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Star Adventure 3 (eBook)

Otekah, das Sonnenmädchen
eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
196 Seiten
TWENTYSIX EPIC (Verlag)
978-3-7407-6076-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Star Adventure 3 -  Matthias Behrens
Systemvoraussetzungen
4,99 inkl. MwSt
(CHF 4,85)
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Im 23. Jahrhundert, ein Raumschiff von der Erde ist verschollen. Gleichzeitig wird eine Raumstation beim Mars durch einen mysteriösen Strahl völlig zerstört. Die Erde befindet sich in höchster Gefahr. Corinna und Samantha werden beauftragt, das verschollene Raumschiff zu suchen und diesen Angriff aufzuklären. Gemeinsam mit ihrer Crew fliegen sie ins All und müssen haarsträubende Abenteuer bestehen. Als sie schließlich zur Erde zurückkehren, ist nichts mehr wie es war.

- geb. 1961 in Erfurt - 1977 Abschluss 10. Klasse - 1979 Abschluss Lehre als kaufmännischer Angestellter - 1979 - 1982 Studium Ingenieurschule Eisleben, Abschluss Dipl. Betriebswirt(FH) - 1982 - 1990 Mitarbeiter Forschung und Entwicklung im VEB ERFURT Elektronik - seit 1990 Außendienstmitarbeiter und Disponent Funke Mediengruppe

3.


„Hahaha, juchhe, so nun noch eine kleine Drehung.

Heija, das macht Spaß. Das wollte ich schon immer mal versuchen.“, Corinna jauchzte vor Freude. Sie jagte gerade mit ihrem kleinen Shuttle zwischen großen und kleinen Felsbrocken hindurch.

„Pass auf! Bist du wahnsinnig?“, an Corinna ihrer Seite saß Samantha. Sie wurde gerade grün und blau im Gesicht. Corinna jagte wie eine Besessene in den Ringen des Saturns hin und her.

„Hey, hab dich nicht so. Das macht doch Spaß. Nur ein kleiner rasanter Flug. Sei kein Weichei. Dir stehen ja vor Angst die Haare zu Berge.“, entgegnete Corinna.

„Aber nicht aus Angst bei dieser Raserei, sondern ich passe nur meine Frisur der deinen an.“

„Meine Frisur ist der neueste Schrei.“

„Nein. Deine Frisur ist zum Schreien. Sie ist eine Mischung aus Warzenschweinborsten und Löwenmähne.“

„Hahaha.“, Corinna lachte vor Vergnügen und bewegte kurz die Finger über die Steuerkonsole. Im Augenblick ging die Geschwindigkeit des Shuttles zurück. Corinna lenkte nun den Shuttle hinaus aus den Ringen des Saturns und flog zurück zum Mutterschiff. Es lag unbemannt nur eintausend Kilometer außerhalb der Ringe. Sie koppelte den Shuttle an. Samantha und Corinna stiegen in das größere Schiff um und begaben sich zur Brücke.

„Hey. War das nicht toll? So einen Spaß hatte ich schon lange nicht mehr.“, sprach Corinna.

„Wenn Fred dich so sehen würde, wäre er stocksauer. Wie kann man nur so leichtsinnig sein?“,

Samantha schüttelte den Kopf und setzte sich ans Steuerpult. Das Mutterschiff war kein großes Schiff.

Es hatte eine Brücke, ein Kabinett, zwei Kabinen, einen großen Lagerraum für Vorräte und einen Kopplungsraum für den Landeshuttle.

„Hast du die Proben gut verstaut?“, fragte Corinna, nun schon etwas ruhiger, Samantha.

„Ja natürlich. Ich habe sie im Lager gut untergebracht. Auf der Marsstation werden sie zufrieden sein.“

„Sehr gut. Hast du auch so einen Hunger wie ich? Ich könnte eine ganze Kuh essen.“, sprach Corinna.

„Ich hatte mich schon gewundert. Ich wollte dich schon fragen, ob du krank bist. Dass du gleich an Fleisch denkst, war mir klar. Ich finde dies unmoralisch. Ich esse lieber einen kleinen Salat.“,

antwortete Samantha.

