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Summer in your Dreams (Cosy Island 3) (eBook)

Slow Burn Romance über die Suche großer Gefühle auf einer kleinen Insel an der amerikanischen Atlantikküste

(Autor)

eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
394 Seiten
Impress (Verlag)
978-3-646-61017-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Summer in your Dreams (Cosy Island 3) -  Elle Ellis
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Einfühlsam und hochromantisch entführt Elle Ellis ihre Leser*innen auf eine abgelegene Atlantikinsel und erzählt eine Liebesgeschichte, die jedes Herz zum Schmelzen bringt. Auf einer so idyllischen Insel wie Cosy Island aufzuwachsen, war für Summer immer wie ein wahrgewordener Traum. Doch als sie vorzeitig das College abbricht, fühlt es sich plötzlich nicht mehr ganz so schön an, denn niemand der neugierigen Bewohner darf jemals erfahren, welch dunkle Schatten Summer mit sich herumträgt. Entschlossen konzentriert sie sich auf das, was sie sich schon so lange wünscht: die Eröffnung einer eigenen Bar. Leider scheint sie aber auch bei diesem Vorhaben das Pech zu verfolgen, denn sie muss ausgerechnet mit dem nervenaufreibendem Surferboy Travis zusammenarbeiten, der sie mit jedem Satz zur Weißglut bringt. Bis sie merkt, dass er sie weitaus besser versteht, als sie jemals geahnt hätte ... Leserstimmen zur Reihe: »Konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Es hat einfach süchtig gemacht.« »Absolutes Herzensbuch & Jahreshighlight!« »Ich brauche mehr!« »Leseerlebnis des Jahres!« Dies ist der dritte Band der gefühlvollen Slow-Burn-Romance-Reihe »Cosy Island«. Alle Bände der New Adult Romance bei Impress: -- Autumn In Your Eyes (Cosy Island 1) -- Spring In Your Heart (Cosy Island 2) -- Summer In Your Dreams (Cosy Island 3) -- Winter In Your Soul (Cosy Island 4)// Elle Ellis zählt mit über 20.000 Abonnent*innen zu den bekanntesten Buchbloggerinnen Deutschlands und begeistert ihre Follower*innen mit ihrer Liebe zu Büchern. Auf ihrem Instagram-Account @thebookelle schreibt sie über Geschichten, die sie bewegen, über ihre Katzen, die ihr in jeder Lebenslage ein Lächeln ins Gesicht zaubern, und über Eiskaffee, der beim Lesen einfach nicht fehlen darf.

 Elle Ellis kann sich ein Leben ohne Bücher nicht mehr vorstellen. Am liebsten trinkt sie Eiskaffee, während sie an ihren Geschichten schreibt und sich zwischen den Worten verliert. Neben dem Schreiben teilt sie Leseempfehlungen und vieles mehr auf Instagram unter dem Namen @thebookelle und auf TikTok als  @elleellis.books. Zusammen mit ihrem Freund und den beiden Katzen Tabby und Malu lebt sie zwischen all ihren Büchern. 

 Elle Ellis kann sich ein Leben ohne Bücher nicht mehr vorstellen. Am liebsten trinkt sie Eiskaffee, während sie an ihren Geschichten schreibt und sich zwischen den Worten verliert. Neben dem Schreiben teilt sie Leseempfehlungen und vieles mehr auf Instagram unter dem Namen @thebookelle und auf TikTok als  @elleellis.books. Zusammen mit ihrem Freund und den beiden Katzen Tabby und Malu lebt sie zwischen all ihren Büchern. 

Kapitel 1


Mir würden hundert Sachen einfallen, mit denen ich heute lieber meine Freizeit verbringen würde. Tausend Dinge. Stattdessen muss ich mich mit den altmodischen Vorschriften meines Colleges auseinandersetzen. In welchem Jahrhundert lebe ich eigentlich? Seit wann muss man in einem digitalen Zeitalter vor Ort sein, um irgendwelche blöden Dokumente zu unterschreiben? Ich verstehe einfach nicht, wieso sie mir die Sachen nicht per Mail senden. Schließlich kann heutzutage jeder online sein Kürzel daruntersetzen und muss nicht erst über eine halbe Stunde mit der Fähre fahren, um dann weitere dreißig Minuten in einem muffigen Bus zu sitzen, bei dem auch noch die Klimaanlage ausgefallen ist.

Trotzdem bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als das durchzuziehen und mich meinem schlimmsten Albtraum zu stellen. Dabei wäre ich jetzt so viel lieber auf Cosy Island. Meinem Zuhause. Mein Rückzugsort, an den ich mich verkrieche, sobald mir alles zu viel wird. Ja, ich würde in diesem Moment alles dafür geben, dort zu sein. Und doch habe ich den Bus längst hinter mir gelassen und blicke mit einem beklemmenden Gefühl an dem dunklen Backsteingebäude des Bahia Bay Colleges hoch.

