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Riskante Küsse, wilde Leidenschaft (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
160 Seiten
CORA Verlag
978-3-7515-2158-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Riskante Küsse, wilde Leidenschaft - Kristi Gold
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Rodeoreiter Houston Calloway liebt das Risiko, und er liebt es zu gewinnen. Ausgerechnet die widerspenstige Jill zu erobern, ist sein größter Sieg. Aber Jill schenkt ihm nicht nur ihre Unschuld. Sie fordert ihn auch zu einer Entscheidung heraus, die alles verändert ...

2. KAPITEL

Seine Andeutung verschlug Jill einen Moment lang die Sprache. „Wenn Sie mich anmachen wollen …“

„Möchten Sie, dass ich Sie anmache?“, fragte Houston und grinste sie frech an.

Sie konnte nicht umhin, kurz zu zögern, ehe sie antwortete. „Natürlich nicht.“

„Ganz ruhig. Ich möchte Ihnen einen Vorschlag machen, aber ich verspreche Ihnen, dass er nichts mit einer frühmorgendlichen Beglückung zu tun hat“, sagte er augenzwinkernd.

„Da bin ich aber erleichtert.“ Andererseits …

Er lehnte sich ans Auto. „Zunächst möchte ich Ihnen ein paar Fragen stellen.“

Oh Mann, wann würde sie endlich ins Bett gehen können? „Schießen Sie los.“

„Wo sind Sie zu Hause?“

„Ich hab nicht wirklich ein Zuhause. Als ständige Anschrift gebe ich immer die Adresse meiner Eltern in Florida an.“

„Reisen Sie denn so viel?“

„Ja, die meiste Zeit im Jahr bin ich unterwegs. Ich wohne in Hotels, Motels und manchmal in irgendwelchen Firmenwohnungen. Ein Auto besitze ich auch nicht, ich nehme mir immer Mietwagen, so wie den, den Sie gerade mit Ihrem Hintern polieren. Wieso?“

Er trat von einem Bein aufs andere. „Als Sie vor dem Frühstück kurz weg waren, habe ich Dallas angerufen. Und als er hörte, dass ich mit Ihnen unterwegs bin, meinte er, er könne Sie sich gut als medizinische Betreuerin bei Texas Extreme vorstellen.“

„Er bietet mir einen Job an?“

„Na ja, zunächst lädt er Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. Soweit ich weiß, wären Sie für den kompletten medizinischen Bereich zuständig, würden Leute einstellen und alle Entscheidungen treffen.“

So ein Job würde sicher allerhand Schwierigkeiten mit sich bringen. „Danke, aber ich bin zufrieden mit dem, was ich mache.“

„Sie hätten Ihre eigene Wohnung.“

„Unterwegs zu sein macht mir nichts aus. Dadurch ist das Leben weniger langweilig.“

„Er würde Ihr Gehalt verdoppeln.“

Was sollte denn das? „Wie kann Dallas das versprechen, wenn er keine Ahnung hat, wie viel ich im Moment verdiene?“

Houston stieß sich vom Wagen ab. „Das spielt keine Rolle. Wir können es uns leisten.“

Daran zweifelte sie nicht. Und dennoch gab es da noch ein Hindernis. „Nichts für ungut, Houston, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich für Sie arbeiten könnte.“

„Kein Problem, Sie würden ja gar nicht für mich arbeiten, sondern für Dallas. Außerdem werde ich bald wieder zu allen möglichen Wettkämpfen fahren, sodass Sie mit mir nichts zu tun hätten.“

Dallas zum Chef zu haben könnte Schwierigkeiten mit sich bringen. Was, wenn er auch nur annähernd so stur war wie sein Bruder? Und bis Houston wieder zu Rodeoturnieren fahren konnte, würde es sicher noch drei Monate dauern. Bis dahin würde sie ihm regelmäßig über den Weg laufen.

Aber das doppelte Gehalt? Es wäre verrückt, das sofort auszuschlagen und nicht mal darüber nachzudenken. Aber noch verrückter wäre es, ein Vorstellungsgespräch zu akzeptieren, ohne die Einzelheiten zu kennen. „Hören Sie, das ist eine große Versuchung, aber …“

„Ich kann Sie sogar noch mehr in Versuchung führen“, unterbrach er sie.

