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Der Streit um den Sergeanten Grischa

Roman. Berliner Ausgabe, Band I/2

(Autor)

Buch | Hardcover
539 Seiten
2006 | 1. Auflage
Aufbau Verlag
978-3-351-03402-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der Streit um den Sergeanten Grischa - Arnold Zweig
CHF 54,60 inkl. MwSt
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Arnold Zweigs bekanntester Roman liegt erstmals in einer textkritischen Ausgabe vor. Fast achtzig Jahre nach der Erstausgabe ist seine Wirkung ungebrochen dank der"parabolischen Ausdruckskraft einer Romanfabel, die man, ohne zu übertreiben, meisterhaft nennen darf". (Marcel Reich-Ranicki)
Grischa, der unscheinbare, gutmütige Russe mit der leidenschaftlichen Seele wird zum Anlaß dafür, daß Disziplin und Menschlichkeit kollidieren. Im März 1917 war er aus einem Kriegsgefangenenlager in Litauen geflohen. Er wollte nach Hause, ostwärts, zu seinem Kind, das er noch nicht kennt.
Als eine Streife ihn gefangennimmt, folgt er dem Rat der Partisanin Babka. Ahnungslos gibt er sich als der verstorbene Überläufer Bjuschew aus.
Er wird der Spionage verdächtigt und zum Tode verurteilt. Von nun an wird sein Schicksal zu einem juristischen Fall, zu einer Frage der Kompetenzen. Textgrundlage der Edition bietet die Erstausgabe von 1928. Sie löste ein großes positives Echo aus. Als Zweig 1933 Deutschland verlassen mußte, war eine Auflagenhöhe von 300000 Exemplaren erreicht und der Roman in alle wichtigen europäischen Sprachen übersetzt.
Der ausführliche Kommentar zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte schließt die differenzierte Analyse der persönlichen Situation des Autors mit ein, der seine eigene Weltkriegserfahrung von 1914/18 als Epochenbild in einem begrenzten Erzählrahmen aufscheinen läßt.
Die Berliner Ausgabe:
Herausgegeben von der Humboldt-Universität zu Berlin und der Akademie der Künste, Berlin. Wissenschaftliche Leitung: Frank Hörnigk und Julia Bernhard

Arnold Zweigs bekanntester Roman liegt erstmals in einer textkritischen Ausgabe vor. Fast achtzig Jahre nach der Erstausgabe ist seine Wirkung ungebrochen dank der "parabolischen Ausdruckskraft einer Romanfabel, die man, ohne zu übertreiben, meisterhaft nennen darf". (Marcel Reich-Ranicki)
Grischa, der unscheinbare, gutmütige Russe mit der leidenschaftlichen Seele wird zum Anlaß dafür, daß Disziplin und Menschlichkeit kollidieren. Im März 1917 war er aus einem Kriegsgefangenenlager in Litauen geflohen. Er wollte nach Hause, ostwärts, zu seinem Kind, das er noch nicht kennt. Als eine Streife ihn gefangennimmt, folgt er dem Rat der Partisanin Babka. Ahnungslos gibt er sich als der verstorbene Überläufer Bjuschew aus. Er wird der Spionage verdächtigt und zum Tode verurteilt. Von nun an wird sein Schicksal zu einem juristischen Fall, zu einer Frage der Kompetenzen. Textgrundlage der Edition bietet die Erstausgabe von 1928. Sie löste ein großes positives Echo aus. Als Zweig 1933 Deutschland verlassen mußte, war eine Auflagenhöhe von 300000 Exemplaren erreicht und der Roman in alle wichtigen europäischen Sprachen übersetzt.
Der ausführliche Kommentar zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte schließt die differenzierte Analyse der persönlichen Situation des Autors mit ein, der seine eigene Weltkriegserfahrung von 1914/18 als Epochenbild in einem begrenzten Erzählrahmen aufscheinen läßt.

Moderner Klassiker
Die erste textkritische Ausgabe

Lieferbar:
Das Beil von Wandsbek (ISBN 3-351-03408-3)
Bilanz der deutschen Judenheit 1933 (ISBN 3-351-03423-7)
Caliban oder Politik und Leidenschaft (ISBN 3-351-03421-0)
De Vriendt kehrt heim (ISBN 3-351-03404-0)
Dialektik der Alpen (ISBN 3-351-03424-5)
Erziehung vor Verdun (ISBN 3-351-03405-9)
Freundschaft mit Freud (ISBN 3-351-03425-3)
Junge Frau von 1914 (ISBN 3-351-03403-2)
Die Novellen um Claudia (ISBN 3-351-03401-6)
Einsetzung eines Königs (ISBN 3-351-03406-7)

Arnold Zweig wurde 1887 in Groß-Glogau (Schlesien) als Sohn eines jüdischen Sattlermeisters geboren. Studierte u. a. in Breslau, München, Berlin Germanistik, moderne Sprachen, Philosophie und Psychologie. Bekanntgeworden mit "Novellen um Claudia" (1912). Armierungssoldat in Serbien und vor Verdun, ab 1917 Schreiber und Zensor in der Presseabteilung Ober-Ost. 1919-1923 lebte er am Starnberger See, danach in Berlin. Neben Novellistik und Dramatik entstanden Publikationen und Vorträge über Judentum, Antisemitismus und die Lehre Sigmund Freuds. 1933-1948 Exil in Palästina, Oktober 1948 Rückkehr nach Berlin (Ost). Präsident der Akademie der Künste bis 1953 und des deutschen PEN-Zentrums. Arnold Zweig starb 1968 in Berlin.Novellistik, Dramatik, Romane u. a.: Der Zyklus Der große Krieg der weißen Männer: Der Streit um den Sergeanten Grischa (1927), Junge Frau von 1914 (1931), Erziehung vor Verdun (1935), Einsetzung eines Königs (1937), Die Feuerpause (1954), Die Zeit ist reif (1957); De Vriendt kehrt heim (1932); Das Beil von Wandsbek (1943 in Hebräisch, 1947 in Deutsch); Traum ist teuer (1962).

"Die aufwendige Arnold-Zweig-Edition ist das beste, was dem großen Erzähler je widerfuhr, denn sie bringt zum ersten Mail (und so vollständig wie nie zuvor) authentische Texte und die in der DDR nie publizierten Arbeiten, dazu ausführliche Kommentare, und sie ist auch noch mit den schönen Umschlägen eine buchkünstlerische Freude. [...] In der Literatur über den Ersten Weltkrieg gibt's wenig, was man diesem Jahrhundertbuch, das Bandbearbeiter Frank Hörnigk in der Fassung der Erstausgabe präsentiert, an die Seite stellen kann. " Klaus Bellin Neues Deutschland 20070104

Erscheint lt. Verlag 21.6.2006
Reihe/Serie Berliner Ausgabe ; 2
Mitarbeit Anpassung von: Frank Hörnigk
Sprache deutsch
Maße 123 x 205 mm
Gewicht 570 g
Themenwelt Literatur Klassiker / Moderne Klassiker
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte 1. Weltkrieg • Arnold Zweig • Erster Weltkrieg • Fabel • Hardcover, Softcover / Belletristik/Hauptwerk vor 1945 • HC/Belletristik/Hauptwerk vor 1945 • Kommentar • Kriegsroman • Krimis/Thriller • Parabel • Roman
ISBN-10 3-351-03402-4 / 3351034024
ISBN-13 978-3-351-03402-3 / 9783351034023
Zustand Neuware
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