Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Das Geheimnis von Schloss Halloween (eBook)

eBook Download: EPUB
2022 | 1. Auflage
227 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-59130-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Das Geheimnis von Schloss Halloween -  Christina Dohr
Systemvoraussetzungen
9,99 inkl. MwSt
(CHF 9,75)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Glaubt ihr, dass Flüche abergläubischer Hokus Pokus ist? Die zehnjährige Laura Wallner auf jeden Fall. Erst recht. als sie mit ihrer Familie, Urlaub in einem Schloss in Transsilvanien macht. Doch was sie nicht weiß: Ein alter Fluch liegt auf dem Schloss! Und schon während der ersten Nacht verwandelt sich ihre Familie in furcherregende Monster. Nur, wenn Laura drei schwere Aufgaben löst, kann sie Ihre Familie von dem Zauber befreien. Und sie hat nur drei Tage Zeit!

Christina Dohr, geboren 1997 in Wien, lebt aber seit knapp vierundzwanzig Jahren in Gumpoldskirchen (Niederösterreich). Volks- u. Hauptschule abgeschlossen, Mit achtzehn Jahren Diagnose: Asperger Autismus, dadurch sehr erschwerter Berufsweg. Aufgrund eines Traumes, hat sie begonnen, diesen in eine Geschichte zu verwandeln. Somit entstand der Wunsch Autorin zu werden. Sie hat ein großes Herz für Tiere und ist Spenderin für mehrere Tierorganisationen.

Christina Dohr, geboren 1997 in Wien, lebt aber seit knapp vierundzwanzig Jahren in Gumpoldskirchen (Niederösterreich). Volks- u. Hauptschule abgeschlossen, Mit achtzehn Jahren Diagnose: Asperger Autismus, dadurch sehr erschwerter Berufsweg. Aufgrund eines Traumes, hat sie begonnen, diesen in eine Geschichte zu verwandeln. Somit entstand der Wunsch Autorin zu werden. Sie hat ein großes Herz für Tiere und ist Spenderin für mehrere Tierorganisationen.

Kapitel 1

Gehört ihr auch zu denjenigen, die nicht an Halloweenmonster oder Flüche glauben? Ich werde euch eines Besseren belehren, denn ich habe ein Abenteuer erlebt, das ihr euch in euren kühnsten Träumen nicht vorstellen könnt. Lasst mich euch erzählen, was sich auf Schloss Halloween zugetragen hat.

Es liegt nun schon etwas zurück, dass meine Eltern bei einem Preisausschreiben gewonnen haben. Ich weiß noch genau, dass ich an diesem besonderen Tag mit meiner Mama und meinem jüngeren Bruder am Küchentisch beim Frühstück saß. Plötzlich stürmte Papa ganz aufgeregt herein, nachdem er die Post geholt hatte.

„Wir haben gewonnen, wir haben gewonnen!“, rief er.

Mama schüttelte verständnislos den Kopf. „Was haben wir gewonnen?“

Papa sagte: „Na, du weißt schon … das Gewinnspiel, an dem ich teilgenommen habe. Das, bei dem man eine Reise gewinnen konnte.“ Mamas Augen weiteten sich und sie nickte. „Tja, und wir sind eine der glücklichen Familien.“

„Ach was? Das ist ja toll!“ Begeistert klatschte Mama in die Hände, während ich neugierig von meiner Müslischüssel aufsah. „Und wohin geht die Reise?“

„Wir fahren nach Transsilvanien!“ Papa sah uns nacheinander grinsend an.

Meinem Bruder stand der Mund offen. „Transsilvanien? In die Stadt der Vampire und Werwölfe? Ist ja cool!“

Mein Bruder Simon steht total auf solche Kreaturen, ganz im Gegensatz zu mir. Er ist erst acht Jahre alt, natürlich glaubt er an so was. Ich finde ja, Monster und Gruselgestalten sind Jungskram.

Da ich aber schon zehn und die Ältere bin, glaube ich nicht daran. Das heißt: Ich habe nicht daran geglaubt, bis zu unserer Reise. Hätte ich vorher schon geahnt, was uns in Transsilvanien erwarten würde, hätte ich meinen Eltern von Schloss Halloween abgeraten.

„Vampire?“ Papa lachte. „Du hast wirklich eine blühende Fantasie, Simon.“

Mama trocknete sich die Hände am Geschirrtuch ab und lehnte sich gegen die Arbeitsplatte. „Und wann geht die Reise los?“

„Am Freitagmorgen.“ Voller Tatendrang rieb er sich die Hände.

