Weil jeder von uns besonders ist! (eBook)
73 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-384-19462-6 (ISBN)
Als Autorin von Kurzgeschichten ist es meine Leidenschaft, die Fantasie und Kreativität junger Leserinnen und Leser zu entfachen. In meinen Geschichten entführe ich sie in farbenfrohe Welten, in denen Abenteuer, Freundschaft, Mut und Selbstliebe im Mittelpunkt stehen. Ich liebe es, Charaktere zu erschaffen, mit denen sich Kinder identifizieren können. Ob mutige kleine Helden, neugierige Entdecker oder verspielte Tierfreunde - in meinen Geschichten finden sie stets jemanden, dem sie nacheifern können. Dabei ist es mir wichtig, auch Themen wie Freundschaft, Zusammenarbeit, das Überwinden von Ängsten und die Bedeutung der Selbstliebe einzubinden, um den jungen Lesern wertvolle Lektionen mit auf den Weg zu geben.
Als Autorin von Kurzgeschichten ist es meine Leidenschaft, die Fantasie und Kreativität junger Leserinnen und Leser zu entfachen. In meinen Geschichten entführe ich sie in farbenfrohe Welten, in denen Abenteuer, Freundschaft, Mut und Selbstliebe im Mittelpunkt stehen. Ich liebe es, Charaktere zu erschaffen, mit denen sich Kinder identifizieren können. Ob mutige kleine Helden, neugierige Entdecker oder verspielte Tierfreunde - in meinen Geschichten finden sie stets jemanden, dem sie nacheifern können. Dabei ist es mir wichtig, auch Themen wie Freundschaft, Zusammenarbeit, das Überwinden von Ängsten und die Bedeutung der Selbstliebe einzubinden, um den jungen Lesern wertvolle Lektionen mit auf den Weg zu geben.
Das Lächeln des Mondes
In einem kleinen Dorf, verborgen zwischen sanften Hügeln und dichten Wäldern, lebte ein Junge namens Lukas. Lukas war bekannt für seine leuchtenden Augen und ein Herz voller Träume. Jede Nacht, bevor er ins Bett ging, schaute er hinauf zum Himmel und suchte nach dem Mond. Eines Abends bemerkte Lukas etwas Ungewöhnliches: Der Mond lächelte.
Verwundert und neugierig zugleich, beschloss Lukas, dem Geheimnis des lächelnden Mondes auf den Grund zu gehen. Er packte seine kleine Laterne, schlüpfte in seine Stiefel und machte sich auf den Weg durch den Wald. Die Sterne funkelten wie Diamanten am Himmelszelt und zeigten ihm den Weg.
Nach einer Weile des Gehens traf Lukas auf eine sprechende Eule namens Hedwig. Hedwig war weise und kannte alle Geheimnisse des Waldes. Lukas fragte sie: „Warum lächelt der Mond so hell heute Nacht?“ Hedwig antwortete mit sanfter Stimme: „Der Mond lächelt, weil er in jedem von uns das Licht sieht, selbst in der dunkelsten Nacht. Er möchte, dass du dein eigenes Licht erkennst und es leuchten lässt.“
Lukas dachte darüber nach, was Hedwig gesagt hatte, und ein warmes Gefühl breitete sich in seinem Herzen aus. Er hatte oft gezögert, seine Ideen mit anderen zu teilen, aus Angst, sie könnten seltsam oder unbedeutend erscheinen. Aber die Worte der Eule ermutigten ihn, an sich selbst zu glauben.
Entschlossen, sein Licht leuchten zu lassen, kehrte Lukas nach Hause zurück. Am nächsten Tag malte er ein großes Bild vom lächelnden Mond und seinen Freunden im Wald. Er hängte das Bild im Klassenzimmer auf, und zu seiner Überraschung fanden alle seine Klassenkameraden das Bild wunderschön. Sie fragten Lukas, wie er auf so eine schöne Idee gekommen war. Lukas erzählte ihnen von seiner nächtlichen Reise und der weisen Eule Hedwig.
Von diesem Tag an war Lukas nie wieder ängstlich, seine Träume und Ideen zu teilen. Er hatte gelernt, an sich selbst zu glauben und sein eigenes Licht leuchten zu lassen, genau wie der Mond in der Nacht.
Und so, jede Nacht, wenn Lukas zum Himmel aufsah, lächelte der Mond zurück, als wolle er sagen: „Sei mutig, sei du selbst und lasse dein Licht leuchten.“
Lukas verstand nun, dass Mut nicht darin besteht, keine Angst zu haben, sondern darin, seine Träume zu verfolgen, auch wenn der Weg manchmal ungewiss ist.
Der Tanz der Regentropfen
Es war einmal ein kleines Dorf namens Weinberg, umgeben von hohen Bergen und tiefen Wäldern. In Weinberg lebte ein mutiges Mädchen namens Anna mit ihrem treuen Freund, dem Kater Felix. Anna liebte es, im Regen zu spielen, während die anderen Kinder lieber im Trockenen blieben.
