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Bianca Gold Band 73 (eBook)

Ein Versprechen für die Ewigkeit
eBook Download: EPUB
2023 | 1. Auflage
447 Seiten
CORA Verlag
978-3-7515-1692-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Bianca Gold Band 73 - Arlene James, Helen Brooks, Gina Wilkins
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ICH WILL DICH UND KEINE ANDERE von ARLENE JAMES

Um das Familienunternehmen zu retten, ist Paul bereit, eine Frau zu heiraten, die er nicht liebt. Bis er die temperamentvolle Cassidy kennenlernt. Bald muss er einsehen, dass die Ehe mit der anderen ein Fehler wäre ...

... DANN ANTWORTEN SIE MIT JA! von HELEN BROOKS

Am Pool ihres Chefs stehen Erdbeeren und Champagner bereit. Aber die hübsche Cory ist entschlossen, standhaft zu bleiben. So umwerfend Max Hunter auch ist, Cory ahnt: er will nur ein Abenteuer. Dabei träumt sie von der wahren Liebe!

ER IST DER RICHTIGE FÜR DICH von GINA FERRIS WILKINS

Endlich Urlaub mit Damien! Doch in dessen luxuriöser Ferienanlage verläuft für Celia alles ganz anders als erwartet. Der attraktive Reed Hollander wirbt leidenschaftlich um sie. Ist nun Damien der Richtige - oder Reed, den Celia kaum kennt?



Arlene James schreibt bereits seit 24 Jahren Liebesromane und hat mehr als 50 davon veröffentlicht. Sie ist Mutter von zwei wundervollen Söhnen und frisch gebackene Großmutter des, wie sie findet, aufgewecktesten Enkels aller Zeiten. Darum hat sie auch im Alter von 50 plus noch jede Menge Spaß. Sie und ihr Ehemann, der sie seit 27 Jahren sehr unterstützt und dem sie schon beim ersten Date das Ja-Wort zuflüsterte, genießen vor allem ausgedehnte Reisen und ihr aktives gesellschaftliches Leben. Sie kamen viel in der Welt herum, aber Texas ist und bleibt ihre Heimat. Arlene wuchs auf einer Ranch im Süden von Oklahoma auf und spürt nach all den Jahren immer noch eine starke Verbundenheit zu dieser Gegend. Am dankbarsten ist sie für die Zuneigung ihrer liebevollen Schwiegertochter, die Unterstützung ihrer Großeltern in ihrer Jugend und die drei starken Männern in ihrem Leben. Durch das Schreiben kann sie zugleich ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen und ihren Lebensunterhalt bestreiten. Man kann also sagen, sie hat einen Glückstreffer gelandet. Und es zeigte sich, dass der Traum von einer Karriere als Autorin letztlich doch nicht unerreichbar war.

1. KAPITEL


„Ich weiß, dass es wichtig ist.“ Cassidy rückte die rote Clownsperücke zurecht und strich über die weiße Schürze mit den Rüschenborten. „Halloween steht kurz bevor, und gerade dann habe ich am meisten zu tun im ganzen Jahr.“

William war nahe daran, sich die kurzen, hervorragend geschnittenen blonden Haare zu raufen. Er holte jedoch nur tief Luft und zog die graue Seidenkrawatte enger. „Und genau deshalb musst du mir diesen Gefallen tun.“

Cassidy beruhigte ihren Bruder, der stets alles viel zu ernst nahm. „Ich habe doch gesagt, dass ich ihn ausstatten werde. Ich hoffe nur, dass er nichts allzu Ausgefallenes will.“

William beugte sich über den Glastresen, ohne auf die falschen Wimpern, Gumminasen, Skalpe sowie Warzen und Muttermale zu achten, und packte seine Schwester an ihrem Lumpenkostüm. „Du hast es offenbar noch immer nicht begriffen. Es geht um meinen Boss, Cass! Er ist in einer verzweifelten Lage, und ich habe dich ihm empfohlen. Lass mich bloß nicht hängen!“

Der arme William! Ständig regte er sich auf und fürchtete, von seinen Angehörigen blamiert zu werden. Na schön, sie waren ein wenig … exzentrisch, meinten es jedoch nur gut. Jedenfalls meistens. Cassidy lächelte ihm aufmunternd zu und vergaß dabei ihre dick aufgemalten Wimpern, die roten Wangen und die breiten Lippen, die den Effekt ihres Lächelns natürlich minderten.

