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Der Ruf (eBook)

Stimmen der Menschlichkeit
eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
154 Seiten
neobooks Self-Publishing (Verlag)
978-3-7549-9175-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der Ruf -  Helmut Lauschke
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Die Natur ist generös, doch der Mensch versteht es nicht, dass im Geben die noble Größe ruht, die geachtet, gepflegt und erwidert werden muss, was der Mensch durch Anstand, Fleiß, Bescheidenheit und Ehrlichkeit auch kann, wenn er das Herz für die Belange der Alten und der Kinder öffnet, denn die Offenheit ist's, an der er zu arbeiten hat, um sich denkerisch und moralisch ins Gleichgewicht zu bringen. Abendrot, du Rose des Himmels, die viel ersehnte, du öffnest die Blumenhalle des Universums, während du hier den Tag beschließt, der mit Anstrengung und Problemen gefüllt war. Es ist die Milde deines Rots, die über Plätze, Straßen und Häuser streicht, dass sie Frieden gibt, mit dem die Menschen von der Arbeit kommen und zu den Familien zurückkehren, um die letzten Geschichten aus dem Leben zu erzählen. Es ist Kleines und Großes, die einander wechseln, wenn zwischen den technischen Details von der Menschlichkeit die Rede ist, die von Menschen unerwartet kam, weii sie Seltenheitswert bekommen hat, aber noch nicht ausgestorben ist, Umso mehr erstaunt es den Verstand und tröstet die Seele, dass es sie gibt als die besondere Gabe, mit der Wärme der Zuneigung sich dem Mitmenschen mitzuteilen. So öffnet das Leben die menschlichen Fächer, von denen es viele gibt, die mit Liebe und Hilfsbereitschaft gefüllt sind, dass an der Dankbarkeit zu arbeiten und sie zu wecken ist, denn die großen Dinge der Schöpfung gehören ins Zentrum der Alleen und Straßen, über die der Alltag seinen Anfang und sein Ende nimmt. Dank sei dem großen Bildner von Mensch und Menschheit gezollt, hoch sein Name gepriesen. Die Entwicklungsstufe führt über den Planeten in den Großraum des Universums. Die perzeptiven Zentren für den Weitergang muss der Mensch noch entwickeln, damit der Erweiterungsprozess nicht uferlos und damit verloren geht, denn die Vorbereitungen sind aus geistig-wissenschaftlicher Sicht groß, die eine lange Zeit in Anspruch nehmen werden, je nachdem Vision und Intention fortschreiten.

•1985-1998 Arzt und Chirurg/Unfallchirurg am Hospital in Oshakati (im Norden Namibias nahe der angolanischen Grenze; innerhalb der Kampfzone bis zur Unabhängigkeit 1990) •entwickelte eine Operationsmethode, Kindern mit chronischer Schienbein-Osteomyelitis den langen Knochendefekt nach Sequesterentfernung mit vitalem Knochen aus dem Wadenbein zu schließen und so das Bein vor einer Amputation zu retten. (publiziert April 1994 im American 'The Journal of Bone and Joint Surgery')

•1985-1998 Arzt und Chirurg/Unfallchirurg am Hospital in Oshakati (im Norden Namibias nahe der angolanischen Grenze; innerhalb der Kampfzone bis zur Unabhängigkeit 1990) •entwickelte eine Operationsmethode, Kindern mit chronischer Schienbein-Osteomyelitis den langen Knochendefekt nach Sequesterentfernung mit vitalem Knochen aus dem Wadenbein zu schließen und so das Bein vor einer Amputation zu retten. (publiziert April 1994 im American "The Journal of Bone and Joint Surgery")

Abendrot




Der Abend glüht, der Himmel brennt, die Rose blüht, der Zweifler rennt, wohin, er weiß es nicht. So ist das Licht, das über Dächer, Feld und Straßen streift, gemischt aus Erwartung, Einsatz und Enttäuschung. Der Eindruck, der sich am Morgen noch erhob, weil ihn Hoffnung durch das Fenster trug, war doch ein andrer als gedacht, denn Kinder haben ihn verlacht, weil da spitz was funkelte, was nicht dazu gehört.

