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Galaktische Verhältnisse (eBook)

Die Finsternis der Sterne - Heft 8
eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
269 Seiten
neobooks Self-Publishing (Verlag)
978-3-7565-6140-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Galaktische Verhältnisse -  Martin Cordemann
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Die Finsternis der Sterne - Heft 8: 'Galaktische Verhältnisse' Na, du bist ja ein ganz ein braver bist du, ein ganz ein braver. Ja, hol das Stöckchen. Hol das Stöckchen! Ja, ein ganz toller bist du! Hier ist ein Leckerchen. Fang. Ja, super. Und was ist auf dem Schiff geschehen? Ja, was ist auf dem Schiff geschehen? Ein ganz ein Schlauer bist du, ja, Mord war richtig. Und wer muss den auflösen? Wer muss den auflösen? Richtig, der Captain Shaw. Nein, da muss ich dir die Äuglein zuhalten, wenn der Mann da mit der Frau... und ganz nackt. Nein, das ist nichts für dich. Ein ganz ein sauberer bist du, ein ganz ein sauberer! Und... was? Oh, ja, da passieren noch eine ganze Menge anderer ach bist du süß, bist du ein Süßer, ja, hier ist dein Leckerli, das hast du dir wirklich verdient!

Martin Cordemann alias 'PeeWee' wurde 2005 für den Niederrheinischen Kabarettpreis 'Das schwarze Schaf' nominiert. Er spielte seine Kabarettprogramme im Severins-Burg-Theater. Dort fand außerdem die Uraufführung seiner Komödie 'Alles Liebe - oder nicht?' statt. Gemeinsam mit Angela Krüll schrieb er den Text des Liedes 'In Kölle verliebt' für die Kölner Gruppe 'Klüngelköpp'. Darüber hinaus ist er Autor des Köln-Comics 'Die DomSpitzen' und des München-Comics 'Bruder Thadeus: Das Münchner Kindl'.

Martin Cordemann alias "PeeWee" wurde 2005 für den Niederrheinischen Kabarettpreis "Das schwarze Schaf" nominiert. Er spielte seine Kabarettprogramme im Severins-Burg-Theater. Dort fand außerdem die Uraufführung seiner Komödie "Alles Liebe – oder nicht?" statt. Gemeinsam mit Angela Krüll schrieb er den Text des Liedes "In Kölle verliebt" für die Kölner Gruppe "Klüngelköpp". Darüber hinaus ist er Autor des Köln-Comics "Die DomSpitzen" und des München-Comics "Bruder Thadeus: Das Münchner Kindl".

LOG VIII/03



Natürlich war es nicht ganz so einfach. Was mit der Herkunft der Tatwaffe begann... die offensichtlich dem Opfer selbst gehört hatte. Das brachte sie also nicht so richtig weiter.

Als sie den zu einer Art Ort der Begegnung umgebauten Raum beraten, den sie seit einiger Zeit dafür nutzten, dass sich die sich an Bord befindenden Diplomaten ganz zwanglos treffen konnten, schien alles so, wie sie ihn vor wenigen Minuten verlassen hatten. Und das betraf vor allen Dingen die Anwesenden.

Da war der Leiter der Delegation, die den Antrag der Flell einschätzen sollte, ein hhhhhht namens ffffffh, der sich von Dr. Chen in mit unterschiedlichen Flüssigkeiten und Gasen gefüllten Sprühfläschchen stopfen und dann wieder heraussprühen ließ, was beiden eine Menge Freude zu bereiten schien.

Da war Schuri Gnal, eine Hegron und selbstverständlich Anwältin.

Da war Kreno Pih Sal, einer der walähnlichen Iiyay in ihrer schwebenden Wanne.

Verwöhnungsadjutant Har Ke Mmmaudd vom Tourismusministerium der Vlumaren, der den Auftrag auf Flell angenommen hatte, um sich zum Tourismusberater zu qualifizieren und möglichst bald dazu aufzusteigen... war nicht da, weil seine Leiche sich gerade auf dem Weg in die Krankenstation befand... wohin Dr. Chen eigentlich auch unterwegs hätte sein sollen, doch der spielte weiterhin mit dem hhhhhht.

