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Ein Deal mit dem Milliardär -  Jessa James

Ein Deal mit dem Milliardär (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2018 | 1. Auflage
110 Seiten
KSA Publishing Consultants, Inc. (Verlag)
978-0-00-011775-5 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
3,99 inkl. MwSt
(CHF 3,90)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Sie glaubt ich bin zu jung.
Sie irrt sich.
Ich kann ihr geben was sie will.
Ein Baby.
Es wird mir ein Vergnügen sein.
Und ihres.



Wenn sie mir nur das Einzige geben würde was ich brauche ... SICH

Kapitel Zwei


Kaum hatte ich es gesagt erkannte ich, dass ich es den Frauen aus der Firma nicht hätte sagen sollte, dass ich zu einer Samenbank gehen würde. Ich konnte sehen wie sich auf den Gesichtern Schock, Mitleid und offene Missbilligung wiederspiegelten und ich versuchte ein wenig zurückzurudern. Langsam, Tori.

„Wer weiß, vielleicht kann ich gar nicht schwanger werden. Mit dem Mistkerl von Ex-Verlobten hat es nie funktioniert und ich bin froh, dass wir es nie mit künstlicher Befruchtung versucht haben. Aber ich will nicht mit 40 Single und kinderlos sein, versteht ihr?“ Ich sah mich um und versuchte etwas Würde zu retten.

Ich sah ein paar mitleidige Blicke, aber wie gutgeölte Maschinen sahen sich alle im Raum um oder waren mit ihren Handys beschäftigt. So kann man Leute auch erschrecken, Geburtstagskind. Ich verdrehte innerlich die Augen und führte mein Champagnerglas zu meinen Lippen. Wenigstens konnte ich mich jetzt abschießen und mir ein paar von den leckeren Krabben-Schnittchen von dem Tisch mit den hors d’oeuvres gönnen. Als ich mich gerade auf meinen wunderschönen hohen Absätzen umdrehte, landete ich direkt in Warum-nicht-Wyatt, dem Babygesicht aus der Finanzabteilung und einzigem Mann auf meiner „Warum nicht?“-Liste.

Seit der Trennung hatte ich allen Männern abgeschworen, aber für diesen Leckerbissen würde ich eine Ausnahme machen. Er war etwas über 1,80 groß, kräftig gebaut, aber konnte den italienischen Anzug trotzdem richtig ausfüllen. Außerdem war er der einzige, der diesen Blauton tragen konnte, der sich in seinen Augen wiederholte und er trug eine Fade-Frisur. Warum-nicht-Wyatt konnte einem GQ-Cover entsprungen sein, aber das Beste war, das er es nicht einmal wusste. Ich biss mir auf die Lippen, um nicht zu seufzen. Es war so langer her, dass mich jemand gevögelt hatte.

Das Trauerspiel, das meine Verlobung darstellte, endete, weil ich endlich erkannt hatte, dass es mit Henry keine Zukunft gab. Ich hatte auch festgestellt, dass er sich (und andere Frauen) mehr liebte als mich. Wir waren sechs Jahre zusammen gewesen, drei davon verlobt, aber er hat nie versucht ein Datum festzulegen oder über die Hochzeit zu sprechen. Ich stellte fest, dass ich das Thema vermied, wenn ich mit meinen Freunden sprach, um mich nicht zu freuen, weil ich nie wusste, wann es so weit war.

Und dann, als ich ihn dabei erwischt hatte, wie er die Kosmetikerin von gegenüber knallte, hatte ich nicht den Arsch in der Hose, Schluss zu machen. Zum Glück hatte er ihn. Ich hatte gedacht, dass es nur eine Affäre war und er zu mir zurück gekrochen kommen würde, aber dann erfuhr ich von meiner Mutter, die mich nur zu gerne an meinen Single-Status erinnerte, dass die zwei sich verlobt hatten. Nach nur sechs Wochen zusammen. Wahrscheinlich hatte er nur nicht mich heiraten wollen. Ich stöhnte innerlich bei der Erinnerung und erinnerte mich dann auch wieder an Wyatt, der schon seit mindestes 30 Sekunden vor mir stand.

