 195 mm
Gewicht 388 g
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 9/11 • Atomkrieg • Corona • Corona gesellschaftliche Folgen • Covid-19 • Einzelschicksale • englische Erzählungen • Gesellschaft im Privaten • Innenleben • Kalter Krieg • Konflikte • Literatur • Nachkriegsgesellschaft • Nordirlandkonflikt • Pandemie • Stories • Terrorismus • Transgenerationales Trauma • Transgenerationale Weitergabe von Traumata • Trauer • Traumata • Verarbeitung der Vergangenheit • Zweiter Weltkrieg
ISBN-10 3-423-28462-5 / 3423284625
ISBN-13 978-3-423-28462-2 / 9783423284622
Zustand Neuware
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