Shaw ging zu ihm, nahm ihn kurz beiseite, der Arzt regte sich einen Moment auf, sah den Captain dann fragend an, der nickte und Chen verließ den Raum.

Kell Taum, seines Zeichens Kapitän, Geschichtenerzähler und Gumino war ebenfalls dort, schien aber noch nicht bemerkt zu haben, dass wohl gerade etwas im Gange war.

Er unterhielt sich angeregt mit Fahn Wiegen, einer baumartigen Pflanze vom Stamme der Kruuun, und das konnte man in dem Falle wörtlich wie doppeldeutig nehmen, da die Kruuun tatsächlich alle vom selben Stamm eines riesigen Baumes auf ihrem Planeten abstammten – und bei jeder Gelegenheit beteuerten, leidenschaftliche Fleischfresser zu sein!

Dann war da noch Skr Krs, ein etwa 2 Meter großer Trztk, ein Volk, das nicht nur entfernt sondern ausgesprochen nah und groß an Ameisen erinnerte, deren Baukünste aber leider nicht an die kleinen Wesen auf der Erde heranreichten, da ihre Evolution sie nicht nur körperlich hatte wachsen, sondern ihre Anzahl auch drastisch hatte schrumpfen lassen.

Auch wenn ich – und damit meine ich meine Rasse – nicht mit allem übereinstimme, was Sie so tun, aber Partys macht keiner so gute wie Sie“, klopfte ihm ein alter Bekannter, wenn man es denn so nennen wollte, fröhlich auf die Schulter. Es war der Delegationsleiter der prtAck, den er auf Flell wiedergetroffen hatte und der auf die Frage, wie er denn nun eigentlich hieße, geantwortet hatte: „Mein Volk ist eher stolz auf das, was es erreicht hat, als auf nichtssagende Namen. Im Moment bin ich 'Delegationsleiter für den Einkauf von Gütern, die unsere Welt besser machen können', was für fremde Ohren vielleicht ein wenig merkwürdig klingen mag, in unserer Sprache hat es aber einen ganz besonderen Klang. Sie können mich aber gerne Delegationsleiter nennen.“ Er befand sich, samt seiner Delegation, an Bord der Mephisto, weil der Umschwung auf Flell dann doch ein wenig schnell gekommen war und er es vorzog, dieses Kriegs- oder Krisengebiet dann doch lieber unter dem Schutz des Bundes zu verlassen... wenn man denn so großzügig wäre, ihn und die seinen mitzunehmen und ihnen quasi Unterschlupf zu gewähren. Man war und er wurde Teil der diplomatischen Treffen... die soeben eine ungeahnte Wendung genommen hatten. „Das kann sich dieser Mmmaudd mal hinter die Augen schreiben. Oder heißt es Nasen?“

Ohren“, half Shaw nach.

Ahh. ihr Menschlein mit euren merkwürdigen Sprechwörtern.“ Der Delegationsleiter sah sich um. „Wo ist der überhaupt?“

Wer?“

Na Verwöhnungsbotschafter Mmmaudd vom Terrorismusministerium der Vlumaren... von Vlumaren?“

Etwas in der Art. Ich fürchte, er hat uns verlassen.“

Dann ist er also nicht nur überaus ungebildet und überaus unhöflich, sondern auch überaus feige.“

Wie hat er sich denn diese Auszeichnung verdient?“

Indem er vor unserem Kampf flüchtet!“ zischte der prtAck.

Kampf?“

Der Außerirdische dachte darüber nach.

Disput? Auseinandersetzung? Konflikt?“

Streit?!“

Der prtAck strahlte den Captain an und klopfte ihm wieder wild auf die Schulter, eine Geste, die er irgendwo aufgeschnappt haben und an der er wohl seine Freude gefunden haben musste.