„Ein unmoralisches Steak ist mir lieber, als ein moralischer Salat. Der Mensch ist seit Millionen von Jahren in seiner Entwicklung ein Allesfresser geblieben. Moral hin oder Moral her. Das ist nun mal so. Von der Massentierhaltung, wie vor zweihundert Jahren sind wir zum Glück weg. Die geklonten Steaks sind genauso gut, wie die Steaks von geschlachteten Tieren.“

„Musst du wieder diese schaurigen Geschichten erwähnen?“, Samantha schüttelte sich.

„Was ist? Kommst du nun mit?“, wollte Corinna nun wissen und stand auf.

„Ich komme ja schon.“, sagte Samantha und stand auf.

Beide Frauen gingen in das Kabinett. Der Nahrungsmittelautomat gibt auf Anfrage das gewünschte Essen aus. Allerdings ist auf so einem kleinen Schiff die Auswahl sehr begrenzt.

Corinna ging zum Automaten und sprach: „Ein Rindersteak Medium, Erbsengemüse und Bratkartoffeln, dazu ein deutsches Pilsener.“

Die schnarrende Antwort des Automaten kam prompt: „Keine Bratkartoffeln!“

„Dacht ich mir. Dann nehme ich normale Salzkartoffeln.“

Nach ein paar Sekunden Wartezeit ging eine Klappe auf und das bestellte Gericht stand bereit.

Nun war Samantha an der Reihe: „Einen Tomatensalat und ein Toastbrot.“

Ohne Widerspruch ging die Klappe auf und das Gewünschte stand bereit.

„Tja, genügsame, bescheidene Menschen bekommen was sie wollen.“, sagte Samantha zu Corinna und lächelte etwas verschmitzt.

„Ich muss mal mit der Raumfahrtbehörde sprechen.

Sie dürfen das Essen nicht nur für Hungerrippen machen, sondern auch für Wohlgenährte. Mich wundert es nur, dass es hier ein gutes deutsches Pilsener gibt.“, sagte daraufhin Corinna und ging zum Tisch.

Corinna und Samantha ließen sich ihr Essen schmecken. Corinna schmatzte dabei deutlich und sprach dabei genüsslich: „Wunderbar, einfach wunderbar. So ein Steak ist wirklich ein Genuss.“

„Schmeckt es?“, fragte Samantha „Ausgezeichnet.“, Corinna nickte.

„Man kann es hören.“, sagte darauf Samantha.

Nach dem Essen begaben sich beide wieder auf die Brücke. Sie sahen aus dem Fenster. Vor ihnen lag der Saturn. Die Ringe waren dabei deutlich mit ihren faszinierenden Strukturen zu sehen. Majestätisch lag er vor ihnen. Beide sahen dies nicht zum ersten Mal, aber es war immer wieder ein erhabener Moment.

„Es ist einfach fantastisch dieser Anblick. Schöner als der Jupiter, finde ich.“, sprach Samantha.

„Du hast Recht. Gleich geht der Titan auf. Wir werden dort sicher schon auf der Bodenstation erwartet.“,

sagte Corinna.

„Mit Sicherheit. Sie werden schon auf unsere Proben warten.“ sprach Samantha.

Dann gibt sie den Kurs ein und starte die Triebwerke.

"Lassen wir sie nicht zappeln.“

Es ging ein leichtes Vibrieren durch das Schiff.

Langsam, aber immer schneller werdend, flog das Schiff in Richtung des aufgehenden Mondes. Seit man im zweiundzwanzigsten Jahrhundert in einem eisfreien See unter einer dicken Schicht von Wassereis bakterienartige Lebewesen gefunden hatte, gibt es auf dem Saturnmond eine ständig bemannte Station. Dies war damals eine Sensation.

Anderes Leben war bis dahin noch nicht entdeckt.

Nur einige fossile Spuren im Marsgestein fand man.

Der Flug zum Titan dauerte nur eine halbe Stunde.