So hat nicht nur der Eindruck das Funkelproblem, mehr noch erschwert es das Leben in den frühen Morgenstunden, wenn Dämmerung sich nicht entscheidet, in welche Richtung sie die Lichtfärbung schickt, weil jeder Tag seine Färbung hat und ändert, je nachdem, wie der Traum verlaufen und ausgegangen ist. Das Rosarote schweigt, wenn es aus dem Frühling steigt, der sich der Hoffnung entgegenneigt.

Daneben gibt es Tage ohne Neigung, als drückt sich Gestern in den nächsten Morgen, um zu besorgen, was tags zuvor verloren ging, vergessen wurde aufzuheben, umzupacken oder neu zu ordnen, wenn sich der Name geändert oder anders sich vom Inhalt getrennt hat, was weder Absicht noch absehbar war. Dinge gibt’s, die einem weglaufen, ohne dass man sie zu fassen bekommt, ob Anfang oder erst am Ende.

Der Abend kommt, der Abend geht, da schweigt die Nacht sich aus, auch wenn der Arm unter dem Hals des andern liegt, was die Geschichte anders färbt als noch eine Stunde früher gedacht. Denn auch der Mensch liebt das Andere, ob bei Tage oder Nacht, wenn es sich natürlich schmiegt, was den Geruch der Ästhetik hebt, zumal unerwartet die Seele drüber schwebt, wie sich Gedanken flechten zum neuen Zopf.

Da zieht sich der Abend in die Länge, als kleben Fänge an der Haut, die zu halten Andacht und Sehnsucht leiten und die Gedanken über die Grenze hinaus weiten, denn das Erlebnis ist groß und schüttet die Gefühle aus, die der Schönheit des Seins entspringen, dass Sprache sie auszudrücken versucht, was nicht immer gelingt, wenn andere Melodien dazwischenfunken, dass das Lied ganz anders hängt und klingt.

Regen legt sich auf die Dächer sanft und schwerelos. Sehnsucht ist’s, sie ruft aus den Herzen nach der Stille des Friedens, denn verkratzt sind Seele und Verstand durch die Nächte mit den Schreien der Angst, der Schrecken und Schmerzen. Das Leben sollte leichter und freundlicher sein, wie es der Regen auf den Dächern tut, Denn die Schwere hat verklemmt, verletzt, was sich nach freier Atmung schuldlos streckte.

Wenn es schwer wird, sucht das Kind nach Grund und Schuld; es sagt, dass es die Welt nicht versteht, wenn es Schwere in der Schuldlosigkeit geben muss, weil das fürs Leben schädlich ist wie der Hunger und die verklemmte Atmung. In dieser Einfachheit leuchtet Kinderphilosophie auch dem Erwachsenen ein, der sich fragt, warum die Verkehrtheit nicht zu beheben ist, wenn sich Geraden schneiden, wo es nichts zu schneiden gibt.

Die Treppe ist nicht weit, auf der die Stufen nach oben und unten gehn, Die Sehnsucht zeigt nach oben, doch der Alltag nimmt die Illusion beim Blick, der weit nach unten geht. So hat jeder Tag die Besonderheit mit der Frage, ob er die gewünschte Vorschau hält und respektiert. Denn das Leben braucht den Optimismus im Allgemeinen und besonders da, wo der Wille wächst, konstruktiv zu sein.

Jedem Menschen ist die Chance eingeräumt und in der Befragung gegeben, aktiv an der Gestaltung teilzunehmen, die der Menschheit vorgehalten und mit Dringlichkeit empfohlen wird. Denn an den Stufen der Evolution muss gearbeitet werden, wenn die Treppe die Stabilität nicht verlieren soll, was zum Einsturz der Kultur mit dem Recht auf Leben und Entfaltung in Gerechtigkeit führen würde.