Ganz genau, Captain Shaw, Streit, das war es. Wir hatten einen Streit.“

Und den löst man bei Ihnen für gewöhnlich...?“

Mit dem Tod?!“

Ah.“ Shaw wusste, dass es nicht so leicht sein konnte, denn es war für gewöhnlich niemals so leicht. „Und in diesem Fall...“

Ach, ich weiß doch, was sich gehört. Also, unter Diplomaten und Handelsdelegationen. Wir wollen alle ein Geschäft machen – die Diplomaten auch, da brauchen Sie mir gar nichts anderes zu erzählen. Wir haben alle ein Ziel, wir sind alle zu ein paar Kompromissen bereit, aber erreichen wollen wir es trotzdem, mit so wenig Verlusten wir möglich.“ Er seufzte. „Auch wenn sich Verwöhnungsadjutant Har Ke Mmmaudd höchst aufdringlich, unprofessionell und schlüpfrig verhalten hat, so kann es doch sein, dass mein Volk irgendwann einmal etwas entdeckt, das sein Volk besitzt und das ist ein Weg, mein lieber Captain, dessen Brücken man nicht wegen eines kleinen... Streits niederbrennt.“ Er zauberte eine Art Lächeln auf sein affenähnliches Gesicht. „Was glauben Sie, warum ich hier bin, bei Ihnen an Bord?“

Weil Sie Angst hatten, dass man Sie beim Durchqueren des Gebiets der Flell angreifen, kapern oder entführen könnte.“

Das, äh... Es gehört eine Menge Größe dazu, das zuzugeben.“

Es gehört vor allen Dingen eine Menge Ehrlichkeit dazu!“

Die... hat in meinem Berufszweig jetzt keinen so hohen Stellenwert.“

Ist mir nicht entgangen.“

Sie dagegen scheinen mir sehr oft zu sagen, was Sie denken.“

Ja, das höre ich öfter. So richtig schwierig wird es aber erst an anderer Stelle.“

Der Delegationsleiter sah den Kapitän fragend an.

Wenn ich anfange, zu tun, was ich denke!“

Ja“, stimmte der prtAck zu, „ich denke, das ist genau das, was zu dem Konflikt mit meinem Volk geführt hat, den ich hier so freundlich übersehe.“

Den Konflikt...?“

Mit Ihrem General Miles Bellator, der sich zum Staatsfeind der prtAck gemacht hat.“

Ach, ist er schon so weit.“

Das ist er. Ein gesuchter Feind, auf dessen Drüsen wir einen Preis aufgesetzt haben!“

Drüsen?“

Nicht das, auf das Sie einen Preis aussetzen?“

Wir wählen da eher den Kopf.“

Das muss ich mir merken. Würde sich vor der Zitadelle der Verräter auch besser machen als baumelnde Gedärme.“

Das... ist ein Bild, auf das ich gerne verzichtet hätte. Also muss ich Sie jetzt für Ihre Nachsicht loben, dass Sie trotz dieses Konfliktes hier an Bord sind?“

Ganz genau“, lächelte der prtAck und es war eins von diesen Lächeln, die katastrophal schief gegangen waren.

Shaw seufzte, schüttelte den Kopf und fragte sich, ob ein „Hmmm!“ angemessen war. Er entschied sich dagegen.

Kommen wir zurück zu Ihrer Auseinandersetzung mit Verwöhnungsadjutant Har Ke Mmmaudd. Worum ging es dabei?“

Darum, dass er eine Reisewarnung für prtAckIlvmUgsz unterstützt und unsere Einordnung als 'ein Ort, den man tunlichst meiden sollte'...

Erscheint lt. Verlag 1.8.2023
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
Schlagworte Alien • Außerirdische • düster • Krieg • Krimi • Star • Sterne • Sternenkrieg • Trek • Weltraum
ISBN-10 3-7565-6140-2 / 3756561402
ISBN-13 978-3-7565-6140-7 / 9783756561407
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