Seine tiefe Stimme und die zweideutige Bemerkung lösten einen Schauer in Jill aus. Ein Grund, weshalb sie sein Angebot sofort ablehnen sollte. Sich in seiner Gegenwart professionell zu verhalten fiel ihr zunehmend schwer. „Ich glaube, ich kann schon jetzt eine Entscheidung treffen, und meine Antwort lautet …“

„Ein Flug in einem schicken Privatjet mit gut gefüllter Bar, falls Fliegen Sie nervös macht.“

„Es macht mich nicht nervös.“ Sie konnte ein leichtes Beben in der Stimme nicht unterdrücken. Allerdings hatte das nichts mit Flugangst zu tun, sondern mit Houstons Anwesenheit. „Ich bin unzählige Male geflogen.“

„In einem Privatjet?“

Wenn er wüsste. „Ja, sogar in einem Privatjet.“

Houston lächelte sie an. „Aber mit meinem sind Sie noch nie geflogen.“

Wieso klang alles anzüglich, was aus seinem Mund kam? „Und was wollen Sie damit sagen?“

„Ich habe mir gedacht, dass wir zusammen zur Ranch fliegen könnten, nun, wo ich nicht mehr reiten kann und Sie eine Woche freihaben. Sie könnten sich alles ansehen, ehe Sie eine Entscheidung treffen. Wir haben genügend Platz für Sie zum Übernachten.“

Übernachten? Auf gar keinen Fall. „Ich glaube nicht, dass …“

„Packen Sie eine kleine Reisetasche, wir treffen uns um vier in der Eingangshalle. Und nur damit Sie es wissen, ich lasse ein Nein als Antwort nicht gelten“, sagte er, ehe er mit großen Schritten den Parkplatz zum Motel überquerte.

Ha! Das funktionierte vielleicht bei anderen Frauen, aber Jillian Elizabeth Amherst war nicht irgendeine Frau, und das würde er bald begreifen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie damit verbracht, sich lästige Menschen vom Leib zu halten.

Komm schon, Jilly. Geh doch ein einziges Mal im Leben ein Risiko ein, hörte sie ihre ehemals beste Freundin sagen. Aber das würde sie nicht, denn sie hatte ein schönes Leben und eine befriedigende Arbeit. Sie reiste gern, auch wenn sie dabei oft ein wenig einsam war. Ein fester Wohnsitz reizte sie ebenso wenig wie ein höheres Gehalt.

Und was sie ganz und gar nicht brauchen konnte, war ein Cowboy, dessen Anwesenheit sie ganz kribbelig machte und mit dem sie sich so einiges vorstellen konnte. Sie bezweifelte, dass sie ihn abweisen könnte, wenn er versuchen würde, ihr näherzukommen.

Nein, sie würde ganz sicher nicht um vier mit gepackter Reisetasche in der Eingangshalle des Motels stehen.

Irgendwie hatte Houston nicht gedacht, dass Jill wirklich kommen würde. Er war überrascht, als sie mit blauer Umhängetasche und einem Koffer auf ihn wartete. Sie sah verärgert aus. Wahrscheinlich war sie einer dieser durchorganisierten Menschen und war nun sauer, weil er zehn Minuten zu spät war.

„Von Pünktlichkeit halten Sie wohl nicht so viel, was?“, begrüßte Sie ihn auch gleich.

„Tut mir leid“, murmelte er. „Ich habe verschlafen.“

„Ich habe überhaupt nicht geschlafen“, erwiderte sie vorwurfsvoll, als wäre das seine Schuld.

„Wieso denn nicht?“

„Na ja, ich musste die ganze Zeit an Ihr Angebot denken, da konnte ich nicht einschlafen.“

Das wunderte Houston nicht. „Verstehe. Schön, dass Sie gekommen sind.“ Mit diesen Worten nahm er ihren Koffer und ging voraus zu der schwarzen Großraumlimousine, die vor dem Motel auf sie wartete. Der Fahrer öffnete Jill die Tür und verstaute anschließend ihren Koffer im Kofferraum. Sofort setzte sie sich auf die Sitzbank, die sich gegenüber der Tür über die ganze Länge des Passagierraums erstreckte. Houston nahm ihr gegenüber Platz, um Abstand zu halten. Sonst hätte er womöglich versucht, sie zu küssen.

