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Die Firma (eBook)

eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
213 Seiten
neobooks Self-Publishing (Verlag)
978-3-7549-9274-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Firma -  Marie Eleonore
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Der Chef einer Firma ist sehr streng. Was aber keiner weiss, er lässt seine Mitarbeiter bespitzeln. Als dann noch einige von ihnen spurlos verschwinden, kommt die Sache ins Rollen. Hinter was für Sachen er wirklich steckt, kann keiner erahnen. Da sträuben sich einem die Haare zu Berge.

Mein Name ist Marie Eleonore und ich veröffentliche diese Geschichte hier.

Mein Name ist Marie Eleonore und ich veröffentliche diese Geschichte hier.

Kapitel 1



Wir schreiben 9. Oktober 2004. Markus, ein Junger Mann mit 22 Jahren

will bei der zweitgrößten Softwarefirma in Washington sich bewerben,

obwohl die Negativschlagzeilen dieses Unternehmens überall schon länger

bekannt sind, ist er ganz verrückt darauf, hier zu arbeiten. Er schlägt auch

die Warnungen seines besten Freundes Robert in den Wind, der ihn davor

warnt, sich bei dieser Firma zu bewerben. Aber Markus ist das alles egal, es

ist sein Traum, sich bei dieser Firma zu bewerben. Denn er hält im

Gegensatz zu vielen anderen Leuten sehr viel von dem Chef des

Unternehmens, nicht einmal im Traum kann er sich vorstellen, was ihn

noch alles in Zukunft erwarten wird bei dieser Firma.


Nachdem Markus die Bewerbung an die Firma geschrieben hat, dauert es

noch ungefähr 14 Tage, und er bekommt Antwort. Der Chef des

Unternehmens schreibt ihm, dass er ihn einstellen wird. Markus kann es

noch gar nicht glauben, dass die Wahl nun auf ihn gefallen ist, wo es doch

bestimmt noch viele andere Bewerber gibt, die sich dafür besser

qualifizieren würden, denkt er zumindest. Aber Markus hat es in diesen

Sachen mächtig drauf, und weiß eigentlich gar nicht, wie gut er ist, er

unterschätzt sich oft selbst.


Es ist am 23. Oktober 2004, als Markus bei der Firma zu arbeiten anfängt.

Zum ersten Mal sieht er den Leiter des Softwareunternehmens persönlich.

Aus dem Fernsehen hat er ihn schon viele Male gesehen. Aber dass er ihm

so schnell einmal persönlich begegnen würde, hätte er sich nicht träumen

lassen. Er hat wirklich nicht im Traum daran gedacht, dass er von dieser

Firma eingestellt wird. Denn die Erwartungen dieser Firma an ihre

Mitarbeiter waren sehr hoch geschraubt. Es handelt sich schließlich um die

zweitgrößte Firma auf der Welt.


Als nun Markus an diesem frühen Morgen des 23. Oktobers 2004 vor den

Toren dieser Firma steht, ist er aber ganz schön aufgeregt, denn es wird

sich ja noch erst zeigen, ob er sich auch würdig erweist. Die dreimonatige

Probezeit musste ja noch erfolgen, und ob sie ihn am Ende behalten

würden, da war er sich ja auch nicht sicher. Wie gesagt, er unterschätzt

sich halt immer gern.


Als er aber 10 Minuten später dem Chef dieser Firma gegenüber steht,

zerstreuen sich bei ihm alle Bedenken, denn den Leuten gegenüber ist

dieser Mann eigentlich immer höflich und zuvorkommend. Markus fühlt

sich sofort zu diesem Mann hingezogen, denn es ist leider Markus Nachteil,

dass er sich viele Male nur von den äußeren persönlichen Vorteile der

Leute faszinieren lies und eigentlich nicht gleich so sehr hinter die Fassade

schauen wollte. Wie gesagt, an diesem Morgen des 23. Oktobers zerstreuten

sich bei Markus die Bedenken, dass er hier eine schlechte Wahl getroffen

haben soll, und er versteht eigentlich seinen Freund Robert nicht, warum

dass dieser immer so negativ eingestellt ist, wenn von dieser Firma die Rede

ist. Dieser Mann ist doch wirklich nett, glaubt er.


Noch ahnte Robert nicht, dass die Gutgläubigkeit seinem neuen Chef

gegenüber das spätere Todesurteil für seinen Freund Robert sein sollte.

Aber zunächst weiter in den Ereignissen.


Der Chef des zweitgrößten Softwareunternehmens auf der Welt ist 49 Jahre

alt und heißt mit Namen Harry Plott. Aber der Altersdurchschnitt seiner

Mitarbeiter liegt bei 29 Jahren. Wenn also jemand 29 bis 30 Jahre alt ist,

gilt er bei dieser Firma schon als alt. Denn Harry Plott achtet sehr darauf,

dass er nur sehr junge Mitarbeiter einstellt, am besten gleich von der

Hochschule, damit sie noch keine langen anderen Betriebserfahrungen

haben, und er sie gleich für sich vereinnahmen konnte. Das waren auch so

seine Geschäftspraktiken. Aber alles das schlägt Markus in den Wind, er

war so verrückt und besessen darauf, hier zu arbeiten, dass dieser Mann

schon fast vollkommen für ihn war.


