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Das betörende Lied des Elfenkönigs (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
622 Seiten
Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG
978-3-7517-7506-9 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Das betörende Lied des Elfenkönigs -  C. L. Wilson
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Eine unfassbare Tragödie, ein unbeschreibliches Opfer und eine unsterbliche Liebe.

Zwietracht trübt die Allianz zwischen den Fey und den Celieran zum schlechtesten Zeitpunkt: Die bösen Magier von Eld bereiten sich auf den großen Schlag gegen die Allianz vor. Vadim Maur, der hohe Magier von Eld, steht kurz vor der vollständigen Eroberung der Schwindenden Lande. Tod und Zerstörung überrollen Rains Heimat.

Rain Tairen Soul und Ellysetta tragen in diesen dunklen Zeiten die zusätzliche Bürde, dass sie nach wie vor nicht in der Lage waren, ihren Seelenbund zu vollenden. So lange ist Ellys Schicksal immer noch nicht geschrieben ... Aber sie wird alles dafür tun, um ihren Gefährten und ihr Volk zu retten.

Die Tairen Soul Saga - fesselnde Romantasy von New York Times Bestsellerautorin C. L. Wilson:

Band 1: Im Bann des Elfenkönigs
Band 2: Herrin von Licht und Schatten
Band 3: Die finstere Macht der Tairen Soul
Band 4: Königin der Seelen
Band 5: Das betörende Lied des Elfenkönigs

Das betörende Lied des Elfenkönigs erschien im Original unter dem Titel Crown of Crystal Flame.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p>C. L. Wilsonwurde in Houston, Texas geboren. Ihre Eltern arbeiteten bei der NASA, und schon als Kind liebte sie Mythen und Geschichten über andere Welten. So ist es kein Wunder, dass sie Schriftstellerin wurde. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern an der Golfküste Floridas.</p>

Kapitel 1


Celieria – Kreppes
24. Tag des Verados

Talisas und Adrials Körper wurden wieder den Elementen überantwortet«, sagte Rain.

Nach dem Tod Talisas und Adrials marschierte die Armee des Königs weiter auf die große ummauerte Festungsstadt Kreppes zu, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Rain und die Fey waren bei Lord Barrial und dessen Söhnen geblieben, um den endgültigen Abschied zu vollziehen und die Leichname ihrer Angehörigen zu den Elementen zurückzuschicken, denen sie entstammten.

Nun standen Ellysetta und er in den Gemächern, die Lord Barrial für Dorian bereitgestellt hatte, vor Celierias König, und Rain fürchtete, dass durch den Tod von Adrial, Talisa und Colum diSebourne an diesem Tag auf den Feldern von Nord-Celieria weit mehr als drei Leben zerstört worden sein könnten.

Erst vor einem Monat hatten die Fey erfahren, dass der böse Großmeister der Magier von Eld beabsichtigte, eine schreckliche Armee auf Celieria loszulassen. Ein Heer, das einer seiner Magier mit der sagenumwobenen Armee der Finsternis verglichen hatte, einer Millionen Krieger umfassenden Streitmacht, die imstande war, die Welt zu erobern. Rain und Ellysetta hatten mehrere Wochen mit dem Versuch verbracht, ein Bündnis zur Bekämpfung der Bedrohung zusammenzuflicken. Nun jedoch bestand aufgrund dessen, was Talisa, Adrial und Colum widerfahren war, die Gefahr, dass die kleine Armee, die zu scharen ihnen gelungen war, auseinanderfallen könnte.

König Dorian X. von Celieria, der sich nicht erhoben hatte, als Rain und Ellysetta eingetreten waren, betrachtete weiter die Pergamentbögen in seiner Hand, als hätte Rain nichts gesagt. Er ließ den König und die Königin der Fey vor sich stehen wie zu bestrafende Kinder, die vor den Schulleiter befohlen worden waren.

Verärgerung regte sich in Rain. Dorians Zorn war berechtigt. Rain wusste, er verdiente es, dafür getadelt zu werden, dass er Adrials Anwesenheit in Celieria Stadt vor dem König des Reichs verschleiert hatte – dennoch würde er keine Unhöflichkeit Ellysetta gegenüber dulden.

