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Der Erbe der Erstarrten Sonne (eBook)

Betrayal and Trust im Reich der Magie
eBook Download: EPUB
2024 | 6. Auflage
800 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7583-9656-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der Erbe der Erstarrten Sonne - Richard Sturmport
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Magie, Macht und Verrat - der Beginn einer epischen Fantasy-Thriller-Saga! Ein maskierter Magier bringt das Reich Moridar an den Rand des Krieges. Antiterrorpolizist Baine wittert Verrat - und bald steht nicht nur das Schicksal des Königs, sondern das Gleichgewicht der gesamten Welt auf dem Spiel. Als ein uraltes Amulett zerbricht, erwacht eine Macht, die seit Jahrtausenden ruht. Baine und seine Gefährt*innen tauchen tief in ein Netz aus Legenden, Lügen und tödlichen Wahrheiten. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird ihre Suche - denn nicht jede Wahrheit darf ans Licht. 'Der Erbe der Erstarrten Sonne' vereint fesselnde Spannung, magische Welten und den Nervenkitzel eines Thrillers zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Wer den Mut hat, die Dunkelheit zu durchschreiten, wird das Licht finden - oder daran zerbrechen.

Richard Sturmport ist das Pseudonym eines Autors, der irgendwo im wunderschönen Niedersachsen wohnt. Er ist Baujahr 1987 und hat Wirtschaftsrecht studiert. Doch neben dem Jonglieren mit Paragrafen war und ist das Schreiben seine große Leidenschaft. Am liebsten schreibt er über fiktive Welten, in denen die Leser eintauchen können. Mit der Erschaffung von Coshia hat er seinen Traum erfüllt und will nun seine Geschichten erzählen.

Kapitel 2
Die Vergessenen

Die größte Gefahr besteht darin, zu glauben, dass diejenigen, die vergessen
wurden, auch verschwunden sind.

Sorea Tyrannz
Militärhistorikerin und Professorin
Staatsuniversität Burg-Ynn, Riffin

Norderde
Königreich Moridar, Trollgebirge

Geduldig wartete er auf seine Gelegenheit, um den unverschämten Dieb in die Mangel zu bekommen. Jedoch störten seine Verfolger immens, empfand die Gestalt mit dem schwarzen Umhang. Seine vernarbte Hand umklammerte ein goldiges Stück, zerbrochen wie eine Tonscherbe, übersät mit kryptischen Schriftzeichen aus einer vergessenen Zeit.

Es wurde Zeit, die Störenfriede loszuwerden.

Er schloss die Augen, zischte seltsame Worte wie eine Schlange.

Vor ihnen brauste der Dieb weiter. Baine war heilfroh, nicht mehr auf einem Gaul sitzen zu müssen, so wie es seine elbischen Gefährten getan hatten. Die energiegeladene Lea hatte sich nämlich das zweite Motorrad der Stadtwache ausgeborgt und Baine konnte sich noch hinten draufsetzen, bevor sie davongerast war. Ohne darüber nachzudenken, hatte er seine Arme um ihren Bauch geschlungen und schaute ihr über die Schulter. Der Kopfgeldjägerin schien die vielleicht unangebrachte Nähe nichts auszumachen. Sie konzentrierte sich nur auf den Flüchtigen und lenkte das Bike so geschmeidig, als würde das Eis ihr nichts ausmachen.

Jedoch ließ es sich Lea nicht nehmen, ihren unerwarteten Fahrgast mit einer Frage zu necken: „Du reitest wohl nicht gerne, was?“

„Ja, ich hasse diese Gäule“, brummte Baine. „Die Viecher werfen mich ständig ab, als hätten sie eine Allergie gegen mich.

Nein, danke, darauf kann ich gut verzichten. Ich bevorzuge lieber etwas mit einem Motor.“

„Oh, das kann ich gut verstehen“, lachte Lea und fuhr schneller.

„Ich düse auch lieber mit einem Bike durch die Gegend.“

„Da haben wir was gemeinsam, Miss …“

„Lass den Quatsch mit dem Miss, okay?“, unterbrach Lea lächelnd. „Ich meine, wenn du mir schon so auf die Pelle rückst, kannst du mich auch Lea nennen, Beauregard.“

„Tut mir leid, dass ich einfach draufgesprungen bin, aber leider waren die Wachen so unverschämt, kein drittes Bike am Tor stehen zu lassen.“

„Ja, das ist wirklich unverschämt“, lachte Lea. „Aber dennoch gehört Brash mir, klar? Immerhin habe ich ihn zuerst entdeckt.“

„Darüber streiten wir uns später.“

„Nun gut, aber fass mir nicht an die Titten, klar?“, scherzte die Kopfgeldjägerin weiter. „Denn dafür musst du mich zuerst zum Essen einladen.“

„Seid ihr jetzt fertig mit eurem Liebesgeflüster?“, schallte es von der Seite. Überrascht nahmen die beiden Bikefahrer wahr, dass Makina neben ihnen ritt. Baine fiel wieder ein, dass die Pferde mit Magie ausgestattet waren, um sie schneller laufen zu lassen.