„Uh... hi, Wyatt. Wie geht es dir? Schön, dass du gekommen bist“, plapperte ich los und versuchte nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich in Selbstmitleid badete. Er sah mich eher besorgt an, seine Augenbrauen vor Sorge oder Überraschung hochgezogen.

„Hi Tori. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Das ist eine tolle Deko“, sagte Wyatt und wies auf den Raum um uns herum.

„Ja, es ist wunderschön. Ich habe Carter gesagt, er soll es nicht übertreiben, aber du kennst ihn ja. Das alles ist ein wenig zu viel, aber eine echt nette Geste“, sagte ich während ich zu Carter und Emma hinübersah. Sie standen Arm in Arm und ich freute mich für meine Freunde. Gerade als ich mich wieder Wyatt zuwenden wollte, sah ich, dass Carter hochsah, Wyatt neben mir entdeckte und ihm zuzwinkerte. Wyatt trat neben mir nervös von einem Fuß auf den anderen und ich sah ihn wieder an. Trotz seiner schönen, gebräunten Haut hatte er rote Wangen, wie ein Kind, dass draußen in der Kälte gewesen war.

Während ich ihn anstarrte färbten sich Wyatts Augen von dunkelblau in ein eisblau und sein Rücken wurde gerade. Er sah plötzlich aus, als ob er einen Auftrag hätte und ich hatte keinen blassen Schimmer worüber wir reden könnten. Ich wollte mich gerade nach einer Fluchtmöglichkeit umsehen, da ich dran war von oben bis unten rot zu werden, als Wyatt anfing zu sprechen.

Wyatt öffnete seinen Mund und sagte: „Ich habe gehört, was du zu Joanne und den anderen Frauen gesagt hast. Über die Samenbank. Ich möchte dir eine Alternative anbieten.“ Ich fühlte, wie die Wut in mir aufstieg. Wie konnte er es wagen zu lauschen! Aber dann bemerkte ich, dass ich genau dort stand, wo sich alle während einer Party sammelten – am Büffet. Scheiße, ich hoffe, es haben nicht noch mehr Leute gehört, dachte ich, während ich Wyatt genauer betrachtete.

Ich sah, dass seine Wangen jetzt noch ein wenig röter waren, aber nicht auf peinlich Weise, eher sexuell erregt. Sein Körper war meinem zugewandt und es wirkte so, als würde er sich zwingen, mich nicht zu berühren. Bei dem Gedanken schmolz ich ein wenig dahin. Wer hätte gedacht, dass Warum-nicht-Wyatt auf mich stand? Ich hatte gedacht, er hatte mich bisher einfach nicht bemerkt. Ich war nur eine Assistentin der Geschäftsführung und offensichtlich etwas älter als er. Männer stehen doch auf jüngere Frauen, oder nicht?? Egal, Warum-nicht-Wyatt hat mir eine Alternative zur Samenbank angeboten – dass konnte er nicht ernst meinen. Andererseits… warum verdammt noch mal nicht?

Ich überraschte mich selbst, als ich meinen Rücken gerade machte und ihm direkt in die Augen sah, meine brauen in seine blauen. „Und was möchtest du mir anbieten, Wyatt Preston?“ Er blinzelte als sein Name über meine Lippen kam und nichts hätte verhindern können, dass ich mir vorstellte seine Augen zu beobachten während ich mich auszog. Ich wollte seinen Blick auf meinen Nippeln spüren, auf meinen Oberschenkel, auf meinem Geschlecht. Beruhig euch, Hormone, ermahnte ich mich innerlich.

