Den Umständen entsprechend tot (eBook)
259 Seiten
neobooks Self-Publishing (Verlag)
978-3-7549-8006-4 (ISBN)
Martin Cordemann alias 'PeeWee' wurde 2005 für den Niederrheinischen Kabarettpreis 'Das schwarze Schaf' nominiert. Er spielte seine Kabarettprogramme im Severins-Burg-Theater. Dort fand außerdem die Uraufführung seiner Komödie 'Alles Liebe - oder nicht?' statt. Gemeinsam mit Angela Krüll schrieb er den Text des Liedes 'In Kölle verliebt' für die Kölner Gruppe 'Klüngelköpp'. Darüber hinaus ist er Autor des Köln-Comics 'Die DomSpitzen' und des München-Comics 'Bruder Thadeus: Das Münchner Kindl'.
Martin Cordemann alias "PeeWee" wurde 2005 für den Niederrheinischen Kabarettpreis "Das schwarze Schaf" nominiert. Er spielte seine Kabarettprogramme im Severins-Burg-Theater. Dort fand außerdem die Uraufführung seiner Komödie "Alles Liebe – oder nicht?" statt. Gemeinsam mit Angela Krüll schrieb er den Text des Liedes "In Kölle verliebt" für die Kölner Gruppe "Klüngelköpp". Darüber hinaus ist er Autor des Köln-Comics "Die DomSpitzen" und des München-Comics "Bruder Thadeus: Das Münchner Kindl".
LOG IV/04
„Und?“ wollte Rashi wissen.
„Und was?“
„Habt ihr es herausgefunden? Bei eurer Sexpedition?“
„Natürlich. Und es... funktioniert!“
„Das freut mich sehr“, sie sah die Kriegerin an, deren beeindruckendes Abbild auf ihrer Brücke stand, „im Gegensatz dazu!“
„Ja, äh, das... das kann ich mir vorstellen!“ Shaw lächelte und wandte sich Kriegsmeisterin Ju'Lenn Chree zu. „Wollen Sie sagen...“ Er dachte nach. „...ich habe Ihre Schwester geschwängert... und mich nicht mehr darum gekümmert? Ist es das?“
„Sie haben... was?“ Ju'Lenn Chree musterte ihn verstört. „Sie hatten... was?“
„Äh...“
„Sex?!“ half Ebert nach.
„Ja“, stimmte Shaw zu, „genau das.“
„Sie und meine Schwester hatten Sex???“ kam es gleichermaßen überrascht wie verstört wie angewidert wie verärgert zurück.
„Ist das nicht der Grund, warum Sie... wir... hier?“ fragte der Captain kleinlaut. „Ich dachte...“ Seine Stirn legte sich in Falten. „Heißt das, Sie wussten nichts davon?“
„Bis gerade eben nicht!“
„Oh. Ohhhhhh!“
Das bedeutete... er hatte keine Ahnung, was das bedeutete.
„Du hast keine Ahnung, was das bedeutet, oder?“ fragte Rashi.
„Nein... du?“
„Nope!“ verneinte sie. „Aber ich bin sicher, wir finden es gleich heraus.“
„Das bin ich auch!“ Shaw wandte sich wieder der Kriegsmeisterin zu. „Also hat Ihre Schwester nicht erzählt... Was hat Ihre Schwester erzählt? Was... ist Ihrer Schwester passiert?“
Ju'Lenn Chree legte den Kopf schief.
„Das sind drei Fragen... von jemandem, der mir Antworten schuldig ist!“
„Bin ich das? Nun, zunächst kommen Sie hierher und beschuldigen mich und dann scheinen Sie noch nichtmal zu wissen, wessen.“
Rashi sah Shaw an ob der Formulierung, der deutete ihr an, dass das nicht der geeignete Zeitpunkt war, über soetwas zu sinnieren oder debattieren.
