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Seventh Heaven – Verführerischer Mistkerl (eBook)

(Autor)

eBook Download: EPUB
2023 | 1. Aufl. 2023
288 Seiten
beHEARTBEAT (Verlag)
978-3-7517-3685-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Seventh Heaven – Verführerischer Mistkerl - Kate Lynn Mason
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Ein verboten verführerischer CEO

Hotelerbin Brooke Porter stellt entsetzt fest, dass ihr Zachary Moore, CEO des Wellnessresorts Seventh Heaven, reihenweise die Kunden wegschnappt. Dieser Kerl ist einfach viel zu reich, arrogant, aber leider auch unheimlich sexy. Trotzdem ist für Brooke klar: Sie muss ihm irgendwie das Handwerk legen. Dafür checkt sie unter falschem Namen in Zacharys Hotel ein - und merkt, dass hier so manches nicht mit rechten Dingen zugeht. Doch ihr sorgsam ausgeheckter Plan gerät immer mehr in Vergessenheit, je näher sie Zachary kommt. Denn er versucht sie auf jede erdenkliche Weise zu verführen und spielt dabei nach ziemlich ungewöhnlichen Regeln ...

Eine knisternde CEO Romance für heiße Lesestunden.

Der Roman ist früher schon einmal unter dem Titel 'Seventh Heaven - Himmlischer Mistkerl' erschienen.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



<p>Kate Lynn Mason ist bekennende Romantikerin und schreibt sinnlich-prickelnde Liebesromane fürs Herz. Kate hat eine Schwäche für viel zu viel Espresso und dramatische Sonnenuntergänge. Wenn sie nicht gerade tippt, steckt sie ihre Nase in ein Buch oder träumt sich ans Meer.</p>

1. Kapitel


Brooke

»Oh mein Gott, Lauren, ich glaube, ich bin gestorben und im Himmel gelandet«, verkündete ich. Das Leben war perfekt. Nun ja, fast. Wenn man die eine oder andere Sache ausblendete. Und das tat ich an diesem beinah perfekten Frühsommertag.

Meine beste Freundin Lauren und ich trieben lässig ausgestreckt auf zwei Liegesesseln im Privatpool des Harbor Suites, dem Hotel meiner Familie, auf dem aquamarinblauen Wasser dahin. Es duftete nach Sonnenmilch, exotischen Blüten und frisch gemähtem Gras. Ich nahm den Strohhalm, der aus meiner Virgin Colada ragte, zwischen meine Zähne und rückte meine Versace-Sonnenbrille zurecht, um ungehindert sowie schamlos unseren neuen Poolboy Alessandro durch die dunklen Gläser zu mustern. Von mir aus könnte das Leben immer so weitergehen wie in diesem Augenblick. Zumindest für eine Weile. Lauren und ich hatten vor Kurzem unsere jeweiligen Studiengänge in den Fächern Wirtschafts- und Hotelmanagement sowie Business erfolgreich abgeschlossen und gönnten uns nun eine kleine Auszeit, bevor wir uns in die Arbeitswelt stürzen würden. Lauren plante, irgendwann das Maklerbüro ihrer Eltern zu übernehmen, und ich freute mich darauf, endlich Seite an Seite mit Dad in unserem Hotel zu arbeiten.