Samantha rief die Bodenstation: „Hallo Titanstation ‚Ziolkowski‘, hier Samantha Brown vom Shuttle ‚Antares‘. Wir sind bereit zur Landung.“

„Hier ist die Station ‚Ziolkowski‘, Wachhabender Stepan Horak. Alles klar ‚Antares‘. Habt ihr die Proben?“

„Ja. Wir haben mehrere Kilogramm. Hoffentlich könnt ihr was damit anfangen.“

„Wird schon. Der Landeplatz ist frei. Ihr könnt landen.

Aber ihr müsst euch mit dem Ausladen beeilen. Wir erwarten einen Transporter vom Mars. Er kommt von der Orbitalstation Mars 2. Ihr kennt ja die kleine Station. Er wird auch dort wieder andocken. Am gleichen Tag geht dann ein Shuttle zur Marsstation `Philadelphia`. Wenn ihr wollt, könnt ihr mit ihm zurückfliegen und müsst nicht noch vier Tage auf den geplanten Rückflug warten.“

„Ausgezeichnet.“

Die Landung verlief komplikationslos. Die Landungen auf Titan sind immer noch eine Herausforderung. Der atmosphärische Druck ist viel höher, als auf der Erde.

Im Gegensatz dazu ist die Schwerkraft viel geringer.

In der Station gab es ein künstliches Schwerefeld.

Auch musste man noch die Landefähren im Raumanzug verlassen und durch eine Luftschleuse die Station betreten. Das war ziemlich zeitaufwendig.

Nach dieser Prozedur war man endlich in der Station.

Mitarbeiter der Station holten die Ladung aus dem Shuttle. Die Probenbehälter waren nach einer Stunde ausgeladen. Der Shuttle wurde schnell in den Hangar geschoben. Schon meldete sich der Transporter vom Mars.

Corinna und Samantha saßen in der kleinen Cafeteria der Station und tranken einen Cappuccino. Da trat zu ihnen der Wachhabende Stepan Horak.

„Das Transportschiff ist gelandet. Es lädt nur noch unsere Waren aus, dann fliegt ihr zurück. Sie wollen wissen, ob ihr nun mit fliegt oder nicht.“, sprach er zu den zwei Frauen.

Corinna sah zu Samantha, und als diese zustimmend nickte, sprach sie: „Wir kommen mit. Die Kabinen in Frachtern sind zwar nicht sehr groß, aber immer noch besser als hier auf Titan. Und außerdem sehen wir unsere Männer dadurch etwas eher.“

„Gut. Dann seit in zwanzig Minuten in der Luftschleuse.“

„Okay.“

Der junge Mann entfernte sich. Corinna und Samantha tranken noch gemütlich ihren Cappuccino aus und gingen dann zu ihren Stationsräumen, um ihre persönlichen Sachen zu holen. Das Packen dauerte bei beiden nicht sehr lange. Sie hatten beide nicht allzu viel auf diese Mission mitgenommen. An der Luftschleuse trafen sich die beiden wieder.

„Ich bin froh, dass es wieder zurückgeht. Auf dem Mars werde ich mir erst einmal meine Haare schneiden lassen.“, sprach Corinna.

„Das wird aber auch Zeit.“, Samantha nickte zustimmend.

„Auch wird es schön sein, wieder in einem normalen Bett zu schlafen. Wenn auch die Schwerkraft auf dem Mars geringerer ist, als auf der Erde.“

Es läutete plötzlich schrill. Ein rotes Licht leuchtete auf. Dies zeigte die Öffnung der Luftschleuse an. Als die Schiebetüren sich lautlos öffneten, gingen die beiden Frauen hinein. Nun schlossen sich die Türen wieder. In der Schleuse hingen ein paar Raumanzüge.

Nachdem Corinna und Samantha ihre Anzüge angezogen hatten, öffneten sie die Luftschleuse. Der Transporter stand nur...

Erscheint lt. Verlag 13.12.2023
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
Schlagworte Außerirdische Intelligenz • Schwarzes Loch • Weltraumabenteuer • Wurmloch • Zeitreisen
ISBN-10 3-7407-6076-1 / 3740760761
ISBN-13 978-3-7407-6076-2 / 9783740760762
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