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Grainger und das Revolver-Luder: Grainger - die harte Western-Serie -  Barry Gorman

Grainger und das Revolver-Luder: Grainger - die harte Western-Serie (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
150 Seiten
Uksak E-Books (Verlag)
978-3-7389-7034-0 (ISBN)
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Springfield, Ohio, 1882: Grainger saß im Bear Head Saloon und wartete. Das gefiel ihm überhaupt nicht, denn ein Abenteurer wie er legte nicht gern die Hände in den Schoß. Andererseits hatte er eine knochenharte Tour als Frachtwagenfahrer hinter sich, bei der ihm so manches Mal auf den offenen Plains die Kugeln um die Ohren geflogen waren. Also konnte es nichts schaden, ein paar Tage lang die Beine auszustrecken. Andererseits gab es einen guten Grund dafür, dass Grainger in diesem Saloon herumlungerte. Der Drifter wartete auf seinen Lohn. Während er den dritten Whiskey dieses Abends trank und die hereinkommenden Hombres musterte, vernahm er plötzlich das Stakkato-Geräusch von hohen Absätzen. Im nächsten Moment wurde Grainger von einer Wolke schweren Parfüms eingenebelt, und eine vollbusige Grazie setzte sich zu ihm an den Tisch. Dabei beugte sie sich so weit vor, dass der Mann mit der Narbe einen Panoramablick in ihr tiefes Dekolleté werfen konnte. Schlagartig vergaß Grainger das ausstehende Geld. Sene Aufmerksamkeit galt nun voll und ganz der rothaarigen Schönheit, die nun ihm gegenüber saß. Sie hatte ihr Kinn auf ihre Hand gestützt und schaute direkt in sein Gesicht, wobei sie vielversprechend lächelte und ihm auffordernd zublinzelte.

Grainger und das Revolver-Luder: Grainger - die harte Western-Serie


von Barry Gorman


Springfield, Ohio, 1882: Grainger saß im Bear Head Saloon und wartete. Das gefiel ihm überhaupt nicht, denn ein Abenteurer wie er legte nicht gern die Hände in den Schoß. Andererseits hatte er eine knochenharte Tour als Frachtwagenfahrer hinter sich, bei der ihm so manches Mal auf den offenen Plains die Kugeln um die Ohren geflogen waren. Also konnte es nichts schaden, ein paar Tage lang die Beine auszustrecken.

Andererseits gab es einen guten Grund dafür, dass Grainger in diesem Saloon herumlungerte. Der Drifter wartete auf seinen Lohn. Während er den dritten Whiskey dieses Abends trank und die hereinkommenden Hombres musterte, vernahm er plötzlich das Stakkato-Geräusch von hohen Absätzen. Im nächsten Moment wurde Grainger von einer Wolke schweren Parfüms eingenebelt, und eine vollbusige Grazie setzte sich zu ihm an den Tisch. Dabei beugte sie sich so weit vor, dass der Mann mit der Narbe einen Panoramablick in ihr tiefes Dekolleté werfen konnte.

Schlagartig vergaß Grainger das ausstehende Geld. Sene Aufmerksamkeit galt nun voll und ganz der rothaarigen Schönheit, die nun ihm gegenüber saß. Sie hatte ihr Kinn auf ihre Hand gestützt und schaute direkt in sein Gesicht, wobei sie vielversprechend lächelte und ihm auffordernd zublinzelte.

Die Tischplatte verdeckte die gewaltige Beule in Graingers Wildlederhose. Er hatte während der einwöchigen Frachtwagenreise auf weibliche Gesellschaft verzichten müssen, und für einen heißblütigen Mann wie ihn war das eine verdammt lange Zeit. Aber sein Instinkt sagte ihm, dass die Zeit der unfreiwilligen Enthaltsamkeit schon sehr bald enden würde.

„So allein, Grainger?“

Die Stimme der Rothaarigen war so hell und wohltönend wie der Klang einer Kirchenglocke zu Ostern. Aber seine Lebenserfahrung sagte dem Drifter, dass er es ganz gewiss nicht mit einer Heiligen, sondern mit einer Sünderin zu schaffen hatte. Und das konnte ihm nur Recht sein.