Eines Tages, als ein besonders starker Regen das Dorf überraschte, entdeckte Anna etwas Magisches. Die Regentropfen tanzten! Sie wirbelten und sprangen auf den Pfützen herum, als ob sie lebendig wären. Fasziniert von diesem Anblick, beschloss Anna, mit den Regentropfen zu tanzen.
Felix, der Kater, war zuerst zögerlich, aber Annas Freude war ansteckend. Zusammen tanzten sie unter dem Regen, lachten und drehten sich im Kreis. Die Dorfbewohner beobachteten sie durch ihre Fenster, verwundert über die Fröhlichkeit, die Anna und Felix ausstrahlten.
Am nächsten Tag war das Wetter wieder sonnig, und die Kinder aus dem Dorf kamen heraus, um zu spielen. Sie fragten Anna, wie sie es geschafft hatte, im Regen so viel Spaß zu haben. Anna erzählte ihnen von dem Tanz der Regentropfen und wie sie sich dadurch frei und stark gefühlt hatte.
Die Kinder waren beeindruckt und wollten auch lernen, wie man mit Regentropfen tanzt. Anna wurde ihre Lehrerin und zeigte ihnen, wie man die Schönheit und den Rhythmus des Regens schätzt. Mit der Zeit lernten alle Kinder im Dorf, den Regen zu lieben und fanden Freude darin, selbst unter den dunkelsten Wolken zu tanzen.
Anna hatte nicht nur gelernt, im Regen zu tanzen, sondern auch den Kindern im Dorf gezeigt, wie man Mut findet, neue Dinge zu probieren. Ihre innere Stärke und ihre Fähigkeit, Freude in den einfachsten Momenten zu finden, inspirierten alle um sie herum.
Von diesem Tag an wurde Weinberg bekannt als das Dorf, in dem Kinder im Regen tanzen. Und jedes Mal, wenn es regnete, kamen die Kinder hinaus, um mit Anna und Felix den magischen Tanz der Regentropfen zu genießen.
Der unentdeckte Stern
Es war einmal in einem kleinen Dorf namens Neukirchen, wo die Häuser bunt bemalt waren und die Gärten voller duftender Blumen standen. In diesem Dorf lebte ein Junge namens Jonas. Jonas war ein besonderer Junge, nicht weil er anders aussah oder besondere Dinge konnte, sondern weil er ein großes Herz hatte.
Eines Nachts, als der Himmel besonders klar und die Sterne wie Diamanten funkelten, lag Jonas wach in seinem Bett. Er träumte davon, ein Abenteuer zu erleben, etwas, das noch niemand vor ihm getan hatte. Während er so träumte, bemerkte er plötzlich einen Stern, der anders aussah als die anderen. Es war, als ob dieser Stern ihn anlächelte.
Am nächsten Morgen beschloss Jonas, mehr über diesen ungewöhnlichen Stern herauszufinden. Er ging zur Dorfbibliothek und fragte die Bibliothekarin Frau Müller. Frau Müller war klug und kannte viele Geheimnisse des Universums, aber von diesem Stern hatte auch sie noch nie gehört. Sie schlug vor, Jonas solle sein eigenes Abenteuer beginnen, um mehr über den Stern zu erfahren.
Mit einem Fernglas, das ihm sein Opa Georg geschenkt hatte, machte sich Jonas jede Nacht auf die Suche nach dem unentdeckten Stern. Er notierte sich, wie der Stern leuchtete, wie er sich bewegte und wie er sich von den anderen unterschied. Wochen vergingen, und Jonas wurde nicht müde, den Stern zu beobachten.
Dann, eines Abends, passierte etwas Wunderbares. Als Jonas durch sein Fernglas schaute, sah er, wie der Stern plötzlich heller leuchtete und seine Form änderte. Es war, als würde der Stern mit ihm sprechen wollen. Jonas fühlte eine tiefe Verbindung zu diesem Stern und erkannte, dass jeder von uns etwas Einzigartiges zu entdecken hat, etwas, das nur uns gehört.
In den folgenden Nächten teilte Jonas seine Entdeckung mit seinen Freunden Lena und Max. Sie halfen ihm, mehr über den Stern zu lernen, und zusammen fanden sie heraus, dass wahre Entdeckungen nicht immer darin bestehen, neue Orte zu finden, sondern in der Freude, das zu erkunden, was uns wirklich am Herzen liegt.
Jonas verstand, dass sein Abenteuer nicht darin bestand, den Stern für die ganze Welt zu entdecken, sondern in dem Mut, seiner eigenen Neugier und Leidenschaft zu folgen. Er lernte, dass die wahren Entdeckungen in uns selbst liegen und dass jeder von uns einen unentdeckten Stern in seinem Herzen trägt.
Und so erzählte Jonas Jahre später seinen eigenen Kindern von dem Abenteuer, das ihm zeigte, wie wichtig es ist, auf sein Herz zu hören und den Mut zu haben, seinem eigenen Weg zu folgen.