Während wir uns einfach nur anstarrten wurde es ziemlich eindeutig, was er als Alternative zur Samenbank vorschlug. Sich, dachte ich. Er bot sich selbst an. Natürlich bot er nur Sex an, er hatte nicht die Absicht ein Kind zu zeugen. Er sah es sicher als seine Gelegenheit mir an die Wäsche zu gehen. Ich war von Henry nie schwanger geworden – auch ohne Verhütung nicht. Die Samenbank war wahrscheinlich meine einzige Chance auf ein Baby. Das musste Wyatt aber nicht wissen, sagte der kleine Teufel auf meiner Schulter. Sollte er doch ein wenig Barmherziger Samariter spielen und ich könnte an meinem 30. Geburtstag ein bisschen Spaß haben.

Ich räusperte mich und seine Augen glitten zu meinem Hals, als ich ein erregtes Seufzen unterdrückte. Oh, ja, er würde es auf jeden Fall genießen, mich beim Ausziehen zu beobachten. „Tori, ich…“, begann Wyatt, während er sich verstohlen umsah, so als würde er das größte Geheimnis der Menschheit mit mir teilen. Er trat ein wenig näher und legte seine Hände an meine Taille, seine riesigen Hände auf dem lockeren Stoff meiner Lieblingsbluse. Ich spürte das Feuer der Berührung bis zu meinen Hüftknochen, über meinen Arsch bis hinunter zu meinen „Fick-mich-bitte-jemand“-Pumps.

„Ich wollte dich schon in dem Moment ficken, als ich dich zum ersten Mal gesehen habe“ stieß er hervor und meine Knie gaben vor Erregung fast nach. Heilige Scheiße, das war das heißeste, was ich je gehört hatte. Ich blinzelte, schluckte aufgeregt und versuchte mich zu sammeln.

„Es ist dein Geburtstag. Ich würde dir gerne ein kleines Geschenk machen. Naja, nicht klein. Ich möchte dir eine Nacht mit dem heißesten Sex deines Lebens schenken. Das ist es. Das ist mein Geschenk für dich.“ Ich spürte wie sich das Grinsen auf meinem Gesicht ausbreitete, während die Worte über seine perfekt geschwungenen Lippen kamen und ich nickte, ehe ich zu viel nachdenken konnte.

„Das klingt nach dem besten Geburtstagsgeschenk überhaupt“, antwortete ich und wurde mit seinem 1000-Watt Grinsen belohnt. Wir lächelten und an wie zwei dumme Kinder und irgendwie fühlte es sich auch so an.

Wyatt hörte plötzlich auf zu grinsen, dachte nach und sah mich dann so ernst an, wie ich es nah so einem Lächeln nie erwartet hätte. „Es gibt nur ein kleines Problem“, sagte er und ich spürte eine Welle der Enttäuschung. Er änderte seine Meinung. Er wollte ein Kondom benutzen. Er trug gerne Frauenkleider und wurde dann verhauen… irgendwas. Es sah so aus, als könnte er sehen, wohin meine Gedanken gingen und legte seine Hände auf meine Schultern, die er dann sanft knetete.

„Hey, hey, ich wollte einen Scherz machen und dich nicht erschrecken. Die einzige schlechte Nachricht heute ist, dass wir einen Weg aus diesem Raum voller Kollegen finden müssen, damit du… du weißt schon… dein Geschenk auspacken kannst“, grinste er sexy auf mich hinab. Ich entspannte mich merklich und begann ebenfalls mich verstohlen im Raum umzusehen.

„Da ist eine Tür neben der großen Palme“, flüsterte ich ihm zu, als wir nebeneinanderstanden. Wir sahen aus wie zwei Kollegen, die über das Wetter sprachen und nicht wie jemand die ein heißes Liebesspiel planten.

„Einer von uns sollte auf Toilette gehen und der andere sollte sich rausschleichen. Wenn die Leute sehen, dass wir gemeinsam verschwinden, wird es Aufmerksamkeit erregen. Vor allem, wenn wir eine Weile wegbleiben.“ Wyatt hatte...

Erscheint lt. Verlag 18.10.2018
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 0-00-011775-7 / 0000117757
ISBN-13 978-0-00-011775-5 / 9780000117755
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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