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Verdient ist verdient oder Kein Gewinner ist ein Verlierer (eBook)

Witze

(Autor)

eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
183 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-384-14162-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Verdient ist verdient oder Kein Gewinner ist ein Verlierer -  Schrey
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Witze: 'Befehl ausgeführt?' 'Deutschland am Abgrund.' 'Weitermachen, Nullnull.' 'Herr Bundeskanzler, bitte.' 'Im Schlafzimmer ist es eiskalt, aber beim Bumsen wird mir ganz warm.' 'Das ist das sogenannte Wärmepumpen.' 'Sie verdienten als impfender Arzt Millionen.' 'Eine kaum zu erwähnende Nebenwirkung.' Treffen sich zwei Nutten: 'Ich hab` die Schnauze gestrichen voll.' 'Bei mir lief`s nicht so gut.'

August 2023

 

Metamorphose:

Nach der halbstündigen Bootsfahrt auf dem Cityfountain in Dubai befand sich auf meinem Platz ein Spiegelei.

 

Nach einer Arbeitsstunde unter der prallen arabischen Sonne hatte sich mein Hirn in ein Brathähnchen verwandelt.

 

Morgenstund hat Gold am Mund. Im Burj al Arab ist der Capuccino mit Blattgold veredelt. Nachdem Kim zum Frühstück eine Tasse verkostet und mir anschließend einen geblasen hatte, leuchtete mein Schwanz gülden aus der Badehose im gleißenden Licht der arabischen Sonne.

 

Im Anantara Palm Resort in Dubai fühlt man sich wie in Thailand.

„Dann kann ich ja gleich nach Thailand fliegen“, lache ich bitter, „hier müßte das Thema ja wohl der Orient sein.“

 

„Und, die Woche bei uns im Burj al Arab hat Ihnen gefallen?“

„Jaja, aber man vermißt doch schon den Luxus zuhause.“

 

In anderen Hotels wimmelt es von Rentnern, hier von jungen Leuten und Familien. Die Kinder erfüllen die Räume mit Geschrei.

„Wunderbar, hier pulsiert noch das Leben.“

„Kann ich drauf verzichten.“

 

Bei jedem Niesen sagen: „Verdammtes Corona. „

 

„An oder mit Corona?“

„Sagen wir wegen.“

 

„Es gibt einen Vogel mit Krokodilshaut auf der Zunge. Wenn man ihn regelmäßig mit Chili füttert, löst sie sich allmählich vom Muskel ab, und die Zunge wird immer geschmeidiger. Und weil der Vogel hochintelligent ist, lernt er sogar zu sprechen.“

„Oder vor lauter Schmerzen.“

Sagt das Kind zum Vater:

„Ich suche schon seit zwei Stunden Ostereier, kann aber keine finden.“

„Das mag daran liegen, dass wir keine gekauft haben.“

„Ich dachte, die kommen vom Osterhasen.“

Der Vater stiert in die Ferne.

 

„Papa, warum gibt es zu Ostern

immer bunte Eier?“

„Weißt du, wie die den Jesus

gefoltert haben?“

 

„Papa, warum gibt es zu Ostern immer bunte Eier?“

„Vielleicht, weil Jesus Eier hatte.“

 

„Was haben Sie denn hier in der Frauentoilette verloren?“

„Ische binne pervers.“

„Ach so, dann ist ja alles okay.“

 

 

Geht ein Mann zur Stasi, weil er verhört werden möchte. Nach zwei Stunden sagt der Stasibeamte:

„Ich verstehe nicht, warum Sie hier sind. Sie haben doch gar nichts zu gestehen.“

„Ach, ich hatte nur mal Lust auf ein richtig deutsches Gespräch.“

 

„Der erste Witz, den ich mit 4 oder 5 erfunden habe, geht so: Geht ein Kind zur Lehrerin und sagt: `Frau Lehrerin, Frau Lehrerin, ich habe meine Unterhose vergessen`. Sagt die Lehrerin: `Na, du Furzknoten ...`“

„Nur vergleichbar mit Mozarts erster Oper.“

 

Mitten im Vortrag eines Novalisgedichts unterbricht mich Abdul, der des Deutschen mächtig ist:

„Schatten isse sehr gut.“

Alle Straßen der Kommunikation enden in schwarzer Verwesung.

