Eine Löwenoma gibt niemals auf (eBook)
454 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-7562-5244-2 (ISBN)
Über die Autorin Britta Subtil ist ausgebildete Kinderkrankenschwester, Entspannungspädagogin, Qi Gong Lehrerin, Rückführungsleiterin, Planetencode®- und Energie- Coach. Seit 1985 begleitet sie die Menschen auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Entspannung. Ihr ganzheitliches Wissen gibt sie in ihren Kursen, Workshops, Seminaren und Vorträgen in Präsenz und online weiter. www.britta-subtil.de
Rückblick – wie alles überhaupt so weit kommen konnte
Ein Tag im Spätherbst – einer der schlimmsten Tage in meinem ganzen Leben. Der Tag, der alles veränderte. Nichts war danach mehr so wie vorher.
Meine ganze Familie wurde traumatisiert. Alle sind geschockt, besonders meine Tochter und meine Enkelkinder! An diesem Tag hatten meine Tochter Gloria und Giaccomo, ihr Exmann, ein Hilfeplangespräch beim Jugendamt. Es war gleichzeitig auch sein Umgangstag. Deshalb holte er mit seinen Eltern die Kinder schon vorher ab. Seine Eltern wollten während der Dauer des Gesprächs beim Amt auf die beiden Mädchen aufpassen. Ich war an diesem Tag auch bei meiner Tochter Gloria.
Es war so vereinbart, dass bei den Übergaben entweder die Familienhelferin oder ich dabei sein sollte, da Giaccomo ständig meine Tochter beleidigte und versuchte, sie fertigzumachen. Und das grundsätzlich immer vor den Kindern!
Und so verlief die Übergabe meistens etwas entspannter, da er sich doch zusammenreißen musste. Valeria wollte an diesem Tag wieder einmal nicht mitgehen und wir gingen deshalb alle gemeinsam nach unten. Dann musste sie aber nochmals zur Toilette. Also liefen Giaccomo und Vittoria schon zum Auto vor und wir gingen wieder hoch. Valeria schrie und weinte die ganze Zeit.
„Nein, nein, ich will nicht mit! Mama, ich will lieber hierbleiben.“
Immer und immer wieder brüllte sie. Sie war einfach nicht zu beruhigen. Gloria erklärte ihr, dass sie doch nur ein Gespräch hatten. Das kenne sie doch und dass sie danach wieder nach Hause käme, am Abend. Aber sie beruhigte sich einfach nicht und wollte auf gar keinen Fall mit dem Papa mitgehen. Gloria musste ihr versprechen, dass sie am Abend wieder bei ihr zu Hause sein würde.
Da es eine richterliche Anordnung war, musste sie auch die Große mitgeben, obwohl nur die Kleine das leibliche Kind von Giaccomo ist. Gloria trug sie nach unten und Valeria hat sich so dermaßen gewehrt und die ganze Zeit nur geschrien, bis sie im Auto saß. Mir zerreißt es auch heute immer noch das Herz, wenn ich an diese Situation denke. Während ich das schreibe, laufen mir erneut die Tränen übers Gesicht. So unfassbar von diesem Richter! Es ist einfach nicht nachvollziehbar. Dieser Beschluss – die Drohungen und Erpressungen von ihm! Ich kann es immer noch nicht fassen, was am Familiengericht passiert ... Da geht es nicht wirklich um die Kinder – sondern nur um Machtmissbrauch. Wieso muss man den Willen der Kinder brechen? Valeria ist schon 4 Jahre alt und sie weiß ganz genau, was sie will oder nicht.
Bei diesem Hilfeplangespräch jedenfalls waren Gloria und ihre Familienhelferin, Giaccomo und sein Familienhelfer, Frau Jugendamt und zusätzlich noch eine weitere Mitarbeiterin anwesend. Es ging hauptsächlich um die Kinder, die seit einiger Zeit verhaltensauffällig waren, besonders die Große. Sie hat wieder angefangen einzunässen und einzukoten.
Das passiert sehr oft, wenn die Kinder Angst vor dem Vater haben. Oder vor der Person, die die Vaterrolle übernommen hat.
Da ich hinter die Kulissen schaue und durch meine beruflichen Tätigkeiten weiß ich um die Hintergründe der Krankheiten. Ich bin sehr belesen. Nur leider will man für diese Problematik sehr gerne Gloria die Schuld geben.
Vorher waren schon einige andere Dinge aufgefallen, die auf einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch hin deuteten. Auch hat Valeria schon des Öfteren erzählt, dass der Papa sie haue, schubse und ihr Aua mache. Valeria wiederholt ständig, dass der Papa immer so viel Alkohol trinkt und dann immer tot ist. Diese Themen waren schon ein paar Mal angesprochen worden und nun wieder. Glorias Familienhelferin bestätigte ebenfalls die Veränderungen der Kinder. Sie sieht die beiden auch öfter.
Im Gegensatz dazu war Frau Jugendamt noch nie bei Gloria und den Kindern zu Hause gewesen.
Und nun wurde die Familienhelferin an diesem Mittag ganz plötzlich und mit sofortiger Wirkung aus der Familienhilfe abgezogen, nur weil auch sie der Meinung war, dass etwas nicht stimmte. Gloria sollte eine andere Familienhilfe bekommen. Alle, die die Wahrheit sagen, werden ausgelöscht und ausgegrenzt!
Und dann hat mir meine Tochter plötzlich eine Whats-App-Nachricht geschickt:
„Die Kinder gehen jetzt sofort mit zu Giaccomo! Vorläufig umplatziert – nun ist Verabschiedung!“ Kurz und knapp.