»Definitiv im Paradies«, pflichtete sie mir bei, wobei sie Lauren-typisch eine Strähne ihrer langen blonden Haare zwischen die Zähne steckte und eine Kopfbewegung in Alessandros Richtung machte. Der junge Mann, der am anderen Ende des l-förmigen Schwimmbeckens mit einem Kescher das Wasser von Blättern und Insekten befreite, war mit seinem nackten Oberkörper, dessen Muskeln von harter, körperlicher Arbeit zeugten, und diesen verboten tief sitzenden Boardshorts der Inbegriff des südländischen Hotties. Vor dem Hintergrund der üppig an der Hauswand unseres Privattrakts emporkletternden, blühenden, pinken Bougainvillea wirkte er wie einem Werbeclip für einen Urlaub an weißen, mit Palmen bewachsenen Stränden entsprungen. Im Geist fächelte ich mir kühle Luft zu, denn irgendwie schien bei Alessandros Anblick die Temperatur um etliche Grad gestiegen zu sein. Aber im Ernst, ich konnte Lauren gut verstehen. Vom ersten Moment an, da sie ihn gesehen hatte, hatte sie ein Auge auf Alessandro geworfen, was sie jedoch vor ihren Eltern, die zu den Top-Maklern unserer Gegend, den East Hamptons, zählten, geheim hielt. Laurens alte Herrschaften waren Snobs, wie sie im Buche standen. Im Prinzip genau wie meine, nur dass meine viel zu sehr damit beschäftigt waren, unseren Familienbetrieb auf Trab zu halten, um Zeit für meine Belange aufbringen zu können. Wobei diese Aussage nicht ganz der Wahrheit entsprach. Es war lediglich Dads Aufmerksamkeit, die unserem alt eingesessenen Familienbetrieb galt. Mom war derzeit mit ganz anderen Dingen beschäftigt – und diese waren leider alles andere als erfreulich. Energisch schob ich ihr Bild beiseite. Ich hatte keine Lust, mir diesen herrlichen Tag – oder diesen sexy Anblick – durch trübe Gedanken verderben zu lassen. Jedenfalls hoffte Lauren, die sich anders als ich nicht auf der Suche nach ihrem Traumprinzen – inklusive Hund, Füßchengetrappel und obligatorischem weißem Gartenzaun – befand, auf einen heißen, unverbindlichen One-Night-Stand mit unserem Poolboy.

Lauren und ich diskutierten gerade Alessandros offensichtliche und nicht übersehbare optische Vorzüge, als die Schiebetür am Haus zur Seite glitt. Kurz darauf erklang das hektische Geklapper von Absätzen auf den polierten Granitplatten, die den Poolbereich umgaben.

Ich musste mich erst gar nicht umdrehen, um zu wissen, dass es Dads persönliche Assistentin Tiffany war, die es in unseren Garten verschlagen hatte und nun unser interessantes Gespräch unterbrechen würde. Ihren typischen Trippelschritt à la Sprich-mich-nicht-an-denn-ich-bin-ultrawichtig-und-unheimlich-beschäftigt würde ich sogar auf zehn Meilen Entfernung erkennen. Ich liebte diese Frau ungefähr so sehr wie Haferschleim. Allerdings war es ungewöhnlich, dass sie hier am Pool auftauchte, dazu noch samstags.

»Shit«, murmelte ich in Laurens Richtung mit einem Augenrollen, bevor ich mich umdrehte und mir ein gequältes Lächeln abrang. Immerhin hatte ich eine gute Erziehung genossen.

»Tiffany, hey. Was führt dich zu uns?«

Tiffany, wie immer top gestylt mit ihrer kurzärmeligen hellblauen Bluse und dem grauen Minirock, der ihre langen dunkelbraunen Beine bestens zur Geltung brachte, erwiderte mein Lächeln nicht. Ich wusste, dass mein Vater eine Schwäche für sie hegte, denn leider war sie nicht nur übereifrig, sondern auch ziemlich hübsch. Ich mochte die Assistentin meines Dads trotzdem oder vielleicht gerade deswegen nicht, weil sie stets alles tat, um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen. Sie las ihm förmlich jeden Wunsch von den Lippen ab, bevor er den Mund überhaupt aufgemacht hatte. Angefangen hatte der ganze Zirkus, als Mom krank geworden war, was ich Tiffany besonders übel nahm. Sie hatte die Gunst der Stunde genutzt, um sich zwischen meine Eltern zu drängen.

Sie klemmte sich den Hefter, den sie in den Händen hielt, unter den Arm und schob sich ihre ebenholzfarbenen Locken aus der Stirn. »Dein Dad möchte dich in seinem Büro sprechen, Brooke. Umgehend.« Ihre Miene ließ keine Regung erkennen, als sie ihren Blick abschätzig über meinen winzigen Bikini wandern ließ.

Ich hätte schwören können, dass die Temperatur gerade um mehrere Grad gesunken war, denn trotz der wärmenden Sonnenstrahlen fühlte ich den Hauch eines Fröstelns über meine Haut streifen. Was für eine Bitch Tiffany doch war. Das Einzige, was einer Affäre zwischen ihr und Dad im Weg stand, war ich, und das wusste Tiffany nur allzu gut. Betont gleichmütig tauchte ich meine freie Hand ins Wasser und dirigierte meine Liege Richtung Beckenrand.