„Du kennst meinen Namen, dabei bin ich gerade erst heute in Springfield eingetroffen.“

„Das weiß ich, Hank Roscoe hat es mir geflüstert. Willst du mir nicht einen Drink ausgeben?“

Grainger hatte kaum noch Bares in der Tasche. Aber da ihm Reichtum herzlich egal war, besorgte er einen weiteren Whiskey für sich und einen Likör für seine weibliche Gesellschaft. Sie prosteten sich zu.

„Jetzt, wo du auf meine Kosten trinkst, könntest du mir auch deinen Namen verraten.“

„Viola.“

Sie schürzte ihre kirschroten Lippen und befeuchtete sie mit der Zungenspitze. Daraufhin beschleunigte sich Graingers Pulsschlag noch mehr.

„Hat Hank Roscoe dir auch erzählt, dass er bei mir in der Kreide steht, Viola? Ich kriege noch einen ganzen Wochenlohn von ihm. Das ist für einen Mann wie mich viel Geld.“

Die Rothaarige lachte, als ob Grainger einen Witz gerissen hätte.

„Du wirst deinen Lohn schon noch bekommen, Grainger. Roscoe muss das Geld erst besorgen, aber du kannst ihm vertrauen. Er hat mich gebeten, dir etwas Gesellschaft zu leisten. Damit dir die Wartezeit nicht zu lang wird.“

Der Drifter grinste breit und schaute tief in Violas Augen.

„Ich habe nichts dagegen, aber hier wird es mir eindeutig zu voll. Warum gehen wir nicht auf dein Zimmer?“

Viola drohte Grainger scherzhaft mit dem Finger.

„Du lässt nichts anbrennen, wie?“

„Nein, dafür ist das Leben zu kurz.“

Wie auf Kommando standen Grainger und Viola gleichzeitig auf. Sie hakte sich bei ihm ein, wobei sie ihren üppigen Busen gegen seinen Ellenbogen drückte. Aber es wäre gar nicht nötig gewesen, den Drifter noch weiter anzuheizen. Grainger hatte in diesem Moment sowieso nur noch Augen für seine neueste Eroberung. Immer mehr durstige Kerle drängten in den Schankraum, der mit Sägespänen bedeckte Boden zitterte unter den Stiefeltritten, die Luft war graublau vom Rauch unzähliger Zigaretten und Zigarren, schrilles Frauenkreischen und lautes Männerlachen erklang.

Aber Grainger beachtete all diese Dinge um ihn herum überhaupt nicht. Er schaute lieber auf Violas rundes Hinterteil, das unter ihrem engen grünen Kleid vor ihm auf der Treppe aufreizend hin und her schwenkte. Es würde ein Abend ganz nach seinem Geschmack werden, daran hatte der Drifter keinen Zweifel.

*

Viola war eine Hure, sonst hätte sie wohl kaum ein Zimmer im ersten Stockwerk des Saloons bewohnt. Diese Umgebung war kein Ort für eine Klosterschülerin. Die Rothaarige riss ein Zündholz an der Sohle ihrer Stiefelette an und steckte den Docht einer Petroleumlampe in Brand.

Im matt gelblichen Lichtschein dieses Leuchtkörpers warf Grainger einen schnellen Blick in die Runde. Die kärgliche Einrichtung des Zimmers bestand nur aus einem Feldbett, einer Kommode, dem Kleiderkasten sowie zwei Schemeln und einem Tischchen. Aber das war dem Drifter egal. Er hätte Viola auch unter freiem Himmel genommen, auf nacktem grauem Felsuntergrund.

Er war jetzt mit dieser verführerischen Frau allein. Mehr zählte für ihn nicht.

Grainger nahm seinen Stetson ab und warf ihn zielsicher auf einen Kleiderhaken. Viola grinste breit.

„Du wirst doch noch mehr ablegen wollen als nur deinen Hut, oder?“

Sie war frech, das gefiel ihm. Grainger entledigte sich seines Revolvergurts, hängte ihn über einen Bettpfosten. Und dann knöpfte er seine Hose auf.

Viola fielen beinahe die Augen aus dem Kopf, als sie sein mächtiges Glied sah. Grainger wusste, dass Mutter Natur ihn großzügig ausgestattet hatte. Bisher waren jedenfalls noch alles Frauen mit ihm zufrieden gewesen, und in Graingers Leben herrschte an weiblicher Gesellschaft kein Mangel. Seine üppige Ausstattung hatte Viola allerdings nur kurz in Schockstarre versetzt. Nun trat sie näher an ihn heran, und ihre feingliedrigen Finger schlossen sich tastend und liebkosend um seine Männlichkeit.