Es fühlt sich an, als würde mich dieses alte Gemäuer verspotten. Als würde mich das Hauptgebäude meines ehemaligen Colleges auslachen, sich über mich lustig machen, weil ich wirklich wegen ihnen alles hinschmeiße. Davonrenne. Obwohl es in diesem imposanten Bauwerk, das die perfekte Kulisse für eine Burg in einem Fantasyfilm liefern würde, auch schöne Zeiten gab. Nur sind die viel zu lange her. So lange, dass es sich anfühlt, als wäre ich da noch eine andere Summer gewesen. Eine Summer, die niemals bei dem Gedanken, dort reinzugehen, angefangen hätte zu zittern. Eine Summer, die jeden Tag gerne hergekommen ist. Die nachts heimlich in einen der beiden Türme des Hauptgebäudes geschlichen ist, um die Sterne zu beobachten. Oder mit einem Kerl rumzumachen … Eine Summer, die mit ihren Freundinnen draußen auf der Wiese saß, um abzuwägen, welche der vielen Partys, zu denen sie gehen könnten, am besten wäre.

Meine Freundinnen … Mein Blick schweift über die Wiesen und Bänke zu dem schattigen Plätzchen unter einem großen Ahornbaum, an dem sich jetzt andere Grüppchen niedergelassen haben und zusammen lachen. Der Rasen ist grüner und saftiger, seitdem ich das letzte Mal hier war, und der große Brunnen, der im Zentrum der Grünanlagen steht, plätschert noch immer vor sich hin. Plätschert, genauso wie an jedem anderen Tag. Doch es ist nicht jeder andere Tag. Heute bin ich definitiv das letzte Mal an diesem Ort. Auf Nimmerwiedersehen College. Auf Nimmerwiedersehen Hölle.

Das hast du vor drei Monaten auch schon gedacht. Vor drei Monaten, als ich diesem Ort endgültig den Rücken gekehrt habe. Ich schüttle den Kopf. Schluss mit dieser bescheuerten Angst. Rein und wieder raus. Wenn ich mich beeile, brauche ich keine fünf Minuten. Niemand wird mich überhaupt bemerken.

Du schaffst das! Das ist nur ein Gebäude. Na ja, genau genommen ist es weniger dieser Ort, der mich nun bei über dreißig Grad die Kapuze meines schwarzen Hoodies überziehen lässt. Sondern die Menschen. Ich habe einfach keine Lust, jemandem zu begegnen.

Ich streiche meine kupferfarbenen Haare hinters Ohr und hoffe, dass mein Outfit so alles gut verdeckt. Anschließend schiebe ich die große runde Sonnenbrille ein Stück höher auf meiner Nase und wische meine Handflächen an der kurzen Jeans ab. So wird es klappen. Niemand wird mich erkennen und ich kann nervigen Konversationen aus dem Weg gehen, auf die ich heute wirklich verzichten kann.

Dich habe ich aber schon lange nicht mehr getroffen.

Wo warst du die ganze Zeit, Summer?

Heißes Video, was ich da von dir gesehen habe.

Hoffentlich begegne ich niemandem. Hoffentlich.

Ich atme tief ein und setze anschließend einen Schritt vor den anderen. Mit dem Blick auf meine schwarzen Chucks drücke ich mich an meinen ehemaligen Kommilitonen und Kommilitoninnen vorbei, die ausgerechnet jetzt durch die Eingangstür strömen. Doch keiner scheint mich zu erkennen und so werde ich kurz darauf von der klimatisierten Luft im Inneren empfangen.

Vorsichtig linse ich hoch und stelle erleichtert fest, dass die kleine Eingangshalle nun eher verlassen vor mir liegt. Ich atme auf und bleibe an einer der weiß tapezierten Wände stehen. Der mir nur allzu vertraute Geruch nach Zitronenreiniger sticht mir in der Nase. Damit werden also immer noch jeden Tag die Flure gewischt. Und wie es scheint, hat sich auch nichts an der Glasvitrine geändert, die an der gegenüberliegenden Wand steht. Ein Pokal nach dem anderen reiht sich darin auf und funkelt mir entgegen. Natürlich untermalt von dem riesigen Foto der Cheerleading-Mannschaft. Anscheinend haben sie dieses Frühjahr irgendeinen Titel gewonnen. Die Kapitänin steht breit grinsend in der Mitte und mir kommt es vor, als wäre dieses falsche Lächeln extra für mich aufgesetzt worden. Ich balle meine Hände zu Fäusten. Falsche Schlange. Und die drei, die um sie herumstehen, auch.

Ich wende den Blick ab. Sie sind es nicht wert, dass ich selbst einen einzelnen Gedanken an sie verschwende. Nur wieso mache ich es dann? Warum haben sie so eine Macht über mich, dass ich mich in dieser Sekunde auf der Stelle von diesem Ort wegbeamen möchte?

Dabei besteht eigentlich kein Grund zur Sorge. Um diese Zeit sind sie normalerweise in dieser Hipster-Bar gleich um die Ecke, um ihre entkoffeinierten Cappuccinos zu trinken, während sie darüber reden, wo es heute Abend hingeht. Das Timing habe ich extra so gewählt.