Als Harry Plott Markus mit den Mitarbeitern der Firma bekannt gemacht

hat, zeigt er ihm anschließend seinen Arbeitsplatz als Programmierer. So

hatte der Chef des Softwarekonzerns schließlich auch mal seine Karriere

begonnen, als Programmierer und im Laufe von über 2 Jahrzehnten hatte

er sich diese Softwarefirma aufgebaut, die ihn zum mehrfachen Milliardär

machte. Dass aber seine Geschäftspraktiken viele Male mehr als zweifelhaft

waren, das will Markus einfach nicht sehen.


Denn Harry Plott bevorzugt es, Firmen, die etwas machen, was ihm nicht

gefällt, einfach aufzukaufen, ob diesen das passt, oder nicht. Aber er hat ja

schließlich das Geld dazu. Nur war bekannt, dass seine Geschäftspraktiken

auch früher schon zweifelhaft waren, als er noch nicht so bekannt war.

Aber für Markus ist dieser Mann einfach der Größte und sein Vorbild,

denn so gedenkt er auch zu werden.


Als nun Markus an diesem Morgen des 23. Oktobers gegen 8 Uhr an seinem

neuen Arbeitsplatz sitzt, kann er sich gar nicht vorstellen, was er für ein

Glück gehabt hat, hier angestellt zu werden. Der erste Tag in dieser Firma

lässt sich gut an und Markus geht abends zufrieden zu Bett in seiner neuen

Wohnung in Washington, die er sich gemietet hat, denn er musste für

diesen Job hier umziehen.


Als Markus gegen 10 Uhr Abends sich schon hingelegt hat, ruft plötzlich

sein Freund Robert an, er ärgert sich zunächst, dass ihn dieser aus dem

Bett klingelt, aber er geht doch schließlich ans Telefon.


Markus fragt den Freund, was es denn so Wichtiges gäbe, dass er ihn um

diese Zeit aus dem Bett holen muss, aber dieser begann nun wieder sofort

über Markus neuen Arbeitsplatz herzuziehen und über seinen Chef Harry

Plott.


Robert erzählt Markus am Telefon, dass er erfahren habe, dass vor einigen

Tagen ein Mitarbeiter des zweitgrößten Softwarekonzerns zwei Tage nach

seiner Anstellung bei dieser Firma verschwunden war. Markus verstand

nicht, was ihn das angehen sollte, vielleicht wollte halt dieser nicht mehr bei

der Firma arbeiten und ist einfach nicht mehr gekommen. Das sagte er

auch seinem Freund Robert.


Aber daraufhin erklärte ihm dieser, dass dieser Mitarbeiter nicht mehr nur

nicht bei der Arbeit erschienen war, sondern dass er auch nicht mehr nach

Hause kam, denn dieser wohnte noch bei seinen Eltern, der Verschwundene

war ebenfalls 22 Jahre alt, und dessen Eltern suchten natürlich nach ihm,

aber er war wie von der Bildfläche verschwunden. Einen Tag nach dem

Verschwindens des Mitarbeiters der Firma fragten die Eltern bei Chef

Harry Plott nach, ob er nicht wüsste, warum ihr Sohn die Firma verlassen

habe und auch bei ihnen nicht mehr aufgetaucht war.


Als Harry Plott den Eltern daraufhin erklärte, dass er auch nicht wisse, was

in ihn gefahren sein soll, konnten diese nichts mehr anderes machen als die

Polizei einzuschalten.


Zu dieser Zeit hegte noch niemand Zweifel, dass Harry Plott selber etwas

mit dem Verschwinden des Jungen Mannes zu tun haben könnte. Denn

wenn auch die Geschäftspraktiken dieses Mannes manchmal brutal waren,

aber an so etwas dachte dann doch noch niemand.


Nun, als Markus seinem Freund Robert erklärte, dass er auch nicht wüsste,

was es mit dem Verschwinden dieses Mannes auf sich hatte, erklärte ihm

dieser darauf, dass er den Chef des Softwarekonzerns selber in Verdacht

habe, hinter dem Verschwinden dieses Mannes zu stecken.


Markus erklärte seinem Freund Robert daraufhin, dass er sich das alles

nur einbilden würde, weil er Harry Plott nicht leiden konnte, oder vielleicht

war er auch neidisch, weil er, Markus diese tolle Anstellung gefunden hatte.

Aber das sagte er ihm...

Erscheint lt. Verlag 17.3.2023
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Chef • Firma • Machenschaften
ISBN-10 3-7549-9274-0 / 3754992740
ISBN-13 978-3-7549-9274-6 / 9783754992746
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