„Brüderchen, ich verspreche dir, Mr. Paul Barclay Spencer von ‚Barclay Bakeries‘ bevorzugt zu behandeln. Ich suche ihm ein Kostüm aus, mit dem er diese Betty beeindrucken kann und in dem er sich trotzdem wohlfühlt. Schwesterliches Ehrenwort.“

William war jedoch überhaupt nicht beruhigt. „Sie heißt Betina“, betonte er. „Betina Lincoln. Und wenn alles gut geht, ist sie im Frühjahr bereits Mrs. Paul Spencer.“

„Und Mr. Spencer hat den Familienbetrieb wieder sicher in den Händen.“ Cassidy wollte beweisen, dass sie gut zugehört hatte. „Er wird dir die Kontrolle über die Großbäckerei verdanken.“

„Ja, vorausgesetzt du verpatzt nichts. Ziehst du jetzt bitte dieses alberne Kostüm aus, bevor er kommt?“

Seufzend griff Cassidy nach der voluminösen Perücke, die sie trug. „Ich verzichte auf dieses tolle Kostüm, zeige stattdessen wieder mein eigenes unscheinbares Ich und suche für deinen Boss das perfekte Kostüm aus. Ich schwöre, es wird ihm das Herz und die Firmenanteile der tollen Miss Betina Lincoln gewinnen. Zufrieden?“

William strich seinen ohnedies faltenfreien Maßanzug glatt und nickte. „Vergiss nicht, dass ich auf dich zähle.“

Er schenkte ihr diesen typischen, beinahe anerkennenden Blick des großen Bruders, verdarb den guten Eindruck im Hinausgehen jedoch durch ein Kopfschütteln. Offenbar fragte er sich, wieso ein so viel versprechender aufstrebender leitender Angestellter eine solche Schwester hatte.

Doch wo lag das Problem? Kostüme waren ihr Beruf. Sie entwarf, nähte, verlieh, verkaufte und präsentierte in ihrem eigenen Laden Kostüme. Und sie trug natürlich Kostüme. Der arme, total verkrampfte William begriff solche Zusammenhänge im Leben nicht, wenn sie nicht direkt mit ihm zu tun hatten. Allerdings stellte die Familie Penno für William eine Belastung dar, die sie, seine kleinere Schwester, nicht noch vergrößern wollte.

Er begriff nicht, wieso ihre Eltern sich im letzten Jahr scheiden ließen. Für Cassidy war klar, dass Alvin und Anna Penno trotz oder gerade wegen fünfunddreißig Ehejahren absolut nicht zusammen passten. William dagegen verstand nicht, dass die beiden getrennt glücklicher waren und dass ihre gescheiterte Ehe nichts mit ihm zu tun hatte.

Seine Beziehung zur Familie Barclay Spencer war vermutlich Teil dieses Problems. Diese Leute stellten familiäre Angelegenheiten an allererste Stelle, besonders die familieneigene Großbäckerei „Barclay Bakeries“. Wie es sein mochte, einer so festgefügten Familie anzugehören? Wahrscheinlich herrlich, da William diese Leute dermaßen bewunderte.

Es war vermutlich logisch, dass Paul Spencer, der Generalmanager der Großbäckerei, seine angeheiratete Cousine heiratete. Schließlich hatte sie von Mr. Chester Barclay, Pauls Großvater, Firmenanteile geerbt. Durch eine Heirat der beiden würde alles wieder ins Lot kommen.

Allerdings fragte sich Cassidy, wieso die „reizende und elegante Miss Lincoln“, wie William sie beschrieben hatte, auf einmal zögerte, Paul zu heiraten. Schließlich hatte er gegen ihren Willen vor einigen Monaten eine heiße Affäre mit dieser selben Miss Lincoln abgebrochen. Cassidy hatte jedenfalls den Eindruck, dass Betina mit dieser Heirat alles erreichte, was sie nur wollte. Möglich war natürlich aber auch, dass sie ihren Bruder in diesem Punkt falsch verstanden hatte.

Während Cassidy zum Umkleideraum ging, rief sie Tony zu sich, der im Schaufenster die Dekoration „Arabische Nächte“ zusammenstellte. Er steckte den Kopf in die Zirkusarena, in die der zweite ihrer vier Schauräume verwandelt worden war.

„Sie haben gerufen, chérie?“, fragte er, und sein französischer Akzent war nicht zu überhören. Mit dem frechen Strohhut, den er trug, stellte er heute Maurice Chevalier dar. Gestern war er Clark Gable gewesen, und morgen würde er bestimmt einen anderen Star verkörpern. Nach seinem Collegeabschluss wollte er Dallas verlassen, um nach New York oder Los Angeles zu gehen und dort groß rauszukommen. Allerdings hatte er sich bis heute nicht entschieden, in welcher der beiden Städte er sein Glück nun machen wollte.

Mit ihren fünfundzwanzig hatte Cassidy die eigenen Träume von einer Karriere als Schauspielerin auf den Beruf der Kostümschneiderin zurückgeschraubt. Sie fühlte sich wesentlich älter und klüger als ihr zwanzig Jahre alter Angestellter Tony Abatto, dessen scherzhafte Annäherungsversuche ihr manchmal ebenso auf die Nerven gingen wie sein Getue. Andererseits wollte sie ihm den Spaß nicht verderben. Sollte er doch an unbändige Leidenschaft und steile Karrieren glauben, solange das möglich war. Er würde bald genug herausfinden, dass für einen echten Durchbruch mehr als Talent nötig war.