Er konnte absolut nicht verstehen, wieso er sich auf einmal so sehr für eine Frau interessierte, die ihm bisher mit ihren medizinischen Ratschlägen eigentlich nur auf die Nerven gegangen war. Womöglich war es nur die Herausforderung, die ihn reizte. Womöglich war es bereits zu lange her, dass eine Frau ihm ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Oder lag es an den Grübchen in ihren Wangen, ihrem glänzenden kastanienbraunen Haar und daran, wie ihr T-Shirt ihre wohlgeformten Rundungen betonte?

Außerdem duftete sie verführerisch. Oh, am liebsten hätte er …

„Schöner Wagen“, unterbrach sie seine Gedanken.

„Nur das Beste für Sie. Wenn Sie einen Drink wollen, die Bar ist gut gefüllt.“

„Nein danke. Ich trinke fast nie und wenn, dann nie vor neunzehn Uhr.“

Houston hätte in diesem Moment einen Whiskey vertragen können, doch vermutlich hätte er dann völlig die Kontrolle über seine Libido verloren. „Haben Sie etwas zu Mittag gegessen?“

„Nur ein Sandwich“, entgegnete sie und warf ihr langes dichtes Haar über die Schulter.

„Wir werden heute Abend mit meiner Familie zu Abend essen. Das ist für mich immer eine willkommene Abwechslung, weil ich mich meistens von Fast Food ernähre.“

„Das geht mir ganz genauso. Es gibt nichts Besseres als gutes hausgemachtes Essen.“

„Stimmt“, gab er ihr recht, ehe er seinen Blick aus dem Fenster schweifen ließ.

So ganz kapierte er ja noch nicht, wieso sie nach all ihren Gegenargumenten eingewilligt hatte mitzukommen. Vielleicht fragte sie sich das ja auch selbst.

Während der zwanzigminütigen Fahrt zum Flugplatz schwiegen sie. Nachdem sie den Flieger bestiegen hatten und auf den sich schräg gegenüberliegenden Ledersitzen Platz genommen hatten, starrte sie ohne ein Wort zu sagen aus dem Fenster. Houston fragte sich, was an einem Hangar so interessant sein konnte.

„Wie unterscheidet sich dieses Flugzeug von denen, mit denen Sie bisher geflogen sind?“, unterbrach er das Schweigen, während er den Sicherheitsgurt anlegte.

Sie wandte den Kopf und sah ihn unbeeindruckt an. „Es ist ähnlich. Vornehme Sitze, komplette Küche mit Marmorablagen, Spitzentechnologie, einschließlich WLAN. Ich nehme an, der Schlafbereich ist hinten.“

„Ja. Sie können sich nach dem Start gerne hinlegen.“

„Nein danke.“ Mit diesen Worten holte sie eine Zeitschrift aus ihrer Umhängetasche und begann darin zu blättern.

Wieder sagten beide kein Wort, als das Flugzeug über das Rollfeld zur Startbahn fuhr. Nachdem sie ihre...

Erscheint lt. Verlag 23.2.2023
Reihe/Serie Baccara
Baccara
Übersetzer Friederike Debachy
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Amerikanisch • Autor • Belletristik • beste • Buch • bücher für frauen • Cora • cora baccara • cora bücher • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • Cora Verlag • cora verlag kindle • Cowboy • cowboy-liebesroman • Deutsch • Die Liebe ist wie ein Rodeo-Ritt • eBook • Ebook Erotik • ebook liebesroman • Ehefrau • Erfolgsautor • Erotik • Erotik Literatur • Erotik Roman • erotische • Erotischer Liebesroman • Feind • Frauen • Frauenliteratur • Frauenroman • Freundin • für • Gemütlich • Geschichte • Geschichten • herzerwärmend • Kleinstadtromanze • Ländliche • Leidenschaft • Liebesgeschichte • Liebesroman • Liebhaber • Mädchen • Mama • Mutter • Muttertag • Ranch • Rodeo • Roman • romantisch • Romantische Bücher • Romanze • SIE • Top • Top-Titel • verbotene • vom • Westen • Western • Western-Liebesroman • Wilder • Zeitgenössische • ZUM
ISBN-10 3-7515-2158-5 / 3751521585
ISBN-13 978-3-7515-2158-1 / 9783751521581
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