Trotzdem wäre es besser, hier nicht unnötig meine Zeit zu vertrödeln. Mit jeder Sekunde erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass mich doch jemand erkennt und sie mich mit ihren Fragen löchern. Also schaue ich mich flüchtig zu beiden Seiten um. Nur wenige Studenten und Studentinnen laufen mit einem Stapel Bücher auf den Armen den Flur entlang.

Ich schiebe die Hände in die Taschen meines Hoodies und flüchte in Richtung meines Ziels. Keine dreißig Schritte weiter bleibe ich bereits vor der braunen Tür mit Glaseinsatz stehen, über der in großen Lettern das Wort Sekretariat prangt.

Ich atme einmal tief durch und klopfe an. Das dumpfe Geräusch pocht in meinen Ohren, während sich mein Herzschlag mit jedem weiteren Atemzug beschleunigt. Schnell ziehe ich die Tür auf und trete in den lichtdurchfluteten Raum. Hinter einem breiten Schreibtisch aus schwerem Eichenholz blickt mir Mrs Robins bereits entgegen. Die gute Frau muss um die sechzig sein und arbeitet hier, seit ich dieses College besuche. Besuchte, korrigiere ich mich selbst.

Ich setze die Kapuze ab und ziehe die Sonnenbrille von meiner Nase, die ich anschließend in das Seitenfach meines Rucksacks schiebe. »Hallo, Mrs Robins«, begrüße ich sie.

Wie immer trägt sie eine dieser lockeren Blusen, auf denen kleine Blumen abgedruckt sind. Heute sind es Margeriten.

Margeriten, die auf einem hellgrünen Stoff prangen, der mich an ihre warmen Augen erinnert. Und diese werden nun immer größer, gefolgt von einem breiten Lächeln, das ihre strahlend weißen Zähne zeigt. Wahrscheinlich hat sie mich erst jetzt erkannt. Mein Outfit war also gut gewählt und es hat sich gelohnt, dafür die Hitze in Kauf zu nehmen, die sich immer weiter in mir ausbreitet.

»Summer, Schätzchen, ich habe schon mit dir gerechnet.« Flüchtig streicht sie sich seitlich über die blonden Haare, die einzelne graue Strähnen aufweisen, aber keine davon hat sich aus ihrem strengen Dutt gelöst. Dafür vertiefen sich jetzt die kleinen Fältchen um ihre Augen, als sie meinen Hoodie mustert. »Ist dir denn nicht warm? Es müssen um die vierunddreißig Grad draußen sein.«

Ich versuche ihr Lächeln zu erwidern, doch es fühlt sich irgendwie verkrampft an. »Ich weiß doch, wie die Klimaanlage hier drin immer eingestellt ist«, flunkere ich, denn ich bringe es einfach nicht übers Herz, der geduldigen Mrs Robins eine größere Lüge aufzutischen. Sie hat mir nie auch nur einen schiefen Blick zugeworfen, wenn ich in meinen ersten Wochen in diesen Raum kam, um nach dem Weg zu meinem nächsten Kurs zu fragen. Nein. Anstatt mich, wie die meisten es wohl tun würden, mit einem Campusplan rauszuwerfen, hat sie mir mit kleinen Hinweisen, an denen ich mich orientieren konnte, den Weg erklärt. Und mit jedem Mal haben wir länger zusammengestanden und sind vom Thema abgeschweift. Seitdem bin ich in den fast zwei Jahren meiner Studienzeit regelmäßig freitags mit ihrem Lieblingsdonut aus der winzigen Bäckerei aufgetaucht, die zwischen meiner Bushaltestelle und dem Campus liegt. Mit klebrigen Fingern vom Puderzucker erzählte sie mir meistens irgendeine Geschichte von ihren beiden Enkeln und hat mir damit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Kein Wunder also, dass ich Mrs Robins in den letzten Monaten vermisst habe – als Einzige.

Und auch jetzt bringt sie es mit ihrem warmen Sonnenscheinlächeln zustande, dass meine Mundwinkel einen kurzen Augenblick nach oben wandern, bevor ich leise Luft hole, um das Folgende hervorzupressen. »Ich muss nur eben …«

»Deinen Ausweis abgeben«, seufzt sie. »Summer, Schatz. Bist du dir wirklich sicher, dass …?«

Ich grummle zustimmend, ziehe meinen Rucksack vom Rücken und hindere sie so am Weitersprechen. Das braune abgewetzte Teil aus Kunstleder fühlt sich schwer in meinen Händen an, was nicht an dem Gewicht liegt, denn bis auf meinen Geldbeutel und einer kleinen Flasche Wasser ist nichts darin zu finden. Und trotzdem fällt es mir nun...

Erscheint lt. Verlag 6.7.2023
Reihe/Serie Cosy Island
Cosy Island
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Kinder- / Jugendbuch Jugendbücher ab 12 Jahre
Schlagworte Buch Liebesroman • good guy liebesroman • impress ebooks • new adult bücher • new adult deutsch • new adult liebesroman • New adult Romance • Romance Highlight • Small Town Romance • urlaub liebesromane • Zeitgenössische Liebesromane
ISBN-10 3-646-61017-4 / 3646610174
ISBN-13 978-3-646-61017-8 / 9783646610178
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