Ben Hur
Eich-Verlag
978-3-940964-36-6 (ISBN)
Drei Jahre ist Judah schon Galeerensklave, als er bei einer Seeschlacht einem reichen Römer das Leben rettet. Der Römer adoptiert ihn und führt ihn in die höchsten Kreise Roms ein. Nach dem Tod seines Adoptivvaters kommt Ben Hur zurück nach Judäa – getrieben von dem Wunsch nach Rache, Rache an seinem Jugendfreund Messala, durch dessen Verrat er zum Sklaven wurde, und Rache an Rom, durch dessen Gewaltherrschaft sein Volk unterdrückt wird. An Messala rächt er sich bei einem spektakulären Wagenrennen, an Rom will er sich rächen, indem er dem neuen König, dem Messias, Legionen bereitstellt und mit ihm, sobald er sich offenbart, in die Schlacht gegen Rom zieht.
Doch der neue König ist anders, als Judah ihn erwartet hat. Er ist nicht herrisch, sondern gütig, kein Krieger, sondern ein Heiland, kein Feldherr, sondern ein Erlöser. Judahs Mutter und Schwester, die die Kerkerhaft zu Aussätzigen gemacht hatte, werden durch ihn geheilt, und Ben Hur wendet sich ab von Rache und Krieg und folgt dem Erlöser.
LEWIS WALLACE (1927–1905) war Rechtsanwalt, General, Politiker und Schriftsteller. Von 1878 bis 1881 war er Gouverneur des damaligen New-Mexico-Territoriums. Er gehörte zu dem Militärtribunal, das die Attentäter von Präsident Abraham Lincoln verurteilte, und war auch an den Ermittlungen gegen den bekannten Revolverhelden Billy the Kid beteiligt. Sein Roman BEN HUR war nach der Bibel das erfolgreichste Buch des 19. Jahrhunderts.
Vorwort des Verlegers Die meisten Menschen kennen die Geschichte des jüdischen Fürsten Judah Ben Hur durch den Hollywood-Monumentalfilm „Ben Hur“ mit Charlton Heston von 1959, ausgezeichnet mit elf „Oscars“ und einer der ganz großen Filmklassiker des 20. Jahrhunderts. Dabei wird vielen gar nicht bewusst sein, dass der dem Film zugrunde liegende Roman wahrscheinlich noch erfolgreicher war als der Film. 1880 erschienen avancierte „Ben Hur – A Tale of the Christ“ von Lewis Wallace (1827 – 1905) schnell zum Bestseller und wurde nach der Bibel zum zweiterfolgreichsten Buch des 19. Jahrhunderts. Als ich „Ben Hur“ als Jugendlicher zum ersten Mal las, schoss der Roman auch in meiner persönlichen Bestenliste sofort auf Platz eins meiner Lieblingsromane. Und das obwohl ich damals schon viele gute Romane gelesen hatte, darunter Klassiker wie „Die drei Musketiere“, „Der Kurier des Zaren“, „Moby Dick“, „Im Westen nichts Neues“ oder „Buddenbrooks“. Aber die Geschichte von Judah Ben Hur ging mir auf ganz besondere Weise unter die Haut, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Auch nach über 40 Jahren hat der Roman für mich nichts von seiner Faszination verloren und gehört nach wie vor zu den Top drei meiner Lieblingsromane. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass ich mir nun einen langgehegten Herzenswunsch erfüllen und „Ben Hur“ in meinem Verlag publizieren kann. Möge er viele Leserinnen und Leser genauso anrühren und im Herzen erfassen, wie er mich einst angerührt und erfasst hat, und ihnen das vermitteln, was Lewis Wallace mit seinem Roman erreichen wollte: die Notwendigkeit eines Erlösers nachvollziehbar machen. Thomas Eich
| Erscheinungsdatum | 25.11.2023 |
|---|---|
| Verlagsort | Werlenbach |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 665 g |
| Themenwelt | Literatur ► Historische Romane |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Christus • Jerusalem • Judäa • Rom • Wagenrennen |
| ISBN-10 | 3-940964-36-0 / 3940964360 |
| ISBN-13 | 978-3-940964-36-6 / 9783940964366 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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