„Dann fangen wir doch mit meiner letzten Frage an.“
„Überlegen Sie sich das gut, denn es könnte in der Tat Ihre letzte Frage werden!“
„Ist Ihrer Schwester etwas zugestoßen?“
„Ist das eine von Ihren sexuellen Metaphern? Eins von Ihren Sexperimenten?“
„Nein, ich möchte nur wissen, ob, nachdem wir uns getrennt haben, etwas passiert ist. Ihr. Etwas... schreckliches?“
„Ob ihr etwas schreckliches passiert ist? Ihr???“
„Äh...“
„Sie sollten fragen, was mir 'zugestoßen' ist, um es in Ihren Worten zu sagen.“
„Sie, äh, sind die Schwester, die heiraten wollte?“
Ein Lächeln, das in manchen Kulturen als Waffe oder Instrument der Bedrohung angesehen und bei Strafe verboten worden wäre, erschien auf ihrem Gesicht.
„Fein, fein, Kapitän, Sie fangen langsam an, die richtigen Fragen zu stellen. Ja, ich bin die Schwester, die Schwester!“
„Hat sie noch mehrere?“
„Drei.“
„Und die wollen sich auch an mir rächen?“
„Nein, die wollen das nicht.“
„Dann... hat es mit der Hochzeit zu tun?!“
Das Lächeln, wenn man es denn so bezeichnen wollte, wechselte in einen tödlichen Gang.
„Endlich, nach all den Jahren, kommt sie: die Erkenntnis!“
„Aber... was genau habe ich getan?“
„Sie, mein unwerter Captain, haben mir diesen einen Tag im Jahr, diesen einen Tag in meinem Leben, auf den ich mich mehr gefreut habe als auf die Invasion einer Feindeswelt...“
Shaw legte zweifelnd den Kopf schief.
„...auf den ich mich fast so sehr gefreut habe wie auf einen Angriff – und Sie haben ihn mir ruiniert!“
„Hab ich das?“
„Das haben Sie!“
„Und wie hab ich das?“
„Ich dachte, das wäre eindeutig!“
„Weil... Ihre Schwester schwanger war... Nein. Weil sie Sex mit einem AußerL'uUaOIUaOeeeschen hatte... Nein. Weil sie, durch etwas, das Sie gerade erst erfahren haben, die Familie entehrt hat... kann es also auch nicht sein.“ Shaw zuckte die Schultern. „Ich passe.“
„Darf ich Ihr Gedächtnis ein wenig auffrischen.“
„Wenn Sie wollen, dass ich weiß, warum Sie sich an mir rächen wollen, dann wäre das wohl von Vorteil.“
„Sie können sich vorstellen, dass Ihr Verhalten Konsequenzen gehabt hat – und dass es Diskussionen nach sich gezogen hat.“
„Ich bin sicher, das kann ich... wenn ich weiß, was mein Verhalten war.“
„Sie können sich aber wenigstens vorstellen, dass wir auf unsere eigene Weise mit dieser Angelegenheit umgegangen sind.“
„Das heißt...?“
„In einem Lied!“
Shaw warf Ebert einen Blick zu.
„Hab ichs dir doch gesagt!“
„Ehrlich? Du meinst, das ist im Moment der wesentliche Teil?“
„Wer weiß, was mir nach diesem Lied noch bleibt!“
„Auch wieder wahr.“
„Wie wäre es mit ein bisschen Aufmerksamkeit?“ herrschte ihn die Kriegsmeisterin an. „Und das gilt für Sie beide!“
Beide wurden kleinlaut und still.
„Wie ich Sie also erinnern darf...“
Wir sollten uns beeilen
Kann nicht mehr lang verweilen.
Meiner Schwester Hochzeit
Ist zu einer Hochzeit
Wenn ich zu spät erschein'
Wird sie das nie verzeihn!
Shaw und Ebert starrten Chree an.
„Ja?“ meinte der Captain dann unsicher. „Ich fürchte, ich hab etwas mehr erwartet.“
„Ich habe es auf das Wesentliche zusammengefasst.“
„Das ist das Wesentliche?“
„Für mich schon!“
„Das heißt... sie war zu spät? Zu Ihrer Hochzeit?“
Kriegsmeisterin Chree seufzte.
„Endlich, endlich haben Sie es erfasst!“
„Das bedeutet... die Hochzeit ist ins...
| Erscheint lt. Verlag | 30.9.2022 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Fantasy / Science Fiction ► Science Fiction |
| Schlagworte | Alien • Außerirdische • düster • Krieg • Krimi • Star • Sterne • Sternenkrieg • Trek • Weltraum |
| ISBN-10 | 3-7549-8006-8 / 3754980068 |
| ISBN-13 | 978-3-7549-8006-4 / 9783754980064 |
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