Offenbar hatte die Prinzessin die Schnauze voll, hinter dem Motorrad zu reiten. Nur zu gerne schien sie zeigen zu wollen, dass sie mit einem Pferd umgehen kann, und lächelte auch noch süffisant. Immer dasselbe mit den Spitzohren, dachte Baine und schüttelte den Kopf.

„Hört auf zu tuscheln und konzentriert euch auf den Dieb da vorne!“, belehrte die Elbin ihre beiden menschlichen Begleiter.

Gerne hätte Baine etwas darauf erwidert, doch Lea drückte plötzlich aufs Gas und raste an der verwunderten Elbin vorbei.

„Entschuldigung“, rief Lea, „aber ihr Gequatsche geht mir auf den Sack.“

Und wieder etwas gemeinsam. Woher zum Henker kam diese Frau und wo hatte sie sich all die Jahre versteckt? Auch wenn der Tag beschissen anfing, aber die Begegnung mit Lea versüßte den grausigen Morgen immens. Wenn sie auch noch den Kugeldieb in die Finger bekommen würde, wäre der Tag gerettet.

Langsam kamen sie dem Flüchtigen immer näher. Bald würden sie ihn in die Finger bekommen.

Doch … was war das?

Plötzlich wurde es dunkel.

Zuerst dachte sich Baine nichts dabei, weil er eine Wolke vor der Sonne vermutete. Jedoch wurde es jede Sekunde dunkler, als hätte ein Titan eine Decke über den Planeten gelegt. Die schneebedeckte Landschaft um sie herum versank in der konturlosen Dunkelheit. Nur noch sehr schwammig waren noch Umrisse zu erkennen, als wären sie in einem Nebel gefangen. Nur der flüchtige Dieb war noch zu sehen, als Lea den Scheinwerfer des Bikes anschmiss.

Was zum Henker ging hier vor? Es war nicht mal Mittag und schon war es so düster wie in tiefster Winternacht.

In der nächsten Sekunde verfärbte sich die verdunkelte Welt in einen tiefdunklen, meeresblauen Hauch. Das blaue Licht schien von Osten zu kommen. Als die Gefährten verwundert zur Seite schauten, erstarrten sie bei dem Anblick, sogar Marikus war so schockiert, dass er für einen Moment anhielt.

Am Horizont, weit weg hinter dem endlosen Wall aus zackigen Bergen, erhob sich eine gigantische Feuerscheibe. Ihre Flammen waren so blau wie die Tiefen der Meere, fühlten sich so kalt an wie das Eis am Nordpol. Unerbittlich wie ein gefallener Gott erhob sich langsam die blaue Sonne, blieb dann aber auf halber Höhe stehen, als wäre sie stecken geblieben.

„Ihr … ihr seht das auch, oder?“, fragte Baine nach, der gerade an seinem Verstand zweifelte. Vielleicht hatte er heute Morgen zu viel von den Tropfen genommen, hoffte er zumindest.

„Du meinst die blaue Sonne, die zwei-, dreimal größer ist als unsere Sonne?“, erwiderte Lea zittrig.

Scheiße. Dann war es doch keine Einbildung oder Spinnerei von seinem Drogenrausch.

Die blaue Sonne war tatsächlich da.

„Sag mal, habt ihr das veranstaltet?“, rief Lea zu den Elben hinüber. In ihren Alabastergesichtern las sie aber dieselbe Verwirrung, die sie selbst empfand.

„Wieso sollten wir so was tun?“, konterte Makina empört.

„Das weiß ich doch nicht, deshalb frage ich …“

„Hey, Mädels, er haut ab!“, unterbrach Baine energisch, als Marikus wieder davonbrauste.

Lea wollte gerade aufs Gas treten, als plötzlich etwas aus der Dunkelheit schoss.

Auf einmal wurde das Motorrad von etwas getroffen. Als wäre es von einer unsichtbaren Klinge durchgeschnitten worden, flog das Vorderrad samt Lenker ab! Das durchtrennte Bike überschlug sich. Lea und Baine flogen in die Luft und schlugen beide im dichten Schnee auf.

Erst jetzt erkannten sie, dass etwas Scharfes durch die Luft sirrte wie ein Bumerang. Irgendwo in der Ferne drehte sich das blinkende Etwas und flog wieder zurück.

„Hey, pass auf!“, brüllte Baine.