Ich habe das zuerst nicht realisiert. Nicht verstanden. Ich dachte vielleicht über Nacht oder so?! Bis ich dann anschließend mit meiner Tochter telefonierte und wir beide fassungslos waren. Ich dachte, ich höre nicht recht! Wie kann man so etwas den Kindern antun? Wir verstehen es nicht. Welche Begründung? Was für ein Albtraum. Was für eine Wut sich in mir breitmacht. Unverständnis! Immer wieder habe ich das Wort „Formfehler“ im Kopf. Die Begründungen sind haltlos. Die Gedanken kreisen. Das kann doch alles wohl nicht wahr sein!
Und Valeria: Spürte sie es etwa im Vorfeld? Wusste sie es schon? Vielleicht hat sie vorher schon ein Gespräch mitbekommen.
Giaccomo und seine Familie reden ja immer schlechte Dinge über Gloria – vor den Kindern!
Und außerdem: Sie ist doch gar nicht sein leibliches Kind. Was geht hier nur vor sich?
Wir waren fassungslos und gleichzeitig völlig hilflos. Zu einem späteren Zeitpunkt erfuhren wir, dass die Familienhelferin von Gloria eine Kindeswohlgefährdung machen wollte: wegen Verdacht auf sexuellen Missbrauch. Dies wurde aber sofort umgewandelt in die Kindeswohlgefährdung, wenn die Kinder ihren Vater nicht mehr sehen. So ein Schwachsinn und Irrsinn. Sind die alle so dumm oder was läuft hier??
Wahrscheinlich meinten sie, dass es Giaccomo nicht schaffen und vollends dem Alkohol verfallen würde. Das hatte Bianca, Giaccomos Mutter, zuvor schon einmal geäußert.
Und Giaccomos Familienhelfer? Machte er da auch mit? Hatte er die Kinder wirklich im Blick? Auch diese Institution für Jugend- und Familienhilfe war neben Frau Jugendamt der Hauptdrahtzieher und hat zusätzlich noch sehr mitgemischt.
Ich bin sprachlos. Ich könnte mich darüber unendlich aufregen. Zumal auch der Kinderarzt beim Jugendamt schon mehrfach seine Bedenken geäußert hat. Jeder normal denkende Mensch, mit dem ich mich danach unterhalten habe, ist bestürzt und kann das nicht glauben: Wenn doch die Kinder angeblich bei meiner Tochter nicht gut aufgehoben wären – was nicht der Fall ist – zu keiner Zeit –, und beim Vater der Verdacht auf Misshandlung und sexuellen Missbrauch besteht, dann müssen die Kinder neutral untergebracht werden! Das ist die reguläre Handhabe. Ich kann das nicht nachvollziehen. Niemand von meiner Familie und von meinen Freunden kann das!
Diese inkompetente Mitarbeiterin vom Jugendamt – wie kann sie das dann überhaupt beurteilen? Das frage ich mich die ganze Zeit. Welche Begründung legt sie hier zugrunde? Meine Tochter hat ihre Kinder immer gut versorgt. Und nun sind die Kinder genau dort, wo alles ungeklärt ist!? Unfassbare Zustände. Macht diese Frau Jugendamt so etwas öfter? Und was macht das alles mit den Kindern?? Gloria hat Valeria versprechen müssen, dass sie abends wieder zu Hause bei ihrer Mama sein würde.
Wir sind immer noch alle geschockt. Besonders von so einer falschen Entscheidung.
Eine Freundin erzählte mir, dass sie die Kinder anschließend im nahegelegenen Einkaufszentrum gesehen hat, zusammen mit Giaccomo und seinen Eltern. Beide haben ganz schlimm nach ihrer Mama geschrien und geweint.
Mir bricht es das Herz. Und wir alle konnten uns noch nicht einmal von den Kindern verabschieden und auch Valeria nicht von ihren Freundinnen im Kindergarten. Wie furchtbar muss das für sie gewesen sein! Die Mädchen wurden einfach herausgerissen aus ihrer schützenden Umgebung. Es ist nicht zu verstehen. Was für ein Trauma für alle Beteiligten ...
Was sind das für Leute, die über eine ganze Familie einfach so bestimmen? Und noch dazu grundlos! Haltlos!
Ich telefonierte später mit meiner besten Freundin Gioia. Sie war genauso sprachlos. Sie meinte, so etwas gäbe es so oft, das habe sie schon sehr häufig gehört und auch selbst mitbekommen. Dass die Kinder – besonders von jungen alleinerziehenden Müttern – gerne einfach so versetzt werden, weil sie denken, dass die jungen Mütter so naiv wären und nichts verstehen. Die Kinder landen dann irgendwann im Heim und werden an Pädophile weitergereicht. Dadurch können die Mitarbeiter vom Jugendamt gutes Geld verdienen.
Meine Freundin ist manchmal schon sehr krass mit ihren Aussagen und nun erzählte sie mir von ihren Vermutungen. Auf solche Zusammenhänge wäre ich nie gekommen. Und eigentlich will ich das jetzt auch gar nicht hören.
Ich frage mich, ob diese Frau Jugendamt auch so eine ist. Oder ob sie nur einen ganz schlimmen Fehler gemacht hat? Oder ob sie einfach nur dumm ist? Oder zu naiv? Ich weiß es nicht. Ich kenne sie nicht. Ich bin immer noch sprachlos. Ich habe solche Erfahrungen bisher noch nie mit dem Jugendamt gemacht. Und ich habe öfter beruflich und auch im privaten Bereich mit dem Amt zu tun.
Ich kenne nur...
| Erscheint lt. Verlag | 17.5.2022 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| ISBN-10 | 3-7562-5244-2 / 3756252442 |
| ISBN-13 | 978-3-7562-5244-2 / 9783756252442 |
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