»Um was geht es denn?« Typisch, dass Dad auch am Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein arbeitete. Aber so war er eben. Unser Familienbetrieb, den er von seinen Eltern übernommen hatte, ging ihm über alles. Und Tiffany war anscheinend willens genug, ihm auch am Wochenende zur Hand zu gehen. Aber man musste ihm zugestehen, dass er mit seiner Arbeitsmoral das Harbor Suites nach der Hochzeit mit Mom als Geschäftsführer zur unangefochtenen Nummer eins auf der Insel gemacht hatte.

»Das soll dir Mark selbst sagen«, erwiderte Tiffany überheblich und verfolgte, wie ich meinen Drink am Beckenrand abstellte, bevor ich ins Wasser glitt und mich an der Ausstiegsleiter hochzog. Erwähnte ich schon, dass ich sie für eine Bitch hielt?

»Danke, Tiffany«, entgegnete ich und legte einen winzig kleinen, aber unverkennbaren Hauch Sarkasmus in meine Stimme, bevor ich nach meinem bunten Handtuch auf der Sonnenliege griff, um mich abzutrocknen. Ich war sonst nicht so eine Zicke, aber wenn jemand drohte, in die Ehe meiner Eltern einzubrechen, mochte sie auch gerade unter einem noch so ungünstigen Stern stehen, wurde ich fuchsteufelswild. »Sonst noch etwas? Wenn nicht, richte doch bitte meinem Vater aus, dass ich mich kurz umziehe, bevor ich zu ihm ins Büro komme.« Ich bedachte sie mit einem zuckersüßen Lächeln, das in krassem Gegensatz zu meinem eisigen Blick stand und prompt die gewünschte Wirkung zeigte.

Mit säuerlicher Miene wandte sich Tiffany ab und stöckelte durch die offen stehende Schiebetür ins Gebäude zurück.

»Was in aller Welt war das denn?« Lauren betrachtete mich stirnrunzelnd vom Pool aus, während ich mich weiter abtrocknete. »Die tut ja gerade so, als sei sie die Hotelchefin höchstpersönlich.«

Ich stieß einen Seufzer aus und warf das nasse Handtuch auf die Sonnenliege zurück, bevor ich anschließend in meinen weißen Frotteebademantel schlüpfte und den Gürtel auf Höhe der Taille verknotete.

»Davon träumt sie wohl. Diese Ziege baggert Dad an, als sei er der letzte Mann auf dem gesamten Planeten.« Und das Schlimme war, dass es ihm zu schmeicheln schien. Klar, welcher Mann Ende vierzig fand es nicht toll, wenn eine halb so alte, dazu noch hübsche Frau ihn so offensichtlich anhimmelte? Wobei ich vermutete, dass Tiffany plante, sich ins gemachte Nest zu setzen. Dad war ein attraktiver Fang für junge Frauen wie sie, insbesondere für ein Mädchen wie Tiffany, die ihre Wurzeln in Brooklyn Hights, New York, hatte. »Tut mir leid, Süße«, sagte ich bedauernd zu Lauren. »Ich muss dich dann mal allein lassen. Kommst du klar?«

Laurens Blick schweifte kurz hinüber zu Alessandro. »Ich komme so was von klar, Baby«, meinte sie breit grinsend. »Lass dir ruhig Zeit.« Sie legte sich auf ihrem Wassersessel zurück und drückte das Kreuz durch, damit Alessandro auch nicht ihre beeindruckende Oberweite übersehen konnte, falls er einen Blick riskieren sollte. Was er nicht selten tat, denn so, wie ich die Sache interpretierte, hatte er ebenfalls Feuer gefangen. Aber warum auch nicht? Lauren mit ihren Wahnsinnskurven, dem langen Haar und ihrem strahlenden Lächeln war die Art von Blondine, der die Kerle gern hinterherschmachteten.

»Viel Erfolg,...

Erscheint lt. Verlag 1.2.2023
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Amy Baxter • Beziehung • CEO • ceo romance • Eve Jagger • Funken • Gast • Gefühle • Haters to lovers • heiß • Hotel • Hotelerbin • Jay Crownover • Knistern • knisternd • Liebe • Romance
ISBN-10 3-7517-3685-9 / 3751736859
ISBN-13 978-3-7517-3685-5 / 9783751736855
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