 

 

Zum Klimakleber:

„Anstatt ordentlichen Menschen die Zeit zu stehlen, verzichte lieber auf dein Handy, das mehr CO2-Emissionen erzeugt als der gesamte globale Flugverkehr.“

„Das können Sie nicht von mir verlangen.“

„Ach, ich nehme es dir einfach aus der Tasche.“

 

„Herbert, du kannst mit dem Herrn deutsch reden. Er ist Deutscher.“

„Ich bleibe aber beim Englisch!“

 

Als wir in Dubai über „The world“ flogen, fragte ich den Helikopterpiloten, welche Insel denn Deutschland sei.

Er antwortete: „Switzerland, yes, Netherland, yes, but no Germany, sorry.“

„Then this world can kiss my ass.“

 

„Kannst du für meinen Neffen irgendeinen Job einrichten in deiner Firma?“

„Was kann er denn?“

„Nichts.“

„Dann müßte es ja schon ein höherer Posten sein ...“

 

„Du weißt ja, wer popelt, will eigentlich wichsen.“

„Und wenn man beides gleichzeitig tut?“

 

„Wo wir nur Weiß sehen, unterscheiden Inuits zahllose Weißtöne, als sähen sie eine bunte Welt. Außerdem nennen wir alle Neger Schwarze, obwohl es zahllose Zwischentöne gibt, von ganz hell wie Obama über schokobraun bis brikettschwarz, die ich am hübschesten finde.“

„Du hast gerade Neger gesagt.“

„Nein.“

„Doch.“

„Und wenn schon, macht mich das zum Rassisten? Es gibt einen Rassismus der Wörter, der ganz harmlos sein kann, und einen Rassismus der Tat. Und den schlimmsten Rassisten der Tat hat man als Weltstar völlig unbeachtet gelassen.“

„Wen?“

„Michael Jackson.“

 

„Auch als Schwarzer kannst du es sehr weit bringen. Du kannst sogar Präsident der Vereinigten Staaten werden.“

„Wie Obama?“

„Natürlich.“

„Aber weißer als Schwarzer geht nicht.“

 

Israel hat ja, nachdem man fast alle Juden ermordet hat, in etwa die Größe eines Nationalparks.

 

„Was nützt mir die schönste Poolvilla ohne Nachbarn, die mein Glück mit mir teilen?“

„Die du mit deinem Anschein von Glück ärgern kannst.“

 

Wenn es in einem Land viele Wälder gibt, muss das nichts Gutes bedeuten. Nehmen wir Deutschland. Wir fliegen gerade darüber hinweg. Zuerst gab es einen Wald. Man war im Wald. Man ritt in den Wald. Man ritt aus dem Wald. Man ritt in den Wald. Witiko. 950 Seiten.

Allein die Tatsache, dass man aus einem Wald ritt und wieder in ihn hinein, kennzeichnet seine Zerstückelung. Ist er dann größtenteils verschwunden, gibt es 30 oder 50 Wälder, die ihren eigenen Namen haben. Oder 100000 Wälder, die nur noch aus einigen Bäumen bestehen. Dann steht auf einem: Aus meinen Nachbarn wurde das Wirtshaus im Spessart.

 

 

Was taten wir Kinder vor 50 Jahren? Die Schultaschen flogen bleischwer in die Ecke und wir trafen uns zu 20 auf der Straße. Wir taten Verbotenes. In manchen Häusern gab es Hexen. In Bunkern gefährliche Penner. Doch wir waren mit Messern bewaffnet. Schulnoten waren uns egal.

 

Die Mutter: „Hast du deine Hausaufgaben gemacht?“

Eine rhetorische Frage?