„Diesen Freitag?“ Simon jubelte. „Das ist der 31. Oktober. Halloween!“

„So ist es, Kumpel. Das ist eine Halloween-Reise übers Wochenende. Wir werden in einem alten Schloss übernachten.“

„Wie heißt das Schloss?“, wollte ich nun wissen.

„Schloss Halloween!“

Die nächsten Tage waren wir mit Packen beschäftigt. Immerhin wollten wir nichts vergessen.

„Glaubst du, wir brauchen auch dicke Jacken?“, rief Papa Mama aus dem Schlafzimmer zu.

„Ja, es ist Herbst und es wird nicht mehr so warm.“ Simon und ich schauten dabei zu, wie sie Kosmetikartikel in eine Tasche sortierte. Ziemlich viel Aufregung für ein Wochenende.

Und dann war es so weit, der Tag der Abreise war gekommen. Mama und Papa trafen noch die letzten Vorbereitungen, wovon Simon und ich allerdings kaum etwas mitbekamen. Es war erst 4:30 Uhr morgens. Da unser Flug jedoch um 6:00 Uhr ging, mussten wir so früh aufstehen. Im Halbschlaf stiegen wir nach dem Frühstück ins Auto. Immer wieder schlief ich während der Fahrt ein, bemerkte aber dennoch, wie wir uns dem Flughafen näherten.

„Wacht auf, wir sind da“, hörten wir Mama flüstern. Während Papa unsere Koffer aus dem Auto lud, gingen wir mit ihr schon einmal vor. Obwohl es so früh war, war am Flughafen ordentlich was los. Überall warteten Menschen auf ihr Flugzeug.

Endlich kam Papa nach. Er schleifte ächzend das Gepäck hinter sich her und Mama eilte an seine Seite. „Warte, ich helfe dir!“

Keuchend bedankte Papa sich und zog unsere Flugtickets aus seiner Manteltasche.

„Ah, Sie haben also auch gewonnen.“ Ich drehte mich um und vor uns stand ein junger Mann mit kurzem, blondem Haar und einer Brille auf der Nase. „Ich auch“, redete er weiter.

Er hielt uns sein Ticket hin – und es stimmte. Seines sah genauso aus wie unseres: Es war ein ganz besonderes Ticket mit einem Halloweenkürbis im Hintergrund.

„Ja, richtig“, stimmte Papa zu, nachdem er einen kurzen Blick auf die Karte geworfen hatte.

„Oh, Entschuldigung. Oft rede ich einfach drauflos, ohne nachzudenken.“ Zerknirscht lächelte der Mann uns an.

„Das macht doch nichts.“ Gut gelaunt winkte Papa ab. „Wenigstens wissen wir jetzt, dass wir nicht als Einzige gewonnen haben.“

Offenherzig gab Papa ihm die Hand. „Ich bin Thomas Wallner. Und das ist meine Familie. Meine Frau Emma und unsere Kinder Laura und Simon.“

Nach einer knappen Begrüßung stellte der junge Mann sich uns als Markus vor. „Ich bin Geschichtsstudent“, schob er nach. „Ich freue mich schon so auf diese Reise, weil ich mich dadurch umso besser auf mein Referat vorbereiten kann.“

„Etwa ein Referat über Halloween?“, fragte mein Bruder ganz aufgeregt.

Amüsiert grinste Markus ihn an. „Aber nein. Über das Schloss. Es ranken sich viele Mythen und Legenden um Schloss Halloween. Es heißt sogar, das Schloss sei verhext. Es gab angeblich Leute, die in das Schloss zwar hineingegangen, aber niemals wieder herausgekommen sind. Ich belege zurzeit einen Kurs über Mythologie.“

Bei dem Gedanken durchfuhr mich ein eiskalter Schauer. Und in dem Schloss übernachten wir, dachte ich.

Markus zuckte mit den Schultern. „Aber das sind wahrscheinlich nur Geschichten. Kein Grund zur Sorge.“

„Oh, da wäre ich mir nicht so sicher.“ Wir alle drehten uns um. Der Fremde vor uns war ein paar Jahre älter als Mama und Papa. Ziemlich düster und finster sah er aus. Er hatte pechschwarze Haare, die ihm so tief ins Gesicht hingen, dass man es kaum erkannte. Einzig seine grünen Augen blitzten hinter den Strähnen hervor. Sein Blick war kalt und freudlos. Ich kann es nicht beschreiben, aber er wirkte irgendwie hasserfüllt und machtbesessen.