»Die Fey stehen zum Kampf bereit«, verkündete Rain vor Dorians geneigtem Haupt. »Aber bevor diese Schlacht beginnt, König Dorian, müssen die Feyreisa und ich wissen, welche Auswirkung unser gemeinsamer Verlust auf unser Bündnis haben wird.«

Die Hände an dem Pergament erstarrten. Der König von Celieria hob den Kopf. Ein Blick, so hart wie polierte Steine, prallte mit jenem Rains zusammen. »Für solche Bedenken ist es ein wenig spät, findet Ihr nicht?«

Die unterschwellige Gehässigkeit in Dorians Tonfall überraschte Rain. Seit seiner ersten Begegnung mit dem Nachkommen von Marissyas und Gaelens Schwester, Marikah vol Serranis, hatte er Dorian immer nur als zu schwaches, zu sterbliches Produkt einer großen Fey-Linie betrachtet. Ein Fey war Dorian höchstens der Abstammung nach, und er besaß kaum Eigenschaften eines starken Anführers oder kampferprobten Kriegers. Doch nun haftete Dorian eine neue Härte an, die Rain nie zuvor an ihm bemerkt hatte. Ein kaltes Funkeln in den Augen und unnachgiebige Entschlossenheit um die Kieferpartie.

Der vertrauensselige, gefällige Dorian vol Serranis Torreval hatte Rückgrat entwickelt – und damit eine entschieden weniger vorteilhafte Meinung über die Fey.

Rain breitete in einer beschwichtigenden Geste die Hände aus. »König Dorian …«

»Ihr wusstet es!« Dorian sprang auf die Beine und trat seinen Stuhl zurück. »Ihr habt die ganze Zeit über Adrial und Talisa Bescheid gewusst. Euch war bekannt, dass Adrial und die anderen nicht in die Schwindenden Lande zurückgekehrt waren. Und dass sie ihre Magie benutzten, um ihre Gegenwart vor Talisas Ehemann zu verbergen. Ihr wusstet es, und Ihr habt es gebilligt. Nicht nur das – Ihr habt Euch an ihrem Betrug beteiligt!« Er streckte einen Finger in Rains Richtung. »Ihr, der Ihr Euch der Fey-Ehre so sehr rühmt, habt mich, die Sebournes und die Barrials hintergangen.«

Rains Haut rötete sich. »Mir ist klar, wie das erscheinen muss …«

»Erscheinen?« Dorian lachte rau und freudlos. »Ihr habt so wortgewandt darüber gesprochen, unsere Bräuche zu ehren, unser Ehegelübde als genauso heilig wie das Eure zu betrachten, und gleichzeitig wart ihr in den Plan verstrickt, einem Mann das Eheweib zu rauben. Ist dies das Maß der Fey-Ehre? Ist sie so verkommen und wertlos geworden – oder ist es nur ein Anzeichen dafür, wie verkommen und wertlos Eure Ehre geworden ist?

Ellysetta schäumte an Rains Seite, doch mit einer leichten Berührung seiner Hand sorgte er dafür, dass sie schwieg. »Nei, Shei’tani. Dorians Zorn ist berechtigt. Ich habe ihn vorsätzlich getäuscht.«

»Ihr habt Euch auf mein Vertrauen verlassen … auf meinen Glauben an Eure Ehre«, fuhr Dorian hitzig fort. »Ihr habt mich manipuliert wie die Marionette, die zu sein mir meine eigenen Adeligen vorwerfen. Ihr habt mein Vertrauen in die Tugend der Fey – ja sogar meine Liebe zu meiner Tante Marissya und meine verwandtschaftlichen Bande mit den Fey – benutzt, um mich zu hintergehen. Ihr seid der Grund dafür, dass heute drei Leute gestorben sind! Hätte ich doch nur auf Tenn v’En Eilans Warnung vor Euch gehört!«

»Das reicht!«, rief Ellysetta. Ihre grünen Augen sprühten Funken. »Wie könnt Ihr es wagen, ihm die volle Verantwortung für die heutigen Vorfälle vor die Füße zu schleudern? Ihr, den genauso viel Schuld trifft wie ihn!«

»Ellysetta, Las.« Rain zog sie an sich, da er fürchtete, sie könnte Dorian etwas antun. »Dorians Zorn ist berechtigt. Ich habe ihn manipuliert und hintergangen. Und ich werde die Last von Adrials und Talisas Tod ebenso tragen wie die Last all der Leben, die meinem Schwert und meinen Flammen zum Opfer gefallen sind.« Auf dem privaten Verbindungsweg fügte er hinzu: »Vielleicht hatte Tenn recht, und ich bin wirklich vom rechten Weg abgekommen.« Der Anführer des Massan, des Regierungsrates der Schwindenden Lande, hatte ihm diesen Vorwurf gemacht, als er Ellysetta und ihn verbannte, weil sie die verbotene Magie Azrahn eingesetzt hatten. War er tatsächlich vom Weg des Lichts abgekommen und zu geblendet von seiner Liebe zu Ellysetta und seinem Hass auf die Eld gewesen, um es zu erkennen?