Doch bevor Makina darauf reagieren konnte, durchschlug die fliegende Klinge den Kopf ihres Pferdes. Das kopflose Tier stolperte über einen Stein und die Elbin wurde vom Sattel geworfen. Noch im selben Lidschlag wendete sich die Klinge, um die Tiere der elbischen Gefährten ebenfalls zu köpfen. Wie Puppen flogen die Elben von ihren toten Pferden.

Die tödliche Klinge sauste weiter, wendete auf dem halben Weg und schoss über die sich duckenden Gefährten. Als sie wieder aufschauten, erblickten sie etwas, was sie nie zuvor gesehen hatten.

„Was … Wer … ist das?“

Eine schwarz gepanzerte Hand fing das fliegende Schwert auf.

Die Klinge blitzte auf, als wäre sie nur Energie. Ihr Stahl war so blau wie die blaue Sonne selbst. Doch das war es nicht, was die Angegriffenen schockierte.

Der Schwertfänger war gehüllt in eine rabenschwarze Rüstung, übersät mit kantigen Runen, als wäre er in einem Fluch gefangen. Doch viel eigenartiger war, dass … in der schwebenden Rüstung kein Körper steckte! Stattdessen tanzten bläuliche Flammen umher, im Sehschlitz des heruntergezogenen Visiers glühten saphirblaue Feueraugen. Es war, als würde die Panzerung von einem Geist gelenkt werden.

Baine hatte schon einiges erlebt, aber beim Anblick dieser geisterhaften Kreatur blieb ihm das Herz stehen. Ein eiskalter Schauer lief ihm über den Rücken, als würde er nackt am Nordpol stehen.

Doch im nächsten Atemzug hallte auch schon ein Schuss!

Der geisterhafte Ritter wurde zwar getroffen, doch auf seinem Brustpanzer war nur eine minimale Delle.

„Das hätte ihn umhauen müssen!“, fluchte Lea neben ihm.

Ohne groß darüber nachzudenken, zog sie ihren zweiten Revolver aus dem Halfter und feuerte mit beiden Waffen weiter.

Baine rappelte sich auf, zog seinen Colt und schoss ebenfalls auf den Geisterritter.

Der wilde Bleihagel hielt aber die heranstürmende Kreatur nicht auf. Lediglich bildeten sich an einigen Stellen Dellen, so als würden die beiden Schützen nur mit Steinen werfen. Baine fühlte sich, als würde er mit Papierkügelchen auf eine Lokomotive werfen.

Der Ritter holte zum Schlag aus.

Der Polizist wollte noch seinen Pallasch ziehen, aber die blaue Klinge sauste so schnell hinab wie ein Blitzschlag.

Plötzlich wurde der Angreifer von...

Erscheint lt. Verlag 18.1.2024
Reihe/Serie Der Vergessene Tyrann
Der Vergessene Tyrann
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Fantasy
Schlagworte Abenteuer • Abenteuer Fantasy Buchreihe • Abenteuerroman • Abenteuer und Magie Buch • action • Action & Abenteuer • Belletristik - Action & Abenteuer • Bestimmung • deutsche Fantasy • deutsche Fantasy für Erwachsene • Dunkle Magie • epische Heldenreise • Fantastische Mythen & Legenden • Fantastische Welten • Fantasy Abenteuer • Fantasy-Abenteuer für junge Erwachsene • Fantasy Action & Abenteuer • fantasybooktok • Fantasybooktook Frauen • fantasy bücher für erwachsene • Fantasy Krimi • Fantasy Krimi Bücher • Fantasy Krimis & Thriller • Fantasy Reihe • Fantasy Romane • Fantasy Serie • Fantasy Serie Buch • Fantasy Thriller • Fantasy-Thriller mit Ermittler im Mittelpunkt • fesselnde Fantasy-Geschichte • Fremde Welten • Freundschaft • Gefahren und Abenteuer • Geheimnisse und Magie • Helden & Heldinnen • Heldenreise • Heldenreise Roman • Intrigen • Kämpfe • Krieg • Magie • Magie und dunkle Mächte • magische Freundschaft • magische Gegenstände • Magische Kräfte • magischer Thriller • Magischer Thriller mit alten Prophezeiungen • magische Welt Roman • Mystik • packender Fantasy-Roman • Prophezeiung • Quest • Schwert & Magie Fantasy • Spannende Mission • spannender Fantasy Thriller deutsch • Spannung • Spannung und Action • Thriller • Thriller Geheimnisse • Thriller über Übernatürliches • Thriller verborgene Geheimnisse • Unerwartete Wendungen • Valentinstag Geschenk
ISBN-10 3-7583-9656-5 / 3758396565
ISBN-13 978-3-7583-9656-4 / 9783758396564
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