Das Abendrot, der Himmel glüht, er sendet den Boten, der inspiziert, resoniert, ermahnt, dass das Lotterleben ein Ende haben muss, wenn es mit der Menschheit bergauf statt weiter bergab gehen soll, denn die Probleme, die bereits planetare Dimensionen haben, müssen angepackt und gelöst werden, damit das Leben erträglicher und gerecht wird und die Kinder gesund in eine bessere Zukunft gehn.

Die Glocke in der Ferne läutet und erinnert, dass es Menschen gab, die einfach, ehrlich und sehr fleißig waren, die aufgebaut haben, was der Krieg mit seinen Panzern und Kanonen plattgewalzt und zertrümmert hat. Menschen dieser Einfachheit und Vision haben Verlorenes wieder errichtet, was Teil einer guten Kultur war, die die Werte der Natur hoch achtete und mit Hingabe pflegte und bewahrte.

Diese Menschen unterscheiden sich zutiefst von den Quacksalbern und politischen Großrednern, weil sie es ehrlich mit den Taten tun, was die andern weder in die Praxis umsetzen, sondern bei den gtoßspurigen Lippenergüssen belassen. Das eine mit den Taten ist wahr, das andere ohne Taten ist hinterhältig und verräterisch, weil sie mit Lügen das Volk der Armut hinters Licht führen und betrügen.

Bescheidenheit setzt Bildung voruas, die nicht jedem gegeben ist, weil zum Lernen Fleiß und Willen zählen, was dem Tun und nicht den leeren Worten gehört. Das Abendrot setzt die Frage vor das Schlafengehn, ob der Tag die Anstrengung brachte, um im Tun auch konstruktiv zu sein, denn jedes Wenn und Aber hat dort zu bleiben, wo es mit den Zweifeln hingehört, weil Leben die Antwort fordert.

Wo der Zug noch halten wird, das hängt von den Menschen ab, die dort leben und arbeiten, denn nur im Tun kann sich was ändern, was andere Menschen aus Not und Armut zieht, weil auch sie das Recht auf Leben haben und dazu die Würde brauchen, um als Mensch geachtet zu werden in der Gleichheit der Gerechtigkeit, denn vor dem Gesetz stehen Mensch und Menschheit zusammen und nebeneinander.

Es ist das Zusammenstehen, um der Menschlichkeit die Chance au geben, zu erklären und in Taten zu demonstrieren, was Sinn und Inhalt des Lebens ist und sein soll, wenn es um den Schöpfungsauftrag geht, der dem Menschen mitgegeben ist, um die Menschheit zu erhalten und durch Taten ihr nützlich zu sein, denn Mut und Anstand sind gefordert, wenn Fleiß die Früchte bringen soll, die das Leben braucht.

Der abendliche Gang durch Wald und Flur führt den Menschen auf die rechte Spur, um zu denken und meditieren, ob er verstanden hat, was fundamental zu verstehen ist, oder ob er aus Gründen der Bequemlichkeit das Wichtige versäumt und anderswisserisch zerredet und erniedrigt hat, dass er vor dem Dilemma steht, ob diese Stutzigkeit ihn an den Rand des Zweifels drückt, die Wahrheit zu leugnen.

Doch alles Leugnen führt zu nichts, wenn Angst und Feigheit Pate stehn für Sachen, die doch klipp und klar zu sprechen sind, ob in Antwort oder Frage. Es ist die Lage mit den Schichten der Zeit, die kurzlebig und oft bedeutungslos sind, weil sie für die Ewigkeit nicht taugen und nicht sind, das spürt im Herzen Mutter und Kind. So kommt es auf die Sprache an, ob der Unterschied sich hebt zum Abendrot.