Skeptisch musterte Papa ihn. „Wieso sagen Sie das?“

Der Mann verzog seine Lippen zu einem fiesen Grinsen. „Es heißt, dass eine geheimnisvolle und mächtige Kraft im Schloss Halloween versteckt sein soll“, antwortete er. „Ich schätze, wir werden es bald herausfinden.“ Dann zog er etwas aus seiner Manteltasche.

Nein, das ist nicht wahr, dachte ich, als er uns sein Flugticket zeigte. Auch er war ein Gewinner des Preisausschreibens. Na toll, das kann ja heiter werden.

Das Einchecken ging rasch und wir mussten unser Gepäck abgeben. Wir stiegen ins Flugzeug und suchten unsere Plätze. Mama saß außen, ich in der Mitte und mein Bruder hatte natürlich den besten Platz direkt am Fenster. Typisch. Bald wurden wir aufgefordert, die Gurte anzulegen. Nun ging es los. Das Flugzeug startete. Ganz sacht hob es vom Boden ab. Mama bot uns Gummibärchen oder Kaugummi an, um etwas gegen den Druck in unseren Ohren zu unternehmen.

„Na, geht’s euch gut?“ Papa, der eine Reihe vor uns saß, drehte sich zu uns um.

„Ja, es ist super!“, platzte es aus Simon heraus.

Der Flug selbst dauerte nicht lange, aber mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Simon quasselte mich durchweg mit Stärken und Schwächen der Halloweenmonster voll. „Zum Beispiel verachten Vampire Knoblauch und Tageslicht. Werwölfe hassen alles aus Silber, Dämonen kann man am besten mit Weihwasser oder Kreuzen von sich fernhalten.“ Simon holte Luft. „Übrigens … Was die wenigsten wissen: Knoblauch hilft auch bei Zombies. Es heißt, wenn du ihnen Knoblauch in den Mund stopfst, dann verlieren sie vorübergehend ihren Kopf.“

„Ih, wie eklig!“ Ich schüttelte mich bei dem Gedanken.

„Es ist aber so!“, beteuerte Simon.

„Böse Geister und Dämonen können nichts betreten, das heilig ist. Zum Beispiel Kirchen oder Klöster. Und darum muss man in solchen Situationen immer ein Kreuz oder so dabeihaben.“

„Aber es wird nie eine solche Situation geben, weil Geister nicht existieren“, warf ich ein.

Simon verschränkte verärgert die Arme. „Na schön, aber komm ja nicht heulend zu mir, wenn Vampire dein Blut trinken oder Dämonen deine Seele holen wollen.“

„Oh, wie ich mich fürchte!“ Mit gespieltem Entsetzen schlug ich mir die Hände an die Wangen.

Der Rest des Fluges verlief recht angenehm. Von Wien nach Rumänien dauerte es eine dreiviertel Stunde. Unser Reiseziel war also einen Katzensprung entfernt. Sobald das Flugzeug zum Stehen kam, sprang ich auf. Mama gab Simon und mir die Hand, damit wir bei den vielen Menschen nicht verloren gingen. Dann holten wir unsere Koffer an einem der Fließbänder ab.

Vor dem Gebäude kam ein Mann mit braunem Haar und schwarzem Mantel auf uns zu. Er...

Erscheint lt. Verlag 29.6.2022
Mitarbeit Sonstige Mitarbeit: Senta Herrmann
Cover Design: Christina + Andrea Dohr
Verlagsort Ahrensburg
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Krimi / Thriller / Horror Horror
Literatur Romane / Erzählungen
Schlagworte Angst • Arme • Augen • Blick • Eltern • Ende • Familie • finden • Frau • Gedanken • Gesicht • Glaube • Hand • Herz • Kopf • Körper • Licht • Mann • Moment • Nacht • Paar • Recht • Sagen • SOFORT • spürte • Tür • voller • Wissen • Zeit • Zimmer
ISBN-10 3-347-59130-5 / 3347591305
ISBN-13 978-3-347-59130-1 / 9783347591301
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
EPUBEPUB (Wasserzeichen)

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belle­tristik und Sach­büchern. Der Fließ­text wird dynamisch an die Display- und Schrift­größe ange­passt. Auch für mobile Lese­geräte ist EPUB daher gut geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür die kostenlose Software Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür eine kostenlose App.
Geräteliste und zusätzliche Hinweise

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich
HORROR | Die Vorgeschichte des Katz-und-Maus-Duetts

von H. D. Carlton

eBook Download (2025)
VAJONA (Verlag)
CHF 11,70