„Ich ziehe mich um“, erklärte sie. „Passen Sie auf den Laden auf. Ich erwarte einen ganz besonderen Kunden.“

Oui, Mademoiselle. Mit meinem Leben werde ich Ihre wahr gewordenen Träume verteidigen. Auch dies ist ein Beweis für l’amour, die ich in meinem Herzen für Sie trage.“

„Es sollte eher ein Beweis für l’amour zu Ihrer Arbeit sein“, entgegnete sie lächelnd.

„Das Lumpenkostüm passt nicht zu Ihrer Stimmung?“, fragte Tony und kletterte aus dem Schaufenster heraus.

„Es passt nicht zur Stimmung meines Bruders“, rief sie ihm zu und sah noch, wie er das Gesicht verzog. Tony hielt nicht viel von William. „Hängen Sie schon mal einige Sachen für den Kunden heraus, Tony“, fügte sie hinzu und verschwand hinter dem Vorhang.

„In Ordnung. Was denn?“

„Die üblichen Macho-Kostüme.“

„Also Dracula, Kampfpilot und Seeräuber.“

Cassidy seufzte. Eigentlich wollte sie jemandem vor Halloween ein Kürbis-Kostüm andrehen, aber das sollte sie bei Williams Chef lieber nicht versuchen. Andererseits war jeder Dracula, Pirat oder Soldat bereits reserviert. Wenn Paul Spencer eins von diesen Kostümen wählte, musste sie sich wieder an die Nähmaschine setzen. Doch schlafen konnte sie auch noch in der zweiten Novemberwoche – vorausgesetzt sie hielt so lange durch.

Cassidy legte das Kostüm ab und zog stattdessen eine bequeme Jeans sowie ein senfgelbes Sweatshirt an. Ihr goldbraunes Haar fasste sie am Hinterkopf mit einem schlichten Gummiband zusammen. Nachdem sie das Kostüm weggehängt hatte, ging sie zu den Schminktischen am anderen Ende des Ladens.

Sie liebte alles an ihrem Geschäft, die Schminktische jedoch ganz besonders. Hier befanden sich zahlreiche Gegenstände aus dem Friseursalon ihres verstorbenen Großvaters. Der mit grünem Leder überzogene Stuhl knarrte, als sie sich setzte und sich einen Umhang um die Schultern legte. Sorgfältig begann sie, sich abzuschminken.

Gerade hatte sich die ganze Schminke in eine dicke, graue, leicht klebrige Masse verwandelt, als sie im Spiegel hinter sich „Maurice“ sah. Bevor sie ihn fragen konnte, wieso er nicht wie verlangt im vorderen Raum des Geschäfts geblieben war, drückte er das Pedal, mit dem die Rückenlehne gelöst wurde.

Im selben Moment kippte sie nach hinten und blickte zu ihrem unmöglichen Angestellten und einem Mann im dunklen Nadelstreifenanzug hoch.

Tony beugte sich zu ihr herunter, küsste sie auf den Hals und sagte mit seinem falschen französischen Akzent. „Dieser Kunde möchte Sie sehen, chérie.“ Als Cassidy mit dem Handtuch nach ihm schlug, wich er lachend aus und sagte zu dem Kunden: „Sie betet mich an.“

„Sieht ganz so aus“, lautete die knappe Antwort.

Stöhnend legte Cassidy das Handtuch auf ihr Gesicht. In diesem Augenblick klappte die Rückenlehne wieder hoch und schleuderte sie fast aus dem Sessel. Gleich darauf hörte sie, wie die Luft aus dem gepolsterten Lederhocker neben ihr wich. Sie riss sich das Handtuch vom Gesicht, erwartete Tony und blickte in das lächelnde Gesicht eines Fremden.

Es handelte sich um einen ausgesprochen gut aussehenden Fremden. Das kurze, dunkelbraune Haar war klassisch geschnitten. Die funkelnden blaugrauen Augen waren von dichten Wimpern umgeben. Die Augenbrauen waren fast schwarz.

Er streckte ihr die Hand hin. „Sie sind vermutlich...

Erscheint lt. Verlag 20.1.2023
Reihe/Serie Bianca Gold
Bianca Gold
Übersetzer Bettina Röhricht, M. R. Heinze, Patrick Hansen
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Autor • Belletristik • beste • Bianca Gold • Buch • bücher für frauen • büro-liebesroman • chef-romanze • chef-sekretärin-romanze • Cora • cora bianca • cora bücher • cora liebesromane • cora neuerscheinungen • cora romane • Cora Verlag • cora verlag kindle • Deutsch • eBook • ebook liebesroman • Erfolgsautor • Familienglück • Familienroman • Familienunternehmen • Feind • Frauenroman • geschäftsromanze • Geschichte • Geschichten • Held • Liebesdreieck • Liebesgeschichte • Liebesroman • Liebesromane • Liebhaber • Luxusresort • reicher • resort-romanze • Roman • romantisch • Romantische Bücher • Second Chance • second chance for love • Sommerromanze • Strandbuch • Top • Top-Titel • Urlaubsromanze • Vernunftehe • vom • Zeitgenössische • ZUM • zweite-chance-romanze
ISBN-10 3-7515-1692-1 / 3751516921
ISBN-13 978-3-7515-1692-1 / 9783751516921
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