Das Rätsel des Sonnenstrahls
In einem kleinen Dorf, das so versteckt zwischen den sanften Hügeln lag, dass es die Sonne nur dann kitzeln konnte, wenn sie besonders hoch am Himmel stand, lebte ein Junge namens Timo. Timo war ein aufgewecktes Kind, dessen Lachen so ansteckend war, dass selbst die grummeligsten Dorfbewohner nicht anders konnten, als zurückzulächeln, wenn sie ihn sahen.
Eines Tages, als der Himmel so klar war, dass man glauben könnte, man könnte die Sterne auch am Tage sehen, gab Oma Leni Timo ein altes, vergilbtes Buch. „Dieses Buch“, sagte sie mit einem geheimnisvollen Funkeln in den Augen, „enthält das Rätsel des Sonnenstrahls. Wer es löst, wird das Geheimnis größter Freude entdecken.“
Timo, dessen Neugier so groß war wie der weite Ozean, öffnete das Buch sofort. Auf den ersten Seiten waren Rätsel und Geschichten, die von Sonnenstrahlen erzählten, die besondere Kräfte hatten. Sie konnten traurige Herzen erwärmen und dunkle Orte erhellen. Doch das eigentliche Rätsel war schwer zu finden.
Tage vergingen, in denen Timo las und über die Geschichten nachdachte. Er sprach mit den Dorfbewohnern, lauschte ihren Geschichten und sah die Welt um sich herum mit neuen Augen. Aber das Rätsel blieb ein Geheimnis.
Dann, an einem besonders sonnigen Nachmittag, saß Timo im Wald und beobachtete die Sonnenstrahlen, die durch das dichte Blätterdach brachen. Plötzlich verstand er. Es war kein Rätsel, das man mit dem Verstand allein lösen konnte. Es war ein Rätsel des Herzens.
Timo lief zurück ins Dorf, das Herz voller Freude. Er verstand nun, dass das Geheimnis des Sonnenstrahls nicht in alten Geschichten oder verborgenen Worten lag, sondern in der Art und Weise, wie er die Welt sah. Er hatte gelernt, das Schöne in den kleinen Dingen zu sehen, die Wärme eines Lächelns zu schätzen und die Freude, die ein einziger Sonnenstrahl bringen kann, wenn man ihn mit dem Herzen fühlt.
Von diesem Tag an war Timo nicht nur der Junge, der immer lachte, sondern auch der Junge, der die Schönheit in allem fand. Und die Dorfbewohner, die von Timos Entdeckung hörten, begannen ebenfalls, die Welt um sich herum mit anderen Augen zu sehen.
Oma Leni lächelte weise, als sie Timo so sah. „Du hast das Rätsel gelöst, Timo“, sagte sie. „Die größte Freude findet man nicht in den Antworten, die wir suchen, sondern in der Liebe, die wir geben und empfangen.“
Und so lebte Timo, umgeben von Liebe und Freude, und erinnerte alle daran, dass manchmal das größte Geheimnis in den einfachsten Dingen verborgen liegt.
Der mutige Löwenzahn
Es war einmal in einem großen, lebendigen Garten, wo Blumen in allen Farben leuchteten und Bäume stolz in den Himmel wuchsen. Unter ihnen, fast unsichtbar und doch voller Leben, wuchs ein kleiner Löwenzahn namens Leo.
Leo war nicht...
| Erscheint lt. Verlag | 7.4.2024 |
|---|---|
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Kinder- / Jugendbuch ► Vorlesebücher / Märchen | |
| Schlagworte | Buch ab 5 Jahre • bücher jungen 8 jahre bestseller • Buch Junge 10 Jahre • coole Geschenke für Jungs ab 8 • Geburtstagsgeschenke • geschenke für 6 jährige jungen • geschenke für mädchen 6 jahre • geschenke mädchen 6 jahre • Geschenk Junge 10 Jahre • Geschenk Junge 12 Jahre • geschenk junge 1 jahr • Geschenk Junge 8 Jahre • geschenk mädchen 5 jahre • Geschenk Mädchen 6 Jahre • Geschenk Mädchen 7 Jahre • Geschenk Mädchen 8 Jahre • geschenk mädchen 9 jahre • Geschichte für Kinder • Geschichten für Kinder • junge 6 jahre geschenkideen • jungs geschenke • Kinderbuch ab 5 Jahren • Kinderbuch ab 6 Jahren • Kinderbuch ab 8 Jahre • Kinderbücher ab 5 Jahre • Kinderbücher ab 6 Jahre • Kindergeburtstag • kurzgeschichte für kinder • Kurzgeschichten für Kinder • Kurzgeschichten Kinder • kurzgeschichten kinder bücher • kurzgeschichten zum vorlesen • Mädchen 5 Jahre • mädchen geschenke 11 jahre • Mädchen Geschenke 5 Jahre • Mädchen Geschenke 6 Jahre • Mädchen Geschenke 8 Jahre • nikolaus geschenke • Ostergeschenke Kinder • Weihnachtsgeschenke |
| ISBN-10 | 3-384-19462-4 / 3384194624 |
| ISBN-13 | 978-3-384-19462-6 / 9783384194626 |
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