Im Rückwärts sehen Dinge anders aus, dass man denkt, besser stünde es im Anfang mit Silbe, Wort und Sinn, denn am Ende passen Sätze nicht, die mehr Fragen heben als Antworten setzen. Da muss man nicht erst Schriftsteller werden, um zu erkennen, dass Sätze der Wahrheit nicht in der Überzahl sind. Denn Wahrheit braucht den Kampf bis zum Kern, wenn aus der Dämmerung der Tag kommen soll.

Der Schritt kommt zum Stehn am Holzkreuz des Kindergrabes, als das zwölfjährige Mädchen vom Blitz getroffen wurde in einer furchterregend galoppierenden Gewitternacht härtester Untergangsschläge, als der überflutete Boden zum Zerreißen erzitterte und zur erschrockenen Sprachlosigkeit tremolierte. Stand und Gedanken galten dem Leben des Kindes und der Unschuld in der Schlichtheit der Wahrheit.

Der Gang endete, als der letzte rote Streifen eingezogen wurde, dass der Tag die hektische Atmung der Nacht zur Ruhe übergab. Man sollte der Nacht dankbar sein, dass sie so etwas tut, was weit aus der Routine herausfällt, wenn man die Maße von Hektik und Ruhe im Gang der Beruhigung gegenüberstellt. Hier zeigt die Natur ihre mütterliche Seite, wenn sie das Leben vor der Überforderung fasst und schützt.

Das Abendrot zieht über das Bewusstsein hinweg bis in den Traum, streicht dem Erschöpften sanft über die Stirn, drückt ans Herz, was Stirn und Verstand bedrängt und glättet die Knoten der Arbeit und Sorge, denn das Leben braucht die Zuwendung von Verständnis und Liebe, wenn die Nacht die Entspannung bringen soll, was die ‘ultima ratio’ streckt für den Morgen und zur Arbeit mit der täglichen Spannung.

Der Traum hat das Abendrot geschluckt, nichts von dem lässt sich erinnnern oder fühlen, das heißt, die Nacht hat ihre Aufgabe erfüllt, was die Sammlung neuer Kräfte betrifft. Wenn dann der Morgen gute Laune hat und sich als Lehrmeister dem Tag vorschaltet, dann soll das Werk gelingen, das den verletzten und kranken Menschen gilt, die sich aus den Bruchstücken eigener Kräfte nicht mehr helfen können.

Der Morgen ist da, das Lied für Land und Menschen wird gesungen. Der Pastor interpretiert auf seine Art die Verse aus Lukas und Johannes. Nach einer zähen und wenig sagenden Besprechung geht der Gang zum Op-Haus, wo die Kleidung gewechselt und Tee zur Auffrischung der Gemeinsamkeit in der operativen Tätigkeit getrunken und unter dem Siegel der gehobenen Verantwortung besprochen wird.

Es gibt die Verletzungen durch Skrapnel und Patronen, Explosionen von Landminen sind’s, die das Leben in der Luft zerreißen. Schweißen kann man Rohre und Bleche, am Körper von Blut und Nerven kann man das nicht, weil die Differenzierung weit fortgeschritten ist, dass Biologie diese Grobheit nicht erlaubt. Als würde das Rot röter, steht da noch der Töter, der auf das Leben und seine Jahre keine Rücksicht nimmt.

Das Licht in den...

Erscheint lt. Verlag 27.2.2023
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Anstand-Fleiß-Bescheidenheit • Geben-als-noble-Größe • Gleichgewicht-denkerisch-moralisch • Große-Dinge-im-Zentrum-der-Alleen • Großraum-des-Universums • Menschen-kehren-zurück • Philosophie-der-Öffnung • Vision-und-Intention • Wert-der-Menschlichkeit • Zuneigung-zum-Mitmenschen
ISBN-10 3-7549-9175-2 / 3754991752
ISBN-13 978-3-7549-9175-6 / 9783754991756
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