Grainger zog die Hure an sich und gab ihr einen Kuss. Ihre Lippen waren heiß, und ihre flinke kleine Zunge schnellte in seinen Mund wie eine Sandviper, die unter einem Stein auf Beute gelauert hat. Während der leidenschaftlichen Umarmung hörte Viola nicht auf, Graingers Glied zu massieren. Dabei ging sie so raffiniert vor, wie Grainger es von ihr erwartet hatte.

Diese Frau wusste, wie sie einen Mann anzufassen hatte. Das war ihm schon klar gewesen, als er sie zum ersten Mal erblickt hatte. Einstweilen gab sich Grainger einfach nur dem Genuss hin, der in seinen Lenden hochkochte. Es war herrlich, endlich wieder eine dralle Schönheit in den Armen zu halten. Da spielte es auch keine Rolle, dass Viola momentan noch vollständig bekleidet war.

Vorfreude stellte schließlich nach Graingers Meinung die schönste Freude dar. Und außerdem hatte er mehr als genug Zeit. Seine Lebenserfahrung sagte ihm, dass Roscoe die Hure nicht ohne Grund zu ihm geschickt hatte. Viola sollte Grainger wahrscheinlich bei Laune halten, bis der Geschäftemacher endlich den ausstehenden Lohn herbeischaffen konnte.

Nun, das konnte Grainger nur Recht sein. Im Bett dieser scharfen Rothaarigen würde schon keine Langeweile aufkommen. Dafür wollte er sorgen. Doch plötzlich sank Viola vor ihm auf die Knie. Und bevor er wusste, wie ihm geschah, begann sie ihn nach allen Regeln der Kunst mit ihren Lippen und ihrer flinken Zunge zu verwöhnen.

Oh, diese Hure verstand ihr Handwerk! Der Drifter schloss die Augen, fuhr mit seinen Händen durch ihr weiches Haar und gab sich ganz dem irrsinnigen Brodeln in seinen Lenden hin. Viola wollte ihre Beute offenbar nicht so schnell wieder hergeben. Sie verlangsamte ihr Tempo, um dann plötzlich wieder zu beschleunigen. Das heiße Fleisch wurde beinahe zum Glühen gebracht.

Doch das war nicht die Art, wie Grainger die Sache beenden wollte. So erregend das Vorgeplänkel auch gewesen war, so hatte Viola für seinen Geschmack immer noch zu viel Stoff am Leib. Und das wollte er ändern. Irgendwie schaffte er es doch, der wilden Rothaarigen sein Glied wieder zu entreißen.

Der Drifter half Viola beim Aufstehen und begann, sie aus ihrem Kleid zu schälen. Sie stieß ein anerkennendes Kichern aus.

„Du weißt, wie man eine Lady auszieht, stimmt’s? Die meisten Kerle verzweifeln an meinen Haken und Ösen, würden am liebsten alles in Fetzen reißen.“

„Ich habe schon ein paar Frauenkleider geöffnet“, sagte Grainger. Was eine gnadenlose Untertreibung war. Jedenfalls dauerte es nicht lange, bis der Stoff zu Boden glitt. Viola stand jetzt nur noch in ihrem hauchzarten Unterkleid, den knielangen Unterhosen und den schwarzen Seidenstrümpfen vor ihm. Auch die Korsettschnüre hatten Grainger nicht lange widerstehen können, und das Fischgrät-Mieder war ebenfalls zu Violas Füßen gelandet.

Der Drifter erkannte erst jetzt, was für eine formvollendete Figur seine Gespielin hatte. Ihr Po war prall und fest, die drallen Brüste ragten vorwitzig nach vorn. Grainger zog Viola auch die letzten Textilien aus und legte sie auf das Bett.

Sie wandte ihm ihr Gesicht zu. Obwohl er es mit einer Hure zu tun hatte, war ihre Erregung nicht gespielt. Das konnte er am Glanz ihrer Augen und der Rötung ihrer Wangen erkennen. Ihr Körper zitterte vor ungeduldiger Erwartung dessen, was jetzt folgen würde.

Grainger wollte sie nicht...

Erscheint lt. Verlag 29.1.2023
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
ISBN-10 3-7389-7034-7 / 3738970347
ISBN-13 978-3-7389-7034-0 / 9783738970340
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