Über 2 km Bahngleise gelangten wir zu einem feindlichen Rudel, das uns mit Steinen bewarf. Dann mußten wir uns von ihnen in den Mund spucken lassen.

 

Wenn das Zeugnis voller Fünfen und Sechsen war, verprügelte uns zuerst die Mutter, später dann, und noch viel schlimmer, der Vater, dem alles egal war. Man hatte seine elterliche Pflicht erfüllt, und unser Abenteuerleben nahm weiter seinen Lauf.

 

Die Alternative hieß damals Prügel oder Hausarrest. Durchgeprügelt erfreute ich mich meiner Freiheit, während Frank, der fortschrittliche Eltern hatte, wochenlang gefangen am Fenster saß und uns beim Spielen zusehen musste.

 

Ständig wichste ich auf meine hübschesten Lehrerinnen. Hätte mich eine von ihnen sexuell missbraucht, wäre es mein schönster Schultag gewesen.

 

Als Pfarrer wichste ich ständig auf meine Konfirmandinnen.

Mein Chef schob mich ab in die Altenarbeit.

 

Mein Chef schrie mich an:

„Wissen Sie eigentlich, welchen Ruf Sie hier in der Gemeinde haben?“

„Was interessiert mich mein Ruf? Ich heiße Schrey.“

 

Bestimmtes weiß nur das Schicksal.

 

 

„Wollen Sie denn auch in der Thanatologie tätig sein?“ fragte mich die Bestatterin im Bewerbungsgespräch.

„Selbstverständlich“, antwortete ich, „deshalb bin ich ja hier. Ich möchte alle Bereiche des Bestattungsgewerbes von Grund auf kennenlernen.“

Ich wußte gar nicht, wovon sie sprach, aber den Arbeitsvertrag hatte ich in der Tasche.

Wochen später erfuhr ich von einem Kollegen, der entsetzlich stank, was unter der Thanatopraxie zu verstehen ist. Er stank, weil er Geruchsfetischist war, nicht wegen der Leichen. Eine menschliche Leiche ist wie ein Kotelett im Kühlschrank. Man kann sie einige Zeit konservieren. Wenn nun ein Mensch zum Beispiel unter eine Straßenbahn geraten war, sieht sein letztes Gesicht nicht gerade fröhlich aus. Hier greift der Thanatopraktiker ein. Er näht dem Toten die Glücklichkeit ins Gesicht.

Da outete ich mich gegenüber meiner Chefin als angehender Jude, der die schwere Bürde des halachitischen Gesetzes auf sich zu nehmen geneigt sei.

„Und, was habe ich damit zu tun?“ fragte die Chefin.

„Jeder Umgang mit Toten ist mir streng untersagt.“

„Dann holen sie sich Ihre Papiere!“

Als ich wieder auf der Straße stand, sah ich ungefähr so aus wie der oben erwähnte Tote vor der Behandlung ...

 

 

 

Es ist doch schön, wenn ein Mensch seine Aufgaben und Pflichten kennt. Z.B. Pedro.

Er befindet sich im wohlverdienten Ruhestand.Trotzdem steht er jeden Tag von 9 bis 6 vor seinem Haus an der Kurve und winkt uns durch, wenn kein Auto kommt, also fast immer.

Dann grüßen und danken wir ihm aus dem offenen Fenster.

Tage, Wochen, Monate immer das Gleiche. Ist er manchmal nicht auf seinem Posten, verhöhnen wir lachend seine Pflichtvergessenheit. Einmal sprang mir ein gelber Frosch aus dem Maul auf die Windschutzscheibe. Egal, Pedro war uns auf den Brettern der Welt ein liebes Bühnenrequisit geworden, eine...

Erscheint lt. Verlag 6.12.2023
Verlagsort Ahrensburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Comic / Humor / Manga Humor / Satire
Schlagworte Humor • lustig • Scherz • Spaß • Unterhaltung • Witz • Witzesammlung
ISBN-10 3-384-14162-8 / 3384141628
ISBN-13 978-3-384-14162-0 / 9783384141620
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