Sie wirbelte zu ihm herum. Entsetzen und Ablehnung seines stummen Geständnisses drängten ihre Wut in den Hintergrund. »Rain, nei. So darfst du nicht denken. Du bist ein Verfechter des Lichts. Zweifle nie daran.« Sie nahm sein Gesicht in die Hände und blickte ihm eindringlich in die Augen, als könnte sie ihn durch reine Willenskraft dazu bringen, ihr zu glauben.

Ellysetta wandte sich wieder an Dorian und sagte mit ruhigerer Stimme: »Wegen seines Kummers und seiner Schuldgefühle angesichts des entsetzlichen Verlusts von heute lässt mein Shei’tan widerspruchslos zu, dass Ihr ihn mit Schuld überhäuft. Aber ich tue das nicht. Welches schreckliche Verbrechen hat er schon begangen? Er hat einem Sterbenden gestattet, die letzten Monate seines Lebens über die Frau zu wachen, die er liebte. Wenn das ein Verbrechen ist, dann solltet Ihr zu den Göttern um den Mut beten, Euch so schuldig zu machen wie er!«

Zum ersten Mal, seit sie sein Zimmer betreten hatten, wirkte Dorian verunsichert. »Vel Arquinas war dem Tod geweiht?«

»Ellysetta«, raunte Rain eine leise Warnung. Der hohe Preis der Shei’tanitsa war eine gefährliche Wahrheit, die Fey Außenstehenden gegenüber niemals preisgaben.

»Aiyah, das war er«, bestätigte sie. »Es tut mir leid, Rain, aber es ist längst überfällig, dass er die Wahrheit erfährt. Immerhin ist er ein halber Fey.« An Dorian gewandt, fuhr sie fort: »In dem Augenblick, in dem Ihr Talisas celierianische Ehe bestätigt habt, war Adrials Leben vorbei. Es mag Euch nicht bewusst gewesen sein, doch indem Ihr ihm seine Shei’tani verweigert habt, wurde er von Euch zum Tode verurteilt.«

»Das ist doch lächerlich.« Dorian setzte eine finstere Miene auf und begann, auf und ab zu gehen. »Ganz gleich, was die Dichter behaupten, ein gebrochenes Herz hat noch niemanden umgebracht.«

»Vielleicht nicht unter Sterblichen, König Dorian«, entgegnete Ellysetta. »Aber für die Fey gilt das nicht. Wenn ein Fey seine wahre Gefährtin findet, bleiben ihm nur einige Monate Zeit, um den Bund zu vollenden, sonst stirbt er.«

Dorian hielt unvermittelt inne. Er drehte sich um und blickte unruhig zwischen dem Paar hin und her. »Ist das wahr?«, fragte er Rain.

Der seufzte, dann nickte er. »Aiyah, es ist wahr.«

»Aber Ihr müsst Euren Bund mit der Feyreisa auch erst vollenden. Wollt Ihr damit sagen, dass Ihr im Begriff seid zu sterben?«

»So ist es.«

Verdutzt lehnte sich Dorian ans Fenster zurück und umfasste mit den Händen den Steinsims. »Wie lange bleibt Euch noch?«

»Nicht mehr lange. Vielleicht noch ein paar Wochen. Höchstens ein, zwei Monate.« Ellysetta ergriff Rains Hand. Er drückte sanft ihre Finger.

»Wenn das stimmt, warum höre ich dann zum ersten Mal davon?«

»Ellysetta hat mir einmal dieselbe Frage gestellt. Und meine Antwort an sie war dieselbe, die ich jetzt Euch gebe: Hättet Ihr eine so große Schwachstelle, würdet Ihr dann zulassen, dass diejenigen davon erfahren, die Euch vielleicht schaden wollen?«

Dorians Zorn flammte wieder auf. »Ihr denkt, ich will Euch schaden?«

»Ihr? Nei. Aber Ihr seid der König eines Volkes, das zunehmende Feindseligkeit gegenüber den...

Erscheint lt. Verlag 1.4.2025
Übersetzer Michael Krug
Sprache deutsch
Original-Titel Crown of Crystal Flame
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Abenteuer • beheartbeat • Christine Feehan • Epic Fantasy • Fantasy Roman • Fey • Gabe • Gefühl • Gefühle • gefühlvoll • Gegenwartsliteratur • Große Liebe • High Fantasy • Katze • Königreich • Leidenschaft • Liebe • Liebesroman • Liebesromane Bestseller • Liebesromane deutsch • Magie • Mystral • Romance • Romanhefte • Romantasy • Romantik • Romantische Fantasy • Seele • Tairen • Unterhaltung • wahre Liebe
ISBN-10 3-7517-7506-4 / 3751775064
ISBN-13 978-3-7517-7506-9 / 9783751775069
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